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NABU nimmt am Tag des Gartens 2026 teil

Der „Tag des Gartens 2026“ in Braunschweig fand am Samstag, den 13. Juni 2026 statt. Die zentrale Bundesfestveranstaltung wurde vom Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde ausgerichtet und stand unter dem Motto „Niedersachsen blüht auf: Stadtnah – Naturnah – Menschennah“.

 

Die Bedeutung der Veranstaltung wurde durch zahlreiche prominente Anwesende aus Verwaltung und Politik unterstrichen.  Dazu gehörten die niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte (Bündnis 90/Die Grünen), die Bürgermeisterin von Braunscheig Annegret Ihbe (SPD), die Vertreterin von Braunschweig-Nord im  Niedersächsischen Landtag  Frau Julia Retzlaff, die Leiterin des Dezernat VI (Umwelt-, Stadtgrün- und Hochbaudezernat) Frau Anna Katarina Hanusch sowie die Leiter des Bundesverbands, Landesverbands und der Gruppe Braunschweig der Gartenfreunde e.V. , Herr Dirk Sielmann, Herr Hansjörg Kefeder sowie Herr Ralf Tessensohn.

 

Diese Veranstaltung war für den NABU Braunschweig aus verschiedenen Gesichtspunkten von Interesse: Kleingärten und Gärten haben als Trittsteinbiotop für die Entwicklung von Biodiversität eine große Bedeutung. Das setzt aber eine moderne Bewirtschaftung ohne Fungizide und Pestizide wie auch eine naturnahe Gestaltung voraus. Diese modernen naturfreundlichen Ideen setzen sich langsam durch, aber die Vorschriften in den Vereinssatzungen und die über Jahrzehnte geprägten Meinungen bedeuten auch immer noch Widerstände.

 

Sicherlich alles Gründe, sich vor Ort ein Bild zu machen, miteinander zu reden und auf Wunsch auch zu  unterstützen. Die Veranstaltung passte damit sehr gut zu unseren Jahresthemen – der Förderung von Biodiversität sowie unserer Kampagne gegen Lichtverschmutzung.

 

Zur Begrüßung stellte Ralf Tessensohn die Vereine in ihrer Entwicklung und zukünftig geplanten Ausrichtung vor. Früher als Möglichkeit gedacht, sich mit etwas persönlichen Grün zu umgeben und mit selbst angebauten Produkten zu versorgen träten heute und in Zukunft Bildungsziele Natur begreifbar und erlebbar zu machen, Beiträge zum Natur- und Artenschutz zu leisten und eine tolerante Gemeinschaft miteinander zu leben, in den Vordergrund.

 

Die anderen prominenten Anwesenden unterstrichen die Wichtigkeit dieser Funktion mit der Absicht, sie in Zukunft weiter fördern zu wollen. Die anschließende gemeinsame Pflanzung eines Baums im Schulgarten war die symbolische Verankerung dieser gemeinsamen Ziele und stellte gleichzeitig die Öffnung der Veranstaltung für die Besucher dar.

 

Der NABU hatte seinen Stand mit dem Thema Biodiversität und einem Foliensatz „Sünden in Gärten und Kleingärten“ vorbereitet. In den von den Besucher*innen mit Interesse bekundeten Informationstafeln wurde ein Überblick zu den negativen Auswirkungen von „Ordnung“, „Lichtverschmutzung“, „Mährobotern“, „grüner Tonne statt Kompost“, „Schallvergrämern“ , „Einsatz von Kunstdünger“ und weiteren Themen gegeben.

Die Rückmeldung vieler Betrachter*innen: In unserer Anlage muss und kann noch einiges für die Natur passieren. Fazit unserer Standbetreuer: gute Gespräche mit denen, die vorbeikamen, einige NABU-Artikel verkauft aber insgesamt nicht sehr viele Besucher. Letzteres war sicher auch dem parallel stattfindenden Großereignis „Tag der Niedersachsen“ in ganz Braunschweig geschuldet.

 

In Summe blicken wir allerdings auf eine schöne und bestens organisierte Veranstaltung zurück, die wir in sehr guter Erinnerung behalten werden. Unser Dank gilt dem Landesverband Braunschweig der Gartenfreunde e.V. und insbesondere Ralf Tessensohn für seine große Unterstützung.

 

Text hhg, Fotos hhg