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Bezirksgruppe
Braunschweig e.V.
Arbeitsgruppe Stadtökologie
Wußten Sie
schon, daß eine ausgewachsene Birke im Sommer 700 ltr. Wasser am
Tag verdunstet?
Solche aufschlußreichen Aspekte hält das Thema
Stadtökologie bereit, der Wissenschaft vom
Naturhaushalt in der Stadt. Dazu gehört zum einen die Tier- und
Pflanzenwelt, zum anderen aber auch der Mensch. Da die Stadt im
Gegensatz zur freien Landschaft speziell dem Menschen als
Lebensraum dient, spielen hier auch kulturelle Dinge wie z.B. die
gebaute und gestaltete Umwelt eine Rolle. Obwohl Biotope in der
Stadt dem traditionellen Naturgedanken von Seen, Wäldern und
Auen eher nicht entsprechen, finden wir gerade dort noch
echte Natur.
Die Landschaft ist im wesentlichen durch Eingriffe des
Menschen gestaltet, wie Ackerbau, Viehzucht und Waldwirtschaft.
Ursprüngliche Natur findet man dort nur noch im
Naturwaldreservat. In der Stadt dagegen gibt es eine ganze Reihe
von Bereichen, in denen Spontanvegetation, also echte Natur noch
zu bestaunen ist. Dazu gehören nicht nur die Stadtbrachen, deren
Natur sich auf ehemaligen Industriearealen und Bahngeländen ohne
menschlichen Einfluß gebildet haben, sondern auch Extrem-Biotope
wie Pflasterritzen.
Die AG Stadtökologie nimmt dieses Spannungsverhältnis
zwischen gestalteter und spontaner Natur auf und
setzt sich für eine interessante, vielseitige und
ökologisch funktionierende Stadtlandschaft ein.
Ansprechpartner:
Ulrich Welk, Tel.: 355 7279.
Stadtökologischer
Stammtisch
zum nordöstlichen Ringgleis
Austausch von Erfahrungen und Planung gemeinsamer
Aktivitäten beim gemütlichen Beisammensein im
Kegelbahnhof.
Treffen jeden 1. Montag im Monat um 19:30 Uhr im
Kegelbahnhof, Atriumcenter am Hauptbahnhof.
Parkmöglichkeit Kurt-Schumacher-Straße.
Rückfragen bei Ulrich Welk (Tel. 355 7279).
07. Juli 2009
(herausgegeben von der
NABU-Bezirksgeschäftsstelle Braunschweig)
Überall sterben
Grünfinken -- Trichomonadose-Befund in Braunschweig
(Braunschweig) - Das rätselhafte Grünfinkensterben geht
weiter, und zwar flächendeckend. Aus ganz Niedersachsen gehen inzwischen Meldungen in der
NABU-Bezirksgeschäftsstelle Braunschweig ein, die in Absprache
mit dem NABU Landesverband als Kontakt- und Meldeadresse für
ganz Niedersachsen fungiert. Dabei ist das Phänomen vielerorts
noch gar nicht allgemein bekannt, denn viele der Meldenden, die
mehrere tote Grünfinken an ihren Fütterungen hatten, sind erst
durch eigene Recherche im Internet auf die hinweisgebende
NABU-Website gestoßen - und haben sich dann wie gebeten
gemeldet. Das macht deutlich, dass es sich bei den bisher
bekannten Fällen wahrscheinlich erst um die Spitze eines
Eisberges handeln dürfte. Die eingegangenen Meldungen betreffen
jedenfalls quasi flächendeckend Orte in ganz Niedersachsen, aber
auch Meldungen aus NRW gehen ein und vereinzelt werden auch
Fälle aus anderen Bundesländern gemeldet, so u. a. aus
Sachsen-Anhalt. Zudem ist Schleswig-Holstein bereits seit Mai
großflächig betroffen.

Nachdem der vor einem Monat vom NABU über
die kooperativen Mitarbeiterinnen der Abt. Veterinärwesen und
Verbraucherschutz der Stadt Braunschweig zur Untersuchung ins
LAVES Veterinärinstitut Hannover eingesandt worden ist, kam nun
der Befund der Sektion: Trichomonadose! Damit gibt es nun einen
weiteren belegten Todesfall in dem mysteriösen
Grünfinken-Sterben, der durch diesen Vogelparasiten verursacht
wurde. Warum bis auf wenige Ausnahmen bisher fast ausschließlich
Grünfinken betroffen sind, ist weiterhin unklar. Klar scheint
hingegen inzwischen zu sein, dass es sich um eine Pandemie
handelt, also ein großflächiges Auftreten dieser
Infektionskrankheit. Dabei sind Trichomonaden ganz allgemein weit
verbreitet, vor allem bei Tauben aber z. B. auch bei
Wellensittichen, wo sie sich im oberen Verdauungstrakt einnisten
und dort über Monate oder sogar Jahre parasitieren
können, ohne dass der Vogel Krankheitssymptome
ausbildet. Dieses sind in erster Linie starkes
Aufplustern, lethargisches Verhalten (der Vogel wirkt apathisch
oder auch schläfrig, z. T. kurzatmig), fehlender
Fluchtreflex, zudem eventuell auch Schluckbeschwerden oder ein
verklebt wirkender Schnabel.
© Foto "Grünfinken an der Futtersäule": Ingo Ludwichowski
Folgende Empfehlungen möchte der NABU
nach Rücksprache mit
verschiedenen Veterinärmedizinern geben:
1.) Um der weiteren Ausbreitung
des Grünfinken-Sterbens entgegen zu wirken, sollten zur
Prophylaxe flächendeckend alle Sommer-Futterstellen entfernt
werden! Die Ansammlungen von Grünfink-Trupps und
der direkte Kontakt untereinander wie auch die Benutzung
desselben Futtersilos befördern eine Ansteckung mit dem
hochinfektiösen Erreger.
2.) Beim Fund eines toten Grünfinks sollten derzeit
aufgrund des potentiellen Trichomonadenbefalls insbesondere
auch Trink- und Badeschalen entfernt werden, da der Erreger im
Wasser bis zu 24 Stunden überleben kann. Ein regelmäßiger
Wasserwechsel ist hier leider nicht ausreichend und kann dem
Problem nicht entgegenwirken, da das Wasser bereits durch den
ersten infizierten Vogel wieder kontaminiert wird. Statt dessen
sollte man die Schalen gründlich mit heißem Wasser
reinigen und richtig austrocknen lassen, um die Keime abzutöten.
Wir empfehlen
allerdings ausdrücklich, Trink- und Badegelegenheiten nur
bei Verdachtsfällen zu entfernen, da gerade
in den Sommermonaten sehr viele Vogelarten dieses
Angebot dringend benötigen!
3.) Ähnliche
Symptome wie durch Trichomonaden können bei Singvögeln jedoch
u. a. auch durch Salmonellen hervorgerufen werden, so dass
betroffene - noch lebende oder frisch tote - Tiere auf jeden Fall
unverzüglich den Veterinärmedizinischen Untersuchungsämtern
der Länder (in Niedersachsen: Veterinärinstitut Hannover,
Eintrachtweg 17, 30173 Hannover) oder der örtlichen
Veterinärbehörde zur Untersuchung übergeben werden sollten!
