Bezirksgruppe Braunschweig e.V.


Veranstaltungskalender

2019

 

 

04. - 06. Januar – Freitag bis Sonntag

Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“

Die „Stunde der Wintervögel“ ist eine der größten „Citizen-Science“-Aktionen Deutschlands, bei der möglichst viele Menschen gemeinsam große Datenmengen sammeln und so wichtige Hinweise auf die Entwicklung der heimischen Vogelarten geben. Die Langzeitstudie liefert für den Naturschutz eine Fülle wertvoller Informationen zum Schutz der Artenvielfalt. Wer also bereits in den Vorjahren bei der Wintervögelzählung mitgemacht hat, darf gerne wieder dabei sein und vielleicht gelingt es ja auch noch, ein paar Verwandte, Bekannte oder Nachbarn zur Teilnahme zu ermuntern.

Im Januar 2018 haben bei dieser Aktion mehr als 136.000 Naturfreunde und -freundinnen Vögel aus rund 92.000 Gärten gemeldet! Neben den „Standvögeln“, die das ganze Jahr über bei uns bleiben, wurden dabei auch mancherorts Wintergäste beobachtet, die aus dem noch kälteren Norden und Osten zur Überwinterung nach Mitteleuropa gezogen waren.

2018 wurden rund 38 Vögel pro Garten gemeldet, im Vorjahr waren es nur 34 Vögel. 2011, bei der ersten Stunde der Wintervögel, wurden allerdings noch 46 Vögel pro Garten gemeldet. Summa summarum ist nach acht Jahren Datensammlung leider ein Abwärtstrend bei vielen Vogelarten festzustellen. Zugvögel bleiben dagegen häufiger in Deutschland.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen auch 2019 wieder Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten, nach Usutu-Virus- und Trichomonadose-Epidemien, wie in den letzten Jahren weiter abnehmen.

Ziel ist es bei der Aktion jedoch nicht, möglichst viele Vögel zu beobachten, sondern ein realistisches, über die Jahre vergleichbares Bild wiederzugeben. Gezählt werden kann zu einer beliebigen Tageszeit. Dabei wird von jeder Art die höchste Zahl von Vögeln notiert, die sich während der Stunde gleichzeitig beobachten ließ. Das vermeidet Doppelzählungen. Registriert werden dürfen übrigens auch Vögel, die sich im Garten nicht niederlassen, sondern ihn nur überfliegen.

Neben dem Erkenntnisgewinn hat man bei einer Beteiligung an der „Stunde der Wintervögel“ übrigens auch noch die Möglichkeit, richtig gute Preise zu gewinnen, so unter anderem ein Zeiss-Fernglas im Wert von 1100 Euro, Futtersäulen von Vivara und Vogelbücher aus dem Kosmos-Verlag....

Faltblätter zur Beteiligung an der 9. bundesweiten Wintervogelzählung des NABU sind in unserer Geschäftsstelle erhältlich; eine Zusendung erfolgt gegen Einsendung von 1,40 Euro in 2 Briefmarken á 70 Cent.

 

 

06. Januar – Sonntag

 

Wintervögel-Zählung

mit dem NABU im Botanischen Garten

 

Im Rahmen der bundesweiten NABU-Aktion „Die Stunde der Wintervögel“
bieten wir eine kleine Mitmach-Aktion im Botanischen Garten an.

 

Dauer: ca. 1 Stunde.

 

Treffen: 10.30 Uhr am Haupteingang des Botanischen Gartens, Humboldtstraße.

 

Leitung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

Foto "Kleiber, im Winter" © Frank Derer (NABU)

 

 

12. Januar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir bereits im November auf unserer Streuobstwiese Gröpelnkuhle das Freistellen der Obstbäume wieder aufgegriffen haben, wollen wir die Arbeiten jetzt fortsetzen, damit die Bäume genug Luft und Licht bekommen und ihr herrliches Obst entwickeln können. Dafür müssen der Schlehen- und Weißdornaufwuchs zurückgeschnitten und leider junge Eichen gefällt sowie Teile der Hecken auf den Stock gesetzt werden.

Dauer: ca. 3 Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (09.01.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort: Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

12. Januar – Samstag
Demonstration "#unfällbar"
für den Erhalt der alten Alleebäume auf der Jasperallee


Beginn: 11.55 Uhr (= 5 vor 12) auf dem Mittelstreifen der Jasperallee am Ring.
Von dort soll es mit der erwarteten großen Beteiligung der Braunschweiger/innen zweimal um die Innenstadt und bis vor das Rathaus gehen. Veranstalter: BI Baumschutz Braunschweig.
Ziel der Demonstration ist es u.a., mit einer großen Bürgerbeteiligung die Mehrheit im Rat der Stadt Braunschweig zum Umdenken zu bewegen. Die BIBS-Fraktion hat parallel hierzu am 18.12.2018 zum PLUA im Januar 2019 einen neuen Antrag (Baumschutz/Denkmalschutz) gestellt, der hierfür als Brücke dienen kann.

Wir vom NABU unterstützen das Anliegen und die rundum nachvollziehbare, umfassende Argumentationsführung der Bürgerinitiative in vollem Umfang! Auch wir fordern den Erhalt der alten Bäume und damit auch den durchgängigen Erhalt der bestehenden Allee!

Der durch die Ratsfraktionen von CDU, SPD und FDP sowie mehrheitlich der AfD herbeigeführte Ratsbeschluss, 87 vitale alte Bäume auf der Jasperallee für einen kosmetischen Eingriff fällen zu lassen, um einen nur kurzzeitig existenten Zustand zu Beginn der 1900er-Jahre wiederherzustellen, kann dagegen nur ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen und ist aus einer Vielzahl von Gründen abzulehnen.

Wir können nicht nachvollziehen, dass der großflächig für das gesamte Lebensumfeld wirkenden, riesigen, gleich mehrfachen Wohlfahrtswirkung dieser alten Bäume (realer Allee-Charakter, Mikroklima, Sauerstofflieferanten, Feinstaubfilter u.a.m., ebenso als Lebensraum für Tiere) in der politischen Entscheidung offenbar kaum Gewicht beigemessen wurde. Die unbestreitbar positive Wirkung der vorhandenen Alleebäume würde nach einer Rodung von den Neupflanzungen erst nach Jahrzenten erreicht werden. Das kann keine Entscheidung zum Wohle der Bürger/innen sein. Und das in Zeiten, in denen das Thema "Klimawandel" offiziell eigentlich auch in der Politik angekommen ist oder zumindest in aller Munde geführt wird.

Dass ein technisch durchaus mögliches sukzessives Nachpflanzen irgendwann abgängiger einzelner Bäume und der damit durchgehende Erhalt einer vorhandenen Allee – was ein Gewinn für alle wäre – statt dessen abgelehnt wurde, kann nicht glaubhaft mit zu hohen Kosten begründet werden. Denn für das vorgesehene Fällen der alten Bäume und dem Neupflanzen von Jungbäumchen sollen statt dessen ja aus den Finanzen der Stadt sagenhafte (vorläufig veranschlagte!) Kosten von rund 400.000 Euro ad hoc verpulvert werden! Eine ganze Allee alter Bäume fällen zu wollen, was zudem sogar noch derart hohe Kosten verursacht, und das alles, obwohl in der Stadt in den letzten Jahren rund 2.500 Bäume verloren gingen, die wegen der Kosten nicht ersetzt wurden.... Für die Logik einer solchen Entscheidung findet man kaum Worte!

Hier statt dessen als Zitat eine treffende, auszugsweise Auflistung der BI:
„45 verlorene Bäume des Hagenmarkes wurden bis heute nicht ersetzt. Mindestens 1.300 Bäume haben die starken Stürme der letzten Jahre gekostet. Dazu kommen mindestens 1000 weitere seit der Ära des Ex-OB Hoffmann nicht ersetzte Stadtbäume. 1,2 Millionen €uro würden für Ersatzpflanzungen benötigt, teilte die Stadt 2018 in einer Einwohneranfrage mit. Und trotzdem sollen 392.000 €uro für das Fällen und Ersetzen größtenteils vitaler Bäume auf der Jasperallee verschwendet werden? ... Dazu kommen 44.000 große Waldbäume, die die Flughafengesellschaft aufgrund der Baumfällungen für die Verlängerung ihrer Landebahn ersetzen muss. Sie hat aber keine Mittel und braucht jährlich 4 – 5 Millionen €uro Zuschüsse vom Braunschweiger Steuerzahler. Die 600.000 Baumstecklinge, die sie auf Ausgleichsflächen pflanzen ließ, wurden offensichtlich nie gepflegt und sind alle eingegangen. Die Fläche sieht heute wie eine Trockensteppe aus. Wir brauchen aber nicht nur den Ersatz der vielen verlorenen Stadtbäume und Grünflächen, sondern auch viele wirklich neue Bäume und Büsche, um unsere Stadt lebenswert und gesund zu gestalten!“

Auch wenn wir seitens des NABU selten zu einer Demonstration aufrufen, aber in diesem Fall bitten auch wir die braunschweiger Bürger/innen ausdrücklich darum, den betreffenden Ratsfraktionen durch ihre Präsenz bei dieser Demonstration unmißverständlich zu zeigen, was die Bürger/innen von einer solchen Entscheidung halten. Offenbar ist dies dringend nötig!
Bitte beteiligen Sie sich deshalb am Samstag an der Demonstration !

Wir fordern die Ratsfraktionen von CDU, SPD, FDP und AfD zudem auf, Ihre Entscheidung zu überdenken. Auch die vielfältigen Reaktionen in den überregionalen Medien, bei denen es sich im Prinzip ausnahmslos um ungläubiges Kopfschütteln handelte, dürfte hierzu bereits mehr als genug Anlass gegeben haben. Der aktuell von der BIBS-Fraktion zum nächsten PLUA (Planungs- und Umweltausschuss) gestellte Antrag "Baumschutz/Denkmalschutz" könnte den Mehrheitsparteien bei der Ratssitzung im Februar als Brücke dafür dienen, ihre Entscheidung zu revidieren.

 

03. Februar – Sonntag
Ornithologischer Beobachtungsgang
am Vormittag über den Hauptfriedhof


Wir beobachten Wintergäste an Futterstellen und Beerensträuchern.

Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Friedhofes, Helmstedter Straße.

Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 4. Bitte beachten: durch die Bauarbeiten auf der Helmstedter Straße fährt die Straßenbahn nicht bis zum Haupteingang des Hauptfriedhofs.

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

 

Foto: "2 Wintergoldhähnchen" © Jörg Vollheide (NABU)

 

15. - 17. Februar – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

16. Februar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Auf einer unserer Flächen wollen wir den Strauchaufwuchs zurückschneiden und zusammentragen. Der genaue Einsatzort wird kurzfristig festgelegt. Dauer: ca. 2 - 2½ Stunden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung über den Treffpunkt informiert. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Kälte- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (10.02.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Die Ansprechperson wird beim Stammtisch-Treffen der AG vereinbart (s. AG "Biotopschutz").

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

17. Februar – Sonntag
Spaziergang durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark und zum Moorhüttenteich
mit anschließendem Braunkohl-Essen
Bevor wir uns am Mittag unser traditionelles Braunkohl-Essen schmecken lassen, laufen wir uns wie üblich zuerst noch etwas Hunger an, diesmal bei einer kleinen Rundwanderung durch die Querumer / Dibbesdorfer Feldmark einschließlich einem Besuch des Moorhüttenteichs.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Ansprechpartner: Carlo Fuchs.

Treffen: 10.30 Uhr vor dem Landhaus Moorhütte, Petzvalstr. 51, 38104 Braunschweig.
Anfahrt mit ÖPNV: Tram 3 oder Buslinie 464 bis Haltestelle „Petzvalstraße“ (an der Berliner Straße), von dort in die Petzvalstraße gehen – der Weg zum Landhaus Morhütte (ca. 600 m) ist ausgeschildert.

