Bezirksgruppe Braunschweig e.V.


Veranstaltungskalender

2019

 

 

04. - 06. Januar – Freitag bis Sonntag

Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten „Citizen-Science“-Aktionen Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise auf die Entwicklung der heimischen Vogelarten geben. Die Langzeitstudie liefert für den Naturschutz eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Wer also bereits in den Vorjahren bei der Wintervögelzählung mitgemacht hat, darf gerne wieder dabei sein und vielleicht gelingt es ja auch noch, ein paar Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zur Teilnahme zu ermuntern.

Im Januar 2018 haben bei dieser Aktion mehr als 136.000 Naturfreunde und -freundinnen Vögel aus rund 92.000 Gärten gemeldet! Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, wurden dabei auch mancherorts Wintergäste beobachtet, die aus dem noch kälteren Norden und Osten zur Überwinterung nach Mitteleuropa gezogen waren.

2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im Vorjahr waren es nur 34 Vögel. 2011, bei der ersten Stunde der Wintervögel, wurden allerdings noch 46 Vögel pro Garten gemeldet. Summa summarum ist nach acht Jahren Datensammlung leider ein Abwärtstrend bei vielen Vogelarten festzustellen. Zugvögel bleiben dagegen häufiger in Deutschland.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch 2019 wieder Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten, nach Usutu-Virus- und Trichomonadose-Epidemien, wie in den letzten Jahren weiter abnehmen.

Ziel ist es bei der Aktion jedoch nicht, möglichst viele Vögel zu beobachten, sondern ein realistisches, über die Jahre vergleichbares Bild wiederzugeben. Gezählt werden kann zu einer beliebigen Tageszeit. Dabei wird von jeder Art die höchste Zahl von Vögeln notiert, die sich während der Stunde gleichzeitig beobachten ließ. Das vermeidet Doppelzählungen. Registriert werden dürfen übrigens auch Vögel, die sich im Garten nicht niederlassen, sondern ihn nur überfliegen.

Neben dem Erkenntnisgewinn hat man bei einer Beteiligung an der „Stunde der Wintervögel“ übrigens auch noch die Möglichkeit, richtig gute Preise zu gewinnen, so unter anderem ein Zeiss-Fernglas im Wert von 1100 Euro, Futtersäulen von Vivara und Vogelbücher aus dem Kosmos-Verlag....

Faltblätter zur Beteiligung an der 9. bundesweiten Wintervogelzählung des NABU sind in unserer Geschäftsstelle erhältlich; eine Zusendung erfolgt gegen Einsendung von 1,40 Euro in 2 Briefmarken á 70 Cent.

 

06. Januar – Sonntag

 

Wintervögel-Zählung

mit dem NABU im Botanischen Garten

Im Rahmen der bundesweiten NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“
bieten wir eine kleine Mitmach-Aktion im Botanischen Garten an.
Dauer: ca. 1 Stunde.
Treffen: 10.30 Uhr am Haupteingang des Botanischen Gartens, Humboldtstraße.

Leitung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

 

12. Januar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir bereits im November auf unserer Streuobstwiese Gröpelnkuhle das Freistellen der Obstbäume wieder aufgegriffen haben, wollen wir die Arbeiten jetzt fortsetzen, damit die Bäume genug Luft und Licht bekommen und ihr herrliches Obst entwickeln können. Dafür müssen der Schlehen- und Weißdornaufwuchs zurückgeschnitten und leider junge Eichen gefällt sowie Teile der Hecken auf den Stock gesetzt werden.

Dauer: ca. 3 Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (09.01.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort: Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

12. Januar – Samstag
Demonstration "#unfällbar"
für den Erhalt der alten Alleebäume auf der Jasperallee


Beginn: 11.55 Uhr (= 5 vor 12) auf dem Mittelstreifen der Jasperallee am Ring.
Von dort soll es mit der erwarteten großen Beteiligung der Braunschweiger/innen zweimal um die Innenstadt und bis vor das Rathaus gehen. Veranstalter: BI Baumschutz Braunschweig.
Ziel der Demonstration ist es u.a., mit einer großen Bürgerbeteiligung die Mehrheit im Rat der Stadt Braunschweig zum Umdenken zu bewegen. Die BIBS-Fraktion hat parallel hierzu am 18.12.2018 zum PLUA im Januar 2019 einen neuen Antrag (Baumschutz/Denkmalschutz) gestellt, der hierfür als Brücke dienen kann.