Um einen besseren
Überblick über die Ausbreitung und den Verlauf der Epidemie zu
erhalten, bitten wir weiterhin die Bevölkerung, uns Fälle von
toten Grünfinken zu melden ( NABU.Braunschweig@t-online.de
).
Zur Aufklärung der Ursachen des Massensterbens könnte zudem
auch die Beantwortung folgender Fragen helfen:

Spenden
für unsere Naturschutzprojekte:
NABU
BezGrp. Braunschweig , Postbank Hannover,
BLZ 250 100 30 , Kto.-Nr. 81 011 - 304
05. Juni 2009
(herausgegeben von der
NABU-Bezirksgeschäftsstelle Braunschweig)
NABU deckt
rätselhaftes Grünfinkensterben auf -- Viele Vögel sterben an
Futterstellen
(Braunschweig) - Ein rätselhaftes Grünfinkensterben
beunruhigt zur Zeit die Naturschützer des
NABU. "Nachdem Mitte der Woche zwei Mitteilungen
über tote Grünfinken in der Geschäftsstelle des NABU
eingingen, hat eine NABU-interne Recherche noch weitere Fälle,
z. T. auch in anderen Bundesländern ergeben", so Carlo
Fuchs, Vorsitzender des NABU Braunschweig und Leiter der
Faunistischen Arbeitsgemeinschaft Südost-Niedersachsen des NABU.
"Seit Anfang Mai haben Vogelfreunde gehäuft tote
Grünfinken an ihren das ganze Jahr über betriebenen
Futterstellen gefunden, z. T. auch großräumig darüber hinaus.
Nach Auskunft des Kollegen Ingo Ludwichowski vom NABU
Schleswig-Holstein z. B. liegt die Summe der dem NABU dort
bekannt gewordenen Fälle aus einer Vielzahl von Ortschaften wie
Scharbeutz, Malente oder Mölln inzwischen bei über 200 Tieren!
Auch in Nordrhein-Westfalen wurden aus unterschiedlichen
Ecken des Münsterlandes bis jetzt mindestens 12
verendete Tiere verendeten Grünfinken
gefunden. Ebenso ist Hessen betroffen und in Niedersachsen
hat sich neben Lüneburg nun leider auch Braunschweig in die
Reihe dieser bis jetzt mysteriösen Todesfälle eingereiht. Dabei
hat die sehr umsichtige Naturfreundin aus Lamme, die
uns über inzwischen 7 tote Grünfinken innerhalb der
letzten Wochen informierte, ihre Futterstelle im
Prinzip vorbildlich betreut: benutzt wurde kein Futterhäuschen,
in welchem die Vögel zwischen dem Futter herum hüpfen und
dieses durch Kot verkeimen, sondern eine hygienisch einwandfreie
Futtersäule, und auch das Wasser einer zudem aufgestellten
Vogeltränke wurde täglich gewechselt und die Schale jedes
Mal gründlich ausgespült. Trotzdem traten auch dort solche
Todesfälle auf, wobei die Finken wie andernorts auch die
typische Symptomatik eines Trichomonadenbefalls zeigten, wie er
2008 bei Grünfinken insbesondere in Norwegen und
Großbritannien aufgetreten ist."
Bei Trichomonas gallinae aus der
Gruppe der Trichomonaden handelt es sich um sehr kleine,
einzellige Geißeltierchen (8 x 14 µm). Sie sind hochgradig
infektiös und übertragen sich rasch von einem Tier auf das
andere. Nach dem Befall verengt sich bei Vögeln der
Kropfausgang, mit der Folge einer starken Schwellung. Die
Tiere sind kurzatmig, da der geschwollene Kropf auf das
Atmungssystem drückt. Erkrankte Vögel wirken matt,
apathisch, schlafen überdurchschnittlich viel und ihr Gefieder
ist stark aufgeplustert. Zudem ist meist der Fluchtreflex kaum
noch vorhanden. Viele, jedoch nicht alle Tiere sterben
an der Infektion. Manche Vogelarten scheinen aber gegen den
Parasiten immun zu sein. Trichomonaden kommen auch im Rachen und
Schnabel des Vogels vor und gelangen so auch ins Trinkwasser.
Hier können sie rund 24 Stunden überleben. Ein weiterer
Infektionsweg ist die gegenseitige Fütterung bei Altvögeln oder
die der Jungtiere im Nest. Die Behandlung wild lebender Tiere ist
übrigens nicht möglich. Bei einem der toten Grünfinken aus dem
Münsterland konnte hingegen eine Legionellose als Todesursache
festgestellt werden, eine bakterielle Infektionskrankheit, die
meist durch abgestandenes Wasser begünstigt wird. An
Fütterungen ist daher auf penible Sauberkeit zu achten.
Grundsätzlich darf davon ausgegangen werden, dass an
Fütterungen mit herkömmlichen Vogelhäuschen eine ungeahnt hohe
Zahl von Vögeln durch verkeimtes Vogelfutter infiziert werden,
von denen sicher auch viele daran eingehen. Nur dass man deren
Sterben in der Regel nicht mitbekommt, weil die Tiere sich an
versteckt liegende Orte zurück ziehen. Nicht zu erklären ist
derzeit allerdings das Grünfinkensterben auch an den hygienisch
unbedenklichen Futtersäulen. Möglicherweise liegt die Ursache
hier in verunreinigt gekauftem Vogelfutter, was derzeit aber noch
völlig unklar ist.
......................................................................................................................................................................................© Foto "Grünfinken an
der Futtersäule": Rolf Jürgens
Zur Klärung der
Todesursache in Braunschweig hat der NABU jetzt den letzten
verendeten Grünfink sowie eine Futterprobe (gestreifte
Sonnenblumenkerne) inkl. Etikett der Futterpackung bei der
Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz der Stadt
zur Untersuchung übergeben. Problematisch für den Nachweis von
Trichomonaden ist allerdings, dass dieser in der Regel nur
an noch lebende oder frischtoten Tieren gelingt, da der
Einzeller nach 24 Stunden in einem toten Tier nur noch schwer
unter dem Mikroskop nachweisbar ist. Zur Aufklärung des
in verschiedenen Bundesländern auftretenden Massensterbens von
Grünfinken bittet der NABU deshalb die Bevölkerung um
Mithilfe. Vermutlich ist dieses Phänomen noch viel
verbreiteter, als bisher bekannt. Wer also selbst ähnliches
beobachtet, wird gebeten, dies umgehend dem NABU per eMail zu
melden: NABU.Braunschweig@t-online.de .
Trichomonas gallinae ist übrigens nicht auf den Menschen übertragbar. Allerdings existieren auch beim Menschen Trichomonaden, die wie Trichomonas vaginalis durch Geschlechtsverkehr übertragen werden. Legionellen hingegen, die sich vornehmlich in stehendem Wasser wenig benutzten Wasserleitungen mit Temperaturen zwischen 20 und 45 °C ansiedeln und vermehren können, sind für Menschen durchaus gefährlich.