>> Bei anhaltendem Regen fällt der Spaziergang aus; Angemeldete werden dann telefonisch informiert. Das Essen würde jedoch trotzdem stattfinden; Treffen in diesem Fall um 12:45 Uhr im Landgasthaus.

Verbindliche Anmeldungen für das Essen (13,80 Euro) bitte bis 15.02. an unsere Geschäftsstelle (Carlo Fuchs),
bitte möglichst per eMail an NABU.Braunschweig@t-online.de (ansonsten telefonisch: 798649).

 

21. Februar – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaun-Anlagen

Aufgrund der milden Witterung wollen wir schon eine Woche früher als ursprünglich vorgesehen an einzelnen Wechseln die Amphibienschutzzaun-Anlagen aufbauen.

Interessierte Helfer/innen melden sich zur Mitteilung der Treffpunkte bitte möglichst frühzeitig per Mail in unserer Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de ..

Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © Carlo Fuchs (NABU)

 

24. Februar – Sonntag
Vögel auf und am Wasser – ein Beobachtungsgang um den Südsee
Wir halten Ausschau nach gefiederten Wintergästen sowie ersten Sängern und Trommlern.
Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden. Ausreichend warme, der Führungsdauer entsprechende Bekleidung wählen.
Und zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" bitte farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben)!

Treffen: 10.00 Uhr am Cafe „Südsee-Kajüte“, Schrotweg 113 (am Südsee-Parkplatz).

Kostenbeitrag pro Person: 3,-- Euro. Nach der Führung wird heißer Tee gereicht.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Gänsesäger (Weibchen u. Männchen)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

Verbot von starken Rückschnittmaßnahmen
01. März bis 30. September
zum allgemeinen Schutz der Tierwelt (BNatSchG, § 39)
mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer
in Wald, Moor und Heide oder in gefährlicher Nähe davon
01. März bis 31. Oktober
wegen akuter Brandgefahr verboten (NWaldLG, § 35)

 

02. März – Samstag
Aufbau der Amphibienschutzzaunanlagen

bei genügender Anzahl freiwilliger Helfer/-innen parallel an mehreren Wechseln.

Zur Einteilung der Helfer und Mitteilung der Treffpunkte deshalb bitte möglichst frühzeitig in unserer Geschäftsstelle melden.

Je nach Witterung wird der genaue Termin erst kurzfristig festgelegt, ebenso wie bei unerwartetem Regenwetter oder Schneefall der Aufbau kurzfristig auf einen der Nachfolgetermine verschoben wird – angemeldete Helfer/-innen werden natürlich benachrichtigt. Zum Setzen der flexiblen Zäune und der Auffangeimer können wir die Spaten stellen.

Beginn: 9.00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer/-innen.
Leitung: Carlo Fuchs und Lars Keudel.

Foto "Aufbau einer Amphibienschutzzaun-Anlage"  © Carlo Fuchs (NABU)

 

08. März – Freitag
Frühjahrstreffen der NABU-Arbeitsgruppe „Amphibienschutz“
Zur Einstimmung auf den Beginn der diesjährigen Amphibienschutzsaison treffen wir uns – wie üblicherweise in jedem Jahr – wieder in großer Runde, um noch einmal die Ergebnisse des Vorjahres zu betrachten, einzuordnen und ggf. aktuelle Themen zu besprechen. Hierbei können sich dann auch alle neu interessierten Amphibienschützer/-innen schon einmal informieren sowie ihre Ansprechpartner u. Mitarbeiter/innen in unserer Arbeitsgruppe kennenlernen.

In Vorbereitung auf die Laichwanderung der Amphibien, die i. d. R. Mitte März beginnt, aber u. U. auch schon `mal im Februar einsetzen kann, sollten sich alle neu interessierten Amphibienschützer/innen schon frühzeitig in der NABU-Geschäftsstelle melden!

Auch wenn unsere Amphibienschutzgruppe mit beinahe 100 Mitarbeitern/-innen mit weitem Abstand die größte ihrer Art in ganz Deutschland ist, so werden für die Betreuung der 16 großen braunschweiger Amphibienwechsel trotzdem noch weitere Helfer/innen gesucht, da an manchen Wechseln bis zu 2.000 Amphibien wandern.
Insbesondere für die Betreuung der Wechsel Marienberger Straße, Ohefeld und Hordorfer Straße können wir durchaus noch weitere Helfer/-innen gebrauchen!

Vorsichtshalber sei aber hier ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es für den Artenschutz von außerordentlicher Wichtigkeit ist, dass nicht von Unbefugten eigenmächtig Tiere aus den Eimern oder Fangbarrieren entnommen werden! Ausschließlich die Beauftragten aus den zuständigen Teams unserer Arbeitsgruppe haben hierfür auch die erforderliche naturschutzrechtliche Befreiung erhalten!

Foto: Teichmolch-Männchen© Carlo Fuchs (NABU)

Wer sich im Amphibienschutz engagieren möchte (Auffangeinrichtungen kontrollieren, Eimer leeren und dabei die Amphibien bestimmen und zählen), meldet sich bitte in unserer Geschäftsstelle – bevorzugt per eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de – und wird dann zur Einweisung und Information möglichst wohnortnah an eine/n der Koordinatoren/innen der 16 Wechsel vermittelt.

Beginn: 18.30 Uhr. Da die Veranstaltung ausschließlich für die im Amphibienschutz aktiven Mitarbeiter/innen der Arbeitsgruppe sowie für neue Interessierte gedacht ist, erfolgt die Mitteilung des Veranstaltungsortes nur arbeitsgruppenintern.

Leitung: Carlo Fuchs.

 

 

15. März – Freitag
Das auch noch?
Suche nach einem Atommüll-Lager für hochradioaktiven Müll – auch im Braunschweiger Land
Zu diesem Themafindet am Freitag eine Info-Veranstaltung & Diskussion mit Angela Wolff von der Anti-Atom-Organisation.ausgestrahlt statt, und zwar um 18 Uhr im braunschweiger DGB-Haus (Wilhelmstr. 5).

Die Region um Braunschweig, Salzgitter, Peine, Wolfenbüttel und Wolfsburg liegt in dem massiven Tongürtel, der sich vom Westen Niedersachsens bis ins Braunschweiger Land erstreckt. Deshalb könnte auch unsere Region weiterhin als Endlagerstandort für den bundesweiten hochradioaktiven Müll untersucht werden. Seit 2017 läuft die neue Suche. Der Staat gibt vor, aus den vergangenen Fehlern – siehe Schachtanlage Asse II – gelernt zu haben und verspricht einen wissenschaftlich basierten Prozess mit ausreichender Bürger*innenbeteiligung. Doch wie sieht es damit konkret aus?

Auf Einladung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Region SüdOstNiedersachsen, der IG Metall Verwaltungsstellen Braunschweig, Salzgitter-Peine und Wolfsburg, ver.di Bezirk Region Süd-Ost-Niedersachsen sowie der BürgerInitiative StrahlenSchutz (BISS), der Wolfenbütteler AtomAusstiegsGruppe (WAAG), der BürgerAktion Sichere Asse (BASA), der AG Schacht Konrad und aufpASSEn wird Angela Wolff von .ausgestrahlt die aktuelle Entwicklung zur Standortsuche beleuchten, Fragen beantworten und diskutieren.

 

 

15. - 17. März – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18.00 - 21.15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direktlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

 

17. März – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour – mit dem NABU durch die Braunschweiger Rieselfelder
Bei dieser vogelkundlichen Führung schauen wir nach letzten Wintergästen und aktuell auf dem Frühjahrszug rastenden Durchzüglern sowie etwaigen bereits im Gebiet angekommenen potentiellen Brutvögeln.

Treffen: 10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.

Dauer: ca. 2½ – 3 Stunden. Bitte den Temperaturen sowie der Dauer der Führung entsprechende, ausreichend warme Bekleidung wählen. Zudem ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen
– also keine knalligen Warnfarben!

Bei anhaltendem Regen oder stürmischem Wind und/oder Sturmböen muss die Führung leider ausfallen.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Kiebitz in den Braunschweiger Rieselfeldern" © Carlo Fuchs (NABU)

 

23. März – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nach den Obstbaum-Schnittkursen wollen wir die dabei heraus geschnittenen Äste zusammentragen sowie außerdem das angefallene Schnittgut von der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses. Auch der Zustand der Vegetation im Vor-Frühling bedarf einer eingehenden Begutachtung, um z. B. eine erste Beurteilung bzgl. Jakobs-Kreuzkraut vorzunehmen (s. Einsatz Ende Mai).

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Mittwoch (13.03.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Jürgen Weiß und Dieter Kolle.

 

 

24. März – Sonntag
Ornithologischer Rundgang durch´s Riddagshäuser Teichgebiet
Wir halten Ausschau nach der Vogelwelt des Teichgebietes – mit besonderem Augenmerk auf die wassergebundenen Vogelarten. Neben Erläuterungen zur Bestimmung der beobachteten Vögel werden auch weitergehende Informationen zur Vogelwelt des nun schon seit über 100 Jahren kontinuierlich vom NABU betreuten heutigen Europareservat und den normalerweise im Gebiet vorkommenden Brut- und Gastvogelarten gegeben.

Treffen: 10.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 – 2½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen – also keine knalligen Warnfarben!
Teilnahmebetrag pro Person: Erwachsene 2,50 Euro, Kinder 1,50 Euro
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Balzendes Kranich-Paar im Schapenbruchteich (April 2018)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

 

28. März – Donnerstag
Zukunftstag: Berufsalltag Natur
– mit dem NABU unterwegs im
Europareservat "Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet"
Als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur beteiligt sich auch der NABU am Zukunftstag
und vermittelt interessierten Mädchen und Jungen (ab 8. Klasse) einen ungefähren Eindruck über
das Spektrum praktischer Freilandarbeit eines Biologen in unseren Gefilden. 
Bei einer Exkursion durch das Europareservatwird am Beispiel der dortigen Vogelwelt eine Einführung
in die Methodik der Bestandserfassung und Kartierung der verschiedensten Arten gegeben.
Natürlich werden insbesondere grundlegende Basisinformationen vermittelt, aber als Einführung in die
Praxis lernen die Teilnehmer/innen ebenso die Bestimmungsmerkmale ausgewählter Vogelgruppen
kennen und nach dem Üben von Artbestimmungen werden unter Anleitung erste eigene Zählungen und Karteneintragungen vorgenommen. Darüber hinaus werden jeweils vor Ort erforderliche Maßnahmen
zur Pflege und Erhaltung der dortigen Habitate erläutert und auch Methoden zur Kartierung anderer Tiergruppen vorgestellt. Dauer: 8:15 – 14:30 Uhr. Leitung: Carlo Fuchs.

Zum Erreichen eines für alle erfolgreichen Praktikumstages ist die Teilnehmerzahl auf 10 begrenzt.
Anmeldeanfragen bitte per Mail an unsere Geschäftsstelle: NABU.Braunschweig@t-online.de.

Foto "Wasserralle mit erbeutetem Fisch" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

 

30. März – Samstag
Kino-Flohmarkt im C1 Cinema
– zugunsten des
NABU Braunschweig
Nicht nur für Kino-Fans interessant:
an diesem Samstag findet im C1 Cinema von 11 – 14 Uhr ein Kino-Flohmarkt statt.

Wie auf dem schön gestalteten Kino-Plakat zu lesen, können dabei Film-Plakate, Aufsteller, Banner, große Bilder und andere Dekorationsutensilien günstig erworben werden!

Und der Erlös wird vom C1 an den NABU Braunschweig gespendet!
Also: Kaufen, Kaufen, Kaufen....

Wer das C1 Cinema nicht kennen sollte:
Lange Straße 30, 38100 Braunschweig.

