Bezirksgruppe Braunschweig e.V.


Veranstaltungskalender

2017


06. - 08. Januar 2017 – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“
Vom 06. bis 08. Januar findet zum 7. Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt:
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner
Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen alle Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen 2016 Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten wie in den letzten Jahren weiter abnehmen.

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten „Citizen-Science“-Aktionen Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise auf die Entwicklung der heimischen Vogelarten geben. Die Langzeitstudie liefert für den Naturschutz eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Im Vorjahr beteiligten sich mehr als 93.000 Vogelfreunde an der Aktion.

Faltblätter zur Beteiligung an der Wintervogelzählung sind in unserer Geschäftsstelle erhältlich (Versand gegen Einsendung von 1,40 Euro Rückporto).

 

21. Januar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Betreuungsfläche "Scharnickel"
Der erste Einsatz in diesem Jahr führt auf das schöne Flurstück "Scharnickel". Das Gelände mit Wiesen- und Waldteil, Bachlauf und kleinem Teich liegt zwischen Hordorf und Cremlingen. Anfallende Arbeiten sind das Schneiden der Kopfweiden, Zitterpappeln fällen, Strauchaufwuchs eindämmen und das Schnittgut aufsammeln. Dies erleichtert dem Landwirt die Mahd und somit die Pflege der Orchideenwiese.
Mit diesem und dem nächsten Einsatz am 04.02. wollen wir alle notwendigen Arbeiten, u. a. mit der Motorsäge, rechtzeitig vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit durchführen. Deshalb wären viele helfende Hände zum Zusammentragen des Schnittguts höchst willkommen!

Für Arbeitskleidung und geeignetes Schuhwerk sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wie immer gibt es heiße Getränke und selbstgebackenen Kuchen zur Stärkung!

Foto: Kopfweiden auf unserer Betreuungsfläche `Scharnickel´
© Heike Billerbeck (NABU)

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (20.01.) 20 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de). Alle Angemeldeten werden über den genauen Anfahrtsweg informiert.

Arbeitsbeginn11.00 Uhr. Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden.
Leitung: Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

 

22. Januar – Sonntag << NEU
Ornithologischer Beobachtungsgang am Vormittag über den Hauptfriedhof
Beobachtungsziel sind insbesondere alle gefiederten Durchzügler und Wintergäste;
dabei werden wir auch einige Futterstellen aufsuchen.
Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofes, Helmstedter Straße
(Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 4).
Teilnahmebetrag pro Person: 2,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

 

Foto: "Haubenmeise im Winter" © NABU / Frank Derer

 

 

28. + 29. Januar – Samstag + Sonntag
Eulenbalz und Griebenschmalz – eine kauzige Nachtwanderung durch den Winterwald
(mit anschließendem Imbiß)
Mit Beginn der Dunkelheit begeben wir uns auf einen nächtlichen Streifzug durch die winterliche Buchhorst – da sehen nicht nur bekannte Pfade plötzlich ganz anders aus! Und vielleicht bekommen wir ja sogar die nächtlichen Herrscher des Waldes zu hören! Wenn eine Wolkendecke den Mond verdunkelt, hören sich deren Rufe gleich noch unheimlicher an....
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Nach der Führung werden heißer Apfelglühpunsch, Tee und Schmalzbrote gereicht.
Kostenbeitrag für Führung und Verköstigung: 4,50 Euro pro Person.
Treffen: 18.00 Uhr auf dem Parkplatz des Hotels Aquarius, Ebertallee 44 G.
Taschenlampen können mitgebracht, sollten aber nur im Notfallbenutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Führung: Carlo Fuchs.

Anmeldungen bis 26.01. in der NABU-Geschäftsstelle per eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de (oder unter Tel. 798649).
>> Achtung: Bei Regenwetter fällt die Veranstaltung aus, wobei alle Angemeldeten benachrichtigt werden.

Waldkauz, "Vogel des Jahres 2017" © Carlo Fuchs (NABU)

 

03. Februar – Freitag
Digitaler Bildervortrag. Thomas Lerch / Oliver Ulmer (Salzgitter / Hamburg):
"Die Elbtalauen – Leben am Fluß"

Entlang der Elbe zwischen Wittenberg und Lauenburg erstrecken sich über eine Länge von ca. 400 Kilometern die Elbtalauen, ausgewiesen als UNESCO-Biosphärenreservat. Der Vortrag basiert auf einem Fotoprojekt, das in Zusammenarbeit mit der Reservatsverwaltung entstanden ist und in welchem es um den Lebensraum Elbtalauen geht.
Hierbei wird ein umfassender Blick auf dieses in Europa einzigartige Gebiet geworfen, angefangen bei den unterschiedlichen Landschaftsformen, über die reichhaltige Tier- und Pflanzenwelt, bis hin zu den Menschen, die in, mit und von der Natur leben. Der Ansatz der Fotografen ist es, zu zeigen, dass es sich hier um eine besonders schützenswerte Landschaft handelt, welche ihren einzigartigen Status durch die einzelnen Faktoren erlangt, die hier zusammenwirken.

Die Multivisions-Show besteht aus Fotos, kleinen Filmsequenzen, Geräuschen, Musik und Kommentaren, die zu einem großen Ganzen zusammengefügt werden und den Zuschauer in diese Welt eintauchen lassen.

Beginn: 19:00 Uhr im Kulturpunkt West (ehem. Gemeinschaftshaus Weststadt), Ludwig-Winter-Str. 4, Kleiner Saal im 1. Stock
(Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinien 3 u. 5 bis Haltestelle „Emsstraße“ bzw. Buslinie 443 bis Haltestelle „Donaustraße“).
Kostenbeitrag: 2,00 Euro (Schüler und Erwerbslose frei).

 

Fotos „Elbtalauen" + "Biber" © Thomas Lerch + Oliver Ulmer

 

04. Februar – Samstag
2. Biotopschutz-Einsatz in 2017 auf unserer Betreuungsfläche "Scharnickel"

Der zweite Einsatz in diesem Jahr führt nocheinmal auf unsere Hordorf und Cremlingen befindliche Biotopschutzfläche "Scharnickel". Wir setzen das Schneiden der Kopfweiden und des Strauchaufwuchses fort und räumen das Schnittgut von der Fläche.
Diese Arbeiten müssen rechtzeitig vor dem Beginn der Brut- und Setzzeit durchgeführt werden, weshalb wir hier möglichst viele helfende Hände vor Ort brauchen!
Für Arbeitskleidung und geeignetes Schuhwerk sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.
Wie immer gibt es heiße Getränke und selbstgebackenen Kuchen zur Stärkung!

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (03.02.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).
Alle Angemeldeten werden über den genauen Anfahrtsweg informiert.

Arbeitsbeginn11.00 Uhr. Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden.
Leitung: Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

Foto: „Kopfweiden auf unserer Betreuungsfläche `Scharnickel´“ © Heike Billerbeck (NABU)

 

05. Februar – Sonntag
Braunkohlessen in “Wolfs Gasthaus“ in Alt-Lehndorf (Große Straße 26)
„Braunkohl satt“ mit frischer Bregenwurst, gepökeltem Bauchfleisch und „Lehndorfer Bratkartoffeln“.
Vor dem Braunkohlessen nach Belieben kleine Wanderung durch die Feldmark, den Westpark und ggf. bis zu den Raffteichen.
>> Anfahrt mit ÖPNV:  Buslinien 11, bis Haltestelle Ottweiler Straße. Saarstraße überqueren – Ottweiler Straße – Hannoversche Straße bei Ampel queren – Luftstraße – rechts ab in die Große Straße bis zum Gasthaus (neben der Kirche); Fußweg ca. 10 Minuten.
Für Autofahrer: von der Hannoverschen Straße am Ortsende von Alt-Lehndorf nach der Ampel links in die Große Straße abbiegen.
Treffen zur Wanderung: 10.15 Uhr vor der Gaststätte.
Treffen zum Braunkohl-Essen: 13.00 Uhr in Wolfs Gasthaus.
Die erforderliche Anmeldung zum Essen erfolgt durch eine Mitteilung an Hans-Helmut Berndt (Tel. 05306-4455) bis spätestens 24. Januar.

 

25. Februar – Samstag

Aufbau der Amphibienschutzzaunanlagen,
bei genügender Anzahl freiwilliger Helfer/-innen parallel an mehreren Wechseln.
Zur Einteilung der Helfer/-innen und Mitteilung der Treffpunkte deshalb bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Je nach Witterung wird der genaue Termin erst kurzfristig festgelegt, ebenso wie bei unerwartetem Regenwetter oder Schneefall der Aufbau kurzfristig auf einen der Nachfolgetermine verschoben wird – angemeldete Helfer/-innen werden in diesem Fall natürlich benachrichtigt.

Foto "Amphibienschutzzaun setzen"  © C. Fuchs (NABU)

Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer wenn möglich bitte auch eigene Spaten mitbringen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 ½ - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Carlo Fuchs und Lars Keudel.

 

26. Februar – Sonntag << NEU
Aufbau einer Amphibienschutzzaunanlage im westlichen Ringgebiet.

Zur Information der Helfer/-innen und Mitteilung des Treffpunkts bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Bei Regenwetter oder Schneefall wird der Aufbau kurzfristig verschoben – angemeldete Helfer/-innen werden in diesem Fall benachrichtigt.
Zum Setzen der flexiblen Zäune wenn möglich auch eigene Spaten mitbringen.