Wir vom NABU unterstützen das Anliegen und die rundum nachvollziehbare, umfassende Argumentationsführung der Bürgerinitiative in vollem Umfang! Auch wir fordern den Erhalt der alten Bäume und damit auch den durchgängigen Erhalt der bestehenden Allee!

Der durch die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP sowie mehrheitlich der AfD herbeigeführte Ratsbeschluss, 87 vitale alte Bäume auf der Jasperallee für einen kosmetischen Eingriff fällen zu lassen, um einen nur kurzzeitig existenten Zustand zu Beginn der 1900er-Jahre wiederherzustellen, kann dagegen nur ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen und ist aus einer Vielzahl von Gründen abzulehnen.

Wir können nicht nachvollziehen, dass der großflächig für das gesamte Lebensumfeld wirkenden, riesigen, gleich mehrfachen Wohlfahrtswirkung dieser alten Bäume (realer Allee-Charakter, Mikroklima, Sauerstofflieferanten, Feinstaubfilter u.a.m., ebenso als Lebensraum für Tiere) in der politischen Entscheidung offenbar kaum Gewicht beigemessen wurde. Die unbestreitbar positive Wirkung der vorhandenen Alleebäume würde nach einer Rodung von den Neupflanzungen erst nach Jahrzenten erreicht werden. Das kann keine Entscheidung zum Wohle der Bürger/innen sein. Und das in Zeiten, in denen das Thema "Klimawandel" offiziell eigentlich auch in der Politik angekommen ist oder zumindest in aller Munde geführt wird.

Dass ein technisch durchaus mögliches sukzessives Nachpflanzen irgendwann abgängiger einzelner Bäume und der damit durchgehende Erhalt einer vorhandenen Allee – was ein Gewinn für alle wäre – statt dessen abgelehnt wurde, kann nicht glaubhaft mit zu hohen Kosten begründet werden. Denn für das vorgesehene Fällen der alten Bäume und dem Neupflanzen von Jungbäumchen sollen statt dessen ja aus den Finanzen der Stadt sagenhafte (vorläufig veranschlagte!) Kosten von rund 400.000 Euro ad hoc verpulvert werden! Eine ganze Allee alter Bäume fällen zu wollen, was zudem sogar noch derart hohe Kosten verursacht, und das alles, obwohl in der Stadt in den letzten Jahren rund 2.500 Bäume verloren gingen, die wegen der Kosten nicht ersetzt wurden.... Für die Logik einer solchen Entscheidung findet man kaum Worte!

Hier statt dessen als Zitat eine treffende, auszugsweise Auflistung der BI:
„45 verlorene Bäume des Hagenmarkes wurden bis heute nicht ersetzt. Mindestens 1.300 Bäume haben die starken Stürme der letzten Jahre gekostet. Dazu kommen mindestens 1000 weitere seit der Ära des Ex-OB Hoffmann nicht ersetzte Stadtbäume. 1,2 Millionen €uro würden für Ersatzpflanzungen benötigt, teilte die Stadt 2018 in einer Einwohneranfrage mit. Und trotzdem sollen 392.000 €uro für das Fällen und Ersetzen größtenteils vitaler Bäume auf der Jasperallee verschwendet werden? ... Dazu kommen 44.000 große Waldbäume, die die Flughafengesellschaft aufgrund der Baumfällungen für die Verlängerung ihrer Landebahn ersetzen muss. Sie hat aber keine Mittel und braucht jährlich 4 – 5 Millionen €uro Zuschüsse vom Braunschweiger Steuerzahler. Die 600.000 Baumstecklinge, die sie auf Ausgleichsflächen pflanzen ließ, wurden offensichtlich nie gepflegt und sind alle eingegangen. Die Fläche sieht heute wie eine Trockensteppe aus. Wir brauchen aber nicht nur den Ersatz der vielen verlorenen Stadtbäume und Grünflächen, sondern auch viele wirklich neue Bäume und Büsche, um unsere Stadt lebenswert und gesund zu gestalten!“

Auch wenn wir seitens des NABU selten zu einer Demonstration aufrufen, aber in diesem Fall bitten auch wir die braunschweiger Bürger/innen ausdrücklich darum, den betreffenden Ratsfraktionen durch ihre Präsenz bei dieser Demonstration unmißverständlich zu zeigen, was die Bürger/innen von einer solchen Entscheidung halten. Offenbar ist dies dringend nötig!
Bitte beteiligen Sie sich deshalb am Samstag an der Demonstration !