Das C1 ist übrigens bequem via Tram erreichbar.
Direkt angrenzend befindet sich aber auch ein Parkhaus.

 

 

 

31. März – Sonntag (Achtung: Beginn der Sommerzeit)
Frühlingswanderung im Oderwald
zur Märzenbecherblüte – und auch unsere heimische Vogelwelt ist in Frühlingsstimmung.

Rucksackverpflegung mitbringen, eventuell nachmittags Einkehrmöglichkeit.
Rückkehr am Nachmittag.

Treffen: 09.30 Uhr am Postparkplatz beim Hauptbahnhof (Mitfahrer-Kostenbeteiligung 3,-- Euro).

Teilnahmebetrag pro Person: 3,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

Foto "Märzenbecher© Dorothea Bellmer (NABU)

 

 

Leinenpflicht für Hunde im Wald und in der freien Natur
– also inner- wie außerorts auf und an allen Wiesen u. Feldern sowie in Wäldern –
vom 01. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit),
in Naturschutzgebieten sogar ganzjährig (NWaldLG, § 33)

 

07. April – Sonntag
Frühlingswandern im Lechlumer Holz bis Wolfenbüttel
Von Stöckheim aus machen wir eine kleine Wanderung durch das frühlingshafte Lechlumer Holz nach Wolfenbüttel. Dort werden wir einen Park sowie ein Museum besichtigen. Eine Einkehr ist vorgesehen.
Die Rückkehr von Wolfenbüttel erfolgt mit dem Bus (L 420).

Treffen: 09.20 Uhr an der Tram-Haltestelle "Rathaus" wegen Lösens eine Gruppen-Fahrkarte bis zur Endstation in Stöckheim.

Abfahrt: 09.30 Uhr ab Rathaus mit der Tram 1.

Teilnahmebetrag für die Führung: 2,50 Euro pro Person (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Rotkehlchen im Geäst" © Jörg Vollheide (NABU)

 

07. April – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln
– oder auch anderen Nahrungsgästen wie dem Seeadler. Und auch das Spektrum der im Gebiet heimischen Brutvögel weist viele besonders interessante Arten auf, von der Brandgans bis zum Schwarzkehlchen.

Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.

Zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Brauner Sichler (April 2018 im Gebiet)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

13. April – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf

Von dem älteren Teil der Gröpelnkuhle muss noch etwas Gras und Strauchwerk zusammengeharkt werden und auch bzgl. der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses ist noch einiges nachzuarbeiten, damit die hiesigen Blütenpflanzen ihre Pracht voll entfalten können. Schlüsselblumen, Storchschnabel und Malven scheinen sich ansonsten dieses Jahr wieder hervorragend zu entwickeln. Um dies befördern, wollen wir unser Bestmögliches beitragen.

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Freitag (12.04.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht: Treffpunkt ist um 10:45 Uhr der P+R-Parkplatz an der Einfahrt zur Petzvalstraße (per ÖPNV erreichbar mit der Tram 3 bis Haltestelle "Petzvalstraße"). Falls Interesse besteht, bitte frühzeitig bei Jonas unter 0179-7707804 melden, damit die Fahrten organisiert werden können.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechperson vor Ort ist Dipl.-Biol. Jonas Ebers.

Foto "Gehölzaufwuchs unter blühendem Apfelbaum" © Susanne Bauer

 

22. April – Ostermontag
Oster-„BirdWatch“
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im
Riddagshäuser Teichgebiet
10:00 – 17:00 Uhr.

In Anlehnung an den zum herbstlichen Vogelzug europaweit ausgeübten European BirdWatch veranstaltet der NABU Braunschweig an den Riddagshäuser Teichen auch während des frühjährlichen Vogelzuges einen ganzen Beobachtungstag – traditionell am Oster-Montag. Hierfür werden die Ornithologen des NABU feste Beobachtungsstationen mit modernen stativgestützten Spektiven (früher: "Fernrohre") einrichten, um allen interessierten Besuchern die Möglichkeit zu bieten, rastende Zugvögel oder auch die heimischen Brutvogelarten mit bis zu 60facher Vergrößerung zu beobachten.

Neben balzenden Zwerg- und Haubentauchern, fischenden Eisvögeln oder auch Gebirgsstelzen können dies auch Watvögel wie Flußregenpfeifer, Kiebitz und Bekassine oder aber beispielsweise Grau- und Silberreiher sein. Auch die verschiedensten Entenarten wie die farbenfrohen Kolbenenten-Männchen oder Löffel-, Tafel-, Reiher-, Krick- und Schnatterenten können im Großformat zu beobachten sein. Und selbst mancher kleine Singvogel gerät dabei in den Fokus.

Foto "Haubentaucher-Balz" © Rainer Löwen (NABU)
Foto
"Kolbenenten-Männchen im Prachtkleid"  © Carlo Fuchs (NABU)

Aber auch in Riddagshausen brütende Greifvogelarten wie z. B. Rotmilan, Habicht und Sperber können zu sehen sein. Oder die röhrichtbrütenden Rohrweihen, die inzwischen aus ihrem Winterquartier zurückgekehrt sind, ebenso wie eventuell durchziehende oder gar rastende/jagende Fischadler. Dazu sind auch immer wieder einmal Seeadler im Teichgebiet zu beobachten!

An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobeiviele nur mittels der exzellenten Spektive beobachtet werden konnten! Im Jahr 2015 hatten wir dabei als extreme Seltenheit sogar eine Rohrdommel großformatig im Bild – eine nicht nur in Niedersachsen fast ausgestorbene Art!

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet am Kreuzteich (und zudem gegebenenfalls an Mittelteich u. Schapenbruchteich) sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo außerdem ein umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs...) bereit gehalten wird. Darüber hinaus kann man diverse Spektive miteinander vergleichen.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat und den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten. Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

Foto "Teichrohrsänger, singend auf Röhrichtwedel"  © Jörg Vollheide (NABU)

 

 

25. April – Donnerstag
Internationaler Tag des Baumes
Das historische städtische Arboretum an der Ebertallee in Riddagshausen ist in diesem Jahr Schauplatz für den `Tag des Baumes´. Gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen hat der Fachbereich `Stadtgrün und Sport´ ein buntes und informatives Programm zusammengestellt, das um 15 Uhr beginnt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes und Wissenswertes zum Arboretum (von latein. `arbor´= Baum), zu den Themen `System Baum-Boden´, `Baumpilze´, `Ökosystem Wald´´ und zu vielem anderem mehr. Das direkt am Arboretum gelegene Waldforum öffnet seine Dauerausstellung und bietet Speisen und Getränke an. Zum Abschluss der Veranstaltung gegen 18 Uhr pflanzen Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr beteiligten Organisationen sowie des Grünflächen-Ausschusses gemeinsam den Baum des Jahres 2019, eine Flatter-Ulme.
Das Arboretum ist gut per Rad oder mit dem Bus (Linie 418, Haltestelle „Grüner Jäger“) erreichbar.

Der internationale „Tag des Baumes“ wird jedes Jahr im April weltweit begangen und soll die Bedeutung der Bäume für den Menschen im Bewusstsein halten. Er fußt auf den traditionellen Baumpflanzungen, die seit 1872 im baumarmen Nebraska durchgeführt und seither in den gesamten USA übernommen wurden. 1951 führten die Vereinten Nationen den „Tag des Baumes“ ein. In Deutschland fand er erstmals am 25. April 1952 statt.

 

26. April
33. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (Ukraine, 1986)

 

 

02. Mai – Donnerstag
Besonderer Stammtisch der AG "Biotopschutz": Picknick unter den Apfelbäumen
Der noch junge Stammtisch der AG „Biotopschutz“ trifft sich Anfang Mai am ersten Donnerstag des Monats ausnahmsweise NICHT in der DRK-Kaufbar, sondern auf dem von uns betreuten Gartengrundstück „Hondelager Weg“ in Querum. Beginn ist diesmal schon ab 17:00 Uhr, also eine Stunde früher als sonst – vorausgesetzt, dass kein Regenwetter oder starker Wind angesagt ist. Ein kurzer Schauer soll uns jedoch nicht aufhalten. Falls es allerdings in Strömen regnet, treffen wir uns wie gehabt in der Kaufbar an der Helmstedter Straße.

Vorgesehen ist ein kleines, buntes Programm: zuerst wollen wir uns um einen Teil der freigewordenen Bodenbereiche kümmern und Wildblumen-Saatgut ausbringen. Der verbleibende Teil soll sich von selbst entwickeln.
Als Zweites wird die Pomologin Sabine Fortak (NABU LAG „Streuobst“ + Pomologenverein e. V. + ASt e. V.) als Dozentin sowohl das Konzept der gesamten Fläche als auch das der Pflege der einzelnen Obstbäume erläutern. Hierbei soll das grundlegende Vorgehen deutlich werden, nach dem auch der ASt e. V. seine Bäume schneidet.

Foto "Obstblüte" © S. Bauer

Schließlich wollen wir unter den Obstbäumen picknicken. Vielleicht verzögert sich die Apfelblüte so weit, dass wir deren Anblick noch etwas genießen können. Wer mag, kann Salat, Snacks, Fingerfood, Kuchen o. ä. mitbringen; kühle Getränke wird es gegen eine kleine Umlage geben sowie auch Kaffee und Tee. Bitte eigene Gläser, Besteck und Geschirr mitbringen, dann vermeiden wir Müll.

Der Beginn ist mit 17:00 Uhr etwas früher als üblich, um vor dem eigentlichen Picknick zu säen. Ab ca. 18:00 Uhr wird dann das Picknick beginnen. Falls jemand erst später kommen kann – kein Problem. Gäste und Interessierte sind wie stets herzlichst willkommen! Ansprechpersonen vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

 

03. Mai – Freitag
Mondscheinsänger im Europareservat – Mit dem NABU zur „kleinen Nachtmusik“
Nun bereits im 10. Jahr gibt es die als Original vom NABU angebotenen nächtlichen Exkursionen ins Europareservat – für die Teilnehmer/-innen i. d. R. allein schon aufgrund der nachts völlig anderen Wahrnehmung in außergewöhnliches Erlebnis!

Erst mit dem Beginn der abendlichen Dämmerung und begleitet von den ersten mit der Jagd beginnenden Fledermäusen begeben wir uns auf die Suche nach den nun im Naturschutzgebiet zu hörenden nächtlichen Sängern und Rufern – sozusagen zum „Froschkonzert mit Nachtigall“. Denn nicht nur einige nachtaktive Vogelarten können jetzt zu hören sein, sondern z. B. auch Grünfrösche wie See- und Teichfrosch, die ihr vielstimmiges Konzert erschallen lassen. An einzelnen Stellen kann man zudem die Balzrufe oder sogar Chöre der seltenen Laubfrösche erleben!
Die grasgrünen Winzlinge werden zwar nur 4 - 5 cm groß, sind aber unglaublich stimmgewaltig.

Und vielleicht bekommen wir ja bei unserer nächtlichen Exkursiongegen auch wieder den schaurig-schönen „Gesang“ des Waldkauzes zu hören – oder sogar die Bettelrufe seiner Jungvögel! Im Vorjahr konnten die Teilnehmer zudem gegen 23 Uhr sogar auf ein leise aber ausdauernd pfeifendes Tüpfelsumpfhuhn aufmerksam gemacht werden – allgemein eine echte Seltenheit!