Fachtagung "Invasive Pflanzenarten"
Am 17.
November 2009 findet in Niedersächsischen
Naturschutz-Akademie (NNA) in Schneverdingen eine Fachtagung zum
Thema "Invasive Pflanzenarten
was bedeuten sie für die biologische Vielfalt?" statt. Invasive, das heisst zur starken
Ausbreitung fähige, gebietsfremde Pflanzenarten, werden als eine
der größten Bedrohungen der biologischen Vielfalt angesehen, da
sie Ökosysteme massiv verändern können. Einige Arten enthalten auch für den Menschen
gefährliche Gifte oder verursachen Schäden in der
Landwirtschaft und im Gewässerschutz.
Im Übereinkommen über die Biologische Vielfalt (CBD, Rio 1992)
ist in Artikel 8h der Umgang mit invasiven Neophyten geregelt.
Die Unterzeichnerstaaten (auch Deutschland) haben sich darin
verpflichtet "
soweit möglich und sofern angebracht,
die Einbringung nicht heimischer Arten
zu verhindern, zu
kontrollieren oder ggf. zu beseitigen". Aktuell wird dies
durch das neue Bundesnaturschutzgesetz in § 40 nun
bundeseinheitlich geregelt. Was ist in Deutschland in Bezug auf
invasive Pflanzenarten bisher unternommen worden? Wie stellt sich
die Situation in Niedersachsen dar? Was ergibt sich aus der
Gesetzesnovelle für die einzelnen Länder? Welches sind die
Prognosen für invasive Pflanzenarten im Zeichen des
Klimawandels? In der Veranstaltung sollen diese und weitere
Fragen erörtert und diskutiert werden. Programm und Online-Anmeldung
Links:
Nachbar
Natur Ökologische Konzepte des NABU für Städte und
Dörfer. Aktiv werden kann jeder: einen naturnahen Garten oder
Balkon anlegen, Nistmöglichkeiten schaffen, sparsam mit Boden,
Wasser und Energie umgehen, ökologische Baustoffe verwenden -
all das trägt dazu bei, unser direktes Lebensumfeld lebenswerter
zu machen.
Der Haussperling, vom NABU zum Vogel des Jahres 2002 gewählt, ist wie
der Feldsperling ein typischer Kulturfolger, dessen Bestände
allgemein zurückgehen.
Umweltbundesamt, u. a. mit aktuellen Daten und Fakten zur
Umweltsituation in Deutschland.
www.foes-ev.de Der Förderverein Ökologische Steuerreform e. V.
informiert umfassend über Ziele und Möglichkeiten einer
Ökologischen Steuerreform.
http://www.soziale-welle.de Die soziale Welle Deutschlands versteht sich als
unparteiische Organisation sozialpolitischen Engagements der
Bürger. Der Grundgedanke hierzu war, eine Lobby für diejenigen
zu bilden, die sich Gedanken machen und sich engagieren wollen.
Spendenkonto:
NABU
BezGrp. Braunschweig , Postbank Hannover,
BLZ 250 100 30 , Kto.-Nr. 81 011 - 304
Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 100,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.
Sie können den NABU auch durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen! Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm und die Mitteilungsbroschüren. Außerdem bekommen Sie in unserem Shop Ermäßigungen auf Ferngläser, Spektive und Kalender, darüber hinaus Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren..... Gern senden wir Ihnen auch kostenlos verschiedenes Info-Material zu. Hier erhalten Sie zum Download (PDF) ein Beitrittsformular .
Fotoausstellung der "Initiative Natur in die Stadt"
Die "Initiative
Natur in die Stadt", an der auch der NABU beteiligt ist,
zeigt vom 27.08. - 29.09.2006 in der Brunsviga,
Karlstr. 35, eine Fotoausstellung zum Thema "Wild wachsende
Pflanzen im urbanen Lebensraum". Die Ausstellung soll
Denkanstöße im Hinblick auf den ästhetischen und ökologischen
Wert von Spontanvegetation in der Stadt vermitteln und den Reiz
wild wachsender Pflanzen im städtisch geprägten Lebensraum zum
Ausdruck bringen. Die in Zusammenarbeit mit der Foto-AG der VHS
Braunschweig erarbeitete Ausstellung wurde von der Deutschen
Bundesstiftung Umwelt gefördert und wird bis zum 29.09.2006 im
Erdgeschoss der Brunsviga gezeigt. Alle Bilder wurden von den
Teilnehmern der Foto-AG und den Mitgliedern der Initiative im
östlichen Ringgebiet aufgenommen.
Die Eröffnung der Fotoausstellung fand am 27.08. um
15.00 Uhr im Rahmen des Brunsviga-Hoffestes statt. Zur Eröffnung
wurden von Ulrich Welk (NABU), Jürgen Dittmann (BUND), Friedrich
Posnien (Foto-AG der VHS) und Gisela Stöckmann (Initiative)
einige einleitende Worte gesprochen.
Samstag 13.05.2006
NABU, VW und ABRA laden zu einem Aktionstag mit kostenlosen
Spritspar-Trainings ein
"Umweltschonend
Auto fahren" lautet das Motto eines Aktionstages, der am 13.
Mai in Braunschweig vom NABU, der Volkswagen AG und dem Autohaus
ABRA ausgerichtet wird. Von 10 bis 16 Uhr dreht sich im
Volkswagen-Autohaus ABRA in der Bevenroder Str. 10 fast alles um
das Thema "Wie spare ich Sprit?". Diese Frage
stellt sich wohl zurzeit jeder, der ein Auto besitzt. Nachdem die
Spritpreise in den letzten Jahren stark angestiegen sind, ist
auch wirtschaftlich ein Anreiz gegeben, sparsamer mit diesem
Rohstoff umzugehen. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt trägt der
sparsamere Umgang zudem auch zur Verbesserung der Klimasituation,
insbesondere der CO2 -Belastung unserer Umwelt, bei. Spritsparen
ist also auch der persönliche Beitrag jedes Autofahrers, die zu
erwartende Klimaveränderung ein wenig einzudämmen.
Kostenlos angeboten werden
daher während des gesamten Aktionstages ebenso spannende wie
nützliche Spritspar-Trainingsfahrten. Wer lernen möchte, wie
mit ein paar kleinen Änderungen am Fahrstil und ohne Zeitverlust
der Treibstoffverbrauch um bis zu 25% gesenkt werden kann, sollte
unbedingt am Spritspar-Training teilnehmen. Die Teilnehmer fahren
mit professionellen Trainern und Fahrzeugen aus dem aktuellen
Volkswagen-Programm zunächst eine bestimmte Strecke im gewohnten
Fahrstil. Ein Bord-Computer erfasst dabei den Verbrauch. Nach
einer Schulung wird die Strecke erneut zurückgelegt und der
Computer rechnet unbestechlich vor, wie weit der
"Bleifuß" zurückgenommen wurde. An den rund
30-minütigen Schulungen können im Verlauf des Aktionstages 41
Personen teilnehmen.
