Bezirksgruppe Braunschweig e.V.


Beobachtungsturm in Riddagshausen abgebrannt
Wir planen den Wiederaufbau und bitten um Spendenunterstützung

In der Nacht zum 29. August 2011 ist im Naturschutzgebiet Riddagshausen der am Schapenbruchteich stehende Beobachtungsturm abgebrannt. Um 0:52 Uhr ging der Notruf in der Hauptwache der Feuerwehr ein, nachdem ein aufmerksamer Braunschweiger von der Berliner Straße aus den Feuerschein bemerkt hatte. Aber die ausrückenden Wehren aus Volkmarode und Riddagshausen konnten das komplett aus Holz errichtete Bauwerk nicht mehr retten - es brannte völlig aus. Dabei war der Aussichtsturm noch relativ jung: erst im Winter 1997/1998 war er nach zweijähriger Vorbereitungsphase und mit Hilfe vieler Sponsoren durch das "Naturschutzzentrum Riddagshausen", einem damaligen gemeinsamen Projekt von NABU und BUND, errichtet worden. Seitdem war der Turm im Riddagshäuser Teichgebiet der Anlaufpunkt für viele Naturbegeisterte und die im NABU aktiven Ornithologen.
Umso ärgerlicher ist nun, dass seitens Feuerwehr und Polizei in der Ruine Brandbeschleuniger gefunden wurde. Und wie sich inzwischen herausgestellt hat, wurde am Wochenende beobachtet, dass unter dem Holzturm von mehreren Männern gegrillt wurde. Abgesehen davon, dass man das Hantieren mit Grillkohle an einem Holzbauwerk wohl unstreitig als wahren Geniestreich bezeichnen kann, ist offenes Feuer bzw. Grillen natürlich im gesamten Naturschutzgebiet streng verboten. Es erscheint jedoch eher unwahrscheinlich, dass es sich hier eventuell um fahrlässige Brandstiftung gehandelt hat, sondern man muss wohl davon ausgehen, dass der Brand vorsätzlich gelegt wurde.

Der NABU hat daher Strafantrag gestellt und zudem eine Belohnung von 300,- Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. Zeugen sind gebeten, sich bei der Polizeistation Volkmarode zu melden (Am Feuerteich 7, Tel. 0531-2361766 oder 0531-476-3415).

Damit die Finanzierung eines neuen Beobachtungsturmes für das Europareservat möglichst bald von uns geschultert werden kann und wieder ein Ausblick über den Schapenbruchteich möglich ist, bittet der NABU alle Naturfreunde um Spenden unter dem Stichwort "Aussichtsturm" auf unser
Spendenkonto: NABU Braunschweig , Postbank Hannover , BLZ 250 100 30 , Kto Nr. 81011- 304.


 

Arbeitsgemeinschaft „Europareservat Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet“

Seit Anfang des letzten Jahrhunderts betreuen Ornithologen des NABU (früher: Bund für Vogelschutz) das Gebiet um die Riddagshäuser Teiche. Seit den 1950er Jahren wurden die Beobachtungsdaten zur Vogelwelt kontinuierlich aufgenommen und in einer inzwischen höchst umfangreichen Datei systematisch gesammelt. Damit wurde eine Tradition fortgeführt, die bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht, wobei sowohl die Brutvogel- als auch die Gastvogelvorkommen festgehalten wurden. Die Betreuung des Gebietes weiter fortzuführen und damit den Artenbestand und die Bestandsentwicklung der einzelnen Arten zu überwachen, ist heute ein ebenso wichtiges Aufgabenfeld des NABU wie vor Jahrzehnten.

Von Mai 2000 bis Herbst 2002 wurde die Bestandserfassung der wassergebundenen Vogelarten in Riddagshausen noch durch eine weitere Maßnahme in ihrer Genauigkeit erhöht: zusätzlich zu den Begehungen fanden im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde in wöchentlichem Abstand Befahrungen des Schapenbruchteichs statt. Diese Befahrungen sind, bedingt durch allgemeine Bestandsrückgänge vieler Arten, unbedingt erforderlich. Das Erbringen von Nachweisen zum Vorkommen bestimmter, gebietsspezifischer Vogelarten, sofern sie denn vorkommen, ist zur Aufrechterhaltung der höchsten Schutzkategorien eine Notwendigkeit. Bei den gemäß der EU-Richtlinie turnusmäßig von den Bundesländern durchzuführenden Gebietsüberprüfungen können mangelhafte Datenlage auf Seiten der Naturschutzbehörden und dort fehlende Kenntnisse über das Vorkommen sogenannter wertgebender Arten bei der jetzigen politischen Führung des Niedersächsischen Umweltministeriums ansonsten schnell zum Verlust des Schutzstatus führen - so geschehen bei der ungerechtfertigten Teillöschung des Wedder Teichgebietes aus dem EU-Vogelschutzgebiet.