Foto "Junger Waldkauz, noch bedunt und nicht flügge" © Carlo Fuchs (NABU)

Treffen: 21:00 Uhr am Eingang des NSG "Riddagshausen" beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.
Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung leider aus.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht werden, sollten jedoch nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Teilnahmebetrag: Erwachsene 3,-- Euro, Kinder 1,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

 

 

04. Mai – Samstag
100 Jahre Samenhaus Knieke
– Jubiläumsaktionstag mit Rahmenprogramm und Spendenbitte zugunsten des NABU
Das traditionsreiche Samenhaus Knieke, bereits 1919 von Constantin Knieke als „Quedlinburger Samenniederlage“ gegründet, feiert am Samstag mit einem Aktionstag sein 100-jähriges Jubiläum. Das seit Juli 2009 am Steinweg 11 gelegene Gartenfachgeschäft (vormals am Steinweg 30) verfügt mit rund 2.500 Saat-Sorten über eines der größten Saat-Sortimente Deutschlands. Inhaber Peter Steinbach, der das Samenhaus Knieke 1991 übernommen hat, ist zurecht stolz auf diese angebotene Sortenvielfalt, wobei der größte Teil davon auch ständig am Lager vorrätig ist.

Neben diesem Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt bietet Knieke zudem u. a. auch ausschließlich auf biologischer Basis hergestellte Pflanzenschutzmittel an – was auch heutzutage leider immer noch nicht selbstverständlich ist. Gleiches gilt auch für das Anbieten der Serviceleistung, Schleifarbeiten an Gartengeräten durchzuführen, statt lediglich neue Geräte verkaufen zu wollen.
Beim Jubiläumsaktionstag am Samstag kann man sich in der Zeit von 9:00 - 18:00 Uhr natürlich nicht nur einen Überblick über das riesige Angebot in dem kleinen Laden verschaffen, sondern das Team um Peter Steinbach bietet auch ein kleines Rahmenprogramm mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und selbstgemachter Limonade sowie Kinderattraktionen. Speis und Trank sind kostenlos, wobei für eine Spende zugunsten des NABU Braunschweig gebeten wird! Da wir das naturfreundliche Gesamtkonzept des Gartenfachgeschäfts für herausragend und vorbildlich erachten, werden wir die Jubiläumsaktion vor Ort mit einem kleinen NABU-Stand unterstützen.

Last but not least: WIR GRATULIEREN Peter Steinbach und seinem Team ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum!

 

 

05. Mai – Sonntag
Sänger im Unterholz – Führung am Mittellandkanal zwischen Wenden und Thune
Bei einem Spaziergang entlang des Mittellandkanals wollen wir nach Vogelgesängen in der Böschung lauschen,
so insbesondere auch nach den jetzt aus ihrem afrikanischen Winterquartier zurückkommenden Nachtigallen.
Sofern von den Teilnehmern/innen gewünscht, kann zwischendurch auch eine Einkehr vorgenommen werden.

Treffen: um 09:05 Uhr an der Endstation "Heideblick" der Tram 1 in BS-Wenden (Abf. ab Rathaus: 08:44 Uhr).
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

Foto "Im Unterholz singende Nachtigall" © Rainer Löwen (NABU)

 

 

10. - 12. Mai – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“
Faltblätter und Bestimmungshilfen zur Beteiligung an der bundesweiten NABU-Gartenvogelzählung sind in unserer NABU-Geschäftsstelle erhältlich
(Versand nach Einsendung von 1,- Euro Rückporto).

 

11. + 12. Mai – Samstag + Sonntag
Großer NABU-Stand auf dem Museumsfest am Schloß Salder
Zu unserem umfangreichen Angebot gehören insbesondere verschiedenste Bestimmungsbücher, Tierstimmen-CDs, auch DVDs, Nisthilfen, gutes Vogelfutter und gute Futterspender, vegetarische Kochbücher, eine große Auswahl von Puzzles mit schönen Natur-/Tier-Motiven  u.v.a.m. – alles auch hervorragend zum Verschenken geeignet, darunter auch viele Artikel für Kinder. Natürlich beraten wir auch gern zu allem rund um die Natur.
VeranstaltungszeitSamstag 14 - 20 Uhr, Sonntag 11 - 18 Uhr.

 

12. Mai – Sonntag
Halbtags-PKW-Fahrt zu den Meiner Teichen nördlich Meine
Bei vielen Wasser- und Sumpfvögeln können jetzt bereits erfolgreiche Brutpaare mit ihrem Nachwuchs beobachtet werden. Manche Langstreckenzieher dagegen hatten jedoch während der Rückkehr aus ihrem afrikanischen Winterquartier mit anhaltenden Nordwinden zu kämpfen und sind daher erst jetzt in ihren Brutrevieren angekommen. Singvogelarten wie die Nachtigall oder auch die verschiedenen Rohrsängerarten können deshalb aktuell besonders oft zu hören sein, weil sie noch auf Partnersuche sind und ihr Revier gegen Konkurrenten abgrenzen müssen. Demgegenüber sind bei Familie Kormoran schon Jungvögel im Nest. Für Vogelfreunde dürfte die Exkursion zu den Meiner Teichen ein abwechslungsreiches Gesamtpaket bieten.

Foto "Zwergtaucher mit erbeutetem Fisch" © Wilfried Fiebig (NABU)

Treffen: 9:15 Uhr – für Auto- und Mitfahrer – am Post-Parkplatz / Willy-Brandt-Platz
zur Bildung von Fahrgemeinschaften (PKW-Kostenbeteiligung für Mitfahrer: 3,- Euro).
Der Teilnahmebetrag für die Exkursion beträgt ebenfalls 3,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Anmeldung beim Exkursionsleiter Wilfried Fiebig (Tel. 0531-60948988).
Die Rückkehr erfolgt am Nachmittag und richtet sich nach den aktuell zu beobachtenden Arten sowie dem vorherrschenden Wunsch der Teilnehmer/innen.

 

 

19. Mai – Sonntag
Vogelstimmen am frühen Morgen
– die „Vogeluhr“ im Bürgerpark erleben

Im Frühjahr und im Sommer können Frühaufsteher am Morgen ein wahres Vogestimmenkonzert erleben, denn fast alle Vogelarten singen frühmorgens am intensivsten. Dabei hat jedoch jede Vogelart einen anderen Zeitpunkt für den morgendlichen Gesangsbeginn, denn dieser wird durch die zunehmende Tageshelligkeitvorgegeben. Und so stimmen die einzelnen Arten jeden Morgen in der gleichen Reihenfolge in das morgendliche Vogelkonzert mit ein. Nur wer früh aufsteht, kann dies Miterleben… und auch zum Erkennen und Lernen der Vogelstimmen nutzen.

Treffen: um 06:00 Uhr vor dem Stadtbad, Nimesstraße. Dauer: ca. 2 Stunden.
Im Anschluss kann auf Wunsch eine Einkehr stattfinden.
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

Foto "Singendes Rotkehlchen" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

19. Mai – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
zur Beobachtung rastender Zugvögel, so insbesondere von Watvögeln (Limikolen) und Wasservögeln. Aber auch Greifvögel können sich hier als Nahrungsgäste aufhalten, wie z. B. Rotmilane oder auch Seeadler. Und auch das Spektrum der im Gebiet heimischen Brutvögel weist viele besonders interessante Arten auf, von der eigentlich nur an der Küste vorkommenden Brandgans bis hin zum Schwarzkehlchen oder anderen Kleinvogelarten.
Durch die Spektive der Vogelkundler können alle Interessierten die Vögel mit 50 - 60facher Vergrößerung betrachten – und wissenswerte Informationen zu den beobachteten Arten erhält man während der Führung natürlich auch.

Die Braunschweiger Rieselfelder haben sich seit den 1950er Jahren zu dem für die Vogelwelt bedeutsamsten Gebiet im Raum Braunschweig entwickelt und werden von Beginn an seit nunmehr 70 Jahren kontinuierlich von den Ornithologen des NABU beobachtet und fachlich betreut. Inzwischen hat das weitläufige Flächenmosaik als wichtiges sogenanntes "Trittstein-Habitat" für rastende Zugvögel den Status eines Vogelschutzgebietes von nationaler Bedeutung erhalten!

Dauer der Führung: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung leider aus.
Zur Vermeidung eines "Vogelscheuchen-Effektes" ist es insbesondere in den Rieselfeldern wichtig, farblich angepasste, "gedeckte" Farben zu tragen – also keine knalligen Warnfarben!

Treffen10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
ÖPNV: Buslinie 416 bis Watenbüttel, Haltestelle „Am Grasplatz“, von dort zu Fuß bis zum Treffpunkt.

Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

Foto "Kampfläufer (April 2019 im Gebiet)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

26. Mai – Sonntag
Europawahl . (von 8 – 18 Uhr)
Wir können wählen! Mitentscheiden zu dürfen, ist ein hohes Gut der Demokratie, das man nicht ungenutzt lassen sollte. Da das Europaparlament in der EU inzwischen in zunehmendem Maße an Einfluss gewonnen hat, ist es durchaus von Wichtigkeit, auch an dieser Wahl teilzunehmen. Denn auch hier kann man der Natur seine Stimme geben…. bzw. denen, die sich in der EU glaubwürdig und auch tatsächlich für den Schutz unserer Natur und unserer Umwelt einsetzen. Denn die Zusammensetzung des neuen Europa-Parlaments entscheidet auch über die Zukunft des Naturschutzes in der EU !

So werden durch die Europawahl u. a. auch die Weichen über die künftige EU-Agrarpolitik gestellt ! 58 Milliarden Euro (!) zahlen wir jährlich für Agrarsubventionen – das sind 114,- Euro pro EU-Bürger. Doch nur ein Bruchteil davon fließt an Landwirte, die unter ökologischen Gesichtspunkten arbeiten bzw. die naturverträgliche Landwirtschaft praktizieren. Das muss sich jetzt ändern – mit einer Reform der EU-Agrarpolitik! Für unsere Vögel, für die Insekten.... und letztlich damit auch für uns selbst.

Europafeindliche Kräfte wittern ihre Chance, die Uhr zurück zu drehen. Auch im Bereich Umwelt- und Naturschutz soll Erreichtes zunichte gemacht werden: Egal ob es um Klimaschutz, grenzüberschreitenden Artenschutz oder naturverträgliche Landwirtschaft geht: wichtige Gesetze und Programme sollen abgeschafft oder verwässert werden! Das dürfen wir nicht zulassen. Also: Geht wählen!

Zur EU-Agrarpolitik hat der NABU auch eine Online-Mitmach-Aktion: www.NeueAgrarpolitik.eu .

 

 

26. Mai – Sonntag >> Abgesagt, da für den ganzen Tag starke Windböen (6 Bft) vorhergesagt werden (s. PDF)
Aktionstag Natur zum Anfassen im Schul- und Bürgergarten Dowesee
In diesem Jahr feiert der Schul- und Bürgergarten Dowesee sein 100-jähriges Bestehen. Anläßlich dieses Jubiläums wird u. a. ein Aktionstag "Natur zum Anfassen" veranstaltet, bei der eine Vielzahl von Vereinen und Institutionen aus dem Natur- und Umweltbereich sich mit einem Stand oder mit einem Programmpunkt beteiligen werden. Ein solcher Aktionstag fand auch schon 2009 im Schul- und Bürgergarten statt, weitere – veranstaltet von der Braunschweigischen Landschaft – in den Vorjahren 2007 und 2008 sowie 2016 in Riddagshausen.

Ziel der Veranstaltung ist es wieder, mit interessanten Ständen Werbung für den Natur- und Umweltschutz zu betreiben. Als positiver Nebeneffekt können sich die Vereine / Institutionen dabei einem breiten Publikum vorstellen. Sofern das Wetter dem nicht entgegen steht (Daueregen oder Starkwind), werden natürlich auch wir wieder mit unserem großen Pavillon dabei sein und vor Ort den NABU in all seiner Vielfalt repräsentieren.

Veranstaltungsort: Schul- und Bürgergarten Dowesee (Doweseeweg 2, 38112 Braunschweig).
Veranstaltungszeit11.00 - 17:00 Uhr..
Veranstalter: Braunschweigische Landschaft e. V. (AG `Natur u. Umwelt´),
das Regionale UmweltbildungsZentrum (RUZ) Dowesee und der Förderverein des Schul- und Bürgergartens.

