Bezirksgruppe Braunschweig e.V.


Veranstaltungskalender

2019

 

 

04. - 06. Januar – Freitag bis Sonntag

Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten „Citizen-Science“-Aktionen Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise auf die Entwicklung der heimischen Vogelarten geben. Die Langzeitstudie liefert für den Naturschutz eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Wer also bereits in den Vorjahren bei der Wintervögelzählung mitgemacht hat, darf gerne wieder dabei sein und vielleicht gelingt es ja auch noch, ein paar Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zur Teilnahme zu ermuntern.

Im Januar 2018 haben bei dieser Aktion mehr als 136.000 Naturfreunde und -freundinnen Vögel aus rund 92.000 Gärten gemeldet! Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, wurden dabei auch mancherorts Wintergäste beobachtet, die aus dem noch kälteren Norden und Osten zur Überwinterung nach Mitteleuropa gezogen waren.

2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im Vorjahr waren es nur 34 Vögel. 2011, bei der ersten Stunde der Wintervögel, wurden allerdings noch 46 Vögel pro Garten gemeldet. Summa summarum ist nach acht Jahren Datensammlung leider ein Abwärtstrend bei vielen Vogelarten festzustellen. Zugvögel bleiben dagegen häufiger in Deutschland.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch 2019 wieder Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten, nach Usutu-Virus- und Trichomonadose-Epidemien, wie in den letzten Jahren weiter abnehmen.

Ziel ist es bei der Aktion jedoch nicht, möglichst viele Vögel zu beobachten, sondern ein realistisches, über die Jahre vergleichbares Bild wiederzugeben. Gezählt werden kann zu einer beliebigen Tageszeit. Dabei wird von jeder Art die höchste Zahl von Vögeln notiert, die sich während der Stunde gleichzeitig beobachten ließ. Das vermeidet Doppelzählungen. Registriert werden dürfen übrigens auch Vögel, die sich im Garten nicht niederlassen, sondern ihn nur überfliegen.

Neben dem Erkenntnisgewinn hat man bei einer Beteiligung an der „Stunde der Wintervögel“ übrigens auch noch die Möglichkeit, richtig gute Preise zu gewinnen, so unter anderem ein Zeiss-Fernglas im Wert von 1100 Euro, Futtersäulen von Vivara und Vogelbücher aus dem Kosmos-Verlag....

Faltblätter zur Beteiligung an der 9. bundesweiten Wintervogelzählung des NABU sind in unserer Geschäftsstelle erhältlich; eine Zusendung erfolgt gegen Einsendung von 1,40 Euro in 2 Briefmarken á 70 Cent.

 

 

06. Januar – Sonntag

 

Wintervögel-Zählung

mit dem NABU im Botanischen Garten

 

Im Rahmen der bundesweiten NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“
bieten wir eine kleine Mitmach-Aktion im Botanischen Garten an.

 

Dauer: ca. 1 Stunde.

 

Treffen: 10.30 Uhr am Haupteingang des Botanischen Gartens, Humboldtstraße.

 

Leitung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

Foto "Kleiber, im Winter" © Frank Derer (NABU)

 

 

12. Januar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir bereits im November auf unserer Streuobstwiese Gröpelnkuhle das Freistellen der Obstbäume wieder aufgegriffen haben, wollen wir die Arbeiten jetzt fortsetzen, damit die Bäume genug Luft und Licht bekommen und ihr herrliches Obst entwickeln können. Dafür müssen der Schlehen- und Weißdornaufwuchs zurückgeschnitten und leider junge Eichen gefällt sowie Teile der Hecken auf den Stock gesetzt werden.

Dauer: ca. 3 Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (09.01.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort: Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

12. Januar – Samstag
Demonstration "#unfällbar"
für den Erhalt der alten Alleebäume auf der Jasperallee


Beginn: 11.55 Uhr (= 5 vor 12) auf dem Mittelstreifen der Jasperallee am Ring.
Von dort soll es mit der erwarteten großen Beteiligung der Braunschweiger/innen zweimal um die Innenstadt und bis vor das Rathaus gehen. Veranstalter: BI Baumschutz Braunschweig.
Ziel der Demonstration ist es u.a., mit einer großen Bürgerbeteiligung die Mehrheit im Rat der Stadt Braunschweig zum Umdenken zu bewegen. Die BIBS-Fraktion hat parallel hierzu am 18.12.2018 zum PLUA im Januar 2019 einen neuen Antrag (Baumschutz/Denkmalschutz) gestellt, der hierfür als Brücke dienen kann.

Wir vom NABU unterstützen das Anliegen und die rundum nachvollziehbare, umfassende Argumentationsführung der Bürgerinitiative in vollem Umfang! Auch wir fordern den Erhalt der alten Bäume und damit auch den durchgängigen Erhalt der bestehenden Allee!

Der durch die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP sowie mehrheitlich der AfD herbeigeführte Ratsbeschluss, 87 vitale alte Bäume auf der Jasperallee für einen kosmetischen Eingriff fällen zu lassen, um einen nur kurzzeitig existenten Zustand zu Beginn der 1900er-Jahre wiederherzustellen, kann dagegen nur ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen und ist aus einer Vielzahl von Gründen abzulehnen.

Wir können nicht nachvollziehen, dass der großflächig für das gesamte Lebensumfeld wirkenden, riesigen, gleich mehrfachen Wohlfahrtswirkung dieser alten Bäume (realer Allee-Charakter, Mikroklima, Sauerstofflieferanten, Feinstaubfilter u.a.m., ebenso als Lebensraum für Tiere) in der politischen Entscheidung offenbar kaum Gewicht beigemessen wurde. Die unbestreitbar positive Wirkung der vorhandenen Alleebäume würde nach einer Rodung von den Neupflanzungen erst nach Jahrzenten erreicht werden. Das kann keine Entscheidung zum Wohle der Bürger/innen sein. Und das in Zeiten, in denen das Thema "Klimawandel" offiziell eigentlich auch in der Politik angekommen ist oder zumindest in aller Munde geführt wird.

Dass ein technisch durchaus mögliches sukzessives Nachpflanzen irgendwann abgängiger einzelner Bäume und der damit durchgehende Erhalt einer vorhandenen Allee – was ein Gewinn für alle wäre – statt dessen abgelehnt wurde, kann nicht glaubhaft mit zu hohen Kosten begründet werden. Denn für das vorgesehene Fällen der alten Bäume und dem Neupflanzen von Jungbäumchen sollen statt dessen ja aus den Finanzen der Stadt sagenhafte (vorläufig veranschlagte!) Kosten von rund 400.000 Euro ad hoc verpulvert werden! Eine ganze Allee alter Bäume fällen zu wollen, was zudem sogar noch derart hohe Kosten verursacht, und das alles, obwohl in der Stadt in den letzten Jahren rund 2.500 Bäume verloren gingen, die wegen der Kosten nicht ersetzt wurden.... Für die Logik einer solchen Entscheidung findet man kaum Worte!