Beginn (aktualisiert): ebenfalls um 9.00 Uhr, Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Silke Kiy.

 

(04. März – Samstag)
Aufbau einer Amphibienschutzzaunanlage im westlichen Ringgebiet.

Zur Information der Helfer/-innen und Mitteilung des Treffpunkts bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Bei Regenwetter oder Schneefall wird der Aufbau kurzfristig verschoben – angemeldete Helfer/-innen werden in diesem Fall benachrichtigt.
Zum Setzen der flexiblen Zäune wenn möglich auch eigene Spaten mitbringen.

Beginn (aktualisiert): ebenfalls um 9.00 Uhr, Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Silke Kiy.

 

05. März – Sonntag
Vögel auf und am Wasser – ein Beobachtungsgang um den Südsee.
Wir halten Ausschau nach gefiederten Wintergästen und auch ersten Sängern und Trommlern….
Treffen10.30 Uhr am Cafe/Restaurant „Südsee-Kajüte“, Schrotweg 113 (am Südsee-Parkplatz).
Dauer: ca. 2 – 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte der Dauer der Führung entsprechende, ausreichend warme Bekleidung wählen, die möglichst auch farblich angepasst ist – also keine knalligen Warnfarben!
Nach der Führung wird heißer Tee gereicht.
Kostenbeitrag pro Person: 3,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto Gänsesäger-Weibchen© Carlo Fuchs (NABU)

Februar / März
Frühjahrstreffen der Arbeitsgruppe "Amphibienschutz"
Zur Einstimmung auf den nicht mehr allzu fernen Beginn der diesjährigen Amphibienschutzsaison treffen wir uns – wie in jedem Jahr – wieder in großer Runde, um noch einmal die Ergebnisse des Vorjahres Revue passieren zu lassen, einzuordnen und aktuelle Themen zu besprechen. Hierbei können sich dann auch alle neu interessierte Amphibienschützer/-innen schon einmal mit unserem Wirken vertraut machen und ihre Ansprechpartner sowie ihre Mitarbeiter/innen kennenlernen.

Vorgesehen ist zudem, daß uns, wie bisher üblich, wieder ein/e Referent/in mit einem interessanten Vortrag an seinem/ihrem umfangreichen Fachwissen teilhaben lässt.

In Vorbereitung auf die bevorstehende Laichwanderung der Amphibien, die i. d. R. Mitte März beginnt, aber u. U. auch schon `mal im Februar einsetzen kann, sollten sich alle neu interessierten Amphibienschützer/innen schon frühzeitig in der NABU-Geschäftsstelle melden!

Auch wenn unsere Amphibienschutzgruppe mit beinahe 100 Mitarbeitern/-innen mit weitem Abstand die größte ihrer Art in ganz Deutschland ist, so werden für die Betreuung der 16 großen braunschweiger Amphibienwechsel trotzdem noch weitere Helfer/innen gesucht, da an manchen Wechseln bis zu 4.000 Amphibien wandern können. Insbesondere für die Betreuung der Wechsel Osterholzweg (Thune), Madamenweg / Raffteich-Bad, Marienberger Straße, Ohefeld sowie Hordorfer Straße können wir durchaus noch weitere Helfer/-innen gebrauchen!

Vorsichtshalber sei aber auch an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Artenschutz von außerordentlicher Wichtigkeit ist, dass nicht von Unbefugten eigenmächtig Tiere aus den Eimern oder Fangbarrieren entnommen werden! Ausschließlich die Beauftragten aus den zuständigen Teams unserer Arbeitsgruppe haben hierfür auch die erforderliche naturschutzrechtliche Befreiung erteilt bekommen!

Wer sich im Amphibienschutz engagieren möchte (Auffangeinrichtungen kontrollieren, Eimer leeren und dabei die Amphibien bestimmen und zählen), meldet sich bitte – bevorzugt per eMail an NABU.Braunschweig@t-online.de – in unserer Geschäftsstelle und wird dann zur Einweisung und Information möglichst wohnortnah an eine/n der Koordinatoren/-innen der 16 Wechsel vermittelt.

Beginn des Treffens: 18:30 Uhr. Leitung: Carlo Fuchs.
Da die Veranstaltung ausschließlich für die im Amphibienschutz aktiven Mitarbeiter/innen der Arbeitsgruppe sowie für alle neu an einer Mitarbeit Interessierten gedacht ist, erfolgt die Mitteilung des Veranstaltungsortes nur arbeitsgruppenintern. Neu Interessierte melden sich bitte, wie schon genannt, über unsere Geschäftsstelle.

 

12. März – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
Bei dieser vogelkundlichen Führung schauen wir sowohl nach letzten Wintergästen, wie auch den aktuell rastenden Zugvögeln und bereits ersten im Gebiet angekommenen potentiellen Brutvögeln.

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bitte den Temperaturen sowie der Dauer der Führung entsprechende, ausreichend warme Bekleidung wählen. Zudem ist es dabei insbesondere in den Rieselfeldern – zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen- Effektes" – unbedingt erforderlich, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Teilnahmebetrag pro Person: 3,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto Spießente (Männchen im Prachtkleid) © Tom Dove (NABU)

18. März – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
(
Orchideenwiese Warmbüttel oder Streuobstwiese "Gröpelnkuhle")

Der genaue Einsatzort wird kurzfristig festgelegt. Voraussichtliche Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden.
Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung über den Treffpunkt informiert.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.
Wie immer gibt es heiße Getränke und selbstgebackenen Kuchen zur Stärkung!

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (17.03.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle.
Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr.
Ansprechpartner vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

 

26. März – Sonntag (Achtung: Beginn der Sommerzeit)
Tagesausflug von Alt-Wolfsburg bis Vorsfelde
Wir besuchen Alt-Wolfsburg (Schloß im Park, Museum) und Vorsfelde (Teiche, NSG, Storchenhorst, Pflanzen im Frühling). Im Laufe des Tages 1 – 2 mal Einkehr möglich. Rückkehr am Abend.
Vorsichtshalber Regenschutz und evtl. Rucksackverpflegung mitnehmen.
Treffen: 9.10 Uhr im Braunschweiger Hauptbahnhof (Lösen der Gruppenfahrkarten, Zone 3); Abfahrt: 09:26 Uhr.
Teilnahmebetrag für die Führung: 4,- Euro p. P. (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-4753736).

 

01. April – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Der genaue Einsatzort wird kurzfristig festgelegt. Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden.
Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung über den Treffpunkt informiert.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.
Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (31.03.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).
Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr.
Ansprechpartner vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten. Bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

 

09. April – Sonntag
Vogelstimmenführung im Spechtrevier "Querumer Forst"
Dauer: ca. 2 Stunden.
Treffen: 8:00Uhr, Waldparkplatz Steinriedendamm / Spechtweg.
Teilnahmebetrag pro Person: 2,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Eike Puhlmann.

 

Foto „Schwarzspecht“ © Martin Steinmann (NABU)

09. April – Sonntag
Ornithologischer Rundgang durch´s Riddagshäuser Teichgebiet
Wir halten Ausschau nach der Vogelwelt des Teichgebietes – mit besonderem Augenmerk auf die wassergebundenen Vogelarten. Neben Erläuterungen zur Bestimmung der beobachteten Vögel werden auch allgemeine Informationen zu dem seit nun schon über 100Jahren vom NABU betreuten heutigen Europareservat und den normalerweise im Gebiet vorkommenden Brut- und Gastvogelarten gegeben.

Treffen: 10:00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen, also keine knalligen Warnfarben!
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto Kolbenenten-Männchen (im Prachtkleid) © Carlo Fuchs (NABU)

 

17. April – Ostermontag
Oster-„BirdWatch“
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im
Riddagshäuser Teichgebiet
10.00 bis 17.00 Uhr.          >>  Auch wenn es eventuell doch vereinzelt Regenschauer geben sollte, wird der BirdWatch stattfinden!

In Anlehnung an den zum herbstlichen Vogelzug europaweit durchgeführten European BirdWatch richtet der NABU Braunschweig an den Riddagshäuser Teichen traditionell auch am Ostermontag feste Beobachtungsstationen mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche rastende Zugvögel sowie natürlich die hier heimischen Brutvogelarten mit bis zu 60facher Vergrößerung beobachtet werden können.

Neben balzenden Zwerg- und Haubentauchern, fischenden Eisvögeln oder auch Gebirgsstelzen können dies auch Watvögel wie Flußregenpfeifer, Kiebitz und Bekassine oder darüber hinaus Grau- und Silberreiher u. v. a. Arten sein. Auch die verschiedensten Entenarten wie die farbenfrohen Kolbenenten-Männchen oder auch Löffel-, Tafel-, Reiher-, Krick- und Schnatterenten können im Großformat zu beobachten sein, ebenso in Riddagshausen brütende Greifvogelarten wie z. B. Rotmilan und Habicht oder auch die röhrichtbrütenden Rohrweihen. Selbst letzte durchziehende oder gar rastende/jagende Fischadler sind möglich und zudem sind auch immer wieder Seeadler im Teichgebiet zu beobachten. 2015 hatten wir als extreme Seltenheit sogar eine Rohrdommel großformatig im Bild! An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobei viele nur mittels der Spektive beobachtet werden konnten!