Das genaue Veranstaltungsprogramm stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. Ein Flyer zur Veranstaltung, u. a. mit einem Plan der zahlreichen Teilnehmer-Stände, soll ca. ab Mitte März bei uns in der NABU-Geschäftsstelle erhältlich sein.

 

 

31. Mai bis 09. Juni
Bundesweite NABU-Aktion „Insektensommer“

 

 

 

 

 

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU vom 31. Mai - 9. Juni sowie vom 02.-11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten und über die meisten liegen noch keine Daten vor! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden.

Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke. Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, selbst durch einen Blick in die Blumentöpfe.

Hintergrund: Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
Die Daten der Zählaktion "Insektensommer" werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der "Insektensommer" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000  Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. Beobachten auch Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten! Nähere Informationen erhält man unter https://www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer .
Eine weitere Insekten-Zählaktion findet vom 02.-11. August statt.

 

01. Juni – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen: 09.40 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5. Ende gegen 12:00 Uhr.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so z. B. ab Rathaus um 9:03 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.
Ansprechpartner (auch wegen einer Mitfahrgelegenheit): Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

 

15. Juni – Samstag
"NaTOUR entdecken" – Mit dem Fahrrad rund um Braunschweig

Gemeinsam mit dem ADFC gehen wir bei einer Radtour auf Entdeckungsreise rund um Braunschweig.
Bei verschiedenen Stopps wird unser NABU-Aktiver Martin Steinmann dabei interessante Einblicke in die Natur geben.

Die Länge der Radtour beträgt ca. 30 km, die Dauer voraussichtlich ca. 5 Stunden.

Treffen: 10:00 Uhr am Theater-Vorplatz.
Tourleitung: Tina u. Marc Heydecke (ADFC) + Martin Steinmann (NABU).

 

 

15. Juni – Samstag (vom 18.05. auf 15.06. verschoben)
Pflegeeinsatz am Laichgewässer unseres Amphibienwechsels „Hordorfer Straße Ost“
Im Frühjahr 2015 haben wir an dem von uns betreuten Amphibienwechsel „Hordorfer Straße Ost“ im Rahmen eines umfangreichen Revitalisierungsprojektes die dort dringend erforderliche Entschlammung des Laichgewässers einschließlich der Beseitigung von dichtem ins Gewässer eingedrungenem Gehölzaufwuchs sowie kleinere Lebensraumverbesserungen durchgeführt.

Um die Nachhaltigkeit der durchgeführten Maßnahme zu sichern und einer erneuten Verschlammung und Verlandung entgegen zu wirken, wollen wir einen Pflegeeinsatz zur Beseitigung von inzwischen wieder im dem Gewässer austreibenden Junggehölzen vornehmen. Größeres Werkzeug wird gestellt. Werkzeug zum Strauchschnitt möglichst auch selbst mitbringen (nähere Informationen werden nach der Anmeldung mitgeteilt). Organisator und Ansprechpartner vor Ort ist Jörg Tarrach.

Treffen: 10:00 Uhr. Dauer: max. 2 - 3 Stunden, je nach Umfang des Aufwuchses und Anzahl der Helfer/innen.

Wer sich an diesem Vormittag an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle und bekommt dann auch den genauen Treffpunkt mitgeteilt. Im Falle einer Terminverlegung werden alle Angemeldeten benachrichtigt.

Foto "Grasfrosch-`Doppeldecker´ an Laichballen© Patricia Strauss (NABU)

 

16. Juni – Sonntag
Botanik in Riddagshausen
Wir gehen durch Riddagshausen bis zu den Herzogsbergen und halten Ausschau nach besonders interessanten und auch seltenen Pflanzen.
Dauer: ca. 2 Stunden. Auf Wunsch kann auch eine Einkehr stattfinden.

Treffen: 14:10 Uhr Bushaltestelle „Stresemannstraße“ an der Ebertallee (Buslinien 413 u. 418).

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170-4753736).

 

 

21. Juni – Freitag Die Exkursion muss leider wegen eines familiären Unglücksfalls ausfallen
Funkeln im Dunkeln – unsere Nacht-Exkursion zu den Glühwürmchen
Im ausgehenden Licht der spätabendlichen Dämmerung und begleitet von ersten hungrigen Fledermäusen begeben wir uns im Naturschutzgebiet „Riddagshausen“ auf die Suche nach den „Feen des Waldes“ – unseren Glühwürmchen. Die hereinbrechende Nacht lässt zudem auch noch manch´ andere Rufer aktiv werden, die man tagsüber kaum zu hören bekommt – und da gibt es nicht nur Vögel....
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Bei anhaltendem Regen und / oder starkem oder böigem Wind fällt die Führung leider aus (aktuelle Information dann hier auf der website).

Treffen22.00 Uhr am NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.

Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

 

 

29. Juni – Samstag
Arbeitseinsatz in unserem Garten in Wendhausen
Treffen: 09.40 Uhr im Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5. Ende gegen 12:00 Uhr.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230, so z. B. ab Rathaus um 9:03 Uhr bis Haltestelle „Waldhaus“, Wendhausen.
Ansprechpartner (auch wegen einer Mitfahrgelegenheit): Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Da für die Helfer/-innen der Arbeitseinsätze ab 12:00 Uhr ein Grillen stattfindet (bis ca. 14 Uhr),
bitte zwecks Planung/Einkauf bis Freitagmittag bei Rudolf Jackmann anmelden (Tel. 0170-4753736)
– ebenso, wenn eine Mitfahrgelegenheit benötigt wird.

 

 

Juni / Juli – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir am Anfang der Vegetationsperiode auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf waren, um das Schnittgut der durchgeführten Obstbaumschnitt-Maßnahmen umzulagern, wollen wir uns diesmal auf das Ausstechen des auf der Fläche wachsenden Jakobs-Kreuzkrauts konzentrieren, denn selbstverständlich würden wir niemals ein Herbizid einsetzen.

Die Wiese, auf der die Obstbäume stehen, soll möglichst kurzrasig sein, um sie für eine Reihe von Tierarten nutzbar zu halten und sie zudem auch vor Verbuschung zu bewahren. Eine Möglichkeit dazu ist die Schafbeweidung. Da bei Weidetieren die Giftstoffe von gefressenem Jakobs-Kreuzkraut zu schweren Leberschäden führen können und zudem auch das Mahdgut kein Jakobs-Kreuzkraut enthalten darf, wenn es noch als Heu nutzbar sein soll, müssen diese Pflanzen jeweils „von Hand“ mit Spaten gezielt ausgestochen werden – und das unbedingt vollständig, da sie sich ansonsten
nach einer Verletzung sogar noch schneller vermehren.

Einsatzdauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch wieder eine kleine Stärkung.

Foto: Jakobskreuzkraut, gejätet im Korb© Heike Billerbeck (NABU)

Arbeitsbeginn: 11.00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 16.05. (18 Uhr) möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

 

 

13. Juli – Samstag
Biotopschutz-Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen
Unsere AG "Biotopschutz" bietet am Samstag für alle Mitarbeiter/innen – aber auch für neu interessierte Biotopschützer/innen – eine Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen an: der Distelheide, der Sandbeekswiese, dem Scharnikel sowie der Gröpelnkuhle. Geplant ist, zu jedem Flurstück die botanischen Besonderheiten aber auch die aktiven Pflegemaßnahmen zu betrachten. Angefragt sind zudem Beiträge zur Landschaftsökologie sowie Ornithologie.

Dauer: nach Bedarf und Absprache. Festes Schuhwerk und Zeckenschutz (lange Hose, Zeckenschutzmittel) sowie Sonnen- und/oder Regenschutz sind angeraten. Kaffee & Kuchen für ein gemeinsames kleines Picknick wird organisiert (Kleinigkeiten können aber ergänzend auch selbst mitgebracht werden).

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis spätestens Freitag (12.07.) möglichst per Mail an unsere Geschäftsstelle erforderlich – einschließlich der Mitteilung, ob man eine Mitfahrgelegenheiten anbieten kann oder selbst eine benötigt.

Treffen11.00 Uhr an der Hochstraße 18 vor der NABU-Geschäftsstelle. Bildung von Fahrgemeinschaften.
Die Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

 

14. Juli – Sonntag
Botanische Tageswanderung bei Bad Harzburg
Wir besuchen das NSG "Butterberg" und wandern durch´s Stübchental zum Wolfstein und eventuell auch im unteren Schimmerwald.
Die Wanderstrecke beträgt ca. 10 Km. Rucksackverpflegung ist angebracht, auch wenn eine Einkehr erfolgt.

Treffen: 08.10 Uhr vor dem Hauptbahnhof, dann Lösen der Gruppen-Fahrkarte.
Abfahrt
: 08.24 Uhr .

Teilnahmebetrag für die Exkursion ab Bad Harzburg: pro Person: 4,-- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

 

 

Juli / August – Samstag
Biotopschutz-Einsatz in Klein Vollbüttel / Warmbüttel
Die Betreuungsfläche des NABU Gifhorn bei Warmbüttel steht wegen eines bedeutenden Bestandes der Rote-Liste-Art Teufelsabbiß unter Naturschutz. Wir wollen mähen, das Mahdgut abtragen sowie Aufwuchs und Bäume zurückschneiden, damit die Fläche nicht zuwächst und genug Licht bekommt.

Dauer: ca. 2 – 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dieser Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (21.02.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (einschließlich dem Anfahrtsweg).

Treffen11.00 Uhr an der Fläche. Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG Biotopschutz besprochen.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

Foto "Teufelsabbiss© H. Billerbeck (NABU)

 

02. bis 11. August
Bundesweite NABU-Aktion „Insektensommer“

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU vom 31. Mai - 9. Juni sowie vom 2.-11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten und über die meisten liegen noch keine Daten vor! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden.

Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke. Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, selbst durch einen Blick in die Blumentöpfe.

Hintergrund: Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
Die Daten der Zählaktion "Insektensommer" werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der "Insektensommer" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000  Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. Beobachten auch Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten! Nähere Informationen erhält man unter https://www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer .
Eine erste Insekten-Zählaktion fand bereits vom 31. Mai - 09. Juni statt.

 

 

03. August – Samstag
Sommerfest unserer Arbeitsgruppe "Biotopschutz" im NABU-Garten in Wendhausen

Als kleines Dankeschön für alle Helfer/innen bei unseren Biotopschutz-Einsätzen wollen wir uns im NABU-Garten in Wendhausen zu einem gemeinsamen Sommerfest treffen. Vornehmlich Getränke und Grillgut wird vorher seitens des NABU eingekauft; bzgl. eventuell mitgebrachter Salate o. ä. ist eine vorherige Absprache sinnvoll. Zwecks Planung und Einkauf kontaktieren Teilnehmer/innen deshalb bitte bis Mittwoch (31.07.) 18 Uhr per eMail unsere Geschäftsstelle (und werden später seitens der Arbeitsgruppen-Leitung kontaktiert).
Das Fest im Garten in Wendhausen findet auf jeden Fall statt, bei sonnigem Wetter auf der Terrasse unter dem schattigen Sonnensegel oder bei Regen im Gartenhäuschen.

Treffen11.00 Uhr in unserem NABU-Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230 ab Rathaus bis Haltestelle Wendhausen beim „Waldhaus“.

Ansprechpartner vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

 

05. (+ 11.) August – Montag (+ Sonntag)
In Kooperation mit dem .Universum Filmtheater. zeigen wir als braunschweiger Erstaufführung
den phantastischen neuen Naturfilm von.

Jan Haft "Die Wiese – Ein Paradies nebenan"

Sie ist das Paradies nebenan – die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. In beeindruckenden Aufnahmen dokumentiert der neue Naturfilm von Haft die Vielfalt und Faszination der Blumenwiese – einer prachtvollen Wunderwelt direkt vor unserer Haustür.

Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Dank neuester Technik und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams eröffnet der Film einen völlig neuen Blick auf dieses heimische Naturspektakel. Dabei stellt er einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ nimmt die Zuschauer mit in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt.

Nach dem sagenhaften Erfolg seiner großen Naturfilmproduktionen „Das Grüne Wunder – Unser Wald“ und „Magie der Moore“ bringt der vielfach international prämierteRegisseur und Kameramann Jan Haft, der inzwischen als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt, das nächste heimische Biotop auf die große Leinwand. Dabei werden nicht nur die schönsten heimischen Wiesentypen in 4K erlebbar, von ausgedehnten Feuchtwiesen mit Schaumkraut und Kuckuckslichtnelke bis hin zum Magerrasen mit Ragwurzen und Wiesensalbei, sondern auch das Konzert der Wiesenvögel im Frühling und der Wieseninsekten im Sommer im Surround-Sound.

Fotos: "Argusbläuling", 2 x "Bocksbartwiese" und "Goldschrecke" © Jan Haft

Gleichzeitig ist der Film, der von der Deutschen Wildtier Stiftung gefördert wurde, ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen haben könnte. Und dies gilt nicht nur für den Großteil der bedrohten Wiesenvogelarten wie Kiebitz, Feldlerche, Braunkehlchen und Schafstelze oder die Flaggschiffarten des Naturschutzes wie z. B. Schreiadler oder Großer Brachvogel, die uns "Die Wiese" alle noch in ihren schwindenden Bruthabitaten erleben lässt. Insbesondere auch die fantastische Welt der Insekten und sowie die enorm hohe Pflanzenvielfalt sind akut gefährdet.

Für die Drehzeit mit rund 300 Drehtagen, 1000 Stunden im Tarnversteck und 250 Stunden Filmmaterial benötigte Jan Haft mit seinem Team insgesamt 3 Jahre (2016 – 2018); die Postproduktion dauerte ein weiteres Jahr.

Vorführtermin der Erstaufführung im „Universum Filmtheater“ (Neue Straße 8)
ist der 
05. August,.ab 19 Uhr.
Am Sonntag den 11. August.ab 11:15 Uhr wird der Film ein zweites Mal vorgeführt!

Aufgrund unserer Kooperation mit dem "Universum Filmtheater" gibt es
für
NABU-Mitglieder bei Vorlage des Mitgliedsausweises eine Eintrittsermäßigung.von 1,- Euro.

Karten gibt´s außer an der Kinokasse auch online: https://www.universum-filmtheater.de/startseite/programm/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verbot von starken Rückschnittmaßnahmen
01. März bis 30. September
zum allgemeinen Schutz der Tierwelt (BNatSchG, § 39)
mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer
in Wald, Moor und Heide oder in gefährlicher Nähe davon
01. März bis 31. Oktober
wegen akuter Brandgefahr verboten (NWaldLG, § 35)

 

 

18. August – Sonntag
Tageswanderung bei Bad Bodenteich in der Lüneburger Heide
Die Wanderung beginnt entlang des Elbe-Seiten-Kanals und führt uns ins Landschaftsschutzgebiet "Wierener Berge". Am Fuße der Wierener Berge erstrecken sich über rund 40 ha die zur Zeit blühenden Heideflächen "Schwarzer Berg" und "Muna".
Ein Naturlehrpfad "Heide" informiert hier auf einem Rundwanderweg über die besondere Kulturlandschaft und seine Pflanzen und Tiere. Während der Wanderung auf dem Naturlehrpfad können zudem ein Schafstall, ein Bienenstand und eine Solitärbienenwand besichtigt und erlebt werden. Die Wanderstrecke beträgt ca. 10 Km. Eine Einkehr ist vorgesehen, etwas Rucksackverpflegung ist aber trotzdem sinnvoll.

Treffen: 08.50 Uhr vor dem Braunschweiger Hauptbahnhof, dann Lösen der Gruppen-Fahrkarte.
Abfahrt
: 09.02 Uhr ; Ankunft in Bad Bodenteich: 10:30 Uhr.

Teilnahmebetrag für die Exkursion ab Bad Bodenteich: pro Person: 4,-- Euro
(für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Blühende Lüneburger Heide" © Carlo Fuchs (NABU)

 

 

24. August – Samstag
Zweiter Biotopschutz-Einsatz auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“
Auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“ – gegenüber der von uns gepachteten „Sandbeekswiese“ – wollen wir nach der Aktion im Juni die Pflegemaßnahme fortsetzen und das Landreitgras (Calamagrostis epigeios) zurückscheiden. Dauer: 2 - 3 Stunden.

Werkzeug, auch zum Handsensen, wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Nach getaner Arbeit gibt´s Kaffee und Kuchen!

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (21.08.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Treffen11:00 Uhr , Wegeeinfahrt zur „Diestelheide“ in der scharfen Kurve der Hordorfer Straße an der Sandbach-Brücke
bzw. 10:45 Uhr nach Bedarf und Absprache (!) für Mitfahrgelegenheiten am Park + Ride-Parkplatz Petzvalstraße (eMail-Adresse für Anfragen w. v.).
Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" vereinbart.

 

 

Ende August – Freitag / Samstag
2 Biotopschutz-Einsätze des NABU auf der Pachtfläche „Sandbeekswiese“
Auf der „Sandbeekswiese“ wollen wir, in zwei gemeinsamen Aktionen mit Aktiven des BUND, als vorbereitende Maßnahme zu der später stattfindenden Mahd in den Randbereichen unserer jeweiligen Pachtflächen Gehölzaufwuchs entfernen sowie zusammentragen und -harken. Auch nach der Mahd bleibt viel zu tun, da wir nachharken müssen, um den Stoffeintrag in die Fläche zu minimieren. Durch die Pflege sollen gezielt die für den Naturschutz besonders bedeutsamen Rote-Liste-Arten gefördert werden. Einsatzdauer: jeweils ca. 2 ½ - 3 Stunden.

Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an einer Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (28.08.) 18 Uhr
möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).
Die konkreten Termine können witterungsbedingt erst jeweils ca. eine Woche vorher festlegt werden.
Alle Interessierten bekommen diese dann umgehend mitgeteilt.
Im verregneten Jahr 2017 verschob sich die Maßnahme zum Beispiel bis in den Februar (!) 2018.

Treffpunkt ist freitags um 14:30 Uhr bzw. samstags um 11:00 Uhr die Wegeeinfahrt an der Sandbeekswiese. NABU-Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Foto "Breitblättriges Knabenkraut" © Carlo Fuchs (NABU)

>> Info: Wer an diesen Tagen keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

 

31. August + 01. September – Samstag / Sonntag
Großer NABU-Pavillon auf dem Riddagshäuser Dorfmarkt
Umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial, Vollwert- u. Bio-Kochbücher, die 2017er-Kalender u.v.a.m.. Außerdem Ambrosia-befreite, hochwertige Vogelfutter-Mischungen und Fettfutter-Knödel, ebenso empfehlenswerte Futterspender und Nisthöhlen sowie Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern.
Marktzeiten
: Samstag + Sonntag jeweils 11 – 18 Uhr.

 

 

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Ballistol Stichfrei
– das biozid-freie Insektenschutzmittel

Getreu dem NABU-Motto "Für Mensch und Natur" bieten wir aufgrund der vielen Nachfragen seit 2017 im Shop unserer Geschäftsstelle auch ein auf Basis ätherischer Öle wirkendes und somit biozid-freies Insektenschutzmittel an, wirksam gegen Mücken, Gnitzen und Bremsen (laut Hersteller auch gegen Moskitos und Zecken).
Das Mittel ist aus eigener Erfahrung nachweislich bestens wirksam und wird daher bei uns schon seit Jahren erfolgreich benutzt! Im Gegensatz zu den herkömmlichen, industriell hergestellten Insektenschutzmitteln sprüht man sich hier keine giftigen Insektizide ins Gesicht oder auf andere Körperstellen!
Denn bei diesem Mittel sollen die Insekten nicht durch die Inhaltsstoffe getötet werden, sondern die kleinen Nervensägen werden mittels des Geruchs der ätherischen Öle schon vorher davon abgehalten, sich überhaupt auf der Haut niederzulassen.
Positiver Nebeneffekt: dieses Insektenspray ist wohlriechend – und nicht penetrant stinkend!

Für verschiedene Bedarfe haben wir in unserem Shop verschiedene Produktausführungen von Ballistol Stichfrei:
- kleiner Pumpzerstäuber für unterwegs zum Mitführen in der Jacke
- großer Pumpzerstäuber, für zu Hause oder z. B. auch als Standartausrüstung im Auto
- die 10er-Box getränkter Tücher, in einzelnen Tütchen zum Einstecken
- und für Kleinkinder gibt´s eine Lotion (mit geringerer Konzentration) in kleiner und großer Tube sowie als 10er-Box Einmal-Tütchen.
- darüber hinaus gibt es das Mittel auch als großen Pumpzerstäuber in einer Variante für Tiere.

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07. September – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Da wetterbingt erst kurzfristig entschieden werden kann, ob wir auf der Sandbeekswiese Restarbeiten durchführen oder alternativ zur Pflege des Obstgartens Hordorfer Weg zum Einsatz kommen oder ggf. auf einer anderen Fläche einen Einsatz machen werden, sind alle interessierten Helfer/innen gebeten, sich bis Mittwoch (04.09.) 18 Uhr per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) anzumelden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung des Einsatzortes über den Treffpunkt und die Anfahrt informiert.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Dauer: ca. 2 -2 ½ Stunden.
Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" vereinbart.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

 

22. September – Sonntag
Ornithologische Beobachtungstour durch die Braunschweiger Rieselfelder
– auf der Suche nach der Bekassine,
dem „Vogel des Jahres 2013“
Die Braunschweiger Rieselfelder wurden in den 1950er-Jahren von unserem ornithologisch versierten Naturschützer Rudolf Reinecke als für die Vogelwelt wertvolles Gebiet entdeckt und seitdem in dieser Hinsicht kontinuierlich von den Ornithologen des NABU beobachtet und fachlich betreut.
Aufgrund der über die Jahre gewachsenen und inzwischen sehr guten Zusammenarbeit mit der Leitung des Rieselbetriebes haben sich die Flächen in ihrer Gesamtheit in den letzten Jahrzehnten zu unserem bedeutsamsten Vogelschutzgebiet entwickelt. Insbesondere als sogenanntes „Trittstein-Habitat“ für rastende Zugvögel haben die Rieselfelder seit Langem den Status eines Gebietes von nationaler Bedeutung!

Bei dieser vogelkundlichen Führung soll insbesondere die Suche nach den meist versteckt rastenden Bekassinen, vom NABU zum „Vogel des Jahres 2013“ gekürt, im Fokus stehen. Dabei werden wir natürlich dem gesamten Spektrum der zu dieser Zeit in breiter Vielfalt im Gebiet rastenden Zugvögel sowie den auch noch im Gebiet befindlichen Brutvögeln intensiv unsere Aufmerksamkeit schenken. So könnten z. B. auch größere Ansammlungen von Weißstörchen oder eventuell sogar Schwarzstörche zu beobachten sein.

Treffen: 10:00 Uhr am Parkplatz vor dem Betriebstor des Klärwerks Steinhof, Celler Heerstr. 337.
Dauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Bei anhaltendem Regen fällt die Führung aus.
Bitte farblich angepasste Kleidung tragen – also keine knalligen Warnfarben!
Teilnahmebetrag pro Person: 3,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).

Führung: Carlo Fuchs und Christiane Kaufmann.