Hier statt dessen als Zitat eine treffende, auszugsweise Auflistung der BI:
„45 verlorene Bäume des Hagenmarkes wurden bis heute nicht ersetzt. Mindestens 1.300 Bäume haben die starken Stürme der letzten Jahre gekostet. Dazu kommen mindestens 1000 weitere seit der Ära des Ex-OB Hoffmann nicht ersetzte Stadtbäume. 1,2 Millionen €uro würden für Ersatzpflanzungen benötigt, teilte die Stadt 2018 in einer Einwohneranfrage mit. Und trotzdem sollen 392.000 €uro für das Fällen und Ersetzen größtenteils vitaler Bäume auf der Jasperallee verschwendet werden? ... Dazu kommen 44.000 große Waldbäume, die die Flughafengesellschaft aufgrund der Baumfällungen für die Verlängerung ihrer Landebahn ersetzen muss. Sie hat aber keine Mittel und braucht jährlich 4 – 5 Millionen €uro Zuschüsse vom Braunschweiger Steuerzahler. Die 600.000 Baumstecklinge, die sie auf Ausgleichsflächen pflanzen ließ, wurden offensichtlich nie gepflegt und sind alle eingegangen. Die Fläche sieht heute wie eine Trockensteppe aus. Wir brauchen aber nicht nur den Ersatz der vielen verlorenen Stadtbäume und Grünflächen, sondern auch viele wirklich neue Bäume und Büsche, um unsere Stadt lebenswert und gesund zu gestalten!“

Auch wenn wir seitens des NABU selten zu einer Demonstration aufrufen, aber in diesem Fall bitten auch wir die braunschweiger Bürger/innen ausdrücklich darum, den betreffenden Ratsfraktionen durch ihre Präsenz bei dieser Demonstration unmißverständlich zu zeigen, was die Bürger/innen von einer solchen Entscheidung halten. Offenbar ist dies dringend nötig!
Bitte beteiligen Sie sich deshalb am Samstag an der Demonstration !

Wir fordern die Ratsfraktionen von CDU, SPD, FDP und AfD zudem auf, Ihre Entscheidung zu überdenken. Auch die vielfältigen Reaktionen in den überregionalen Medien, bei denen es sich im Prinzip ausnahmslos um ungläubiges Kopfschütteln handelte, dürfte hierzu bereits mehr als genug Anlass gegeben haben. Der aktuell von der BIBS-Fraktion zum nächsten PLUA (Planungs- und Umweltausschuss) gestellte Antrag "Baumschutz/Denkmalschutz" könnte den Mehrheitsparteien bei der Ratssitzung im Februar als Brücke dafür dienen, ihre Entscheidung zu revidieren.

 

03. Februar – Sonntag
Ornithologischer Beobachtungsgang
am Vormittag über den Hauptfriedhof


Wir beobachten Wintergäste an Futterstellen und Beerensträuchern.

Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofes, Helmstedter Straße.

Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 4. Bitte beachten: durch die Bauarbeiten auf der Helmstedter Straße fährt die Straßenbahn nicht bis zum Haupteingang des Hauptfriedhofs.

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

 

Foto: "2 Wintergoldhähnchen" © Jörg Vollheide (NABU)

 

15. - 17. Februar – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

16. Februar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Auf einer unserer Flächen wollen wir den Strauchaufwuchs zurückschneiden und zusammentragen. Der genaue Einsatzort wird kurzfristig festgelegt. Dauer: ca. 2 - 2½ Stunden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung über den Treffpunkt informiert. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Kälte- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (10.02.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Die Ansprechperson wird beim Stammtisch-Treffen der AG vereinbart (s. AG "Biotopschutz").

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

17. Februar – Sonntag
Spaziergang durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark und zum Moorhüttenteich
mit anschließendem Braunkohl-Essen
Bevor wir uns am Mittag unser traditionelles Braunkohl-Essen schmecken lassen, laufen wir uns wie üblich zuerst noch etwas Hunger an, diesmal bei einer kleinen Rundwanderung durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark einschließlich einem Besuch des Moorhüttenteichs.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Ansprechpartner: Carlo Fuchs.

Treffen: 10.30 Uhr vor dem Landhaus Moorhütte, Petzvalstr. 51, 38104 Braunschweig.
Anfahrt mit ÖPNV: Tram 3 oder Buslinie 464 bis Haltestelle „Petzvalstraße“ (an der Berliner Straße), von dort in die Petzvalstraße gehen – der Weg zum Landhaus Morhütte (ca. 600 m) ist ausgeschildert.

>> Bei anhaltendem Regen fällt der Spaziergang aus; Angemeldete werden dann telefonisch informiert. Das Essen würde jedoch trotzdem stattfinden; Treffen in diesem Fall um 12:45 Uhr im Landgasthaus.

Verbindliche Anmeldungen für das Essen (13,80 Euro) bitte bis 15.02. an unsere Geschäftsstelle (Carlo Fuchs),
bitte möglichst per eMail an NABU.Braunschweig@t-online.de (ansonsten telefonisch: 798649).

 

21. Februar – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaun-Anlagen

Aufgrund der milden Witterung wollen wir schon eine Woche früher als ursprünglich vorgesehen an einzelnen Wechseln die Amphibienschutzzaun-Anlagen aufbauen.

Interessierte Helfer/innen melden sich zur Mitteilung der Treffpunkte bitte möglichst frühzeitig per Mail in unserer Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de ..

Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © Carlo Fuchs (NABU)

 

24. Februar – Sonntag
Vögel auf und am Wasser – ein Beobachtungsgang um den Südsee
Wir halten Ausschau nach gefiederten Wintergästen sowie ersten Sängern und Trommlern.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden. Ausreichend warme, der Führungsdauer entsprechende Bekleidung wählen.
Und zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" bitte farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben)!

Treffen: 10.00 Uhr am Cafe „Südsee-Kajüte“, Schrotweg 113 (am Südsee-Parkplatz).

Kostenbeitrag pro Person: 3,-- Euro. Nach der Führung wird heißer Tee gereicht.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Gänsesäger (Weibchen u. Männchen)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

Verbot von starken Rückschnittmaßnahmen
01. März bis 30. September
zum allgemeinen Schutz der Tierwelt (BNatSchG, § 39)
mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer
in Wald, Moor und Heide oder in gefährlicher Nähe davon
01. März bis 31. Oktober
wegen akuter Brandgefahr verboten (NWaldLG, § 35)

 

02. März – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaunanlagen

bei genügender Anzahl freiwilliger Helfer/-innen parallel an mehreren Wechseln.

Zur Einteilung der Helfer und Mitteilung der Treffpunkte deshalb bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Je nach Witterung wird der genaue Termin erst kurzfristig festgelegt, ebenso wie bei unerwartetem Regenwetter oder Schneefall der Aufbau kurzfristig auf einen der Nachfolgetermine verschoben wird – angemeldete Helfer/-innen werden natürlich benachrichtigt. Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Carlo Fuchs und Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © Carlo Fuchs (NABU)

 

08. März – Freitag
Frühjahrstreffen der NABU-Arbeitsgruppe „Amphibienschutz“
Zur Einstimmung auf den Beginn der diesjährigen Amphibienschutzsaison treffen wir uns – wie üblicherweise in jedem Jahr – wieder in großer Runde, um noch einmal die Ergebnisse des Vorjahres zu betrachten, einzuordnen und ggf. aktuelle Themen zu besprechen. Hierbei können sich dann auch alle neu interessierten Amphibienschützer/-innen schon einmal informieren sowie ihre Ansprechpartner u. Mitarbeiter/innen in unserer Arbeitsgruppe kennenlernen.

In Vorbereitung auf die Laichwanderung der Amphibien, die i. d. R. Mitte März beginnt, aber u. U. auch schon `mal im Februar einsetzen kann, sollten sich alle neu interessierten Amphibienschützer/innen schon frühzeitig in der NABU-Geschäftsstelle melden!