Wir fordern die Ratsfraktionen von CDU, SPD, FDP und AfD zudem auf, Ihre Entscheidung zu überdenken. Auch die vielfältigen Reaktionen in den überregionalen Medien, bei denen es sich im Prinzip ausnahmslos um ungläubiges Kopfschütteln handelte, dürfte hierzu bereits mehr als genug Anlass gegeben haben. Der aktuell von der BIBS-Fraktion zum nächsten PLUA (Planungs- und Umweltausschuss) gestellte Antrag "Baumschutz/Denkmalschutz" könnte den Mehrheitsparteien bei der Ratssitzung im Februar als Brücke dafür dienen, ihre Entscheidung zu revidieren.

 

03. Februar – Sonntag
Ornithologischer Beobachtungsgang
am Vormittag über den Hauptfriedhof


Wir beobachten Wintergäste an Futterstellen und Beerensträuchern.

Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofes, Helmstedter Straße.

Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 4. Bitte beachten: durch die Bauarbeiten auf der Helmstedter Straße fährt die Straßenbahn nicht bis zum Haupteingang des Hauptfriedhofs.

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

 

Foto: "2 Wintergoldhähnchen" © Jörg Vollheide (NABU)

 

15. - 17. Februar – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

16. Februar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Auf einer unserer Flächen wollen wir den Strauchaufwuchs zurückschneiden und zusammentragen. Der genaue Einsatzort wird kurzfristig festgelegt. Dauer: ca. 2 - 2½ Stunden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung über den Treffpunkt informiert. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Kälte- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (10.02.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Die Ansprechperson wird beim Stammtisch-Treffen der AG vereinbart (s. AG "Biotopschutz").

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

17. Februar – Sonntag
Spaziergang durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark und zum Moorhüttenteich
mit anschließendem Braunkohl-Essen
Bevor wir uns am Mittag unser traditionelles Braunkohl-Essen schmecken lassen, laufen wir uns wie üblich zuerst noch etwas Hunger an, diesmal bei einer kleinen Rundwanderung durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark einschließlich einem Besuch des Moorhüttenteichs.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Ansprechpartner: Carlo Fuchs.

Treffen: 10.30 Uhr vor dem Landhaus Moorhütte, Petzvalstr. 51, 38104 Braunschweig.
Anfahrt mit ÖPNV: Tram 3 oder Buslinie 464 bis Haltestelle „Petzvalstraße“ (an der Berliner Straße), von dort in die Petzvalstraße gehen – der Weg zum Landhaus Morhütte (ca. 600 m) ist ausgeschildert.

>> Bei anhaltendem Regen fällt der Spaziergang aus; Angemeldete werden dann telefonisch informiert. Das Essen würde jedoch trotzdem stattfinden; Treffen in diesem Fall um 12:45 Uhr im Landgasthaus.

Verbindliche Anmeldungen für das Essen (13,80 Euro) bitte bis 15.02. an unsere Geschäftsstelle (Carlo Fuchs),
bitte möglichst per eMail an NABU.Braunschweig@t-online.de (ansonsten telefonisch: 798649).

 

21. Februar – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaun-Anlagen

Aufgrund der milden Witterung wollen wir schon eine Woche früher als ursprünglich vorgesehen an einzelnen Wechseln die Amphibienschutzzaun-Anlagen aufbauen.

Interessierte Helfer/innen melden sich zur Mitteilung der Treffpunkte bitte möglichst frühzeitig per Mail in unserer Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de ..

Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © C. Fuchs (NABU)

 

24. Februar – Sonntag
Vögel auf und am Wasser – ein Beobachtungsgang um den Südsee
Wir halten Ausschau nach gefiederten Wintergästen sowie ersten Sängern und Trommlern.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden. Ausreichend warme, der Führungsdauer entsprechende Bekleidung wählen.
Und zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" bitte farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben)!

Treffen: 10.00 Uhr am Cafe „Südsee-Kajüte“, Schrotweg 113 (am Südsee-Parkplatz).

Kostenbeitrag pro Person: 3,-- Euro. Nach der Führung wird heißer Tee gereicht.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Gänsesäger (Weibchen u. Männchen)" © C. Fuchs (NABU)

 

Verbot von starken Rückschnittmaßnahmen
01. März bis 30. September
zum allgemeinen Schutz der Tierwelt (BNatSchG, § 39)
mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer
in Wald, Moor und Heide oder in gefährlicher Nähe davon
01. März bis 31. Oktober
wegen akuter Brandgefahr verboten (NWaldLG, § 35)

 

02. März – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaunanlagen

bei genügender Anzahl freiwilliger Helfer/-innen parallel an mehreren Wechseln.