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet am Kreuzteich (und ggf. an Mittelteich und Schapenbruchteich) sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo zudem auch ein umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs...) bereit gehalten wird. Zudem kann man verschiedene Modelle der hochwertigsten Marken-Spektive vergleichen.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/-innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat und den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.
Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

Foto "Wasserralle mit erbeutetem Fisch" © Wilfried Fiebig (NABU)

23. April – Sonntag
Halbtags-PKW-Fahrt zu den Meiner Teichen nördlich Meine
Beobachtung von Wasser- und Sumpfvögeln.
Treffen: 9:15Uhr – für Auto- und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz.
Bildung von Fahrgemeinschaften; PKW-Kostenbeteiligung für Mitfahrer: 3,- Euro.
Exkurs.-Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 0531-60948988). 

 

23. April – Sonntag
Frühlingswanderung zwischen Hornburg und Hoppenstedt
Tagesexkursion mit der Möglichkeit zur Beobachtung von Zug-Heimkehrern, aber auch Frühblühern wie u. a. dem Adonisröschen.
Nachmittags Stadtführung, Museumsbesuche und ggf. in´s Cafe.

Treffen: 10:00 Uhr am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz (Mitfahrer-Kostenbeteiligung 4,-- Euro).
Teilnahmebetrag pro Pers.: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-4753 736).

 

23. April – Sonntag
Storchenfest des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde
Beim alljährlichem "Tag der offenen Tür" gibt es wieder jede Menge Spiel, Spaß und Informationen für Jung und Alt, wobei auch für das leibliche Wohl gut gesorgt sein wird. Eintritt frei. Veranstalter: NABU Artenschutzzentrum Leiferde (Lk GF). Veranstaltungszeitraum: 11 - 19 Uhr.

 

25. April – Dienstag
Internationaler Tag des Baumes: Info-Stände, Feierabend-Spaziergang und Vorträge
Anlässlich des Internationalen „Tag des Baumes“ laden wir (NABU) in Kooperation mit dem Städt. FB „Stadtgrün und Sport“, dem BUND und weiteren Partnern des AK „Biodiversität“ zu einem Feierabend-Spaziergang für Natur- und Baum-Interessierte ein. Entlang einer festgelegten Route durch Braunschweig – ausgehend von Viewegs Garten über Windmühlenberg und Wolfenbüttler Straße – erfahren die Teilnehmenden durch unterschiedliche Vortragende diverse Details aus der interessanten Welt der (Stadt-)Bäume und über ihre Geschichte.
Desweiteren wird es im Park in der Nähe des Bahnhofs eine Baumrallye geben sowie Stände und Vorträge, z. B. zu Themen wie Forst-Monokulturen, Nadelhölzer als wertvoller Beitrag für die Stadtökologie, Lebensraum für Vögel, Baum des Jahres, Baumkataster der Stadt Braunschweig, Baum und Boden sowie Urwald.
Beginn: Die Stände starten um 15 Uhr, Spaziergang bzw. Vorträge ab 17 Uhr. Den Abschluss bildet gegen 19 Uhr im Viewegs Garten die Pflanzung einer Fichte, „Baum des Jahres 2017“.

 

27. April – Donnerstag
Zukunftstag: Berufsalltag Natur – unterwegs im Europareservat "Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet"
Als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur beteiligt sich auch der NABU am Zukunftstag und vermittelt interessierten Mädchen und Jungen (ab 8. Klasse) einen ungefähren Eindruck über das Spektrum praktischer Freilandarbeit eines Biologen in unseren Gefilden. Bei einer Exkursion durch das Europareservat wird am Beispiel der dortigen Vogelwelt eine Einführung in die Methodik der Bestandserfassung und Kartierung der verschiedensten Arten gegeben. Natürlich werden insbesondere grundlegende Basisinformationen vermittelt, aber als Einführung in die Praxis lernen die Teilnehmer/innen ebenso die Bestimmungsmerkmale ausgewählter Vogelgruppen kennen und nach dem Üben von Artbestimmungen werden unter Anleitung erste eigene Zählungen und Karteneintragungen vorgenommen. Darüber hinaus werden jeweils vor Ort erforderliche Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung der dortigen Habitate erläutert und auch Methoden zur Kartierung anderer Tiergruppen vorgestellt. Leitung: Carlo Fuchs.

Anmeldeanfragen bitte per Mail an unsere Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de. Da wir jedes Jahr eine Vielzahl von Anfragen erhalten – darunter viele auch von Mitgliedern – , ist eine Anmeldung bis Ende Februar ausschließlich NABU-Mitgliedern vorbehalten.
Zum Erreichen eines für alle erfolgreichen Praktikumstages ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.

 

28. April – Freitag
Mondscheinsänger im Europareservat – Mit dem NABU zur „kleinen Nachtmusik“
Nun bereits im 8. Jahr gibt es die als Original vom NABU angebotenen nächtlichen Exkursionen ins Europareservat – allein schon aufgrund der nachts völlig anderen Wahrnehmung i. d. R. für die meisten Teilnehmer ein außergewöhnliches Erlebnis! Denn erst mit dem Beginn der abendlichen Dämmerung begeben wir uns, begleitet von den ersten mit der Jagd beginnenden Fledermäusen, auf die Suche nach den nun im Naturschutzgebiet zu hörenden nächtlichen Sängern und Rufern – sozusagen zum „Froschkonzert mit Nachtigall“. Dabei können jetzt nicht nur einige nachtaktive Vogelarten zu hören sein, sondern z. B. auch Grünfrösche wie See- u. Teichfrosch, die ihr vielstimmiges Konzert anstimmen. An einzelnen Stellen kann man zudem die Balzrufe oder sogar Chöre der seltenen Laubfrösche erleben! Die grasgrünen Winzlinge werden zwar nur 4 - 5 cm groß, sind aber unglaublich stimmgewaltig. Und vielleicht bekommen wir sogar die Bettelrufe junger Waldkäuze zu hören!

Treffen: 21:00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 3,-- Euro, Kinder 1,50 Euro 
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Noch bedunter juveniler Waldkauz" © Carlo Fuchs (NABU)

07. Mai – Sonntag
Mit dem NABU Nachtigallen im Westpark verhören
Spaziergang auf heckenreichen Wegen im Westpark in Richtung Raffteich-Bad und zurück.

Treffen: 9:15 Uhr Münchenstraße an der Straßenbahnhaltestelle „Jödebrunnen“.
ÖPNV: Tram 3 (z. B. Abf. Rathaus um 9 Uhr, Ank. Haltestelle „Jödebrunnen“ um 9:09 Uhr).

Teilnahmebetrag pro Person: 2,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Dauer: ca. 3 Stunden. Im Anschluß an den Spaziergang ist eine Einkehr möglich.
Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

 

12. - 14. Mai – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“
Faltblätter und Bestimmungshilfen zur Beteiligung an der NABU-Gartenvogelzählung sind in NABU-Geschäftsstelle erhältlich
(Versand nach Einsendung von 1,- Euro Rückporto).

 

13. Mai – Samstag x x x Die Exkursion musste leider krankheitsbedingt abgesagt werden
Frühling in der Lüneburger Heide (Tagesexkursion)
Exkursion durch die Lüneburger Heide mit einem Rundweg (4,4 km) durch das Pietzmoor bei Schneverdingen. Vom Bohlenweg aus lassen sich u. a. Krickenten gut beobachten. Anschließend geht es in die Nähe von Wesel. Die Heide ist hier nicht so überlaufen, wie an anderen Stellen, und dennoch von zauberhafter Schönheit. Auf einen Rundweg von ca. 4 km Länge besteht die Möglichkeit, Baumpieper Schwarzkehlchen, Feldlerche und hoffentlich auch Heidelerche sowie Raubwürger zu beobachten. Zum Abschluß fahren wir nach Undeloh. Hier lassen wir unseren Tag in der Lüneburger Heide mit einer kurzen Wanderung und einer Einkehr. Angebracht sind festes Schuhwerk, Rucksackverpflegung, Fernglas und ggf. Regen-/Sonnenschutz.

Abfahrt: 7:00 Uhr vom ZOB am Hauptbahnhof; Rückkunft in Braunschweig gegen 20:00 Uhr.
Exkursionsleitung: Dr. Johannes Klemenz (Hamburg).

Die Anmeldung bis 29. April erfolgt durch Einzahlung von 28,-- Euro (Jugendliche 14,-- Euro) auf das Konto: Hans-Helmut Berndt, IBAN DE28 2501 0030 0004 8233 06, BIC PBNKDEFF.

 

13. + 14. Mai – Samstag + Sonntag
Großer NABU-Stand auf dem Museumsfest am Schloß Salder
Zu unserem umfangreichen Angebot gehören insbesondere verschiedenste Bestimmungsbücher, DVDs, Tierstimmen-CDs, Nisthilfen, gutes Vogelfutter und Futterspender, vegetarische Kochbücher u.v.a.m. – alles hervorragend zum Verschenken geeignet, auch für Kinder.
Natürlich beraten wir auch gern zu allem rund um die Natur.
VeranstaltungszeitSamstag 14 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 18 Uhr.

 

14. Mai – Sonntag
"NaTOUR auf Zeitreise" – eine Entdeckungsfahrt per Rad mit NABU und ADFC
Gemeinsam mit dem ADFC gehen wir bei einer Radtour auf Entdeckungsreise rund um Braunschweig.
Bei verschiedenen Stopps wird der NABU-Aktive Martin Steinmann interessante Einblicke zum Thema Renaturierung geben (gestern – heute – morgen).
Die Länge der Radtour beträgt ca. 30 km, die Dauer voraussichtlich ca. 5 Stunden.