Auch wenn unsere Amphibienschutzgruppe mit beinahe 100 Mitarbeitern/-innen mit weitem Abstand die größte ihrer Art in ganz Deutschland ist, so werden für die Betreuung der 16 großen braunschweiger Amphibienwechsel trotzdem noch weitere Helfer/innen gesucht, da an manchen Wechseln bis zu 2.000 Amphibien wandern.
Insbesondere für die Betreuung der Wechsel Marienberger Straße, Ohefeld und Hordorfer Straße können wir durchaus noch weitere Helfer/-innen gebrauchen!

Vorsichtshalber sei aber hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Artenschutz von außerordentlicher Wichtigkeit ist, dass nicht von Unbefugten eigenmächtig Tiere aus den Eimern oder Fangbarrieren entnommen werden! Ausschließlich die Beauftragten aus den zuständigen Teams unserer Arbeitsgruppe haben hierfür auch die erforderliche naturschutzrechtliche Befreiung erhalten!

Foto: Teichmolch-Männchen© Carlo Fuchs (NABU)

Wer sich im Amphibienschutz engagieren möchte (Auffangeinrichtungen kontrollieren, Eimer leeren und dabei die Amphibien bestimmen und zählen), meldet sich bitte in unserer Geschäftsstelle – bevorzugt per eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de – und wird dann zur Einweisung und Information möglichst wohnortnah an eine/n der Koordinatoren/innen der 16 Wechsel vermittelt.

Beginn: 18.30 Uhr. Da die Veranstaltung ausschließlich für die im Amphibienschutz aktiven Mitarbeiter/innen der Arbeitsgruppe sowie für neue Interessierte gedacht ist, erfolgt die Mitteilung des Veranstaltungsortes nur arbeitsgruppenintern.

Leitung: Carlo Fuchs.

 

 

15. März – Freitag
Das auch noch?
Suche nach einem Atommüll-Lager für hochradioaktiven Müll – auch im Braunschweiger Land
Zu diesem Themafindet am Freitag eine Info-Veranstaltung & Diskussion mit Angela Wolff von der Anti-Atom-Organisation.ausgestrahlt statt, und zwar um 18 Uhr im braunschweiger DGB-Haus (Wilhelmstr. 5).

Die Region um Braunschweig, Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg liegt in dem massiven Tongürtel, der sich vom Westen Niedersachsens bis ins Braunschweiger Land erstreckt. Deshalb könnte auch unsere Region weiterhin als Endlagerstandort für den bundesweiten hochradioaktiven Müll untersucht werden. Seit 2017 läuft die neue Suche. Der Staat gibt vor, aus den vergangenen Fehlern – siehe Schachtanlage Asse II – gelernt zu haben und verspricht einen wissenschaftlich basierten Prozess mit ausreichender Bürger*innenbeteiligung. Doch wie sieht es damit konkret aus?

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region SüdOstNiedersachsen, der IG Metall Verwaltungsstellen Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg, ver.di Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen sowie der BürgerInitiative StrahlenSchutz (BISS), der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG), der BürgerAktion Sichere Asse (BASA), der AG Schacht Konrad und aufpASSEn wird Angela Wolff von .ausgestrahlt die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche beleuchten, Fragen beantworten und diskutieren.

 

 

15. - 17. März – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

 

17. März – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour – mit dem NABU durch die Braunschweiger Rieselfelder
Bei dieser vogelkundlichen Führung schauen wir nach letzten Wintergästen und aktuell auf dem Frühjahrszug rastenden Durchzüglern sowie etwaigen bereits im Gebiet angekommenen potentiellen Brutvögeln.

Treffen: 10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.

Dauer: ca. 2½ – 3 Stunden. Bitte den Temperaturen sowie der Dauer der Führung entsprechende, ausreichend warme Bekleidung wählen. Zudem ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen
– also keine knalligen Warnfarben!

Bei anhaltendem Regen oder stürmischem Wind und/oder Sturmböen muss die Führung leider ausfallen.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Kiebitz in den Braunschweiger Rieselfeldern" © Carlo Fuchs (NABU)

 

23. März – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nach den Obstbaum-Schnittkursen wollen wir die dabei heraus geschnittenen Äste zusammentragen sowie außerdem das angefallene Schnittgut von der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses. Auch der Zustand der Vegetation im Vor-Frühling bedarf einer eingehenden Begutachtung, um z. B. eine erste Beurteilung bzgl. Jakobs-Kreuzkraut vorzunehmen (s. Einsatz Ende Mai).

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Mittwoch (13.03.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Jürgen Weiß und Dieter Kolle.

 

 

24. März – Sonntag
Ornithologischer Rundgang durch´s Riddagshäuser Teichgebiet
Wir halten Ausschau nach der Vogelwelt des Teichgebietes – mit besonderem Augenmerk auf die wassergebundenen Vogelarten. Neben Erläuterungen zur Bestimmung der beobachteten Vögel werden auch weitergehende Informationen zur Vogelwelt des nun schon seit über 100 Jahren kontinuierlich vom NABU betreuten heutigen Europareservat und den normalerweise im Gebiet vorkommenden Brut- und Gastvogelarten gegeben.

Treffen: 10.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen – also keine knalligen Warnfarben!
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Balzendes Kranich-Paar im Schapenbruchteich (April 2018)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

 

28. März – Donnerstag
Zukunftstag: Berufsalltag Natur
– mit dem NABU unterwegs im
Europareservat "Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet"
Als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur beteiligt sich auch der NABU am Zukunftstag
und vermittelt interessierten Mädchen und Jungen (ab 8. Klasse) einen ungefähren Eindruck über
das Spektrum praktischer Freilandarbeit eines Biologen in unseren Gefilden. 
Bei einer Exkursion durch das Europareservatwird am Beispiel der dortigen Vogelwelt eine Einführung
in die Methodik der Bestandserfassung und Kartierung der verschiedensten Arten gegeben.
Natürlich werden insbesondere grundlegende Basisinformationen vermittelt, aber als Einführung in die
Praxis lernen die Teilnehmer/innen ebenso die Bestimmungsmerkmale ausgewählter Vogelgruppen
kennen und nach dem Üben von Artbestimmungen werden unter Anleitung erste eigene Zählungen und Karteneintragungen vorgenommen. Darüber hinaus werden jeweils vor Ort erforderliche Maßnahmen
zur Pflege und Erhaltung der dortigen Habitate erläutert und auch Methoden zur Kartierung anderer Tiergruppen vorgestellt. Dauer: 8:15 – 14:30 Uhr. Leitung: Carlo Fuchs.

Zum Erreichen eines für alle erfolgreichen Praktikumstages ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.
Anmeldeanfragen bitte per Mail an unsere Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de.

Foto "Wasserralle mit erbeutetem Fisch" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

 

30. März – Samstag
Kino-Flohmarkt im C1 Cinema
– zugunsten des
NABU Braunschweig
Nicht nur für Kino-Fans interessant:
an diesem Samstag findet im C1 Cinema von 11 – 14 Uhr ein Kino-Flohmarkt statt.

Wie auf dem schön gestalteten Kino-Plakat zu lesen, können dabei Film-Plakate, Aufsteller, Banner, große Bilder und andere Dekorationsutensilien günstig erworben werden!

Und der Erlös wird vom C1 an den NABU Braunschweig gespendet!
Also: Kaufen, Kaufen, Kaufen....

Wer das C1 Cinema nicht kennen sollte:
Lange Straße 30, 38100 Braunschweig.