Foto "Bekassinen, im Gebiet (Okt. 2017)" © Carlo Fuchs (NABU)

 

22. September – Sonntag
Digitaler Bildervortrag. Wilfried Fiebig (Braunschweig):
Die Heide Eine der ältesten Kulturlandschaften

Der Bilder-Vortrag zeigt verschiedene Heidelandschaften und auch Randgebiete mit der begleitenden Flora und Fauna sowie die Verteilung der restlichen Heideflächen in den Naturparks "Lüneburger Heide" und "Südheide".
Außerdem wird deutlch gemacht, wie die Heide sich entwickelt, wenn sie nicht stetig gepflegt wird, z. B. durch Heidschnucken.

Beginn: 17:00 Uhr. Kostenbeitrag: 4,50 Euro.

Veranstaltungsort: das neuen Seminargebäude des Waldforums (Ebertallee 44).
Parkplätze sind auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorhanden,
ÖPNV-Nutzer fahren mit der Buslinie 418 bis zur Haltestelle „Grüner Jäger“.

 

Foto "Schmarbecker Wacholderhain" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

 

25. September
62. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Majak (Rußland, 1957)

 

 

 

28. September – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Betreuungsfläche „Obstgarten Hondelager Weg“
Beim ersten Einsatz im Winterhalbjahr muss auf der Fläche unseres naturnahen Obstgartens am Hondelager Weg / Ecke Bevenroder Straße Strauchaufwuchs gekürzt und die Fläche unter den Obstbäumen für Pflegemaßnahmen im Frühjahr vorbereitet werden. Auch etwas Kastanienlaub ist einzusammeln und die begonnene Baumpflege wird fortgeführt. Voraussichtliche Dauer: 2 - 2 ½ Stunden.

Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (27.09.) 18 Uhr per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr.
Gegebenenfalls – nach Bedarf und Absprache (!) – um 10:45 Uhr Treffen für Mitfahrgelegenheiten am Park + Ride-Parkplatz Petzvalstraße.
Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" vereinbart.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

 

03. Oktober – Donnerstag (Tag der deutschen Einheit)
23. European BirdWatch
Fernoptik-Stationen des NABU zur Beobachtung von Vögeln im Riddagshäuser Teichgebiet
10:00 bis 18:00 Uhr. >> Achtung: An einem Regentag und/oder bei Eiseskälte fällt die Veranstaltung aus.

An diesem europaweit durchgeführten Beobachtungswochenende richtet der NABU an den Teichen wieder feste Beobachtungspunkte mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche Vögel wie z. B. Zwerg- und Haubentaucher, Grau- oder auch Silberreiher u. sogar Eisvögel mit extrem hoher Vergrößerung (bis 60fach) betrachtet werden können.

Ansammlungen verschiedenster und z.T. bei uns nicht häufiger Entenarten wie Löffel-, Krick-, Schnatter- u. Reiherenten sowie Tafel-, Spieß-, Schell- u. Pfeifenten sind evtl. (noch) zu Gast und auch die Vielfalt der hier auf dem Durchzug rastenden Watvögel reicht vom Flußregenpfeifer über Alpenstrand- und Kampfläufer bis hin zur Bekassine. Meist können auch verschiedene Greifvogelarten beobachtet werden, in jüngster Zeit sogar immer wieder Seeadler!

Aber auch Seltenheiten wie Bartmeise, Tüpfelsumpfhuhn und als absolute Rarität sogar eine Rohrdommel waren schon großformatig im Bild. An einem solchen Beobachtungstag konnten wir allein an den Teichen schon bis zu 51 verschiedene Vogelarten registrieren – wobei viele nur mittels der Spektive beobachtet werden konnten!

Foto „Kormoran“ © Carlo Fuchs (NABU)

Stationäre Beobachtungspunkte werden eingerichtet an Kreuzteich (und/oder am Mittelteich) sowie auf unserem Beobachtungsturm am Schapenbruchteich, wo zudem ein sehr umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial (Broschüren, Bücher, Tierstimmen-CDs u.a.m.) bereit gehalten wird.

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat, zu seiner aktuellen Entwicklung sowie zu den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.
Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

 

 

06. Oktober – Sonntag
NABU-Pavillon auf dem Erntemarkt rund um die Klosterkirche Riddagshausen
Umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial, Vollwert- und Bio-Kochbücher, die 2019er-Kalender u.v.a.m.. Außerdem Ambrosia-befreite, hochwertige Vogelfutter-Mischungen und Fettfutter-Knödel, ebenso empfehlenswerte Futterspender und Nisthöhlen sowie Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern zum Themenbereich "Natur".
Marktzeit11 17 Uhr.

 

 

07. Oktober – Montag
Beginn der Ausgabe der roten Kastanienlaub-Sammelsäcke
für unsere AktionRettet unsere Kastanien!– Laubentsorgunghilft gegen die Kastanienminiermotte

Die NABU-Geschäftsstelle fungiert als alleinige Koordinationsstelle und einziger Ausgabeort für die uns für unsere Aktion von der Stadt zur Verfügung gestellten roten Spezialmüllsäcke, die ausschließlich in Braunschweig für die gebührenfreie Kastanienlaub-Entsorgung verwendet werden dürfen!

Alle näheren Informationen zu unserer Hilfsmaßnahme >> siehe 10./11. November.

 

Foto: Aktive im Einsatz für unsere Kastanienbäume © Christiane Kaufmann (NABU)

 

 

Anf. / Mitte Oktober – Samstag oder Sonntag
„Most“-Äpfel ernten auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf

Der erste Einsatz im Winterhalbjahr findet auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf statt. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Streuobst e.V. (ASt) wollen wir herrliche Äpfel von den Bäumen und auch das Fallobst ernten und am Folgetag zur Mosterei Armgart bringen.
Auch für den Transport (ggf. separat) würden wir uns über Mithilfe freuen!
Dauer der Einsätze: ca. 2 ½ – 3 Stunden.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Der genaue Termin zum Mosten und dementsprechend zum Sammeln steht erst Anfang September fest. Wer sich an der Äpfelsammelaktion beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Montag (30.09.) per eMail in unserer Geschäftsstelle und wird dann umgehend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Bei Regenwetter wird ein Ausweichtermin mitgeteilt.

Treffen11.00 Uhr an der Gröpelnkuhle.
Koordination: Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Die geernteten Äpfel bzw. die Lohnmost-Guthaben (zum vergünstigten Kauf von Saft bei der Mosterei) werden unter den Aktiven und daran interessierten Helfern/innen unserer AG „Biotopschutz“ aufgeteilt.

Auch davor und danach fällt natürlich hier und auf unseren anderen Flächen weiteres Obst an: zuerst Kirschen und Pflaumen, danach Quitten sowie haltbare Birnen und Äpfel. Sogar bis in den Früh-Winter hinein gibt es Obst und Wildfrüchte, die erst nach Frost genießbar sind, wie Mispeln oder Schlehen. Deshalb werden wir uns beim Stammtisch zu spontanen Sammelaktionen verabreden – im September mit einer mobilen Saftpresse externer Partner und im November werden wir nochmal Quitten- und Birnen zu einer entsprechenden Saftpresse bringen. Wer sich an den weiteren ggf. spontanen Sammelaktionen beteiligen möchte, meldet sich wie oben beschrieben oder nimmt im Rahmen des NABU-Stammtisches mit uns Kontakt auf.

Foto: "Apfelernte auf der Gröpelnkuhle" © H. Billerbeck (NABU)

 

Ca. Mitte September, Oktober oder November – Samstag
„Mondscheinernte“ auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf


In früheren Zeiten haben die Menschen das Licht des Vollmonds im Herbst genutzt, um auch nach Sonnenuntergang Obst ernten zu können.
Wir wollen dies etwas aufleben lassen, um bei gutem Wetter in den frühen Abendstunden die besondere Stimmung zu genießen.

Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Der genaue Termin wird jeweils kurzfristig festgelegt und allen angemeldeten Interessierten mitgeteilt.

Treffen18:00 Uhr an der Gröpelnkuhle. Ansprechperson: Jonas Ebers.

 

 

13. Oktober – Sonntag
Herbstwanderung rund um Wipshausen
Durch Dorf, Feld und Wald führt unser Weg – und um die Wipshausener Teiche, wo wir eventuell größere Ansammlungen von Wasservögeln zu sehen bekommen. Die Wanderstrecke beträgt ca. 10 Kilometer, also bitte Rucksackverpflegung mitnehmen. zusätzlich ist eine Einkehr vorgesehen. Die Rückfahrt erfolgt am späten Nachmittag.

Abfahrt: 10.15 Uhr ab Rathaus mit Bus 560 (Preisstufe 3); vorher Treffen an der Bushaltestelle (bei ausreichender Teilnehmerzahl Lösen einer Gruppenfahrkarte). Ankunft ca. 11:15 Uhr. Bitte im Herbstfahrplan auf eventuelle Änderungen überprüfen!

Teilnahmebetrag für die Führung: 4,- Euro pro Person (für NABU-Mitglieder ist die Führung kostenfrei).

Führung: Rudolf Jackmann (Tel.: 0170-475 3736).

Foto "Seidenschwänze im Abendlicht" © W. Fiebig (NABU)

 

 

07. Oktober 16./17. November
NABU-Aktion „Rettet unsere Kastanien!“
– Laubentsorgung hilft gegen die Miniermotte

Aufruf zur Beteiligung an unserer 10. stadtweiten Hilfsaktion
– 
gebührenfreie Müllsäcke sind beim NABU erhältlich
!

Unseren Kastanien geht es schlecht: welkes bis trockenes, braunes Laub oder gar partieller Laubabwurf schon mitten im Sommer zeigen es unübersehbar an! Schuld ist die seit ca. 1984 in Mitteleuropa auftretende Kastanienminiermotte. Sie befällt hauptsächlich unsere weißblühenden Kastanien und stresst die Bäume zusätzlich zu Hitze, Wassermangel und Luftschadstoffen. Über die Jahre sind daher nachhaltige Auswirkungen auf deren Vitalität zu erwarten.

Bereits im 10. Jahr in Folge organisieren wir, der NABU Braunschweig, deshalb nun schon die stadtweite Aktion „Rettet unsere Kastanien!“ und führen diese in Kooperation mit der Stadt Braunschweig und dem Entsorgungsunternehmen ALBA durch.
Ziel der Hilfsmaßnahme ist es, durch das Zusammenkehren und Entsorgen des Kastanienlaubes die in den abgefallenen Blättern überwinternden Miniermottenpuppen zu beseitigen, so dass die frühjährliche 1. Generation entscheidend reduziert wird – und zwar möglichst flächendeckend!

Bei rund 2.000 Bäumen ist das eine echte Gemeinschaftsaufgabe, die optimal organisiert werden muss! Aus diesem Grunde erfolgt die Ausgabe der ausschließlich (!) zum Aufsammeln von Kastanienlaub zur Verfügung gestellten
roten Kastanienlaub-Sammelsäcke ab dem 07. Oktober
allein in der NABU-Geschäftsstelle. Hier werden zur Koordination die Standorte aller auf öffentlichem wie auch auf privatem Grund stehenden Kastanienbäume registriert und freiwillige Helfer/innen zugeordnet.

Wer bereit ist, unseren Kastanien zu helfen, ist deshalb gebeten, sich beim NABU für bestimmte Bäume oder Gebiete anzumelden oder sich in Absprache (wohnortnah) einteilen zu lassen. Dies ist unbedingt erforderlich, denn die Aktion kann nur dann Erfolg zeigen, wenn das Kastanienlaub möglichst flächendeckend entsorgt wird. Nur so können unsere Kastanien auch in den nächsten Jahren die Chance bekommen, sich weiter zu erholen! Denn niemand weiß, wie lange die Bäume die vielfachen Belastungen, denen sie ausgesetzt sind, ansonsten noch werden verkraften können. Es kommt also auf die Bereitschaft der Bürger/innen an, unseren Kastanien zu helfen!