Zur Einteilung der Helfer und Mitteilung der Treffpunkte deshalb bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Je nach Witterung wird der genaue Termin erst kurzfristig festgelegt, ebenso wie bei unerwartetem Regenwetter oder Schneefall der Aufbau kurzfristig auf einen der Nachfolgetermine verschoben wird – angemeldete Helfer/-innen werden natürlich benachrichtigt. Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Carlo Fuchs und Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © C. Fuchs (NABU)

 

08. März – Freitag
Frühjahrstreffen der NABU-Arbeitsgruppe „Amphibienschutz“
Zur Einstimmung auf den Beginn der diesjährigen Amphibienschutzsaison treffen wir uns – wie üblicherweise in jedem Jahr – wieder in großer Runde, um noch einmal die Ergebnisse des Vorjahres zu betrachten, einzuordnen und ggf. aktuelle Themen zu besprechen. Hierbei können sich dann auch alle neu interessierten Amphibienschützer/-innen schon einmal informieren sowie ihre Ansprechpartner u. Mitarbeiter/innen in unserer Arbeitsgruppe kennenlernen.

In Vorbereitung auf die Laichwanderung der Amphibien, die i. d. R. Mitte März beginnt, aber u. U. auch schon `mal im Februar einsetzen kann, sollten sich alle neu interessierten Amphibienschützer/innen schon frühzeitig in der NABU-Geschäftsstelle melden!

Auch wenn unsere Amphibienschutzgruppe mit beinahe 100 Mitarbeitern/-innen mit weitem Abstand die größte ihrer Art in ganz Deutschland ist, so werden für die Betreuung der 16 großen braunschweiger Amphibienwechsel trotzdem noch weitere Helfer/innen gesucht, da an manchen Wechseln bis zu 2.000 Amphibien wandern.
Insbesondere für die Betreuung der Wechsel Marienberger Straße, Ohefeld und Hordorfer Straße können wir durchaus noch weitere Helfer/-innen gebrauchen!

Vorsichtshalber sei aber hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Artenschutz von außerordentlicher Wichtigkeit ist, dass nicht von Unbefugten eigenmächtig Tiere aus den Eimern oder Fangbarrieren entnommen werden! Ausschließlich die Beauftragten aus den zuständigen Teams unserer Arbeitsgruppe haben hierfür auch die erforderliche naturschutzrechtliche Befreiung erhalten!

Foto: Teichmolch-Männchen© Carlo Fuchs (NABU)

Wer sich im Amphibienschutz engagieren möchte (Auffangeinrichtungen kontrollieren, Eimer leeren und dabei die Amphibien bestimmen und zählen), meldet sich bitte in unserer Geschäftsstelle – bevorzugt per eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de – und wird dann zur Einweisung und Information möglichst wohnortnah an eine/n der Koordinatoren/innen der 16 Wechsel vermittelt.

Beginn: 18.30 Uhr. Da die Veranstaltung ausschließlich für die im Amphibienschutz aktiven Mitarbeiter/innen der Arbeitsgruppe sowie für neue Interessierte gedacht ist, erfolgt die Mitteilung des Veranstaltungsortes nur arbeitsgruppenintern.

Leitung: Carlo Fuchs.

 

15. März – Freitag
Das auch noch?
Suche nach einem Atommüll-Lager für hochradioaktiven Müll – auch im Braunschweiger Land
Zu diesem Themafindet am Freitag eine Info-Veranstaltung & Diskussion mit Angela Wolff von der Anti-Atom-Organisation.ausgestrahlt statt, und zwar um 18 Uhr im braunschweiger DGB-Haus (Wilhelmstr. 5).

Die Region um Braunschweig, Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg liegt in dem massiven Tongürtel, der sich vom Westen Niedersachsens bis ins Braunschweiger Land erstreckt. Deshalb könnte auch unsere Region weiterhin als Endlagerstandort für den bundesweiten hochradioaktiven Müll untersucht werden. Seit 2017 läuft die neue Suche. Der Staat gibt vor, aus den vergangenen Fehlern – siehe Schachtanlage Asse II – gelernt zu haben und verspricht einen wissenschaftlich basierten Prozess mit ausreichender Bürger*innenbeteiligung. Doch wie sieht es damit konkret aus?