Das C1 ist übrigens bequem via Tram erreichbar.
Direkt angrenzend befindet sich aber auch ein Parkhaus.

 

 

 

31. März – Sonntag (Achtung: Beginn der Sommerzeit)
Frühlingswanderung im Oderwald
zur Märzenbecherblüte – und auch unsere heimische Vogelwelt ist in Frühlingsstimmung.

Rucksackverpflegung mitbringen, eventuell nachmittags Einkehrmöglichkeit.
Rückkehr am Nachmittag.

Treffen: 09.30 Uhr am Postparkplatz beim Hauptbahnhof (Mitfahrer-Kostenbeteiligung 3,-- Euro).

Teilnahmebetrag pro Person: 3,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

Foto "Märzenbecher© Dorothea Bellmer (NABU)

 

 

Leinenpflicht für Hunde im Wald und in der freien Natur
– also inner- wie außerorts auf und an allen Wiesen u. Feldern sowie in Wäldern –
vom 01. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit),
in Naturschutzgebieten sogar ganzjährig (NWaldLG, § 33)

 

07. April – Sonntag
Frühlingswandern im Lechlumer Holz bis Wolfenbüttel
Von Stöckheim aus machen wir eine kleine Wanderung durch das frühlingshafte Lechlumer Holz nach Wolfenbüttel. Dort werden wir einen Park sowie ein Museum besichtigen. Eine Einkehr ist vorgesehen.
Die Rückkehr von Wolfenbüttel erfolgt mit dem Bus (L 420).

Treffen: 09.20 Uhr an der Tram-Haltestelle "Rathaus" wegen Lösens eine Gruppen-Fahrkarte bis zur Endstation in Stöckheim.

Abfahrt: 09.30 Uhr ab Rathaus mit der Tram 1.

Teilnahmebetrag für die Führung: 2,50 Euro pro Person (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Rotkehlchen im Geäst" © Jörg Vollheide (NABU)

 

07. April – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln
– oder auch anderen Nahrungsgästen wie dem Seeadler. Und auch das Spektrum der im Gebiet heimischen Brutvögel weist viele besonders interessante Arten auf, von der Brandgans bis zum Schwarzkehlchen.

Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Brauner Sichler (April 2018 im Gebiet)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

13. April – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf

Von dem älteren Teil der Gröpelnkuhle muss noch etwas Gras und Strauchwerk zusammengeharkt werden und auch bzgl. der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses ist noch einiges nachzuarbeiten, damit die hiesigen Blütenpflanzen ihre Pracht voll entfalten können. Schlüsselblumen, Storchschnabel und Malven scheinen sich ansonsten dieses Jahr wieder hervorragend zu entwickeln. Um dies befördern, wollen wir unser Bestmögliches beitragen.

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Freitag (12.04.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht: Treffpunkt ist um 10:45 Uhr der P+R-Parkplatz an der Einfahrt zur Petzvalstraße (per ÖPNV erreichbar mit der Tram 3 bis Haltestelle "Petzvalstraße"). Falls Interesse besteht, bitte frühzeitig bei Jonas unter 0179-7707804 melden, damit die Fahrten organisiert werden können.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechperson vor Ort ist Dipl.-Biol. Jonas Ebers.

Foto "Gehölzaufwuchs unter blühendem Apfelbaum" © Susanne Bauer

 

22. April – Ostermontag
Oster-„BirdWatch“
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im
Riddagshäuser Teichgebiet
10:00 – 17:00 Uhr.

In Anlehnung an den zum herbstlichen Vogelzug europaweit ausgeübten European BirdWatch veranstaltet der NABU Braunschweig an den Riddagshäuser Teichen auch während des frühjährlichen Vogelzuges einen ganzen Beobachtungstag – traditionell am Oster-Montag. Hierfür werden die Ornithologen des NABU feste Beobachtungsstationen mit modernen stativgestützten Spektiven (früher: "Fernrohre") einrichten, um allen interessierten Besuchern die Möglichkeit zu bieten, rastende Zugvögel oder auch die heimischen Brutvogelarten mit bis zu 60facher Vergrößerung zu beobachten.

Neben balzenden Zwerg- und Haubentauchern, fischenden Eisvögeln oder auch Gebirgsstelzen können dies auch Watvögel wie Flußregenpfeifer, Kiebitz und Bekassine oder aber beispielsweise Grau- und Silberreiher sein. Auch die verschiedensten Entenarten wie die farbenfrohen Kolbenenten-Männchen oder Löffel-, Tafel-, Reiher-, Krick- und Schnatterenten können im Großformat zu beobachten sein. Und selbst mancher kleine Singvogel gerät dabei in den Fokus.

Foto "Haubentaucher-Balz" © Rainer Löwen (NABU)
Foto
"Kolbenenten-Männchen im Prachtkleid"  © Carlo Fuchs (NABU)

Aber auch in Riddagshausen brütende Greifvogelarten wie z. B. Rotmilan, Habicht und Sperber können zu sehen sein. Oder die röhrichtbrütenden Rohrweihen, die inzwischen aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt sind, ebenso wie eventuell durchziehende oder gar rastende/jagende Fischadler. Dazu sind auch immer wieder einmal Seeadler im Teichgebiet zu beobachten!

An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobeiviele nur mittels der exzellenten Spektive beobachtet werden konnten! Im Jahr 2015 hatten wir dabei als extreme Seltenheit sogar eine Rohrdommel großformatig im Bild – eine nicht nur in Niedersachsen fast ausgestorbene Art!

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet am Kreuzteich (und zudem gegebenenfalls an Mittelteich u. Schapenbruchteich) sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo außerdem ein umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs...) bereit gehalten wird. Darüber hinaus kann man diverse Spektive miteinander vergleichen.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat und den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten. Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

Foto "Teichrohrsänger, singend auf Röhrichtwedel"  © Jörg Vollheide (NABU)

 

 

25. April – Donnerstag
Internationaler Tag des Baumes
Das historische städtische Arboretum an der Ebertallee in Riddagshausen ist in diesem Jahr Schauplatz für den `Tag des Baumes´. Gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen hat der Fachbereich `Stadtgrün und Sport´ ein buntes und informatives Programm zusammengestellt, das um 15 Uhr beginnt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes und Wissenswertes zum Arboretum (von latein. `arbor´= Baum), zu den Themen `System Baum-Boden´, `Baumpilze´, `Ökosystem Wald´´ und zu vielem anderem mehr. Das direkt am Arboretum gelegene Waldforum öffnet seine Dauerausstellung und bietet Speisen und Getränke an. Zum Abschluss der Veranstaltung gegen 18 Uhr pflanzen Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr beteiligten Organisationen sowie des Grünflächen-Ausschusses gemeinsam den Baum des Jahres 2019, eine Flatter-Ulme.
Das Arboretum ist gut per Rad oder mit dem Bus (Linie 418, Haltestelle „Grüner Jäger“) erreichbar.

Der internationale „Tag des Baumes“ wird jedes Jahr im April weltweit begangen und soll die Bedeutung der Bäume für den Menschen im Bewusstsein halten. Er fußt auf den traditionellen Baumpflanzungen, die seit 1872 im baumarmen Nebraska durchgeführt und seither in den gesamten USA übernommen wurden. 1951 führten die Vereinten Nationen den „Tag des Baumes“ ein. In Deutschland fand er erstmals am 25. April 1952 statt.