Treffen: 10:00 Uhr am Theater-Vorplatz.
Tourleitung: Martin Steinmann (NABU) + Tina u. Marc Heydecke (ADFC).

 

19. Mai – Freitag
Halbtagstour bei Bienrode
Bei dieser kleinen Exkursion wird unser besonderes Augenmerk auf Vogelgesängen und Frühlingsblumen liegen.
Eine Einkehr ist vorgesehen.

Treffen: 15:35 Uhr am südlichen Kiesteich
(ÖPNV: Tram 1, z. B. ab Rathaus 14:48 Uhr, Ank. Lincoln-Siedlung 15:04 Uhr; von dort Bus 424: Abf. 15:08 Uhr, Ank. 15:34 Uhr Haltestelle „Im Großen Moore“).
Teilnahmebetrag pro Pers.: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Schwarzkehlchen (Männchen)" © Christian Westermann (NABU)

20. Mai – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf
Nachdem wir am Anfang der Vegetationsperiode voraussichtlich bereits einmal auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf waren, um die Hecken zurückzuschneiden und das Schnittgut der vergangenen Einsätze umzulagern, wollen wir uns diesmal auf das Ausstechen des auf der Fläche wachsenden Jakobs-Kreuzkrauts konzentrieren.
Die Wiese, auf der die Obstbäume stehen, soll möglichst kurzrasig sein, um sie für eine Reihe von Tierarten nutzbar zu halten und sie zudem natürlich auch vor Verbuschung zu bewahren. Dazu lassen wir die Fläche mit Schafen beweiden. Da bei Weidetieren die Giftstoffe von gefressenem Jakobs-Kreuzkraut zu schweren Leberschäden führen können und wir natürlich kein Herbizid einsetzen wollen, müssen diese Pflanzen alle von Hand mit Spaten gezielt ausgestochen werden – und das unbedingt vollständig, da sie sich ansonsten nach einer Verletzung sogar schneller vermehren. 
Einsatzdauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden.
Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (17.05.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).
Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr.
Ansprechpartner vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

Foto: Jakobskreuzkraut, gejätet im Korb© Heike Billerbeck (NABU)

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

21. Mai – Sonntag
Vogelstimmen-Führung am frühen Morgen ("Vogeluhr") im Riddagshäuser Teichgebiet
Treffen: 7:00 Uhr am Kreuzteich, NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 ½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen, keine knalligen Warnfarben!

Teilnahmebetrag pro Person: 2,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Eike Puhlmann.

Foto "Heckenbraunelle" © Jörg Vollheide (NABU)

21. Mai – Sonntag
Straßenfest der BI "Nordstadt" zur Rettung der grünen Oase in der Nordstadt
Im Vorlauf zum “Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt“ (22.05.) und vor dem Hintergrund der in der Nordstadt von der Stadtverwaltung ins Auge gefassten Überbauung von ökologischen Kleinoden, Grünschneisen und deren Erholungswert veranstaltet die BI "Nordstadt" an diesem Nachmittag ein buntes Sommerfest. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Mit mehreren Infoständen, Kaffee, Tee, Kuchen und Musik soll hier auf das Anliegen, das Gebiet rund um Beethovenstraße, Ottenroder Straße und Abtstraße als ökologischen Lebensraum für Mensch, Tier und Pflanzen zu erhalten, aufmerksam gemacht werden. Natürlich kann man sich auch über das Ausmaß des vorgesehenen Bauvorhabens informieren.
Die Initiatoren und UnterstützerInnen der BI "Nordstadt" würden sich freuen, mit vielen NachbarInnen und anderen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Es werden sich auch einige BewohnerInnen, NutzerInnen und ansässige Projekte des Gebietes vorstellen und die Nordstadt-Oase in Form von Führungen allen Interessierten präsentieren. Kinder können das Viertel auf dem Pony kennenlernen.

Veranstaltungszeitraum14 - 18 Uhr.
Veranstaltungsort: auf der Wiese hinter der Straßenbahn-Endhaltestelle der M2 (Wendeschleife) Ottenroder Straße / Ecke Beethovenstraße und neben der Turnhalle.

Als Ansprechpartner in Sachen Natur, Biodiversität und Naturschutz werden auch wir zur Unterstützung mit einem kleinen Info-Pavillon vor Ort sein und allen Natur-Interessierten für Beratungen und Gespräche zur Verfügung stehen. Natürlich werden wir auch ein kleines Sortiment der Materialien aus unserer Geschäftsstelle mit vor Ort haben.

 

22. Mai – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Woher kommt das Wasser?
Ohne Wasser kein Leben. Das weiß jeder, aber woher kommt unser Wasser und welche Konflikte ranken sich um seine Gewinnung?
Vorträge:
Faktor Mensch im globalen Wasserkreislauf
(Prof. Dr. Bernd Diekkrüger; Geographisches Institut, Universität Bonn)
Das Wasser befindet sich in einem permanenten Kreislauf. Es zirkuliert auf der regionalen und der globalen Skala. Der Mensch passt sich dem an, verändert jedoch auch die Wege des Wassers in vielfacher Weise. Klimawandel und Landnutzung sind für häufiger auftretende Dürren verantwortlich. Der Vortrag zeigt an Beispielen aus verschiedenen Erdteilen, wie der Mensch in den globalen Wasserkreislauf eingreift und welche Folgen das hat.
Ist regionale Trinkwasserversorgung konfliktfrei?
(Dr. Christoph Donner; Harzwasserwerke GmbH, Hildesheim)
Talsperren, Hochwassermanagement, Trinkwassergewinnung, -aufbereitung und -verteilung sowie die Unterhaltung und der Betrieb des Weltkulturerbes Oberharzer Wasserregal sind Kernkompetenzen der Harzwasserwerke GmbH. Es werden Herausforderungen und Konflikte dargestellt. Die Themen Nitrat, anthropogene Spurenstoffe, Klimawandel, konkurrierende Nutzung und Asset-Management werden angeschnitten. Es gilt, die Bedürfnisse der Nutzer befriedigend abzudecken.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

Weitere Termine und Themen der Vortragsreihe:
08. Juni:
Muss es immer frisches Wasser aus Grund- und Oberflächengewässern sein oder lässt sich nicht, um Vorräte zu schonen, gebrauchtes Wasser risikofrei wiederverwenden?
10. Juli: Wo und wie hilft deutsche Expertise, um international Wasserressourcen zu schützen.
10. August: Lassen sich Konflikte ums Wasser gütlich beilegen?
04. September: Wie wirtschaften Bäume und Nutzpflanzen mit Wasser und wie werden sie fit für den Klimawandel?
04. Oktober: Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?

 

27. Mai – Samstag
Pflegeeinsatz am Laichgewässer unseres Amphibienwechsels „Hordorfer Straße Ost“
Im Frühjahr 2015 haben wir an dem von uns betreuten Amphibienwechsel „Hordorfer Straße Ost“ im Rahmen eines umfangreichen Revitalisierungsprojektes die dort dringend erforderliche Entschlammung des Laichgewässers einschließlich der Beseitigung von dichtem ins Gewässer eingedrungenem Gehölzaufwuchs sowie kleinere Lebensraumverbesserungen durchgeführt.
Um die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahme zu sichern und einer erneuten Verschlammung und Verlandung entgegen zu wirken, wollen wir einen Pflegeeinsatz zur Beseitigung von inzwischen wieder im dem Gewässer austreibenden Junggehölzen vornehmen.
Dauer: max. 2 - 3 Stunden, je nach Umfang des Aufwuchses und Anzahl der Helfer/innen.
Größeres Werkzeug wird gestellt. Werkzeug zum Strauchschnitt bitte wenn möglich auch selbst mitbringen.
Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (24.05.) 18 Uhr per eMail in der NABU-Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de.
Treffpunkt  ist um 10.00 Uhr das östlich Schapen an der Hordorfer Straße gelegene Laichgewässer (nähere Informationen werden nach der Anmeldung mitgeteilt).
Organisator und Ansprechpartner des NABU vor Ort ist Jörg Tarrach.

Foto "`Grasfrosch-Doppeldecker´ an Laichballen“ © Patricia Strauss (NABU)

 

28. Mai – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
… zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln, aber auch Arten wie dem Seeadler, sowie natürlich des gesamtes Spektrums der im Gebiet heimischen Brutvögel.
Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen, keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "2 Austernfischer" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

29. Mai – Montag
Teersandabbau in Kanada – eine ökologische Zeitbombe
Bildervortrag / Informationsveranstaltung mit Falk Beyer
Kanada gehört zu den großen Ölproduzenten der Welt, dies auch, seitdem am Fuße der Rocky Mountains Öl aus den dort lagernden Teersandvorkommen (Tar Sands) gewonnen wird. Inzwischen gelangt Teersand-Öl in großen Mengen nach Europa, sodass man es immer weniger als ein fernes Thema, das uns nur indirekt betrifft, betrachten kann. Die Dimensionen der Umweltzerstörung dabei sind gewaltig!