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region SüdOstNiedersachsen, der IG Metall Verwaltungsstellen Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg, ver.di Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen sowie der BürgerInitiative StrahlenSchutz (BISS), der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG), der BürgerAktion Sichere Asse (BASA), der AG Schacht Konrad und aufpASSEn wird Angela Wolff von .ausgestrahlt die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche beleuchten, Fragen beantworten und diskutieren.

 

 

15. - 17. März – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

17. März – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour – mit dem NABU durch die Braunschweiger Rieselfelder
Bei dieser vogelkundlichen Führung schauen wir nach letzten Wintergästen und aktuell auf dem Frühjahrszug rastenden Durchzüglern sowie etwaigen bereits im Gebiet angekommenen potentiellen Brutvögeln.

Treffen: 10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.

Dauer: ca. 2½ – 3 Stunden. Bitte den Temperaturen sowie der Dauer der Führung entsprechende, ausreichend warme Bekleidung wählen. Zudem ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen
– also keine knalligen Warnfarben!

Bei anhaltendem Regen oder stürmischem Wind und/oder Sturmböen muss die Führung leider ausfallen.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Kiebitz in den Braunschweiger Rieselfeldern" © C. Fuchs (NABU)

 

23. März – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nach den Obstbaum-Schnittkursen wollen wir die dabei heraus geschnittenen Äste zusammentragen sowie außerdem das angefallene Schnittgut von der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses. Auch der Zustand der Vegetation im Vor-Frühling bedarf einer eingehenden Begutachtung, um z. B. eine erste Beurteilung bzgl. Jakobs-Kreuzkraut vorzunehmen (s. Einsatz Ende Mai).

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Mittwoch (13.03.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Jürgen Weiß und Dieter Kolle.

 

24. März – Sonntag
Ornithologischer Rundgang durch´s Riddagshäuser Teichgebiet
Wir halten Ausschau nach der Vogelwelt des Teichgebietes – mit besonderem Augenmerk auf die wassergebundenen Vogelarten. Neben Erläuterungen zur Bestimmung der beobachteten Vögel werden auch weitergehende Informationen zur Vogelwelt des nun schon seit über 100 Jahren kontinuierlich vom NABU betreuten heutigen Europareservat und den normalerweise im Gebiet vorkommenden Brut- und Gastvogelarten gegeben.

Treffen: 10.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen – also keine knalligen Warnfarben!
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Balzendes Kranich-Paar im Schapenbruchteich (April 2018)" © C. Fuchs

 

28. März – Donnerstag
Zukunftstag: Berufsalltag Natur
– mit dem NABU unterwegs im
Europareservat "Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet"
Als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur beteiligt sich auch der NABU am Zukunftstag
und vermittelt interessierten Mädchen und Jungen (ab 8. Klasse) einen ungefähren Eindruck über
das Spektrum praktischer Freilandarbeit eines Biologen in unseren Gefilden. 
Bei einer Exkursion durch das Europareservatwird am Beispiel der dortigen Vogelwelt eine Einführung
in die Methodik der Bestandserfassung und Kartierung der verschiedensten Arten gegeben.
Natürlich werden insbesondere grundlegende Basisinformationen vermittelt, aber als Einführung in die
Praxis lernen die Teilnehmer/innen ebenso die Bestimmungsmerkmale ausgewählter Vogelgruppen
kennen und nach dem Üben von Artbestimmungen werden unter Anleitung erste eigene Zählungen und Karteneintragungen vorgenommen. Darüber hinaus werden jeweils vor Ort erforderliche Maßnahmen
zur Pflege und Erhaltung der dortigen Habitate erläutert und auch Methoden zur Kartierung anderer Tiergruppen vorgestellt. Dauer: 8:15 – 14:30 Uhr. Leitung: Carlo Fuchs.

Zum Erreichen eines für alle erfolgreichen Praktikumstages ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.
Anmeldeanfragen bitte per Mail an unsere Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de.

Foto "Wasserralle mit erbeutetem Fisch" © W. Fiebig (NABU)

 

 

30. März – Samstag
Kino-Flohmarkt im C1 Cinema
– zugunsten des
NABU Braunschweig
Nicht nur für Kino-Fans interessant:
an diesem Samstag findet im C1 Cinema von 11 – 14 Uhr ein Kino-Flohmarkt statt.