 

26. April
33. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine, 1986)

 

 

02. Mai – Donnerstag
Besonderer Stammtisch der AG "Biotopschutz": Picknick unter den Apfelbäumen
Der noch junge Stammtisch der AG „Biotopschutz“ trifft sich Anfang Mai am ersten Donnerstag des Monats ausnahmsweise NICHT in der DRK-Kaufbar, sondern auf dem von uns betreuten Gartengrundstück „Hondelager Weg“ in Querum. Beginn ist diesmal schon ab 17:00 Uhr, also eine Stunde früher als sonst – vorausgesetzt, dass kein Regenwetter oder starker Wind angesagt ist. Ein kurzer Schauer soll uns jedoch nicht aufhalten. Falls es allerdings in Strömen regnet, treffen wir uns wie gehabt in der Kaufbar an der Helmstedter Straße.

Vorgesehen ist ein kleines, buntes Programm: zuerst wollen wir uns um einen Teil der freigewordenen Bodenbereiche kümmern und Wildblumen-Saatgut ausbringen. Der verbleibende Teil soll sich von selbst entwickeln.
Als Zweites wird die Pomologin Sabine Fortak (NABU LAG „Streuobst“ + Pomologenverein e. V. + ASt e. V.) als Dozentin sowohl das Konzept der gesamten Fläche als auch das der Pflege der einzelnen Obstbäume erläutern. Hierbei soll das grundlegende Vorgehen deutlich werden, nach dem auch der ASt e. V. seine Bäume schneidet.

Foto "Obstblüte" © S. Bauer

Schließlich wollen wir unter den Obstbäumen picknicken. Vielleicht verzögert sich die Apfelblüte so weit, dass wir deren Anblick noch etwas genießen können. Wer mag, kann Salat, Snacks, Fingerfood, Kuchen o. ä. mitbringen; kühle Getränke wird es gegen eine kleine Umlage geben sowie auch Kaffee und Tee. Bitte eigene Gläser, Besteck und Geschirr mitbringen, dann vermeiden wir Müll.

Der Beginn ist mit 17:00 Uhr etwas früher als üblich, um vor dem eigentlichen Picknick zu säen. Ab ca. 18:00 Uhr wird dann das Picknick beginnen. Falls jemand erst später kommen kann – kein Problem. Gäste und Interessierte sind wie stets herzlichst willkommen! Ansprechpersonen vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

 

03. Mai – Freitag
Mondscheinsänger im Europareservat – Mit dem NABU zur „kleinen Nachtmusik“
Nun bereits im 10. Jahr gibt es die als Original vom NABU angebotenen nächtlichen Exkursionen ins Europareservat – für die Teilnehmer/-innen i. d. R. allein schon aufgrund der nachts völlig anderen Wahrnehmung in außergewöhnliches Erlebnis!

Erst mit dem Beginn der abendlichen Dämmerung und begleitet von den ersten mit der Jagd beginnenden Fledermäusen begeben wir uns auf die Suche nach den nun im Naturschutzgebiet zu hörenden nächtlichen Sängern und Rufern – sozusagen zum „Froschkonzert mit Nachtigall“. Denn nicht nur einige nachtaktive Vogelarten können jetzt zu hören sein, sondern z. B. auch Grünfrösche wie See- und Teichfrosch, die ihr vielstimmiges Konzert erschallen lassen. An einzelnen Stellen kann man zudem die Balzrufe oder sogar Chöre der seltenen Laubfrösche erleben!
Die grasgrünen Winzlinge werden zwar nur 4 - 5 cm groß, sind aber unglaublich stimmgewaltig.

Und vielleicht bekommen wir ja bei unserer nächtlichen Exkursiongegen auch wieder den schaurig-schönen „Gesang“ des Waldkauzes zu hören – oder sogar die Bettelrufe seiner Jungvögel! Im Vorjahr konnten die Teilnehmer zudem gegen 23 Uhr sogar auf ein leise aber ausdauernd pfeifendes Tüpfelsumpfhuhn aufmerksam gemacht werden – allgemein eine echte Seltenheit!

Foto "Junger Waldkauz, noch bedunt und nicht flügge" © Carlo Fuchs (NABU)

Treffen: 21:00 Uhr am Eingang des NSG "Riddagshausen" beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung leider aus.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht werden, sollten jedoch nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Teilnahmebetrag: Erwachsene 3,-- Euro, Kinder 1,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

 

 

04. Mai – Samstag
100 Jahre Samenhaus Knieke
– Jubiläumsaktionstag mit Rahmenprogramm und Spendenbitte zugunsten des NABU
Das traditionsreiche Samenhaus Knieke, bereits 1919 von Constantin Knieke als „Quedlinburger Samenniederlage“ gegründet, feiert am Samstag mit einem Aktionstag sein 100-jähriges Jubiläum. Das seit Juli 2009 am Steinweg 11 gelegene Gartenfachgeschäft (vormals am Steinweg 30) verfügt mit rund 2.500 Saat-Sorten über eines der größten Saat-Sortimente Deutschlands. Inhaber Peter Steinbach, der das Samenhaus Knieke 1991 übernommen hat, ist zurecht stolz auf diese angebotene Sortenvielfalt, wobei der größte Teil davon auch ständig am Lager vorrätig ist.

Neben diesem Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt bietet Knieke zudem u. a. auch ausschließlich auf biologischer Basis hergestellte Pflanzenschutzmittel an – was auch heutzutage leider immer noch nicht selbstverständlich ist. Gleiches gilt auch für das Anbieten der Serviceleistung, Schleifarbeiten an Gartengeräten durchzuführen, statt lediglich neue Geräte verkaufen zu wollen.
Beim Jubiläumsaktionstag am Samstag kann man sich in der Zeit von 9:00 - 18:00 Uhr natürlich nicht nur einen Überblick über das riesige Angebot in dem kleinen Laden verschaffen, sondern das Team um Peter Steinbach bietet auch ein kleines Rahmenprogramm mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und selbstgemachter Limonade sowie Kinderattraktionen. Speis und Trank sind kostenlos, wobei für eine Spende zugunsten des NABU Braunschweig gebeten wird! Da wir das naturfreundliche Gesamtkonzept des Gartenfachgeschäfts für herausragend und vorbildlich erachten, werden wir die Jubiläumsaktion vor Ort mit einem kleinen NABU-Stand unterstützen.

Last but not least: WIR GRATULIEREN Peter Steinbach und seinem Team ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum!

 

 

05. Mai – Sonntag
Sänger im Unterholz – Führung am Mittellandkanal zwischen Wenden und Thune
Bei einem Spaziergang entlang des Mittellandkanals wollen wir nach Vogelgesängen in der Böschung lauschen,
so insbesondere auch nach den jetzt aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückkommenden Nachtigallen.
Sofern von den Teilnehmern/innen gewünscht, kann zwischendurch auch eine Einkehr vorgenommen werden.

Treffen: um 09:05 Uhr an der Endstation "Heideblick" der Tram 1 in BS-Wenden (Abf. ab Rathaus: 08:44 Uhr).
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

Foto "Im Unterholz singende Nachtigall" © Rainer Löwen (NABU)

 

 

10. - 12. Mai – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“
Faltblätter und Bestimmungshilfen zur Beteiligung an der bundesweiten NABU-Gartenvogelzählung sind in unserer NABU-Geschäftsstelle erhältlich
(Versand nach Einsendung von 1,- Euro Rückporto).