Die Tar Sands sind eine „unkonventionelle” Ölquelle, mit der nahezu alle Ölkonzerne der Welt zukünftig Geld verdienen wollen, da die konventionellen Ölquellen langsam versiegen. Im Norden der kanadischen Provinz Alberta befindet sich die weltweit zweitgrößte Ölquelle nach den Nahost-Ölfeldern. Schon jetzt wird auf einer Fläche, die so groß wie die Schweiz ist, dieses „unkonventionelle” Öl abgebaut. Der Abbau soll in den nächsten Jahren vervielfacht werden. Auch Europa wird zum Teil bereits durch die Ölindustrie aus den kanadischen Tar Sands versorgt. Daher ist es äußerst wichtig, massiven Druck auf die Ölkonzerne aufzubauen und Informationen über das bislang wenig bekannte Thema „Tar Sands” zu verbreiten. Seit einigen Jahren betreibt Falk Beyer deshalb mit Freunden eine Informationskampagne („Tar Sands-Kampagne”): https://tar-sands.info .

Vortragsbeginn19.00 Uhr im Haus der Kulturen, Am Nordbahnhof 1, Braunschweig.
Veranstalter: Umweltzentrum Braunschweig e. V.

 

08. Juni – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Wasser-Recycling und -Reinigung
Muss es immer frisches Wasser aus Grund- und Oberflächengewässern sein oder lässt sich nicht, um Vorräte zu schonen, gebrauchtes Wasser risikofrei wiederverwenden?
Vorträge:
Das Braunschweiger Modell zur Wassersammlung, -reinigung und -nutzung

(Andreas Hartmann; Stadtentwässerung Braunschweig GmbH)

Das Regen- und Schmutzwasser der Stadt Braunschweig wird nach Behandlung und Reinigung größtenteils landwirtschaftlich genutzt. Deshalb hat das Recycling der Nährstoffe Stickstoff und Phosphor einen hohen Stellenwert. Abwasser und Klärschlamm werden als Schadstoffsenke betrachtet. Zahlreiche Maßnahmen sind nötig, um gesetzliche Grenzwerte deutlich zu unterschreiten. Das gelingt dank über 100-jähriger Erfahrung und ist gesellschaftlich akzeptiert.
Viren und Legionellen im Wasserkreislauf
(Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinz Rosenwinkel; Instit. f. Siedlungswasserwirt. u. Abfalltechnik, Leibniz-Univ. Hannover)
Wie groß sind die Gefahren durch den Eintrag von Viren und Legionellen in Gewässer aus Kläranlagen und Kanalnetzen? Der Experte für Siedlungswasserwirtschaft beschreibt aktuelle Untersuchungen zu den Krankheitserregern in Abwasseranlagen. Er erläutert, welche Gefahren ihr Eintrag in den Wasserkreislauf birgt. Die Vorstellung neuer Forschungsergebnisse zur analytischen\par Bestimmung sowie Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung runden die Präsentation ab.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

Weitere Termine und Themen der Vortragsreihe:
10. Juli: Wo und wie hilft deutsche Expertise, um international Wasserressourcen zu schützen.
10. August: Lassen sich Konflikte ums Wasser gütlich beilegen?
04. September: Wie wirtschaften Bäume und Nutzpflanzen mit Wasser und wie werden sie fit für den Klimawandel?
04. Oktober: Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?

 

10. Juni – Samstag (eventueller Ersatztermin bei starkem Regen: 17. Juni)
1. Biotopschutz-Einsatz in 2017 auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“
Auf der „Diestelheide“, einer unserer Pachtflächen, die in direkter Nähe zu der von uns ebenfalls gepachteten „Sandbeekswiese“ liegt, wollen wir als Pflegeaktion das Landreitgras (Calamarostis epigeios) und weiteren Aufwuchs zurückschneiden sowie das Mähgut zusammentragen. Durch die Pflege sollen gezielt insbesondere Pflanzen wie z. B. der seltene Englische Ginster (Genista anglica) gefördert werden, auch durch gezieltes Jäten benachbarter Pflanzen.
Dauer: 2 - 3 Stunden. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.
Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (07.06.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Treffen11.00 Uhr, Wegeeinfahrt zur „Diestelheide“ in der scharfen Kurve der Hordorfer Straße an der Sandbach-Brücke.
Ansprechpartner vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

 

11. Juni – Sonntag
Tageswanderung um Königslutter
… einschließlich Wanderung durch den Elm – mit Abstecher zu einem alten, renaturierten Steinbruch, einem Trockenrasen und vielen schönen Aussichtspunkten in das Umland. Außerdem Besuch des Geoparkinformationszentrums und des Kaiserdoms.
Festes Schuhwerk ist erforderlich (Wanderstrecke ca. 8 Km). Rucksackverpflegung mitbringen. Für den Nachmittag ist eine Kaffee-Einkehr vorgesehen. Die Rückfahrt erfolgt am frühen Abend.

Treffen der Bahn- und Autofahrer um 09.30 Uhr am Bahnhof Königslutter (bei Anreise mit der DB: Abfahrt ab Braunschweig um 9:18 Uhr).

Teilnahmebetrag pro Person: 4,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Ingrid Ehrlichmann (Tel. 05353-918970).

 

17. Juni – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen09.30 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 6. Ende gegen 12:00 Uhr.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so ab Rathaus um 8:50 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.
Ansprechpartner (auch wegen einer Mitfahrgelegenheit): Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

18. Juni – Sonntag
Tagesausflug nach Hannover
Bei dieser Tagestour besuchen wir u. a. die Herrenhäuser Gärten, speziell den Berggarten, und auch das Wilhelm-Busch-Museum (Eintritt).
Vorgesehen ist eine Mittagseinkehr; die Rückfahrt erfolgt am späten Nachmittag.

Treffen08.05 Uhr im Braunschweiger Hauptbahnhof (Lösen der Gruppenfahrkarten); Abfahrt: 08:20 Uhr.

Teilnahmebetrag für die Führung: 3,- Euro p. P. (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

23. Juni – Freitag
Funkeln im Dunkeln – unsere Nacht-Exkursion zu den Glühwürmchen
Im ausgehenden Licht der spätabendlichen Dämmerung und begleitet von ersten hungrigen Fledermäusen begeben wir uns im Naturschutzgebiet „Riddagshausen“ auf die Suche nach den „Feen des Waldes“ – unseren Glühwürmchen. Die hereinbrechende Nacht lässt zudem auch noch manch´ andere Rufer aktiv werden, die man tagsüber kaum zu hören bekommt. Und da gibt es nicht nur Vögel.... 
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen und / oder starkem oder böigem Wind fällt die Führung leider aus (siehe www.NABU-Braunschweig.de).

Treffen22.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

 

08. Juli – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen10.00 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 6.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so ab Rathaus um 8:50 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.

Da für die Helfer/-innen der Arbeitseinsätze ab 12:00 Uhr ein Grillen stattfindet (bis ca. 14 Uhr),
bitte zwecks Planung (Einkauf) bis Freitagmittag bei Rudolf Jackmann anmelden (Tel.: 0170-475 3736)
– ebenso, wenn eine Mitfahrgelegenheit benötigt wird.

 

10. Juli – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Wasser-Resourcenmanagement
Wo und wie hilft deutsche Expertise, um international Wasserressourcen zu schützen.
Vorträge:
Wasser als internationales Gut in Vietnam
(Prof. Dr.-Ing. Günter Meon; Leichtweiß-Institut für Wasserbau, TU Braunschweig)
Es wird ein Überblick zum deutsch-vietnamesischen Forschungsverbund EWATEC-COAST gegeben. Im Verbund wurde unter anderem ein modellbasiertes Managementsystem für ein stark verschmutztes Flussgebiet südöstlich von Saigon entwickelt. Hierzu trugen die Teilprojekte Meteorologie und Klimawandel, Oberflächenwasser, Grundwasser, Küstenschutz, Mangrovenökosysteme und aquatische Organismen bei. Das System wird von Umweltbehörden für Planungen eingesetzt.
Internationale Kooperation und Capacity Building für nachhaltige Wasserwirtschaft
(Prof. Dr. mult. Dr. h. c. Müfit Bahadir; Leichtweiß-Institut für Wasserbau, TU Braunschweig)
Für die nachhaltige Entwicklung der Dritten Welt ist sauberes Wasser essenziell. Für ihre Wasserwirtschaft benötigen die Länder bzw. Regionen angepasste Technologien. Durch den Aufbau von Nord-Süd und Süd-Süd Netzwerken tragen Braunschweiger Wissenschaftler zum Wissenstransfer sowie zur Bildung und Ausbildung bei. Aktuelle Projekte zeigen, dass eine Verbesserung der Lebensbedingungen entscheidend zur Minderung politischer und sozialer Unruhen beitragen kann.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

Weitere Termine und Themen der Vortragsreihe:
10. August: Lassen sich Konflikte ums Wasser gütlich beilegen?
04. September: Wie wirtschaften Bäume und Nutzpflanzen mit Wasser und wie werden sie fit für den Klimawandel?
04. Oktober: Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?

 

15. Juli – Samstag
Wanderung von Salzgitter Bad aus durch Wald und Feldmark
Wanderziele: Hamberg, Bismarckturm, Reihersee.
Benötigt werden Rucksackverpflegung und festes Schuhwerk.

Abfahrt mit der DB ab Braunschweiger HBF um 9:03 Uhr nach Salzgitter-Bad
(Verbundtarif Preisstufe 2, ggf. Tageskarte für 5 Personen).

Treffen der Bahn- und Autofahrer um 09.30 Uhr am Bahnhof Salzgitter-Bad.
(Parkmöglichkeiten am Bahnhof und LIDL- / E-Markt-Parkplatz Braunschweiger Straße).

Teilnahmebetrag pro Person: 4,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rainer Ahrens (Tel. 05341-331157).