Nicht nur im Nachbarschafts-, Familien- oder Freundeskreis sondern auch für Schulklassen oder Kindergarten-Gruppen bietet sich hier übrigens eine Team-Aktion an!

Höhepunkt der Hilfsmaßnahme ist das offizielle Aktionswochenende am 16./17. November!
Noch bis Freitag den 15. November werden die Kastanienlaub-Sammelsäcke von uns ausgegeben.
Die Öffnungszeiten unserer Geschäftsstelle: Montag , Mittwoch + Freitag jeweils von 16:00 - 18:00 Uhr.

Die kostenlose Abholung der befüllten Kastanienlaub-Sammelsäcke durch ALBA erfolgt wieder mit der auf das Aktionswochenende folgenden, regulären Restmüll-Abfuhr – sofern die Säcke nahe den Mülltonnen an der Straße bzw. an einem Straßenbaum abgestellt werden!
Im Prinzip kann somit jede/r bis zu "seinem" Müllabfuhrtermin Kastanienlaub eintüten.

Bei der Befüllung der Säcke ist jedoch unbedingt zu beachten, dass diese nur bis zu einem für die Müllwerker noch gesundheitsverträglichen und den Rücken nicht überlastenden Maße befüllt werden – noch dazu angesichts der großen Anzahl an Säcken, die alle mit Muskelkraft in die Müllwagen gehoben werden müssen!
Die Säcke sollten also bei trockenem Laub nur bis zu 2/3, bei nassem Laub lediglich bis zur Hälfte befüllt werden!

Schon deutlich vor dem Aktionstermin herunter gefallenes Kastanienlaub kann übrigens genauso über die hauseigenen Mülltonnen entsorgt werden – im Gegensatz zu sonstigem Laub, das entweder kompostiert, unter Büsche oder Hecken gefegt oder in die grüne Tonne gefüllt wird!
Und.... auch wenn der Einsatz von Hightech insbesondere Männern naturgemäß besonderen Spaß macht: auf Laubsauger sollte man aus Lärm- und Naturschutzgründen möglichst verzichten – der gute alte Laubbesen tut´s nicht nur genauso sondern sogar noch in kürzerer Zeit und schont neben Ohren und Nerven (der Nachbarn) auch noch die Kleinlebewesen unter dem Laubstreu! Und die wollen wir doch auch leben lassen....
>> Flyer zur Aktion: hier klicken (Version 2019)

Erfreulich ist, dass nach den bereits durchgeführten 9 Aktionsjahren die meisten Kastanienbäume in ihrem Erscheinungsbild inzwischen unverkennbare Anzeichen der Erholung zeigen, was eindeutig für den Erfolg der Maßnahme und deren Fortsetzung spricht!

FOTO-AKTION:
Wir suchen passende FOTOS für die Öffentlichkeitsarbeit zu unserer Kastanienlaub-Aktion, also Bilder, die Teilnehmer/innen während des Einsatzes zeigen oder ein Gruppenfoto nach getaner Arbeit mit befüllten Laubsäcken, vielleicht sogar vor einem Kastanienbaum.....!
Mailen Sie uns einfach bis spätestens 30.11. Ihre 3 schönsten Bilder an NABU.Braunschweig@t-online.de .
Die von einer Jury ausgewählten 10 besten Fotos prämieren wir mit jeweils einem unserer NABU-Fotokalender!

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17. November – Sonntag
Doppelvortragsveranstaltung: . 2 Digitale Bildervorträge. Mirjam Büttner (Braunschweig)

Beginn Uganda-Vortrag: 15:30 Uhr.
Pause mit Kaffe und Kuchen (ca. 30 Min.)
Anschließend Madagaskar-Vortrag (Wiederholung vom Dezember 2018)
Eintrittspreis: .6,-- Euro . (AGB: 2 Bilder-Vorträge, 1 Eintrittspreis, 0 Rabattdiskussionen)

Veranstaltungsort: . das neuen Seminargebäude des Waldforums (Ebertallee 44).
Parkplätze sind auf der gegenüberliegenden Straßenseite vorhanden, ÖPNV-Nutzer fahren mit der Buslinie 418 bis Haltestelle „Grüner Jäger“.

Uganda Eine Reise ins Land der Berggorillas und Schimpansen
Ostafrika zwischen Savannen, Seen, Weißem Nil und Regenwald
Uganda ist von Seen, dem Weißen Nil, Urwäldern und Savannen geprägt. Der tropische Süden des Landes liegt auf Höhe des Äquators, der Nordosten Ugandas ist dagegen überwiegend trocken. Der Bwindi-Nationalpark ist Heimat einer von insgesamt zwei noch existierenden Populationen von Berggorillas weltweit.

Und der Kibale-Nationalpark ist bekannt für seine habituierten Schimpansen. In den beiden bedeutendsten Naturschutzgebieten, dem Murchison Falls Nationalpark und dem Queen Elizabeth Nationalpark, können Safaris mit Pirschfahrten zur Wildbeobachtung durchgeführt werden.

Die weltreisende Braunschweigerin Ärztin Mirjam Büttner nimmt uns mit in ein Land fern jeder Reiseroute, in dem die Savanne Ostafrikas in den Regenwald Zentralafrikas übergeht. Auf ihrer Rundreise besuchen wir unsere nächsten Verwandten in Afrika, die sanften Riesen der Bergwälder und die agilen Schimpansen der Regenwälder. Und natürlich bekommen wir auch viele interessante Savannenbewohner zu sehen.

"Schimpanse" und "Berggorilla-Jungtier" © Fotos: Mirjam Büttner

Madagaskar der sechste Kontinent
Eine Bilderreise durch das tropische Inselparadies vor der Küste Ostafrikas
Madagaskar ist die viertgrößte Insel der Welt. Die riesige Fläche allein ist aber nicht der Grund, warum Madagaskar so bezeichnet wird. Auch die ungeheure Zahl der Tiere und Pflanzen, die nur hier und nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen, macht dieses tropische Inselparadies vor der Küste Ostafrikas so einzigartig.

Zu den Schätzen Madagaskars gehören dichte Regenwälder, dornenbewehrte Trockenwälder und malerische Granit- und Kalksteingebirge ebenso wie erhabene Baobabs, kulleräugige Tiere und freundliche Menschen. Die endemische Pflanzen- und Tierwelt ist jedoch stark bedroht und wird durch die zunehmende Landnutzung immer weiter zurückgedrängt.

Die weltreisende braunschweiger Medizinerin Dr. Mirjam Büttner hat die Schönheit Madagaskars mit ihren Bildern eingefangen. Ihre Fotoreise bietet einen einzigartigen Einblick in die faszinierende Welt der Lemuren, der nachtaktiven Wieselmakis oder auch von Fossa, Riesenchamäleon und Co.

 

"Die nachtaktiven Wieselmakis bewohnen Trocken- und Regenwälder"
"Madagassische Affenbrotbäume in der untergehenden Abendsonne" © Fotos: Mirjam Büttner

 

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30. November – Samstag
Voradventlicher Dämmerungsspaziergang durch´s herbstliche Europareservat

Einen Rundgang durch´s Europareservat erst zum Ende der Dämmerung zu beginnen und hier bei Neumond spazieren zu gehen, bedeutet, die Natur einmal völlig anders wahr zu nehmen....
Und bei einer klaren Nacht bekommen wir vielleicht sogar eine Sternschnuppe zu sehen.

Taschenlampen dürfen mitgebracht aber nur im Notfall benutzt werden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Dauer: ca. 1 ¾ Stunden. Führung: Carlo Fuchs.

Anschließend wird heißer Apfelglühpunsch, Tee und Stollen gereicht.
Kostenbeitrag für Führung und Verköstigung: 4,50 Euro pro Person.

Treffen
:
17.15 Uhr vor dem ehemaligen "Bahnhof Schapen" bei „Schäfer´s Ruh“, Lindenallee 20.

Anmeldungen bis 06.12. in der NABU-Geschäftsstelle per eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de (oder unter Tel. 798649).

>> Achtung: Bei regnerischem Wetter fällt die Veranstaltung aus.
Alle Angemeldeten werden in diesem Fall benachrichtigt.

"Mäusebussard in goldenem Abendlicht" © Carlo Fuchs (NABU)

 

 

01. Dezember – Sonntag . (1. Advent)
Vormittagsspaziergang zur Vogelbeobachtung über den Hauptfriedhof

Wir beobachten Wintergäste an Futterstellen und Beerensträuchern. Außerdem werden die Veränderungen der Friedhofsgestaltung und deren Auswirkungen auf die Vogelwelt besprochen.

Treffen: 10.00 Uhr am Haupteingang des Braunschweiger Hauptfriedhofes, Helmstedter Straße 38.
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.

Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinie 4.

Teilnahmebetrag pro Person: 2,50 Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Wilfried Fiebig (Tel. 6094 8988).

 

Foto "Misteldrossel (auf dem Hauptfriedhof)" © Wilfried Fiebig (NABU)

 

 

 

 

14. Dezember – Samstag
Vorweihnachtlicher Unterhaltungsabend
im Kulturpunkt West (ehem. Gemeinschaftshaus Weststadt), Ludwig-Winter-Str. 4, Großer Saal im Erdgeschoß
(Anfahrt mit ÖPNV: Straßenbahnlinien 3 und 5 bis Haltestelle „Emsstraße“ bzw. Buslinie 443 bis Haltestelle „Donaustraße“).
Aufbau: ab 13:00 Uhr. Helfer zum Aufbau der Tische und Stühle sind sehr erwünscht!
Ebenso freuen wir uns über Helfer/innen für den Ablauf des Abends, so zum Ein- und Abdecken der Tische – genauso wie über Kuchen-Spenden

Beginn: 15:00 Uhr. Ab ca. 15:15 Uhr wird es voraussichtlich wieder einen kurzen Bilder-Vortrag geben (max. 30 Min.). Ab ca. 16:00 Uhr gibt es dann Kaffee, Tee und Kuchen sowie die Möglichkeit, ein wenig zu klönen und etwas später auch noch an unserer Tombola teilzunehmen und noch dies und das… bevor der Abend dann gegen 18:30 Uhr langsam ausklingt.

Kostenbeitrag: 4,-- Euro.
Leitung des Abends:  Carlo Fuchs.

=> Sachspenden für unsere Tombola bitte bis zum 12.12. uneingepackt in unserer Geschäftsstelle abgeben.
Herzlichen Dank schon einmal in voraus an alle Spenderinnen und Spender.

 

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Die Termine für das 1. Halbjahr 2020 unseres Veranstaltungsprogramms
werden hier zum Ende des Jahres eingepflegt.

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Unsere Mitglieder erhalten unsere Veranstaltungsprogramme in gedruckter Form zugesandt bzw. alternativ als Informationen per Newsletter und/oder als eMail-Newsletter

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Alle in unserem Programm von uns angebotenen Veranstaltungen
(außer den Vorträgen durch externe Referenten)
werden ehrenamtlich von unseren Mitgliedern durchgeführt !
Alle Einnahmen hieraus fließen vollständig dem NABU zu.

 

 

Wenn Sie unsere ehenamtliche Naturschutzarbeit mit einer Spende unterstützen möchten...

Spendenkonto:
NABU BezGrp. Braunschweig ,
Postbank Hannover,
BIC
: PBNKDEFF
, IBAN: DE75 2501 0030 0081 0113 04

Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 200,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.

 

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Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro
, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm, ggf. auch von uns herausgegebene Mitteilungsbroschüren.
Alle, die unsere Naturschutzarbeit durch ihre Mitgliedschaft im NABU unterstützen, erhalten bei uns als Dankeschön 15 % Rabatt auf alle Nisthöhlen, Vogelfutter und Futterspender sowie Kalender! Darüber hinaus bekommen Sie freien Eintritt sowie z. T. Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren.....
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