 

11. + 12. Mai – Samstag + Sonntag
Großer NABU-Stand auf dem Museumsfest am Schloß Salder
Zu unserem umfangreichen Angebot gehören insbesondere verschiedenste Bestimmungsbücher, Tierstimmen-CDs, auch DVDs, Nisthilfen, gutes Vogelfutter und gute Futterspender, vegetarische Kochbücher, eine große Auswahl von Puzzles mit schönen Natur-/Tier-Motiven  u.v.a.m. – alles auch hervorragend zum Verschenken geeignet, darunter auch viele Artikel für Kinder. Natürlich beraten wir auch gern zu allem rund um die Natur.
VeranstaltungszeitSamstag 14 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 18 Uhr.

 

12. Mai – Sonntag
Halbtags-PKW-Fahrt zu den Meiner Teichen nördlich Meine
Bei vielen Wasser- und Sumpfvögeln können jetzt bereits erfolgreiche Brutpaare mit ihrem Nachwuchs beobachtet werden. Manche Langstreckenzieher dagegen hatten jedoch während der Rückkehr aus ihrem afrikanischen Winterquartier mit anhaltenden Nordwinden zu kämpfen und sind daher erst jetzt in ihren Brutrevieren angekommen. Singvogelarten wie die Nachtigall oder auch die verschiedenen Rohrsängerarten können deshalb aktuell besonders oft zu hören sein, weil sie noch auf Partnersuche sind und ihr Revier gegen Konkurrenten abgrenzen müssen. Demgegenüber sind bei Familie Kormoran schon Jungvögel im Nest. Für Vogelfreunde dürfte die Exkursion zu den Meiner Teichen ein abwechslungsreiches Gesamtpaket bieten.

Foto "Zwergtaucher mit erbeutetem Fisch" © Wilfried Fiebig (NABU)

Treffen: 9:15 Uhr – für Auto- und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz
zur Bildung von Fahrgemeinschaften (PKW-Kostenbeteiligung für Mitfahrer: 3,- Euro).
Der Teilnahmebetrag für die Exkursion beträgt ebenfalls 3,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Anmeldung beim Exkursionsleiter Wilfried Fiebig (Tel. 0531-60948988).
Die Rückkehr erfolgt am Nachmittag und richtet sich nach den aktuell zu beobachtenden Arten sowie dem vorherrschenden Wunsch der Teilnehmer/innen.

 

 

19. Mai – Sonntag
Vogelstimmen am frühen Morgen
– die „Vogeluhr“ im Bürgerpark erleben

Im Frühjahr und im Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben, denn fast alle Vogelarten singen frühmorgens am intensivsten. Dabei hat jedoch jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, denn dieser wird durch die zunehmende Tageshelligkeitvorgegeben. Und so stimmen die einzelnen Arten jeden Morgen in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert mit ein. Nur wer früh aufsteht, kann dies Miterleben… und auch zum Erkennen und Lernen der Vogelstimmen nutzen.

Treffen: um 06:00 Uhr vor dem Stadtbad, Nimesstraße. Dauer: ca. 2 Stunden.
Im Anschluss kann auf Wunsch eine Einkehr stattfinden.
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

Foto "Singendes Rotkehlchen" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

19. Mai – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln. Aber auch Greifvögel können sich hier als Nahrungsgäste aufhalten, wie z. B. Rotmilane oder auch Seeadler. Und auch das Spektrum der im Gebiet heimischen Brutvögel weist viele besonders interessante Arten auf, von der eigentlich nur an der Küste vorkommenden Brandgans bis hin zum Schwarzkehlchen oder anderen Kleinvogelarten.
Durch die Spektive der Vogelkundler können alle Interessierten die Vögel mit 50 - 60facher Vergrößerung betrachten – und wissenswerte Informationen zu den beobachteten Arten erhält man während der Führung natürlich auch.

Die Braunschweiger Rieselfelder haben sich seit den 1950er Jahren zu dem für die Vogelwelt bedeutsamsten Gebiet im Raum Braunschweig entwickelt und werden von Beginn an seit nunmehr 70 Jahren kontinuierlich von den Ornithologen des NABU beobachtet und fachlich betreut. Inzwischen hat das weitläufige Flächenmosaik als wichtiges sogenanntes "Trittstein-Habitat" für rastende Zugvögel den Status eines Vogelschutzgebietes von nationaler Bedeutung erhalten!

Dauer der Führung: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung leider aus.
Zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Kampfläufer (April 2019 im Gebiet)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

26. Mai – Sonntag
Europawahl . (von 8 – 18 Uhr)
Wir können wählen! Mitentscheiden zu dürfen, ist ein hohes Gut der Demokratie, das man nicht ungenutzt lassen sollte. Da das Europaparlament in der EU inzwischen in zunehmendem Maße an Einfluss gewonnen hat, ist es durchaus von Wichtigkeit, auch an dieser Wahl teilzunehmen. Denn auch hier kann man der Natur seine Stimme geben…. bzw. denen, die sich in der EU glaubwürdig und auch tatsächlich für den Schutz unserer Natur und unserer Umwelt einsetzen. Denn die Zusammensetzung des neuen Europa-Parlaments entscheidet auch über die Zukunft des Naturschutzes in der EU !

So werden durch die Europawahl u. a. auch die Weichen über die künftige EU-Agrarpolitik gestellt ! 58 Milliarden Euro (!) zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen – das sind 114,- Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte, die unter ökologischen Gesichtspunkten arbeiten bzw. die naturverträgliche Landwirtschaft praktizieren. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik! Für unsere Vögel, für die Insekten.... und letztlich damit auch für uns selbst.

Europafeindliche Kräfte wittern ihre Chance, die Uhr zurück zu drehen. Auch im Bereich Umwelt- und Naturschutz soll Erreichtes zunichte gemacht werden: Egal ob es um Klimaschutz, grenzüberschreitenden Artenschutz oder naturverträgliche Landwirtschaft geht: wichtige Gesetze und Programme sollen abgeschafft oder verwässert werden! Das dürfen wir nicht zulassen. Also: Geht wählen!

Zur EU-Agrarpolitik hat der NABU auch eine Online-Mitmach-Aktion: www.NeueAgrarpolitik.eu .

 

 

26. Mai – Sonntag >> Abgesagt, da für den ganzen Tag starke Windböen (6 Bft) vorhergesagt werden (s. PDF)
Aktionstag Natur zum Anfassen im Schul- und Bürgergarten Dowesee
In diesem Jahr feiert der Schul- und Bürgergarten Dowesee sein 100-jähriges Bestehen. Anläßlich dieses Jubiläums wird u. a. ein Aktionstag "Natur zum Anfassen" veranstaltet, bei der eine Vielzahl von Vereinen und Institutionen aus dem Natur- und Umweltbereich sich mit einem Stand oder mit einem Programmpunkt beteiligen werden. Ein solcher Aktionstag fand auch schon 2009 im Schul- und Bürgergarten statt, weitere – veranstaltet von der Braunschweigischen Landschaft – in den Vorjahren 2007 und 2008 sowie 2016 in Riddagshausen.

Ziel der Veranstaltung ist es wieder, mit interessanten Ständen Werbung für den Natur- und Umweltschutz zu betreiben. Als positiver Nebeneffekt können sich die Vereine / Institutionen dabei einem breiten Publikum vorstellen. Sofern das Wetter dem nicht entgegen steht (Daueregen oder Starkwind), werden natürlich auch wir wieder mit unserem großen Pavillon dabei sein und vor Ort den NABU in all seiner Vielfalt repräsentieren.