Foto Goldammer (Männchen) © Carlo Fuchs

15. Juli – Samstag
Pflegeeinsatz an unserem Beobachtungsturm im Riddagshäuser Teichgebiet
Einmal jährlich wollen wir an unserem neu erbauten, am Schapenbruchteich stehenden Beobachtungsturm einen Pflegeeinsatz durchführen, bei welchem wir uns insbesondere um die Pflege des Holzes kümmern. Wer sich daran beteiligen will oder wer vielleicht grundsätzlich bereit ist, es zu übernehmen, dort über´s Jahr immer wieder einmal nach dem Rechten zu sehen, meldet sich bitte bis 12.07. per eMail (NABU.Braunschweig@t-online.de) oder persönlich in unserer NABU-Geschäftsstelle. Näheres nach Absprache. Ansprechpartner: Carlo Fuchs.

 

22. Juli – Samstag
Botanische Tageswanderung um die Rappbodevorsperre im Oberharz
Bachtäler, Bergwiesen und Wälder im Ostharz im Bereich des Bodetals und seiner Seitentäler bieten eine artenreiche, bunte Pflanzenvielfalt. Eingestreut sind kleine Flachmoore, magere Rasen und Felskuppen mit einigen für unsere Region seltenen Pflanzenarten, wie z. B. Breitblättriges Laserkraut, Perückenflockenblume und weitere Arten der üppigen Hochstaudenfluren, wie Schlangenknöterich, Storchschnabel oder Großer Wiesenknopf.

Festes Schuhwerk und für den Notfall Regenbekleidung sind unbedingt nötig. Die Wegstrecke beträgt insgesamt ca. 15 km und enthält mehrere An- und Abstiege.
Am Nachmittag ist Gelegenheit zum Kaffeetrinken in einem Ausflugslokal. Im Verlauf der Wanderung gibt es ansonsten keine Einkehrmöglichkeit, deshalb Rucksackverpflegung nötig.

Treffen08.00 Uhr – für Autofahrer und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz.
Bildung von Fahrgemeinschaften; Fahrtkostenbeteiligung für Mitfahrer: 8,- Euro.
Überzählige PKW werden am Thüringenplatz (BS-Heidberg) abgestellt. Die Wanderung beginnt und endet an einem Waldparkplatz zwischen Tanne und Trautenstein. Da das Wandergebiet mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur mit sehr hohem Zeitaufwand erreichbar wäre, müssten sich einige Wanderer bereit erklären, mit dem eigenen PKW zu fahren.

Exkurs.-Teilnahmebetrag pro Person: 4,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Exkursionsteilnahme frei).
Anmeldungen bis 20. Juli beim Wanderführer Dr. Hans-Ulrich Meyer, Tel.: 05307-5987.

 

22. Juli – Samstag
Sommerfest unserer Arbeitsgruppe „Biotopschutz“ im NABU-Garten in Wendhausen
Als kleines Dankeschön für alle Helfer/-innen während unserer Biotopschutz-Einsätze wollen wir uns zu einem gemeinsamen Sommerfest im NABU-Garten in Wendhausen treffen. Getränke, Grillgut und anderes wird vorher seitens des NABU eingekauft; bzgl. eventuell mitgebrachter Salate o. ä. wäre eine vorherige Absprache sinnvoll. Zwecks Planung und Einkauf kontaktieren Teilnehmer/-innen deshalb bitte bis Mittwoch (12.07.) 18 Uhr per eMail oder Telefon unsere Geschäftsstelle (und werden später seitens der Arbeitsgruppenleitung zurückgerufen).

Treffen16.00 Uhr in unserem NABU-Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 6.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230 ab Rathaus bis Haltestelle Wendhausen beim „Waldhaus“.

(Bei starkem Regen würde das Sommerfest kurzfristig auf den 29. Juli verschoben werden)

 

10. August – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Wasser als Konfliktstoff
Lassen sich Konflikte ums Wasser gütlich beilegen?
Vorträge:
Verteilungskonflikte um das Wasser grenzüberschreitender Flüsse
(Prof. a. D. Dr. Ulrich Menzel; ehem. Institut für Sozialwissenschaften, TU Braunschweig)
Weil Oberflächengewässer Allmendegüter sind, herrscht oft Rivalität zwischen den Nutzern – insbesondere im Falle von grenzüberschreitenden Gewässern. Harte Konflikte entstehen, wenn der Wasserverteilungskonflikt in andere Konflikte eingebettet ist und Machtungleichgewichte zur Selbsthilfe auf Kosten der anderen Anrainer verleiten. Am Beispiel von Nil und Jordan wird vorgestellt, wie solche Konflikte auf kooperative Weise eingehegt werden können.
Nachhaltige wasserwirtschaftliche Entwicklung im Euphrat-Tigris-Becken
(Prof. Dr. Bülent Topkaya; Akdeniz Universität Antalya, Türkei)
Im Euphrat-Tigris-Becken gibt es ernste Wassermanagementprobleme zwischen den Anrainerstaaten. Da die Forderungen der Länder die vorhandenen Wasserressourcen übersteigen, liegt ein schwerer Konflikt zwischen den Staaten der Einzugsgebiete bezüglich der Zuteilung von Wasser vor. Durch Anwendung der Wasser-Fußabdruck-Methode könnte das vorhandene Potenzial der Flüsse ausreichen, um aktuelle und zukünftige Anforderungen der Anrainerstaaten zu decken.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

Weitere Termine und Themen der Vortragsreihe:
04. September: Wie wirtschaften Bäume und Nutzpflanzen mit Wasser und wie werden sie fit für den Klimawandel?
04. Oktober: Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?

 

13. August – Sonntag
Tagesausflug nach Winkel in der Südheide
Wir wandern durch die blühende Heide im Naturschutzgebiet bis zum Heidesee.
Eine Einkehr ist vorgesehen.

Treffen09.00 Uhr – für Auto- und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz.
Bildung von Fahrgemeinschaften; PKW-Kostenbeteiligung für Mitfahrer: 4,- Euro.

Exkurs.-Teilnahmebetrag pro Person: 4,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

20. August – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
Beobachtung rastender Zugvögel, insbesondere von Limikolen (Watvögel), aber auch Wasservögel einschließlich dem gesamten Spektrum der noch im Gebiet befindlichen Brutvögel.

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
Dauer: ca. 2½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen, keine knalligen Warnfarben!

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

 

26. + 27. August – Samstag / Sonntag
Großer NABU-Pavillon auf dem Riddagshäuser Dorfmarkt
Umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial, Vollwert- u. Bio-Kochbücher, die 2017er-Kalender u.v.a.m.. Außerdem Ambrosia-befreite, hochwertige Vogelfutter-Mischungen und Fettfutter-Knödel, ebenso empfehlenswerte Futterspender und Nisthöhlen sowie Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern.
Marktzeiten
: Samstag + Sonntag jew. 11 – 18 Uhr.

 

August / September – Freitag / Samstag
2 Biotopschutz-Einsätze des NABU auf der Pachtfläche „Sandbeekswiese“
Auf der „Sandbeekswiese“ wollen wir, in zwei gemeinsamen Aktionen mit Aktiven des BUND, als vorbereitende Maßnahme zu der später stattfindenden Mahd in den Randbereichen unserer jeweiligen Pachtflächen Gehölzaufwuchs entfernen sowie zusammentragen und -harken. Auch nach der Mahd bleibt viel zu tun, da wir nachharken müssen, um den Stoffeintrag in die Fläche zu minimieren. Durch die Pflege sollen gezielt die für den Naturschutz besonders bedeutsamen Rote-Liste-Arten gefördert werden. Einsatzdauer: jeweils ca. 2 ½ - 3 Stunden.

Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.
Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an einer Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (09.08.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de)
Die konkreten Termine können von uns erst jeweils ca. eine Woche vorher festlegt werden. Alle Interessierten bekommen diese dann umgehend mitgeteilt.

Treffpunkt ist freitags um 14:30 Uhr bzw. samstags um 11:00 Uhr die Wegeeinfahrt an der Sandbeekswiese.
Ansprechpartner für den NABU sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

Foto Breitblättriges Knabenkraut © Carlo Fuchs (NABU)

04. September – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Wasser in Land- und Forstwirtschaft
Wie wirtschaften Bäume und Nutzpflanzen mit Wasser und wie werden sie fit für den Klimawandel?
Vorträge:
Die Rolle des Waldes im Landschaftswasserhaushalt
(Dr. Jürgen Müller; Thünen-Institut für Waldökosysteme, Eberswalde)
Angesichts eines geringer werdenden Wasserdargebotes einerseits und der guten Qualität des Sickerwassers unter Wald andererseits stellt sich zunehmend die Frage nach der wasserwirtschaftlichen Leistung des Waldes im Landschaftswasserhaushalt. Die Bedeutung der Waldareale als Wasserlieferanten hat wesentlich zugenommen. Die Produktion von Wasser in Qualität und Menge ist aktuell nach der Holzproduktion die wichtigste materielle Leistung des Waldes.
Züchterische Anpassung landwirtschaftlicher Kulturarten an Trockenstress
(Prof. Dr. Frank Ordon; Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Quedlinburg)
Zunehmende Trockenperioden, vor allem im Frühsommer und Sommer, erfordern die genetische Anpassung unserer Kulturpflanzen an veränderte Anbaubedingungen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen der Züchtungsforschung und Pflanzenzüchtung eine Vielzahl molekularer und biotechnologischer Verfahren zur Verfügung. Ihre Einsatzmöglichkeiten zur Verbesserung der Trockenstresstoleranz bzw. Wassernutzungseffizienz werden an ausgewählten Beispielen aufgezeigt.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

Weitere Termine und Themen der Vortragsreihe:
04. Oktober: Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?