Start-
und Zielpunkt ist jeweils das Autohaus ABRA in
Braunschweig-Querum. Einfach vorbeikommen und testen. Wer
längere Wartezeiten vermeiden möchte bzw. sicher gehen will,
auch tatsächlich an einer der Schulungsfahrten teilnehmen
zu können, sollte sich allerdings lieber vorher beim NABU
Braunschweig einen der Trainingstermine zuteilen lassen (Tel.:
0531-798649 oder unter www.NABU-Braunschweig.de). Für alle
Trainingsteilnehmer gilt: Führerschein unbedingt mitbringen,
denn ohne ist keine Schulung möglich. An Informationsständen
sowie mit einer Klimaschutzausstellung gibt der NABU den
autofahrenden Bürgern viele praktische Tipps, Informationen,
aber auch Einblicke in zukünftige Entwicklungen. Vom NABU
Niedersachsen wird zudem das Energiesparmobil mit einer
Ausstellung und Materialien vor Ort sein. NABU
Energie-Fachberaterin Anja Schulenberg berät hier über die
allgemeinen Möglichkeiten von Energieeinsparungen,
energieeffizientem Bauen und Sanieren, regenerative Energien und
Klimaschutz. Für ein zusätzliches Rahmenprogramm zu der
Veranstaltung sorgt das Autohaus ABRA.
Auto fahren ist für die
meisten Menschen in unserer Gesellschaft selbstverständlich.
Jeder Bundesbürger legt im Schnitt 44 Kilometer am Tag zurück,
um von der Wohnung zum Arbeitsplatz zu kommen, Geschäfte und
Freizeitveranstaltungen aufzusuchen oder Freunde zu besuchen. 60%
benutzen dafür ihr Auto. Der zunehmenden Schadstofflast,
die uns und das Klima belastet, muss aktiv begegnet werden. Aber
auch die Preiserhöhungen der letzten Zeit lassen viele
Autobesitzer darüber nachdenken, wie der Kraftstoffverbrauch
gesenkt werden kann. Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen, wie
sich Mobilität und Umweltschutz, saubere Luft und geringe
Spritkosten besser vereinbaren lassen.
Die Tipps zum sparsamen
Fahren kann man übrigens auch in der Broschüre
"Umschalten - ganz einfach Sprit sparen" in
aller Ruhe zu Hause nachlesen. Das Heftchen gibt es am Aktionstag
kostenlos am Stand des NABU oder ansonsten in der
NABU-Geschäftsstelle.
Umschalten: Sprit sparen und Klima schützen
Spritspar-Trainings und die
10 wichtigsten Spritspar-Tipps
Der Verkehrsbereich gehört seit jeher zu
den Sorgenkindern, wenn es um die Umsetzung der nationalen
Klimaschutzziele geht. Während der Kohlendioxid-Ausstoß im
vergangenen Jahrzehnt um insgesamt 15 Prozent zurück ging, stieg
der des Verkehrs um mehr als 11 Prozent an. Forscher gehen davon
aus, dass dieser Trend noch einige Jahre anhalten wird. Steigende
Spritpreise führten in den vergangenen zwei Jahren dazu, dass
erstmals der Kraftstoffverbrauch zurückgegangen ist - doch das
reicht noch lange nicht aus.
Der NABU hat daher im Oktober 2001 das von Umweltbundesamt und
Bundesumweltministerium geförderte Projekt "Umschalten -
ganz einfach Sprit sparen" gestartet. Das Projekt leistet
einen praktischen Beitrag zur Kohlendioxidminderung und somit zum
Klimaschutz. In Zusammenarbeit mit VW sowie mit den regionalen
NABU-Gruppen wurden in insgesamt zwölf Städten
Spritspar-Aktionstage inklusive Testtrainings veranstaltet. Dabei
konnten die Besucher in von VW bereitgestellten Fahrzeugen
kostenlos Durchschnittsverbrauch und -geschwindigkeit messenen
und testen, wie sie ihren Spritverbrauch um bis zu 30 Prozent
senken können - und damit ihren Geldbeutel wie auch das Klima
schonen. Neben praktischen Tipps zum Spritsparen und der
Besichtigungsmöglichkeit von sparsamen Automodellen von VW kann
man sich auch in der Wanderausstellung "Klima &
Verkehr" über den Treibhauseffekt, neue Antriebssysteme und
sparsame Fahrweise informieren.
NABU Info-Set
bestellen
Oder Sie bestellen beim NABU für nur 2,55 Euro in
Briefmarken die handliche Broschüre "Umschalten - ganz
einfach Sprit sparen" mit vielen Spritspar-Tipps, einer
Parkscheibe mit Verbrauchsrechner sowie zwei pfiffigen
Aufklebern.
Die Bestell-Adresse für das NABU-Info-Set lautet: NABU
Bezirksgeschäftsstelle Braunschweig, Hochstr. 18, 38102
Braunschweig.
Die 10 wichtigsten Spritspar-Tipps
| · | Lassen Sie Ihren Motor nicht warmlaufen - fahren Sie direkt nach dem Starten los und schalten Sie bereits nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. |
| · | Fahren Sie stets im höchstmöglichen Gang. In der Regel können Sie bei Tempo 30 den dritten, bei 40 den vierten und bei 50 den fünften Gang einlegen. Niedertouriges Fahren schadet dem Motor keineswegs. |
| · | Ziehen Sie beim Beschleunigen die Gänge nicht hoch. Schalten Sie frühzeitig und geben Sie dafür mehr Gas. |
| · | Rasen Sie nicht auf der Autobahn - bei einer Geschwindigkeit über 100 Stundenkilometer steigt der Spritverbrauch überproportional an. Ein gleichmäßiges Reisetempo zwischen 100 und 130 Stundenkilometer vermeidet zudem häufiges Bremsen und Beschleunigen und spart so doppelt. |
| · | Gehen Sie bergab vom Gas. Werden Sie aufgrund der Bremswirkung des Motors zu langsam, nehmen Sie den Gang heraus und nutzen Sie den Schwung im Leerlauf so lange es geht. |
| · | Schalten Sie nicht nur an Bahnübergängen, sondern auch bei längeren Wartezeiten an der Ampel den Motor ab. Damit sparen Sie spätestens ab 30 Sekunden Sprit ein. |
| · | Verzichten Sie möglichst auf Extras wie eine Klimaanlage und setzen Sie vorhandene Extras sparsam ein. |
| · | Entrümpeln Sie Ihren Kofferraum und werfen Sie überflüssiges Gewicht ab. Auch Volltanken bringt unnötigen Ballast, daher besser immer nur halbe Tankfüllungen nachtanken. |
| · | Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Reifendruck. Orientieren Sie sich am empfohlenen Druck für volle Beladung. |
| · | Verwenden Sie bei nächsten Ölwechsel synthetisches Leichtlauföl, beim nächsten Reifenwechsel Leichtlaufreifen. |
| Testen Sie diese Tipps. Sie werden feststellen, dass Sie ohne Komfort- und Zeitverlust erheblich weniger Sprit verbrauchen. Ganz nebenbei helfen Sie, unser Klima zu schützen. |
Linktipps