Veranstaltungsort: Schul- und Bürgergarten Dowesee (Doweseeweg 2, 38112 Braunschweig).
Veranstaltungszeit11.00 - 17:00 Uhr..
Veranstalter: Braunschweigische Landschaft e. V. (AG `Natur u. Umwelt´),
das Regionale UmweltbildungsZentrum (RUZ) Dowesee und der Förderverein des Schul- und Bürgergartens.

Das genaue Veranstaltungsprogramm stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Ein Flyer zur Veranstaltung, u. a. mit einem Plan der zahlreichen Teilnehmer-Stände, soll ca. ab Mitte März bei uns in der NABU-Geschäftsstelle erhältlich sein.

 

 

31. Mai bis 09. Juni
Bundesweite NABU-Aktion „Insektensommer“

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU vom 31. Mai - 9. Juni sowie vom 02.-11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten und über die meisten liegen noch keine Daten vor! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden.

Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke. Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, selbst durch einen Blick in die Blumentöpfe.

Hintergrund: Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
Die Daten der Zählaktion "Insektensommer" werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der "Insektensommer" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000  Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. Beobachten auch Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten! Nähere Informationen erhält man unter https://www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer .
Eine weitere Insekten-Zählaktion findet vom 02.-11. August statt.

 

01. Juni – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen: 09.40 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5. Ende gegen 12:00 Uhr.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so z. B. ab Rathaus um 9:03 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.
Ansprechpartner (auch wegen einer Mitfahrgelegenheit): Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

 

15. Juni – Samstag
"NaTOUR entdecken" – Mit dem Fahrrad rund um Braunschweig

Gemeinsam mit dem ADFC gehen wir bei einer Radtour auf Entdeckungsreise rund um Braunschweig.
Bei verschiedenen Stopps wird unser NABU-Aktiver Martin Steinmann dabei interessante Einblicke in die Natur geben.

Die Länge der Radtour beträgt ca. 30 km, die Dauer voraussichtlich ca. 5 Stunden.

Treffen: 10:00 Uhr am Theater-Vorplatz.
Tourleitung: Tina u. Marc Heydecke (ADFC) + Martin Steinmann (NABU).

 

 

15. Juni – Samstag (vom 18.05. auf 15.06. verschoben)
Pflegeeinsatz am Laichgewässer unseres Amphibienwechsels „Hordorfer Straße Ost“
Im Frühjahr 2015 haben wir an dem von uns betreuten Amphibienwechsel „Hordorfer Straße Ost“ im Rahmen eines umfangreichen Revitalisierungsprojektes die dort dringend erforderliche Entschlammung des Laichgewässers einschließlich der Beseitigung von dichtem ins Gewässer eingedrungenem Gehölzaufwuchs sowie kleinere Lebensraumverbesserungen durchgeführt.

Um die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahme zu sichern und einer erneuten Verschlammung und Verlandung entgegen zu wirken, wollen wir einen Pflegeeinsatz zur Beseitigung von inzwischen wieder im dem Gewässer austreibenden Junggehölzen vornehmen. Größeres Werkzeug wird gestellt. Werkzeug zum Strauchschnitt möglichst auch selbst mitbringen (nähere Informationen werden nach der Anmeldung mitgeteilt). Organisator und Ansprechpartner vor Ort ist Jörg Tarrach.

Treffen: 10:00 Uhr. Dauer: max. 2 - 3 Stunden, je nach Umfang des Aufwuchses und Anzahl der Helfer/innen.

Wer sich an diesem Vormittag an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle und bekommt dann auch den genauen Treffpunkt mitgeteilt. Im Falle einer Terminverlegung werden alle Angemeldeten benachrichtigt.

Foto "Grasfrosch-`Doppeldecker´ an Laichballen© Patricia Strauss (NABU)

 

16. Juni – Sonntag
Botanik in Riddagshausen
Wir gehen durch Riddagshausen bis zu den Herzogsbergen und halten Ausschau nach besonders interessanten und auch seltenen Pflanzen.
Dauer: ca. 2 Stunden. Auf Wunsch kann auch eine Einkehr stattfinden.

Treffen: 14:10 Uhr Bushaltestelle „Stresemannstraße“ an der Ebertallee (Buslinien 413 u. 418).

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

 

 

21. Juni – Freitag Die Exkursion muss leider wegen eines familiären Unglücksfalls ausfallen
Funkeln im Dunkeln – unsere Nacht-Exkursion zu den Glühwürmchen
Im ausgehenden Licht der spätabendlichen Dämmerung und begleitet von ersten hungrigen Fledermäusen begeben wir uns im Naturschutzgebiet „Riddagshausen“ auf die Suche nach den „Feen des Waldes“ – unseren Glühwürmchen. Die hereinbrechende Nacht lässt zudem auch noch manch´ andere Rufer aktiv werden, die man tagsüber kaum zu hören bekommt – und da gibt es nicht nur Vögel....
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen und / oder starkem oder böigem Wind fällt die Führung leider aus (aktuelle Information dann hier auf der website).

Treffen22.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

 

 

29. Juni – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen: 09.40 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5. Ende gegen 12:00 Uhr.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so z. B. ab Rathaus um 9:03 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.
Ansprechpartner (auch wegen einer Mitfahrgelegenheit): Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Da für die Helfer/-innen der Arbeitseinsätze ab 12:00 Uhr ein Grillen stattfindet (bis ca. 14 Uhr),
bitte zwecks Planung/Einkauf bis Freitagmittag bei Rudolf Jackmann anmelden (Tel. 0170-4753736)
– ebenso, wenn eine Mitfahrgelegenheit benötigt wird.

 

 

Juni / Juli – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir am Anfang der Vegetationsperiode auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf waren, um das Schnittgut der durchgeführten Obstbaumschnitt-Maßnahmen umzulagern, wollen wir uns diesmal auf das Ausstechen des auf der Fläche wachsenden Jakobs-Kreuzkrauts konzentrieren, denn selbstverständlich würden wir niemals ein Herbizid einsetzen.

Die Wiese, auf der die Obstbäume stehen, soll möglichst kurzrasig sein, um sie für eine Reihe von Tierarten nutzbar zu halten und sie zudem auch vor Verbuschung zu bewahren. Eine Möglichkeit dazu ist die Schafbeweidung. Da bei Weidetieren die Giftstoffe von gefressenem Jakobs-Kreuzkraut zu schweren Leberschäden führen können und zudem auch das Mahdgut kein Jakobs-Kreuzkraut enthalten darf, wenn es noch als Heu nutzbar sein soll, müssen diese Pflanzen jeweils „von Hand“ mit Spaten gezielt ausgestochen werden – und das unbedingt vollständig, da sie sich ansonsten
nach einer Verletzung sogar noch schneller vermehren.

Einsatzdauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch wieder eine kleine Stärkung.