Der Schapenbruchteich, Kernzone des Europareservats (April 2009)
Der Schapenbruchteich, Kernzone des Europareservats (April 2009) © Carlo Fuchs

Aus ökologischer Sicht stellt der Schapenbruchteich den mit Abstand wertvollsten Gewässerbereich und die Kernzone des Europareservats Riddagshausen dar. Mit Hilfe von EU- und Landesmitteln bei nur 20%iger Kostenbeteiligung der Stadt Braunschweig wurde 2003 von der Stadt Braunschweig in einer mehrmonatigen und technisch schwierigen Maßnahme die zur Erhaltung des Gebietes dringend erforderliche Beseitigung einer mächtigen Faulschlammauflage des Teichbodens sowie ein ganzer Katalog weiterer Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Dabei wurde Schlamm 50.000 qbm entnommen sowie u. a. große Bereiche der ausgedehnten Schilfflächen in einer Grössenordnung von rund entbuscht. Das Konzept hierfür wurde von der Abt. Umweltschutz der Stadt Braunschweig in engster Abstimmung mit der Bezirksregierung Braunschweig als Oberer Naturschutzbehörde erarbeitet sowie unter Einbeziehung der Naturschutzverbände NABU und BUND.

Da die im Jahr 2003 durchgeführte Entschlammungsmaßnahme des Schapenbruchteiches auch in erheblichem Maße durch EU-Fördermittel kofinanziert wurde, muss, bedingt durch EU-Auflage, für die nächsten 10 Jahre eine Erfolgskontrolle im Rahmen eines Monitorings durchgeführt werden, was bedeutet, dass die UNB Anfang 2004 die Genehmigiung bzw. den Auftrag zur wasserseitigen Kartierung an ein gewerbliches Gutachterbüro vergeben hat. Angebote zur Einbeziehung der Spezialisten des NABU, die zudem ja genau dieses Gebiet bereits langjährig kartiert haben, wurden hier leider nicht angenommen.

Aber auch ohne die zusätzlichen, wasserseitig aufgenommenen Daten wird die Arbeitsgemeinschaft „Europareservat Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet“ des NABU dort auch weiterhin die Fauna (und z. T. auch Flora) aufnehmen. Für den Fall, dass noch weitere ornithologische Beobachter des Gebietes existieren sollten, wird um Kontaktaufnahme gebeten. Alle sicher bestimmten Beobachtungsdaten, insbesondere zusätzliche Gastvogelbeobachtungen, werden gern in die Datensammlung mit aufgenommen. Festgestellte Besonderheiten sollten zwecks genauer Dokumentation umgehend mitgeteilt werden.
Notiert werden sollte: Datum, Art, Anzahl (männl. / weibl.), wo beobachtet/gehört, möglichst mit Uhrzeit.

Ansprechpartner :
Carlo Fuchs, Tel. NABU: 0531-798649 oder eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de .


Sonnenaufgang am Weddeler Teich.... © Carlo Fuchs

 


Spendenkonto:

NABU BezGrp. Braunschweig , Postbank Hannover,
BLZ 250 100 30
, Kto.-Nr. 81 011 - 304

Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 100,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.

Sie können den NABU auch durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen! Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm und die Mitteilungsbroschüren. Außerdem bekommen Sie in unserem Shop Ermäßigungen auf Ferngläser, Spektive und Kalender, darüber hinaus Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren..... Gern senden wir Ihnen auch kostenlos verschiedenes Info-Material zu. Hier erhalten Sie zum Download (PDF) ein Beitrittsformular .