Wie auf dem schön gestalteten Kino-Plakat zu lesen, können dabei Film-Plakate, Aufsteller, Banner, große Bilder und andere Dekorationsutensilien günstig erworben werden!

Und der Erlös wird vom C1 an den NABU Braunschweig gespendet!
Also: Kaufen, Kaufen, Kaufen....

Wer das C1 Cinema nicht kennen sollte:
Lange Straße 30, 38100 Braunschweig.

Das C1 ist übrigens bequem via Tram erreichbar.
Direkt angrenzend befindet sich aber auch ein Parkhaus.

 

 

 

31. März – Sonntag (Achtung: Beginn der Sommerzeit)
Frühlingswanderung im Oderwald
zur Märzenbecherblüte – und auch unsere heimische Vogelwelt ist in Frühlingsstimmung.

Rucksackverpflegung mitbringen, eventuell nachmittags Einkehrmöglichkeit.
Rückkehr am Nachmittag.

Treffen: 09.30 Uhr am Postparkplatz beim Hauptbahnhof (Mitfahrer-Kostenbeteiligung 3,-- Euro).

Teilnahmebetrag pro Person: 3,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

Foto "Märzenbecher© D. Bellmer (NABU)

 

 

Leinenpflicht für Hunde im Wald und in der freien Natur
– also inner- wie außerorts auf und an allen Wiesen u. Feldern sowie in Wäldern –
vom 01. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit),
in Naturschutzgebieten sogar ganzjährig (NWaldLG, § 33)

 

07. April – Sonntag
Frühlingswandern im Lechlumer Holz bis Wolfenbüttel
Von Stöckheim aus machen wir eine kleine Wanderung durch das frühlingshafte Lechlumer Holz nach Wolfenbüttel. Dort werden wir einen Park sowie ein Museum besichtigen. Eine Einkehr ist vorgesehen.
Die Rückkehr von Wolfenbüttel erfolgt mit dem Bus (L 420).

Treffen: 09.20 Uhr an der Tram-Haltestelle "Rathaus" wegen Lösens eine Gruppen-Fahrkarte bis zur Endstation in Stöckheim.

Abfahrt: 09.30 Uhr ab Rathaus mit der Tram 1.

Teilnahmebetrag für die Führung: 2,50 Euro pro Person (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Rotkehlchen im Geäst" © J. Vollheide (NABU)

07. April – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln
– oder auch anderen Nahrungsgästen wie dem Seeadler. Und auch das Spektrum der im Gebiet heimischen Brutvögel weist viele besonders interessante Arten auf, von der Brandgans bis zum Schwarzkehlchen.

Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Brauner Sichler (April 2018 im Gebiet)" © Carlo Fuchs (NABU)

22. April – Ostermontag
Oster-„BirdWatch“
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im
Riddagshäuser Teichgebiet
10:00 – 17:00 Uhr. >> An einem Regentag und/oder bei Eiseskälte fällt die Veranstaltung aus !

In Anlehnung an den zum herbstlichen Vogelzug europaweit ausgeübten European BirdWatch veranstaltet der NABU Braunschweig an den Riddagshäuser Teichen auch während des frühjährlichen Vogelzuges einen ganzen Beobachtungstag – traditionell am Ostermontag. An unseren festen Beobachtungsstationen mit stativgestützten Spektiven können interessierte Besucher rastende Zugvögel sowie natürlich auch die heimischen Brutvogelarten mit bis zu 60facher Vergrößerung beobachten.

Neben balzenden Zwerg- und Haubentauchern, fischenden Eisvögeln oder auch Gebirgsstelzen können dies auch Watvögel wie Flußregenpfeifer, Kiebitz u. Bekassine oder aber beispielsweise Grau- und Silberreiher u.v.a. Arten sein. Auch die verschiedensten Entenarten wie die farbenfrohen Kolbenenten-Männchen oder Löffel-, Tafel-, Reiher-, Krick- u. Schnatterenten können im Großformat zu beobachten sein, ebenso wie letzte Wintergäste weiterer Arten.

Foto "Balzende Haubentaucher" © R. Löwen (NABU)
Foto
"Prachtvolles Kolbenenten-Männchen" © C. Fuchs (NABU)

Auch in Riddagshausen brütende Greifvogelarten wie z. B. Rotmilan, Habicht u. Sperber sind möglich, oder die röhrichtbrütenden Rohrweihen, die jetzt aus ihrem Winterquartier zurückkehren, ebenso wie durchziehende oder gar rastende/jagende Fischadler. Dazu sind auch immer wieder einmal Seeadler im Teichgebiet zu beobachten! Im Jahr 2015 hatten wir als extreme Seltenheit sogar eine Rohrdommel großformatig im Bild !