Foto: Jakobskreuzkraut, gejätet im Korb© Heike Billerbeck (NABU)

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 16.05. (18 Uhr) möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

 

 

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Ballistol Stichfrei
– das biozid-freie Insektenschutzmittel

Getreu dem NABU-Motto "Für Mensch und Natur" bieten wir aufgrund der vielen Nachfragen seit 2017 im Shop unserer Geschäftsstelle auch ein auf Basis ätherischer Öle wirkendes und somit biozid-freies Insektenschutzmittel an, wirksam gegen Mücken, Gnitzen und Bremsen (laut Hersteller auch gegen Moskitos und Zecken).
Das Mittel ist aus eigener Erfahrung nachweislich bestens wirksam und wird daher bei uns schon seit Jahren erfolgreich benutzt! Im Gegensatz zu den herkömmlichen, industriell hergestellten Insektenschutzmitteln sprüht man sich hier keine giftigen Insektizide ins Gesicht oder auf andere Körperstellen!
Denn bei diesem Mittel sollen die Insekten nicht durch die Inhaltsstoffe getötet werden, sondern die kleinen Nervensägen werden mittels des Geruchs der ätherischen Öle schon vorher davon abgehalten, sich überhaupt auf der Haut niederzulassen.
Positiver Nebeneffekt: dieses Insektenspray ist wohlriechend – und nicht penetrant stinkend!

Für verschiedene Bedarfe haben wir in unserem Shop verschiedene Produktausführungen von Ballistol Stichfrei:
- kleiner Pumpzerstäuber für unterwegs zum Mitführen in der Jacke
- großer Pumpzerstäuber, für zu Hause oder z. B. auch als Standartausrüstung im Auto
- die 10er-Box getränkter Tücher, in einzelnen Tütchen zum Einstecken
- und für Kleinkinder gibt´s eine Lotion (mit geringerer Konzentration) in kleiner und großer Tube sowie als 10er-Box Einmal-Tütchen.
- darüber hinaus gibt es das Mittel auch als großen Pumpzerstäuber in einer Variante für Tiere.

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13. Juli – Samstag
Biotopschutz-Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen
Unsere AG "Biotopschutz" bietet am Samstag für alle Mitarbeiter/innen – aber auch für neu interessierte Biotopschützer/innen – eine Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen an: der Distelheide, der Sandbeekswiese, dem Scharnikel sowie der Gröpelnkuhle. Geplant ist, zu jedem Flurstück die botanischen Besonderheiten aber auch die aktiven Pflegemaßnahmen zu betrachten. Angefragt sind zudem Beiträge zur Landschaftsökologie sowie Ornithologie.

Dauer: nach Bedarf und Absprache. Festes Schuhwerk und Zeckenschutz (lange Hose, Zeckenschutzmittel) sowie Sonnen- und/oder Regenschutz sind angeraten. Kaffee & Kuchen für ein gemeinsames kleines Picknick wird organisiert (Kleinigkeiten können aber ergänzend auch selbst mitgebracht werden).

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis spätestens Freitag (12.07.) möglichst per Mail an unsere Geschäftsstelle erforderlich – einschließlich der Mitteilung, ob man eine Mitfahrgelegenheiten anbieten kann oder selbst eine benötigt.

Treffen11.00 Uhr an der Hochstraße 18 vor der NABU-Geschäftsstelle. Bildung von Fahrgemeinschaften.
Die Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

 

14. Juli – Sonntag
Botanische Tageswanderung bei Bad Harzburg
Wir besuchen das NSG "Butterberg" und wandern durch´s Stübchental zum Wolfstein und eventuell auch im unteren Schimmerwald.
Die Wanderstrecke beträgt ca. 10 Km. Rucksackverpflegung ist angebracht, auch wenn eine Einkehr erfolgt.

Treffen: 08.10 Uhr vor dem Hauptbahnhof, dann Lösen der Gruppen-Fahrkarte.
Abfahrt
: 08.24 Uhr .

Teilnahmebetrag für die Exkursion ab Bad Harzburg: pro Person: 4,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

 

Juli / August – Samstag
Biotopschutz-Einsatz in Klein Vollbüttel / Warmbüttel
Die Betreuungsfläche des NABU Gifhorn bei Warmbüttel steht wegen eines bedeutenden Bestandes der Rote-Liste-Art Teufelsabbiß unter Naturschutz. Wir wollen mähen, das Mahdgut abtragen sowie Aufwuchs und Bäume zurückschneiden, damit die Fläche nicht zuwächst und genug Licht bekommt.

Dauer: ca. 2 – 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dieser Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (21.02.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (einschließlich dem Anfahrtsweg).

Treffen11.00 Uhr an der Fläche. Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG Biotopschutz besprochen.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

Foto "Teufelsabbiss© H. Billerbeck (NABU)

 

02. bis 11. August
Bundesweite NABU-Aktion „Insektensommer“

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU vom 31. Mai - 9. Juni sowie vom 2.-11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten und über die meisten liegen noch keine Daten vor! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden.

Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke. Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, selbst durch einen Blick in die Blumentöpfe.

Hintergrund: Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
Die Daten der Zählaktion "Insektensommer" werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der "Insektensommer" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000  Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. Beobachten auch Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten! Nähere Informationen erhält man unter https://www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer .
Eine erste Insekten-Zählaktion fand bereits vom 31. Mai - 09. Juni statt.

 

 

03. August – Samstag
Inventur unseres Materiallagers mit anschließendem Sommerfest unserer Arbeitsgruppe „Biotopschutz“ im NABU-Garten in Wendhausen
An diesem Tag wollen wir eine Inventur unseres Materiallagers im NABU-Garten in Wendhausen samt Gerätepflege durchführen. Danach wollen wir uns als kleines Dankeschön für alle Helfer/innen bei unseren Biotopschutz-Einsätzen zu einem gemeinsamen Sommerfest treffen. Vornehmlich Getränke und Grillgut wird vorher seitens des NABU eingekauft; bzgl. eventuell mitgebrachter Salate o. ä. wäre eine vorherige Absprache sinnvoll. Zwecks Planung und Einkauf kontaktieren Teilnehmer/innen deshalb bitte bis Mittwoch (31.07.) 18 Uhr per eMail unsere Geschäftsstelle (und werden später seitens der Arbeitsgruppen-Leitung kontaktiert). Bei starkem Regen würde das Sommerfest kurzfristig verschoben werden.

Treffen11.00 Uhr in unserem NABU-Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230 ab Rathaus bis Haltestelle Wendhausen beim „Waldhaus“.

Ansprechpartner vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

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Die weiteren Termine für das 2. Halbjahr unseres Veranstaltungsprogramms
werden hier demnächst eingepflegt.

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Unsere Mitglieder erhalten unser Veranstaltungsprogramm
jeweils umgehend nach Erscheinen in gedruckter Form zugesandt.

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Alle in unserem Programm von uns angebotenen Veranstaltungen
(außer den Vorträgen durch externe Referenten)
werden ehrenamtlich von unseren Mitgliedern durchgeführt !
Alle Einnahmen hieraus fließen vollständig dem NABU zu.

 

 

Wenn Sie unsere ehenamtliche Naturschutzarbeit mit einer Spende unterstützen möchten...

Spendenkonto:
NABU BezGrp. Braunschweig ,
Postbank Hannover,
BIC
: PBNKDEFF
, IBAN: DE75 2501 0030 0081 0113 04

Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 200,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.

 

Sie können den NABU auch durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen!
Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro
, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm, ggf. auch von uns herausgegebene Mitteilungsbroschüren.
Alle, die unsere Naturschutzarbeit durch ihre Mitgliedschaft im NABU unterstützen, erhalten bei uns als Dankeschön 15 % Rabatt auf alle Nisthöhlen, Vogelfutter und Futterspender sowie Kalender! Darüber hinaus bekommen Sie freien Eintritt sowie z. T. Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren.....
Gern senden wir Ihnen auch kostenlos verschiedenes Info-Material über den NABU zu.
Hier erhalten Sie zum Download (PDF) ein
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