Es war die dritte von vier Veranstaltungen des NABU Braunschweig zum Thema
„Biodiversität“ mit dem Schwerpunkt „Rolle der Insekten“.
Insekten sind ein wertvoller Teil biologischer Vielfalt. Es wird geschätzt, dass es weltweit
mindestens 20 Millionen Arten gibt, viele vermutlich nicht mal entdeckt und ganz viele in
ihren Lebensbedingungen nicht oder schlecht verstanden.
Was eine Streuobstwiese für die schwindende Insektenvielfalt beitragen kann, darüber sollte
die Exkursion unter der Leitung von Tobias Münchenberg auf die vereinseigene Gröpeln-
kuhle Informationen geben. Und so kamen bei sonnigem, trockenen Wetter erfreuliche 25
Teilnehmer zusammen, um sich auf der noch ungemähten Hochstaudenwiese auf
Entdeckungstour zu begeben.


Zwar war die Vielfalt von Schmetterlingen auf Grund der fortgeschrittenen Jahreszeit bereits
eingeschränkt, dafür wimmelte es nur vor Schrecken. Neben diesen konnten mehrere in
ihren kunstvoll hergerichteten Grastrichtern auf Beute wartende Wespenspinnen,
Baumhummeln, Gewöhnliche Bläulinge und vieles mehr beobachtet werden.



Geleitet wurde die Exkursion von Tobias Münchenberg,
der auf anschauliche Weise interessante Details über
Insekten im Allgemeinen sowie den spezifischen Arten
näherbrachte. Die unterschiedlichen Insekten wurden
kurz mit der Hand oder dem Kescher präsentiert und
konnten so von den Teilnehmern aus nächster Nähe
betrachtet werden.
Mit einem Fledermausdetektor ließen sich die Gesänge
des Nachtigall-Grashüpfers abspielen. Denn nicht nur
Vögel können singen! Auch Insekten lassen sich anhand
ihrer unterschiedlichen Gesänge bestimmen. Die circa 20
Teilnehmer hatten große Freude daran, selbst auf die
Suche zu gehen und stets Ausschau nach Bläulingen,
Heuschrecken und Co zu halten.
Nebenbei konnten volle Obstbäume bestaunt und auch die ein oder andere Frucht gekostet
werden.


Für alle ein rundum gelungenes Erlebnis!