| Ausführliche Informationen zum Thema "Sprit sparen" erhält die 15-seitige Broschüre "Sprit sparen und mobil sein" des Umweltbundesamtes (UBA), auch als Download erhältlich unter http://www.umweltbundesamt.de/verkehr/mobil/downloads/sprit_sparen.pdf . |
| Ausführliche Informationen zum Thema Klima und Treibhauseffekt erhalten Sie auf der Internetseite des Max-Planck-Instituts für Meteorologie unter www.mpimet.mpg.de/Sonstiges/Frequently Asked Questions. |
| Weitere
Informationen zum sparsamen Autofahren finden Sie über
das Projekt ECO-Driving unter www.ecodrive.org. An dem internationalen Projekt ist der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) beteiligt. |
| Über die Initiative "Klimagasminderung im Straßenverkehr" von Umweltbundesamt, DVR und anderen Organisationen informiert die Deutsche Umwelthilfe auf Ihrer Homepage www.duh.de unter "Projekte & Aktionen". Hier können Sie auch auf eine umfangreiche Liste der aktuellen Spritspartrainingsangebote zugreifen. |
| Wenn Sie sich mit dem Gedanken beschäftigen, ein neues Auto zu kaufen, empfehlen wir Ihnen wärmstens die jährlich erscheinende "VCD-Autoumweltliste" des Verkehrsclubs Deutschland e.V. Sie können die Liste ganz einfach über den Versand des VCD unter der Telefonnummer 0228.9858532 oder online unter der Internetadresse www.verkehrsclub-deutschland.de bestellen.Ausführliche Informationen zum Thema Klima und Treibhauseffekt erhalten Sie auf der Internetseite des Max-Planck-Instituts für Meteorologie unter www.mpimet.mpg.de/Sonstiges/Frequently Asked Questions. |
| Ausführliche mit z. T. in die Tiefe gehenden Erläuterungen der Hintergründe erhält man in dem Buch von Dieter Voigt "Schlau fahren, Sprit sparen 44 Praxistipps für Autofahrer", erschienen im expert Verlag (2. aktualis. Aufl. 2005, 85 S., kart., 16,- Euro). |
Vorlegung
eines Aktionsplans zur Luftschadstoffreduzierung für
Braunschweig gefordert
Unterschriftensammlung für Aktionsplan und für
Wiederaufstellung des Messcontainers in der Innerstadt
(Braunschweig) - Die
Pressemitteilung des Umweltbundesamtes vom 14.12.2005 über die
Feinstaubbelastung in Deutschland nimmt der NABU zum Anlass, auf
die in der Stadt Braunschweig fortdauernde Nicht-Einhaltung
der EU-Luftqualitätsrahmenrichtlinie und deren
Tochterrichtlinien hinzuweisen. Zu den Informationen,
welche die vom UBA erstellte Link-Sammlung bietet,
gehört letztendlich auch die Bestätigung, dass
Niedersachsen in puncto Luftreinhaltung zu den bundesdeutschen
Entwicklungsländern gehört.
Nach Aussagen der Stadt Braunschweig liegt
die Zuständigkeit zur Luftreinhaltung beim Niedersächsischen
Umweltministerium (NMU) in Hannover. Außer der im Frühjahr von
dort verlauteten Absichtserklärung, spätestens in diesem
Herbst die Erstellung eines Aktionsplans zur
Luftschadstoffreduzierung in Braunschweig abzuschließen,
ist seitens des NMU jedoch nach wie vor nichts
geschehen. Da laut EU- Kommission in Gesamteuropa jährlich 310
000 Menschen vorzeitig an den Folgen von Ozon und Feinstaub
sterben, sollte die EU-Luftqualitätsrahmenrichtlinie EG-RL 96/62
und deren Tochterrichtlinie 99/30/EG zur Außenluftqualität, die
den zugelassenen Grenzwert für gesundheitsschädliche
Feinstäube (PM10) festlegt, bis 2001 umgesetzt werden. Neben
einheitlichen Methoden für die Beurteilung der Luftqualität
verlangt die EU-Richtlinie von den Kommunen insbesondere
auch Aktionspläne zur Einhaltung der vorgegebenen Werte.
Ebenso besteht die Verpflichtung, die Bevölkerung über die
aktuelle Luftverschmutzung zu informieren.
Mit Abbau des Messcontainers am
Bohlweg ist die Beurteilung der seitens der Messstation
dokumentiert schlechten Luftqualität der braunschweiger
Innenstadt jedoch unmöglich geworden, wodurch folglich auch den
Bürgern ihr Recht auf Information beschnitten wurde. Der NABU
als einer der Träger des "Braunschweiger Bündnis´ für
saubere Luft" fordert den Niedersächsischen Umweltminister
Sander deshalb auf, den im April unter dem Vorwand der
Bauarbeiten vom Bohlweg entfernten Messcontainer nun endlich
wieder aufstellen zu lassen, um den Verpflichtungen der
EU-Rahmenrichtlinien nachzukommen. Die damals nachgeschobene
Begründung, die Messstation müsste jetzt in einer anderen
Kommune eingesetzt werden, obwohl am Bohlweg sogar die
festgelegte Anzahl von maximal 35
Grenzwertüberschreitungen pro Jahr bereits im April
überschritten wurde, ist anhaltend rechtswidrig. Das Recht auf
Information und Gesunderhaltung ist nicht teilbar, sondern
die Landesbehörde steht statt dessen in der Pflicht, in
benötigter Anzahl Messstationen zur Verfügung zu stellen
bzw. falls erforderlich zu beschaffen.
Seit Abzug des Meßontainers aus der
braunschweiger Innenstadt kommt das NMU seinen durch die
EU-Richtlinie auferlegten Kontroll- und
Informationsverpflichtungen nicht mehr nach und kann weder
die Wirksamkeit der von der Stadt Braunschweig im April
eingeleiteten Sofortmaßnahme beurteilen, noch die
Bevölkerung über die Luftverschmutzung informieren und bei
Überschreitungen gegebenenfalls warnen. Ob die durch die Stadt
am 11.04.2005 angeordnete innerseitige Sperrung des
Wilhelminischen Ringes für LKW auch tatsächlich zu einer im
wahrsten Sinne des Wortes messbaren Verbesserung der
Luftqualität geführt hat, kann folglich nicht beurteilt werden.
Da jedoch im Gegenzug die Filterfunktion des Schloßparkes
inzwischen nicht mehr vorhanden ist und die getroffene
Regelung nicht für den Lieferverkehr des Einzelhandels gilt, ist
dies allerdings mehr als zweifelhaft. Insbesondere mit Blick
auf die Kinder sowie alte und kranke Menschen ist das ein
unhaltbarer Zustand.
Im Rahmen eines "Bündnis für saubere
Luft" ruft der NABU deshalb gemeinsam mit anderen
Organisationen zur Unterstützung einer an den niedersächsischen
Umweltminister gerichteten Unterschriftensammlung auf, in welcher
die sofortige Wiederaufstellung des Messcontainers am Bohlweg
sowie das Vorlegen eines Aktionsplans zur
Luftschadstoffreduzierung in Braunschweig gefordert wird.