 

10. September – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
– auf der Suche nach der Bekassine,
dem „Vogel des Jahres 2013“
Die Braunschweiger Rieselfelder, in den 1950er-Jahren von unserem ornithologisch versierten Naturschützer Rudolf Reinecke als für die Vogelwelt wertvolles Gebiet entdeckt und seitdem in dieser Hinsicht kontinuierlich von den Ornithologen des NABU beobachtet und fachlich betreut, haben sich aufgrund der über die Jahre gewachsenen und inzwischen sehr guten Zusammenarbeit mit der Leitung des Rieselbetriebes in den letzten Jahrzehnten zu unserem bedeutsamsten Vogelschutzgebiet entwickelt. Insbesondere als sogenanntes „Trittstein-Habitat“ für rastende Zugvögel haben die Rieselfelder inzwischen den Status eines Gebietes von nationaler Bedeutung erreicht!
Bei dieser vogelkundlichen Führung soll insbesondere die Suche nach den meist versteckt rastenden Bekassinen, vom NABU zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt, im Fokus stehen. Dabei werden wir natürlich dem gesamten Spektrum der zu dieser Zeit in breiter Vielfalt im Gebiet rastenden Zugvögel sowie den auch noch hier befindlichen Brutvögeln intensiv unsere Aufmerksamkeit schenken.

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

 

23. September – Samstag
Zweiter Biotopschutz-Einsatz auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“
Auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“ – gegenüber der von uns gepachteten „Sandbeekswiese“ – wollen wir nach der Aktion im Juni die Pflegemaßnahme fortsetzen und das Landreitgras (Calamagrostis epigeios) zurückscheiden. Dauer: 2 - 3 Stunden.
Werkzeug, auch zum Handsensen, wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.
Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.
Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (20.09.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Treffen11.00 Uhr, Wegeeinfahrt zur „Diestelheide“ in der scharfen Kurve der Hordorfer Straße an der Sandbach-Brücke.
Ansprechpartner vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

24. September – Sonntag
Bundestagswahl  (8 – 18 Uhr)
Wir können wählen! Mitentscheiden zu dürfen ist ein hohes Gut der Demokratie, das man nicht ungenutzt lassen sollte! Und selbst bei einem hohen Grad an Politikverdrossenheit gilt es, zu überlegen, ob man nicht zumindest der Natur seine Stimme gibt… bzw. denen, die sich glaubwürdig und auch tatsächlich für den Schutz unserer Natur und unserer Umwelt einsetzen.

 

Vorankündigungen

01. Oktober – Sonntag
NABU-Pavillon auf dem Erntedankmarkt rund um die Klosterkirche Riddagshausen
Umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial, Vollwert- und Bio-Kochbücher, die 2018er-Kalender u.v.a.m.. Außerdem Ambrosia-befreite, hochwertige Vogelfutter-Mischungen und Fettfutter-Knödel, ebenso empfehlenswerte Futterspender und Nisthöhlen sowie Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern.
Marktzeit11 17 Uhr.

 

03. Oktober – Dienstag (Tag der deutschen Einheit)
21. European BirdWatch
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im Riddagshäuser Teichgebiet
10:00 bis 18:00 Uhr. >> Achtung: Bei Regenwetter am Vormittag fällt die Veranstaltung aus.

An diesem europaweit durchgeführten Beobachtungswochenende richtet der NABU an den Teichen wieder feste Beobachtungspunkte mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche Vögel wie z. B. Zwerg- und Haubentaucher, Grau- oder auch Silberreiher u. sogar Eisvögel mit extrem hoher Vergrößerung (bis 60fach) betrachtet werden können.

Ansammlungen verschiedenster und z.T. bei uns nicht häufiger Entenarten wie Pfeif-, Spieß-, Löffel-, Krick-, Tafel- u. Schnatterenten sind evtl. noch zu Gast und auch die Vielfalt der hier auf dem Durchzug rastenden Watvögel reicht vom Flußregenpfeifer über Alpenstrand- und Kampfläufer bis hin zur Bekassine. Meist können auch verschiedene Greifvogelarten beobachtet werden, in jüngster Zeit sogar immer wieder Seeadler!

Aber auch Seltenheiten wie Bartmeise, Tüpfelsumpfhuhn und vorletzten Herbst als absolute Rarität sogar eine Rohrdommel waren schon großformatig im Bild. An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobei viele nur mittels der Spektive beobachtet werden konnten!

Foto „Kormoran“ © Carlo Fuchs (NABU)

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet an Kreuzteich und Schapenbruchteich sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo zudem ein sehr umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs u.a.m.) bereit gehalten wird.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat, zu seiner aktuellen Entwicklung sowie zu den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten. Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

 

04. Oktober – Montag
Vortragsreihe „Wasser – Lebensgrundlage und Konfliktstoff“ 2017
Mit der Vortragsreihe zm Thema "Wasser" will die Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft mit ihren Partnern den Blick für verschiedene Aspekte rund um die Bedeutung des Wassers für die Gesellschaft schärfen. Nationale und internationale Fachleute zeigen, wie ihre Expertise hilft, die Ressource Wasser hier und in anderen Ländern zu schützen und innerstaatliche sowie zwischenstaatliche Konflikte ums Wasser beizulegen. Beiträge zur Abwasserbehandlung und Wiedernutzung in Braunschweig sowie eine Exkursion betonen die regionale Seite des Themas.

70% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Weil das Süßwasser jedoch ungleich verteilt ist, ist es nicht überall ausreichend verfügbar. Ein Zehntel der Menschheit hat derzeit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und einem Drittel fehlt die sanitäre Basisversorgung. Der Zugang zu Trinkwasser, die umwelt- und gesundheitsgerechte Behandlung von Abwasser und dessen mögliche Wiedernutzung sind Schlüsselfaktoren für die nachhaltige Entwicklung der menschlichen zivilisation. Die Wasser- und Sanitärversorgung ist ein langjähriges zentrales Arbeitsfeld internationaler Entwicklungszusammenarbeit.

An 6 Abenden jeweils von 19 bis 21 Uhr tragen 12 Experten vor. Auf Einladung der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft stellen sowohl Fachleute aus der Region sowie nationale und internationale Wissenschaftler ihre Ergebnisse zur Diskussion. Eine ganztägige, wissenschaftlich geführte Exkursion zum Thema "Bergbau im Harz und Schwermetalle im Wasser" beschließt am 7.10. die Braunschweiger Wasser-Reihe 2017.

Thema heute: Schadstoffe im Wasser
Was müssen wir als Konsumenten oder als Gesellschaft (Stichwort Landwirtschaft) tun, um die Ressource Wasser dauerhaft zu schützen?
Vorträge:
Unsere tägliche Spur im (Ab)Wasser und Möglichkeiten der Beseitigung
(Prof. Dr. Klaus Kümmerer; Institut für Nachhaltige Chemie und Umweltchemie, Leuphana Universität Lüneburg)
Durch Abwasserreinigung wird der Eintrag von Stoffen in unsere Gewässer deutlich verringert. Inzwischen sind es nicht mehr große Mengen einiger weniger Stoffe, die unsere Gewässer und Wasservorräte verschmutzen, sondern eine Unzahl von Stoffen in niedrigen Konzentrationen. Dies sind Stoffe aus Produkten, die wir täglich nutzen und deren Eintrag ins Abwasser unvermeidlich mit ihrer Nutzung verbunden ist. Lösungsansätze für das Problem werden aufgezeigt.
Wie schützen wir Grund- und Trinkwasser vor der Landwirtschaft?
(Prof. Dr. Dr. habil. Dr. h. c. Ewald Schnug; Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, Braunschweig)
Landwirtschaftliche Gefährder Nr. 1 für Grund- und Trinkwasser sind Düngemittel, insbesondere Nitrat. Betriebliche Nährstoffbilanzen sollten Abhilfe schaffen, tun es aber nicht, weil wirksame ordnungsrechtliche Maßnahmen fehlen. Uran aus mineralischen Phosphordüngern belastet zunehmend das Wasser. Das Problem kann bei der Düngemittelherstellung gelöst werden. Toxine und Krankheitserreger in Recyclingdüngern könnten durch Verbrennung beseitigt werden.

Veranstaltungsbeginn
19 Uhr; Dauer bis ca. 21 Uhr.
Veranstaltungsort: Haus der Wissenschaft Braunschweig, Aula (3. OG), Pockelsstraße 11, 38106 Braunschweig.
Veranstalter: Braunschweigische Wissenschaftliche Gesellschaft (BWG), Julius Kühn-Institut (JKI), Johann Heinrich von Thünen-Institut (TI) und Technische Universität Braunschweig (TU BS).

 

09. Oktober – Montag
Beginn der Ausgabe der roten Kastanienlaub-Sammelsäcke
für die NABU-Aktion
Rettet unsere Kastanien! – Laubentsorgung hilft gegen die Miniermotte
Die NABU-Geschäftsstelle fungiert als alleinige Koordinations- und Ausgabestelle für die uns für unsere Aktion von der Stadt zur Verfügung gestellten roten Kastanienlaub-Sammelsäcke, die ausschließlich in Braunschweig für die gebührenfreie Kastanienlaub-Entsorgung verwendet werden dürfen!
Alle näheren Informationen zu unserer Hilfsmaßnahme  >> siehe 11./12. November.