An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobei viele nur mittels der Spektive beobachtet werden konnten!

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet am Kreuzteich (und zudem gegebenenfalls an Mittelteich u. Schapenbruchteich) sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo außerdem ein umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs...) bereit gehalten wird. Darüber hinaus kann man diverse Spektive miteinander vergleichen.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat und den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.

Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

 

25. April – Donnerstag
Internationaler Tag des Baumes
Auch in diesem Jahr soll in Braunschweig wieder der Bäume gedacht und voraussichtlich der "Baum des Jahres 2019", eine Flatter-Ulme, gepflanzt werden.
Genaueres, ob, wo und welche Art von Veranstaltung stattfinden wird, stand bei Drucklegung noch nicht fest. Näheres ist ab dem Frühjahr auf unserer Website zu erfahren.

 

02. Mai – Samstag
Besonderer Stammtisch der AG "Biotopschutz": Obstblüte-Picknick
Tee, Kaffee und Kuchen unter den blühenden Obstbäumen

Beginn: 18.00 Uhr. Ort wird noch festgelegt. Ansprechpersonen vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

03. Mai – Freitag
Mondscheinsänger im Europareservat – Mit dem NABU zur „kleinen Nachtmusik“
Nun bereits im 10. Jahr gibt es die als Original vom NABU angebotenen nächtlichen Exkursionen ins Europareservat – für die Teilnehmer/-innen i. d. R. allein schon aufgrund der nachts völlig anderen Wahrnehmung in außergewöhnliches Erlebnis!

Erst mit dem Beginn der abendlichen Dämmerung und begleitet von den ersten mit der Jagd beginnenden Fledermäusen begeben wir uns auf die Suche nach den nun im Naturschutzgebiet zu hörenden nächtlichen Sängern und Rufern – sozusagen zum „Froschkonzert mit Nachtigall“. Denn nicht nur einige nachtaktive Vogelarten können jetzt zu hören sein, sondern z. B. auch Grünfrösche wie See- und Teichfrosch, die ihr vielstimmiges Konzert erschallen lassen. An einzelnen Stellen kann man zudem die Balzrufe oder sogar Chöre der seltenen Laubfrösche erleben!
Die grasgrünen Winzlinge werden zwar nur 4 - 5 cm groß, sind aber unglaublich stimmgewaltig.

Und vielleicht bekommen wir ja wieder den schaurig-schönen „Gesang“ von Strix aluco zu hören – oder sogar die Bettelrufe junger Waldkäuze! Oder wie im Vorjahr ein leise aber ausdauernd pfeifendes Tüpfelsumpfhuhn – eine echte Seltenheit!

Foto "Junger Waldkauz, noch bedunt und nicht flügge" © Carlo Fuchs (NABU)

Treffen: 21:00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Teilnahmebetrag: Erwachsene 3,-- Euro, Kinder 1,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

 

05. Mai – Sonntag
Führung am Mittellandkanal zwischen Wenden und Thune
Bei einem Spaziergang entlang des Mittellandkanals wollen wir nach Vogelgesängen in der Böschung lauschen,
so insbesondere auch nach der jetzt aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückgekommenen Nachtigall.
Sofern von den Teilnehmern/innen gewünscht, kann zwischendurch auch eine Einkehr vorgenommen werden.

Treffen: um 09:05 Uhr an der Endstation "Heideblick" der Tram 1 in BS-Wenden (Abf. ab Rathaus: 08:44 Uhr).
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

Foto "Singende Nachtigall" © Rainer Löwen (NABU)

10. - 12. Mai – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“
Faltblätter und Bestimmungshilfen zur Beteiligung an der bundesweiten NABU-Gartenvogelzählung sind in unserer NABU-Geschäftsstelle erhältlich
(Versand nach Einsendung von 1,- Euro Rückporto).

 

11. + 12. Mai – Samstag + Sonntag
Großer NABU-Stand auf dem Museumsfest am Schloß Salder
Zu unserem umfangreichen Angebot gehören insbesondere verschiedenste Bestimmungsbücher, Tierstimmen-CDs, auch DVDs, Nisthilfen, gutes Vogelfutter und gute Futterspender, vegetarische Kochbücher, eine große Auswahl von Puzzles mit schönen Natur-/Tier-Motiven  u.v.a.m. – alles auch hervorragend zum Verschenken geeignet, darunter auch viele Artikel für Kinder. Natürlich beraten wir auch gern zu allem rund um die Natur.
VeranstaltungszeitSamstag 14 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 18 Uhr.