Anlaufstelle, auch für die Ausgabe von Unterschriftenlisten, ist
die NABU-Bezirksgeschäftsstelle Braunschweig in der Hochstr. 18.
=> Flugblatt "Feinstaub-Belastung in Braunschweig" des "Bündnis für saubere Luft" (PDF, 160 KB)
=> Unterschriften-Liste zum Download (PDF, 30 KB)
Kein Grund zur Panik:
Tipps zum Umgang
mit Bienen,
Wespen und Hornissen
Tipps zum Umgang mit Schnecken ohne Gift
Nacktschneckenplage nicht mit
Gift bekämpfen
NABU rät zu Kalk,
Schneckenzäunen und Absammeln
In feuchten Sommern können Nacktschnecken Gartenbesitzer schier zur Verzweiflung bringen. Die Liste der Rezepte gegen Schnecken ist groß, doch nur die Kombination mehrerer Methoden verspricht Chancen auf Abhilfe. Das massenhafte Auftreten gerade von Nacktschnecken zeigt, dass das natürliche Gleichgewicht gestört ist. Der NABU empfiehlt deshalb vor allem, die natürlichen Feinde der Nacktschnecken zu fördern. Ein naturnaher Garten, der Nützlingen Unterschlupf bietet, ist von vornherein besser gegen Schnecken gewappnet. Massenvermehrungen von Nacktschnecken kommen hier nur selten vor. Zu den Vertilgern von erwachsenen Nacktschnecken gehören Igel und Spitzmäuse, Vogelarten wie Amseln, Stare und Elstern, außerdem Kröten und Blindschleichen. Diese Tiere fühlen sich am ehesten in einem naturnah gestalteten Garten wohl.
Um gefährdete Pflanzen herum sollte man den Boden möglichst offen halten und nicht oder nur sehr dünn mulchen, damit der Boden abtrocknen kann. Schnecken brauchen viel Feuchtigkeit - Trockenheit ist deshalb ihr größter Feind. Probate Mittel sind auch die im Fachhandel erhältlichen aber teuren Schneckenzäune, welche von den Tieren nicht überklettert werden können, sowie das Streuen von Sägemehl oder Kalkstreifen. Schnecken meiden raue Oberflächen und der Kalk verätzt ihre Sohle. Bei Regen ist diese Methode aber nur bedingt wirksam oder muss häufig wiederholt werden.
Die eingeschleppte Spanische Wegschnecke - ein
nicht unproblematischer Neubürger
Bei starkem Befall ist ein regelmäßiges
Absammeln der Tiere sinnvoll. Hohl liegende Bretter mit
pflanzlichen Abfällen als Köder oder große Blätter (zum
Beispiel Rhabarber) dienen als Verstecke für die Schnecken,
unter denen man sie dann täglich absammeln kann. So kann man
auch der eingeschleppten Spanischen Wegschnecke (auch als
Kapuzinerschnecke bekannt) Herr werden, die bei Massenvorkommen
unsere heimischen Nacktschnecken verdrängt. Sie wird wegen ihrer
starken Schleimabsonderung selbst von Igeln oder Kröten meist
verschmäht und ist auch gegen Trockenheit vergleichsweise wenig
empfindlich.
Unter den gehäuselosen Nacktschnecken bereiten neben der
Spanischen Wegschnecke vor allem die Gartenwegschnecke und die
Ackerschnecke Probleme. Die bis vier Zentimeter große
Gartenwegschnecke ist grau bis schwarz gefärbt, ihre Sohle ist
gelblich bis orange. Sie bevorzugt ein Leben am Boden und in der
obersten Bodenschicht. Hauptnahrung sind dem gemäß Wurzeln und
weniger die grünen Pflanzenteile. Die Ackerschnecke wird bis
fünf Zentimeter groß. Farbe: gelblichweiß bis braun, oft mit
netzartiger Zeichnung. Die Sohle ist hell gefärbt. Sie klettert
gerne auf Pflanzen hinauf, um dort zu fressen. Die Jungschnecken
leben dagegen vorwiegend im Boden. Gefährdet sind also alle
Pflanzenteile und Pflanzenarten.
Beachten sollten Gartenbesitzer auch, dass längst nicht alle Schneckenarten Schäden anrichten. Gehäuseschnecken wie zum Beispiel die Schnirkelschnecken leben überwiegend von totem Pflanzenmaterial und helfen so bei der Humusbildung mit. Die große Weinbergschnecke sie steht übrigens unter Naturschutz hilft dem Gärtner sogar, denn sie frisst auch die Eigelege der Nacktschnecken auf.
Die geschützte Weinbergschnecke frisst mit
Vorliebe auch Nacktschnecken-Gelege
Die Maßnahmen im Einzelnen
Vorbeugen
Die überwinternden Schneckengelege bestehen oft auf mehreren
hundert Eiern. Zur Vernichtung der Eier kann man zum Beispiel die
Beete entweder im Spätherbst nach den ersten Frösten
tiefenlockern oder auch im zeitigen Frühjahr gründlich
durchhacken. Solche Maßnahmen können aber das Bodenleben
insgesamt beeinträchtigen, sie wiedersprechen damit den
Grundsätzen des biologischen Gärtnerns.
Eine verträgliche und generell wirksame Maßnahme ist es,
gefährdete Beete nicht abends, sondern frühmorgens zu gießen,
so dass die nachtaktiven Schnecken die Feuchtigkeit nicht mehr
zur Nahrungssuche ausnutzen können. Statt flächendeckender
Bewässerung empfiehlt es sich außerdem, jede Pflanze alle zwei
bis drei Tage einzeln und kräftig zu gießen, damit die
Schnecken keine größeren feuchten Flächen finden, auf denen
sie sich fortbewegen können.
Förderung natürlicher Feinde
Ein naturnaher Garten, der Nützlingen Unterschlupf bietet, ist
von vornherein besser gegen Nacktschnecken gewappnet.
Massenvermehrungen kommen hier nur selten vor. Zu den Vertilgern
von erwachsenen Schnecken gehören Igel und Spitzmäuse,
Vogelarten wie Amseln, Stare und Elstern, außerdem Kröten und
Blindschleichen. Über Eigelege und Jungschnecken machen sich
gerne Laufkäfer Laufkäferlarven her, ebenso Glühwürmchen und
ihre Larven, Hundertfüßler und Weinbergschnecken.
Abschrecken durch Pflanzen
Bohnenkraut und Kamille, ringförmig um die Beete gepflanzt,
haben den Ruf, Schnecken abzuschrecken. Doch Schnecken entwickeln
durchaus unterschiedliche Geschmäcker. Es kommt also auf den
Versuch an.