 

2 Termine Mitte Oktober – Samstag oder Sonntag
„Most“-Äpfel aufsammeln auf der NABU-Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Der erste Einsatz im Winterhalbjahr findet auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf statt. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Streuobst e.V. (ASt) wollen wir herrliche Äpfel von den Bäumen und auch das Fallobst ernten und am Folgetag zur Mosterei Armgart bringen. Auch für den Transport würden wir uns über Mithilfe freuen!
Dauer der Einsätze: ca. 2 ½ - 3 Stunden.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Wer sich an der Äpfelsammelaktion beteiligen möchte, meldet sich bitte jeweils bis Freitag telefonisch in der NABU-Geschäftsstelle (Tel. 798649) und wird dann informiert (inkl. Anfahrtweg). Bei Regenwetter wird es ggf. einen Ausweichtermin geben.

Treffen11.00 Uhr an der Gröpelnkuhle. Leitung: Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

Foto: „Alte Apfelsorten von der Streuobstwiese© B. Schaller (NABU)

 

November – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Betreuungsfläche "Obstgarten Hondelager Weg"
Auf der Fläche unseres verwilderten Obstgartens am Hondelager Weg / Ecke Bevenroder Straße muss Strauchaufwuchs gekürzt und die Fläche unter den Obstbäumen für Baumpflegemaßnahmen im Frühjahr vorbereitet werden. Voraussichtliche Dauer: 2 - 2 ½ Stunden.
Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (27.10.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Arbeitsbeginn11.00 Uhr. Ansprechpartner vor Ort: Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

 

09. Oktober 11./12. November 2017
NABU-Aktion „Rettet unsere Kastanien!“
– Laubentsorgung hilft gegen die Miniermotte

Aufruf zur Beteiligung an unserer 8. stadtweiten Hilfsaktion
– 
gebührenfreie Müllsäcke sind beim NABU erhältlich !


Unseren Kastanien geht es schlecht: welkes bis trockenes, braunes Laub oder gar partieller Laubabwurf schon mitten im Sommer zeigen es unübersehbar an! Schuld ist die seit ca. 1984 in Mitteleuropa auftretende Kastanienminiermotte. Sie befällt hauptsächlich unsere weißblühenden Kastanien und stresst die Bäume zusätzlich zu Hitze, Wassermangel und Luftschadstoffen. Über die Jahre sind daher nachhaltige Auswirkungen auf deren Vitalität zu erwarten.

Bereits im 8. Jahr in Folge organisieren wir, der NABU Braunschweig, deshalb nun schon die stadtweite Aktion „Rettet unsere Kastanien!“ und führen diese in Kooperation mit der Stadt Braunschweig und dem Entsorgungsunternehmen ALBA durch.
Ziel der Hilfsmaßnahme ist es, durch das Zusammenkehren und Entsorgen des Kastanienlaubes die in den abgefallenen Blättern überwinternden Miniermottenpuppen zu beseitigen, so dass die frühjährliche 1. Generation entscheidend reduziert wird – und zwar möglichst flächendeckend!

Erfreulich ist jedoch, dass nach den bereits durchgeführten 7 Aktionsjahren die Kastanienbäume in ihrem Erscheinungsbild inzwischen fast ausnahmslos unverkennbare Anzeichen der Erholung zeigen, was eindeutig für den Erfolg der Maßnahme und deren Fortsetzung spricht!

Bei rund 2.000 Bäumen ist das eine echte Gemeinschaftsaufgabe, die optimal organisiert werden muss!
Aus diesem Grunde erfolgt die Ausgabe der ausschließlich (!) zum Aufsammeln von Kastanienlaub zur Verfügung gestellten roten Kastanienlaub-Sammelsäcke ab dem 09. Oktober allein in der NABU-Geschäftsstelle. Hier werden zur Koordination die Standorte aller auf öffentlichem wie auch auf privatem Grund stehenden Kastanienbäume registriert und freiwillige Helfer/innen zugeordnet.

Wer bereit ist, unseren Kastanien zu helfen, ist deshalb gebeten, sich beim NABU für bestimmte Bäume oder Gebiete anzumelden oder sich in Absprache (wohnortnah) einteilen zu lassen. Dies ist unbedingt erforderlich, denn die Aktion kann nur dann Erfolg zeigen, wenn das Kastanienlaub möglichst flächendeckend entsorgt wird. Nur so können unsere Kastanien auch in den nächsten Jahren die Chance bekommen, sich weiter zu erholen! Denn niemand weiß, wie lange die Bäume die vielfachen Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, ansonsten noch werden verkraften können. Es kommt also auf die Bereitschaft der Bürger/innen an, unseren Kastanien zu helfen!

Nicht nur im Nachbarschafts-, Familien- oder Freundeskreis sondern auch für Schulklassen oder Kindergarten-Gruppen bietet sich hier übrigens eine Team-Aktion an!

Höhepunkt der Hilfsmaßnahme ist das offizielle Aktionswochenende am 11./12. November!

Die kostenlose Abholung der befüllten Kastanienlaub-Sammelsäcke durch ALBA erfolgt wieder mit der auf das Aktionswochenende folgenden, regulären Restmüll-Abfuhr – sofern die Säcke nahe den Mülltonnen an der Straße bzw. an einem Straßenbaum abgestellt werden! Im Prinzip kann somit jede/r bis zu "seinem" Müllabfuhrtermin Kastanienlaub eintüten.

Bei der Befüllung der Säcke ist jedoch unbedingt zu beachten, dass diese nur bis zu einem für die Müllwerker noch gesundheitsverträglichen und den Rücken nicht überlastenden Maße befüllt werden – noch dazu angesichts der großen Anzahl an Säcken, die alle mit Muskelkraft in die Müllwagen gehoben werden müssen!
Die Säcke sollten also bei trockenem Laub nur bis zu 2/3, bei nassem Laub lediglich bis zur Hälfte befüllt werden !

Schon deutlich vor dem Aktionstermin herunter gefallenes Kastanienlaub kann übrigens genauso über die hauseigenen Mülltonnen entsorgt werden – im Gegensatz zu sonstigem Laub, das entweder kompostiert, unter Büsche oder Hecken gefegt oder in die grüne Tonne gefüllt wird! Und.... auch wenn der Einsatz von Hightech insbesondere Männern naturgemäß besonderen Spaß macht: auf Laubsauger sollte man aus Lärm- und Naturschutzgründen möglichst verzichten – der gute alte Laubbesen tut´s nicht nur genauso sondern sogar noch in kürzerer Zeit und schont neben Ohren und Nerven (der Nachbarn) auch noch die Kleinlebewesen unter dem Laubstreu! Und die wollen wir doch auch leben lassen....
>> Flyer zur Aktion: hier klicken (Version 2017)

Erfreulich ist, dass nach den bereits durchgeführten 7 Aktionsjahren die meisten Kastanienbäume in ihrem Erscheinungsbild inzwischen unverkennbare Anzeichen der Erholung zeigen, was eindeutig für den Erfolg der Maßnahme und deren Fortsetzung spricht!

FOTO-AKTION:
Wir suchen passende FOTOS für die Öffentlichkeitsarbeit zu unserer Kastanienlaub-Aktion, also Bilder, die Teilnehmer/innen während des Einsatzes zeigen oder ein Gruppenfoto nach getaner Arbeit mit befüllten Laubsäcken, vielleicht sogar vor einem Kastanienbaum.....!
Mailen Sie uns einfach bis spätestens 30.11. Ihre 3 schönsten Bilder an NABU.Braunschweig@t-online.de .
Die von einer Jury ausgewählten 10 besten Fotos prämieren wir mit einem NABU-Fotokalender "Faszination Natur"!

 

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Die Termine für das Winter-Halbjahr 2017/2018, also von Oktober 2017 bis einschließlich März 2018,
werden hier bis Ende März eingepflegt.

Unsere Mitglieder erhalten unser Veranstaltungsprogramm
jeweils umgehend nach Erscheinen in gedruckter Form zugesandt.

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Alle in unserem Programm von uns angebotenen Veranstaltungen
(außer den Vorträgen durch externe Referenten)
werden ehrenamtlich von unseren Mitgliedern durchgeführt !
Alle Einnahmen hieraus fließen vollständig dem NABU zu.

 

 

Wenn Sie unsere ehenamtliche Naturschutzarbeit mit einer Spende unterstützen möchten...

Spendenkonto:
NABU BezGrp. Braunschweig ,
Postbank Hannover,
BIC
: PBNKDEFF
, IBAN: DE75 2501 0030 0081 0113 04

Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 100,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.

 

Sie können den NABU auch durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen!
Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro
, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm, ggf. auch von uns herausgegebene Mitteilungsbroschüren.
Alle, die unsere Naturschutzarbeit durch ihre Mitgliedschaft im NABU unterstützen, erhalten bei uns als Dankeschön 15 % Rabatt auf alle Nisthöhlen, Vogelfutter und Futterspender sowie Kalender! Darüber hinaus bekommen Sie freien Eintritt sowie z. T. Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren.....
Gern senden wir Ihnen auch kostenlos verschiedenes Info-Material über den NABU zu.
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Beitrittsformular .


 

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