 

12. Mai – Sonntag
Halbtags-PKW-Fahrt zu den Meiner Teichen nördlich Meine
... zur Beobachtung von Wasser- und Sumpfvögeln.
Die Rückkehr erfolgt am Nachmittag und richtet sich nach den aktuell zu beobachtenden Arten sowie dem vorherrschenden Wunsch der Teilnehmer/innen.

Treffen: 9:15 Uhr – für Auto- und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz.
Bildung von Fahrgemeinschaften; PKW-Kostenbeteiligung für Mitfahrer: 3,- Euro.

Exkurs.-Teilnahmebetrag pro Person: 3,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 0531-60948988).

Foto "Zwergtaucher mit erbeutetem Fisch" © W. Fiebig (NABU)

 

18. Mai – Samstag
Pflegeeinsatz am Laichgewässer unseres Amphibienwechsels „Hordorfer Straße Ost“
Im Frühjahr 2015 haben wir an dem von uns betreuten Amphibienwechsel „Hordorfer Straße Ost“ im Rahmen eines umfangreichen Revitalisierungsprojektes die dort dringend erforderliche Entschlammung des Laichgewässers einschließlich der Beseitigung von dichtem ins Gewässer eingedrungenem Gehölzaufwuchs sowie kleinere Lebensraumverbesserungen durchgeführt.

Um die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahme zu sichern und einer erneuten Verschlammung und Verlandung entgegen zu wirken, wollen wir einen Pflegeeinsatz zur Beseitigung von inzwischen wieder im dem Gewässer austreibenden Junggehölzen vornehmen.

Dauer: max. 2 - 3 Stunden, je nach Umfang des Aufwuchses und Anzahl der Helfer/innen.
Wer sich an diesem Vormittag an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (15.05.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Im Falle einer Terminverlegung werden alle Angemeldeten benachrichtigt.

Größeres Werkzeug wird gestellt. Werkzeug zum Strauchschnitt möglichst auch selbst mitbringen.
(nähere Informationen werden nach der Anmeldung mitgeteilt).
Organisator und Ansprechpartner vor Ort ist Jörg Tarrach.

Foto "Grasfrosch-`Doppeldecker´ an Laichballen© Patricia Strauss (NABU)

 

Ende Mai – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir am Anfang der Vegetationsperiode auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf waren, um das Schnittgut der durchgeführten Obstbaumschnitt-Maßnahmen umzulagern, wollen wir uns diesmal auf das Ausstechen des auf der Fläche wachsenden Jakobs-Kreuzkrauts konzentrieren, denn selbstverständlich würden wir niemals ein Herbizid einsetzen.

Die Wiese, auf der die Obstbäume stehen, soll möglichst kurzrasig sein, um sie für eine Reihe von Tierarten nutzbar zu halten und sie zudem auch vor Verbuschung zu bewahren. Eine Möglichkeit dazu ist die Schafbeweidung. Da bei Weidetieren die Giftstoffe von gefressenem Jakobs-Kreuzkraut zu schweren Leberschäden führen können und zudem auch das Mahdgut kein Jakobs-Kreuzkraut enthalten darf, wenn es noch als Heu nutzbar sein soll, müssen diese Pflanzen jeweils „von Hand“ mit Spaten gezielt ausgestochen werden – und das unbedingt vollständig, da sie sich ansonsten
nach einer Verletzung sogar noch schneller vermehren.

Einsatzdauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch wieder eine kleine Stärkung.

Foto: Jakobskreuzkraut, gejätet im Korb© Heike Billerbeck (NABU)

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 16.05. (18 Uhr) möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

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Die weiteren Termine für unser Veranstaltungsprogramm "Frühjahr/Sommer 2019"
werden hier demnächst eingepflegt.

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Unsere Mitglieder erhalten unser Veranstaltungsprogramm
jeweils umgehend nach Erscheinen in gedruckter Form zugesandt.

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Alle in unserem Programm von uns angebotenen Veranstaltungen
(außer den Vorträgen durch externe Referenten)
werden ehrenamtlich von unseren Mitgliedern durchgeführt !
Alle Einnahmen hieraus fließen vollständig dem NABU zu.

 

 

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