Abhalten durch Schneckenzaun
Schneckenzäune sind hoch wirksam, jedoch eine teure
Angelegenheit. Der Trick der Metall-Schneckenzäune ist ihr
abgewinkeltes Profil, das die Nacktschnecken nicht überwinden
können. Schneckenzäune sind bei den Herstellern sowie in
Baumärkten und Gartenfachgeschäften erhältlich. Der schönste
Schneckenzaun ist jedoch vergebens, wenn nicht alle
miteingezäunten Nacktschnecken abgesammelt werden. Die Zäune
sollten wenigstens zehn Zentimeter tief im Boden verankert werden
und ungefähr genauso hoch aus dem Boden heraus ragen. Sie
müssen frei stehen und dürfen keinen Kontakt mit Gemüse oder
Gras haben.
Abhalten durch Streu und Kalk
Schutzringe um Gemüsebeete aus Sägemehl, Steinmehl oder
Branntkalk halten Schnecken durch ihre entfeuchtende Wirkung
fern. Außerdem verätzt der Kalk ihre Sohle. Nach Regenfällen
oder starker Taubildung müssen die Sperrstreifen aber erneuert
werden, da zum Beispiel der Branntkalk dann seine Wirksamkeit
verloren hat. Wie beim Schneckenzaun gilt: Innerhalb der
Sperrstreifen müssen alle Schnecken gründlichst abgesammelt
werden. Sperrstreifen erfordern einiges am Platz:
Branntkalkstreifen sollten 30 Zentimeter breit sein, Sägemehl
sollte mindestens fünf Zentimeter mächtig und in einer Breite
von einem halben bis einem Meter gestreut werden.
Töten in der Bierfalle
Bierfallen gelten als Klassiker der Schneckenbekämpfung, sind
aber mit Vorsicht zu genießen. Die Anlockwirkung des Bieres kann
leicht zum Bumerang werden, denn leicht werden so auch
Nacktschnecken aus dem Nachbargarten oder von außerhalb
angelockt. Nur ein geringer Teil der angelockten Tiere fällt
auch in die Bierbecher hinein. Damit keine anderen Gartenbewohner
hineinfallen und ertrinken, dürfen die Beckerfallen nicht
ebenerdig eingegraben werden.
Töten per Hacke
Nacktschnecken lassen sich mühelos mit einer Gartenschere
durchschneiden oder mit einer Hacke zerteilen. Das ist allerdings
ebenso wenig Jedermanns Sache wie das "todsichere"
Überbrühen mit heißem Wasser. Wichtig: Die getöteten Tiere
müssen eingesammelt und kompostiert oder vergraben werden, um
nicht weitere Schnecken anzulocken. Um der Ausbreitung von
Krankheitserregern vorzubeugen, haben die Schnecken nämlich die
Eigenart, ihre toten Artgenossen aufzufressen. Tote Schnecken
locken also zahlreiche weitere Tiere an, die nach dem Verzehr der
Leichen gerne den Salat zum Dessert nehmen.
Absammeln
Das Absammeln von Schnecken ist grundsätzlich eine sehr wirksame
Methode. Um nicht zu lange suchen zu müssen, kann man den
Schnecken Verstecke und Schlafplätze anbieten, aus den sie dann
abgesammlt werden. Geeignet sind Holzlatten zwischen den Beeten,
alte Dachziegel, umgedrehte Blumentontöpfe oder
Orangenschalenhälften. Die beste Zeit zum Schneckensammeln ist
spät abends oder nach einem warmen Regen ganz früh morgens.
Enten und Hühner
Ausgezeichnete Nacktschneckenvertilger sind Indische Laufenten
und Khaki-Campell-Enten. Hühner sind gut geeignet, das
umliegende Gelände von Scheckengelegen zu säubern. Enten oder
Hühner lohnen sich aber nur für große Gärten und man muss
natürlich für ihre artgerechte Haltung sorgen.
Links,
Bücher und Adressen
Links
Was tun gegen die Schneckenplage? Faltblatt
der baden-württembergischen Landwirtschaftsverwaltung zum
PDF-Download
Schnecken im Garten. Ausführliche Info des
österreichischen Umweltbundesamtes.
Schnecken
im Garten. Gut gemachte Info im Rahmen einer
Weichtiere-Enzyklopädie.
Weitere
allgemeine Links zu Schnecken und Weichtieren...
Bücher
Robert Sulzberger: Wenn Schnecken zur Plage werden. 111
Tipps zur naturgemäßen Abwehr. 94 Seiten. 5 Euro. BLV
1999. ISBN 3-405158052.
Claudia Graber & Henri Suter: Schneckenbekämpfung ohne Gift,
erfolgreich und dauerhaft. 64 Seiten. 7,50 Euro. Kosmos
1999. ISBN 3-440074455.
Hersteller und Vertreiber von
Schneckenzäunen
Arion, Franz Josef Haseneder, Am Schmidberg 21, 85669
Reithofen, Tel. 0 81 24-53 87-0, info@hag-ideen.de, www.hag-ideen.de/arion/arion.htm
Dipl.-Ing. Nicola Krämer, Am Plessenfelde 13, 30659 Hannover,
Tel./Fax 05 11-6 49 87 18, nicola.kraemer@t-online.de,
www.schneckenzaun.com
Hans-Jürgen Dippel, Schorenstraße 5a, 78337 Öhningen, Tel. 0
77 35-10 34, info@schneckenfrust.de,
www.schneckenfrust.de
Irka Schneckenzaun, Rita Moser, Höhstigl 4, 86508 Rehling, Tel.
0 82 37-55 88, Fax 0 82 37-63 23, info@irka-schneckenzaun.de,
www.irka-schneckenzaun.de
Biokeller, Konradstraße 17, 79100 Freiburg, Tel. 07 61-70 63 13,
Fax 07 61-70 63 14, info@biokeller.de,
www.biokeller.de/garten/schneckenzaun.html
NABU
Baupreis 2003
Wohnhaus
in Braunschweig ausgezeichnet
Mit einer Anerkennung für nachhaltiges
Bauen und Renovieren wurde jetzt ein Wohnhaus in Braunschweig
ausgezeichnet. Damit erhielt das Objekt, das von dem
braunschweiger Architekten Jean-Elie Hamesse ausgeführt wurde,
eine von sechs Auszeichnungen, die im Rahmen des vom NABU
bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerbs NABU Baupreis
2003 für flächensparendes, ressourcenschonendes Bauen
vergeben wurden.
In dem Bauobjekt von Hans und Ilona Schünke wurden
hervorragende Lösungen für die Aufstockung eines
Flachdachbungalows gefunden, erläutert Ulrich Welk, Leiter
der AG Stadtökologie des NABU Braunschweig. Wir freuen uns
sehr, dass eine der Auszeichnungen zum NABU-Baupreis an einen
Preisträger aus unserer Region geht. Zu besichtigen ist
das preisgekrönte Bauwerk in Mascherode, Alter Rautheimer Weg
47.
Flachdachbungalows sind in den 70er Jahren häufig gebaut
worden. Sie stellen insbesondere vor dem heute offenbar werdenden
ungehemmten Wachstum der Siedlungsfläche eine bedenkliche
Verschwendung von Fläche dar. Die Möglichkeiten einer
Aufstockung und damit der Schaffung zusätzlichen Wohnraumes ohne
zusätzliche Versiegelung von Boden sind oft durch restriktives
Baurecht begrenzt. Geschossflächenzahl (GFZ) und/oder
Beschränkungen bei der Dachneigung setzen der Vermehrung von
Wohnfläche enge Grenzen.
Die Lösung des Architekten, trotz einer Beschränkung der
Dachneigung von 12° sowie einer bereits weitgehend ausgereizten
GFZ zusätzlichen Raum zu schaffen, hat die Jury beeindruckt.
Darüber hinaus gefiel die für die Aufstockung gewählte gut
gedämmte Holzständerbauweise, welche die schlechte
Wärmedämmung des Flachdaches ausgleichen konnte. Auf eine
Vergrößerung der Heizungsanlage konnte aus diesem Grunde
verzichtet werden. Beim Ausbau wurde außerdem Wert auf die
Verwendung naturbelassener Baustoffe gelegt, verbleibende
Flachdachbereiche wurden extensiv begrünt.
Insgesamt
ein sehr gutes Beispiel für mehr Wohnraum ohne mehr
Flächenverbrauch, und das auf ökologisch gutem Niveau, so
Ulrich Welk vom NABU. "In Deutschland werden täglich 1,3
Millionen Quadratmeter Freiflächen für Siedlungs- und
Verkehrszwecke verbaut. Die Forderung einer nachhaltigen
Siedlungsentwicklung ist ein zentraler Teil der NABU-Kampagne
`Nachbar Natur', welche die Reduzierung des Landschaftsverbrauchs
auf Null bis zum Jahr 2010 zum Ziel hat."
Übereichung der
Auszeichnung an den Architekten sowie der Plakette zur Anbringung
am Haus an die Bauherren Ilona + Hans Schünke;
von links: Carlo Fuchs
(NABU Vorstand), Jean-Elie Hamesse (Architekt), Ilona + Hans
Schünke (Bauherren), Ulrich Welk (Leiter der NABU AG
Stadtökologie)
Kein
Diesel ohne Filter
Automobilindustrie soll ab Sommer 2003 nur
noch Dieselfahrzeuge mit Rußfilter verkaufen
Ein breites gesellschaftliches Bündnis aus
Umweltverbänden, Automobil- und Verkehrsclubs,
Gesundheitsexperten und Kinderschutzorganisationen hat
am 25. November in Berlin die Initiative
KEIN DIESEL OHNE FILTER ins Leben gerufen.
Dieselfahrzeuge sollen ab Sommer 2003 grundsätzlich nur noch mit
Rußfilter oder einer gleichwirksamen Technologie verkauft
werden. Zur Begleitung der Markteinführung soll die
Dieselrußfilterung Mitte 2003 steuerlich gefördert werden.
Unterstützer des breiten gesellschaftlichen Bündnisses
sind die Deutsche Umwelthilfe e.V., der Verkehrsclub Deutschland
(VCD), der Deutsche Kinderschutzbund, der Deutsche
Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt und Naturschutz
Deutschland (BUND), der NABU sowie als wissenschaftlicher Berater
der Initiative die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der ADAC
begleitet die Initiative technisch.
Schwere Vorwürfe richteten
die Organisationen an die deutsche Automobilindustrie. Im
Gegensatz zu französischen und italienischen
Automobilherstellern verweigere sie sich der Markteinführung der
Dieselrußfilter. In einem am Montag in Berlin veröffentlichten
Brief an die Automobilfirmen wurden diese aufgefordert, ab dem 1.
Juli 2003 nur noch Dieselfahrzeuge mit Rußfiltern oder
vergleichbar wirksamen Technologien zu verkaufen. Darüber hinaus
sollen für Altfahrzeuge Nachrüstsätze entwickelt und angeboten
werden.
Analog zur Einführung des Katalysators, soll die
Dieselrußfiltertechnologie steuerlich gefördert werden. Jürgen
Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe als
Koordinator des Aktionsbündnisses, fordert hierzu von der
Bundesregierung, in Abstimmung mit den Bundesländern das
Kraftfahrzeug-Steuergesetz dahingehend zu verändern, dass der
Steuervorteil für Neufahrzeuge mit Dieselrußfilter bei 300
liegt, für Altfahrzeuge bei 600 . Durch eine
höhere Besteuerung von Dieselfahrzeugen ohne Filtertechnologie
soll die Förderung insgesamt aufkommensneutral gestaltet werden.
Der ADAC, der die Initiative technisch begleitet, führte
mit dem Umweltbundesamt einen Langzeittest durch. Wir haben
einen Pkw mit Rußfilter über eine Distanz von 80.000 km
getestet, mit dem eindeutigen Ergebnis, dass praktisch keine
Partikel mehr ausgestoßen wurden. Negative Folgen für Verbrauch
und Lebensdauer des Motors waren nicht feststellbar, so Dr.
Axel Friedrich vom Umweltbundesamt.
Rußfilter, welche die Pkw-bedingten Rußemissionen um das
10.000-fache reduzieren, werden durch die Automobilhersteller
Peugeot, Citroen und Fiat bereits heute erfolgreich eingesetzt.
Es ist schlicht skandalös, dass besonders die deutschen
Autohersteller seit über 15 Jahren mit den gleichen, schwachen
Argumenten die Einführung des Partikelfilters blockieren
sagt Gerd Lottsiepen, Umweltexperte des Verkehrsclub Deutschland
(VCD).
Stefan Bundscherer, Sprecher des BUND e.V., erläutert die
gesundheitlichen Folgen der Dieselrußbelastung: "Dieselruß
tötet, der Filter aber rettet Leben. Mit einer klaren
Entscheidung pro oder contra Rußfilter hält die Bundesregierung
den Schlüssel in der Hand, jährlich 8000 Lungenkrebsfälle zu
vermeiden."
Dr. Dieter Schwela, wissenschaftlicher Berater der
Initiative von der Weltgesundheitsorganisation WHO, hebt
insbesondere die Gefahren der Dieselpartikel für Kinder hervor:
Kinder sind den Dieselpartikeln schutzlos ausgeliefert, da
die Dieselpartikel auf Kopfhöhe der Kinder emittiert werden.
Zudem ist die Lungenabwehr bei Kindern noch nicht voll
entwickelt, und die Dieselpartikel gelangen somit schneller in
den Blutkreislauf. Daher müssen besonders die Kinder vor
den Gefahren des Dieselrußes geschützt werden, appelliert
die Allianz an die Adresse der Automobilindustrie und der
Politik.
Vor diesem Hintergrund verlangt die Initiative KEIN
DIESEL OHNE FILTER die steuerliche Förderung des
Rußfilters spätestens zum 1. Juli 2003. Die Automobilindustrie
wurde zugleich aufgefordert, zur Einführung des Rußfilters bis
zum 20. Dezember 2002 verbindlich Stellung zu beziehen. Diese
Auskunft wird in einer Marktübersicht über saubere
Dieselfahrzeuge Anfang Januar 2003 als Basis für
Kaufentscheidungen veröffentlicht.
Grundsatzpapier
"Kein Diesel ohne Filter" (PDF-Dokument, 153 KB)