 

 

15. European BirdWatch
03. Oktober 2011 - Montag (Tag der Deutschen Einheit)
10.00 - 18.00 Uhr

Großer Beobachtungsparcours mit Spektiven und Ferngläsern des NABU an den Riddagshäuser Teichen

An diesem europaweit durchgeführten Beobachtungswochenende richtet der NABU an den Teichen wieder feste Beobachtungspunkte mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche Vögel wie z. B. Hauben-, Schwarzhals- und Zwergtaucher, Grau- oder Silberreiher und sogar Eisvögel mit extrem hoher Vergrößerung (bis 60fach) betrachtet werden können. Verschiedenste nicht so häufig zu beobachtende Entenarten wie Pfeif-, Schnatter-, Krick-, Spieß-, Löffel-, Kolben- und Schellenten sind jetzt zu Gast, teilweise sogar in größeren Beständen. Und die Vielfalt der hier auf dem Durchzug rastenden Watvögel reicht von Fluss- und Sandregenpfeifer über Alpenstrand- und Kampfläufer bis hin zu Bekassine und Großer Brachvogel. In der Regel können auch verschiedene Greifvogelarten beobachtet werden und selbst Schwarzstorch und Bartmeise waren schon im Großformat zu sehen. So konnten von uns beim European BirdWatch 2007 immerhin 51 Vogelarten im Teichgebiet registriert werden.

Feste Beobachtungspunkte werden eingerichtet an Schapenbruchteich und Kreuzteich sowie auf der Beobachtungsplattform am Schapenbruchteich, wo auch ein umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial wie Broschüren, Bücher und Tierstimmen-CDs bereitgehalten wird.
Außerdem können Spektive verschiedener Qualitätsmarken wie Leica, NIKON und Optolyth getestet und auch bestellt bzw. gekauft werden!
Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat, zu seiner aktuellen Entwicklung sowie zu den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.
Organisationsleitung: Carlo Fuchs.



LINK: www.BirdWatch.de

Hier finden Sie unser vollständiges Veranstaltungsprogramm

 

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Hier unserer NABU-Veranstaltungen 2011 in Riddagshausen:

12. Februar – Sonnabend
Aufbau der Amphibienschutzzaunanlagen, bei genügender Anzahl freiwilliger Helfer parallel an mehreren Wechseln. Zur Einteilung der Helfer und Mitteilung der Treffpunkte bitte in der Geschäftsstelle melden (Tel.: 0531 - 79 86 49). Bei extremen winterlichen Verhältnissen wird der Aufbau kurzfristig verschoben. Zum Setzen der flexiblen Zäune sowie der Auffangeimer wenn möglich auch eigene Spaten mitbringen.
Beginn:  9:00 Uhr, Dauer: 3 - 4 Stunden, je nach Anzahl der Helfer.
Leitung: Carlo Fuchs

06. März – Sonntag
"Wolfsgesichter" Familiensonntag im Waldforum von 11.00 – 16.00 Uhr.
„Artenschutz Wolf in Niedersachsen – Konzept und Aktuelles“ – vorgestellt um 11.00 und 15.00 Uhr von Martin Tripp (Nds. Landesforsten und Wolfsberater/Umweltministerium),
„Wolfsspuren durch die Jahrhunderte“ – Vortrag um 12.00 und 14.00 Uhr mit Dr. Bettina König (Niedersächsische Landesforsten),
„Erfolgreiches Miteinander – Vorstellung des Wolfsprojektes der LJN“ um 13.00 Uhr mit Britta Habbe, Dipl. Biologin (Institut f. Wildtierforschung u. Landesjägerschaft Nds.),
Wolfs-, Fuchs- und Hundespuren in Gips gießen (Draußen, Wildnisschule),
Literaturtipps und mehr vom NABU Braunschweig
sowie Wolfsgeheul und Preis-Wolfsquiz, Braunschweig-Biokaffee und hausg
ebackener Kuchen.
Ort: Waldforum Riddagshausen, Ebertallee 44, 38104 Braunschweig. Veranstalter: Waldforum Riddagshausen. Keine Anmeldung, Eintritt frei.

20. März – Sonntag
NABU-Halbtagswanderung im Vorfrühling von Hondelage nach Wendhausen und Dibbesdorf mit Einkehr im NABU-Garten in Wendhausen.
Erste Blüher und Zugvögel. Wandern durch die Feldmark (Schlehenhecken) bis Wendhausen; der Rückweg führt an der renaturierten Schunter und dem Sandbach entlang.
Hinfahrt: mit Bus 3 E/M 3 ab Rathaus 13:00 Uhr bis Moorhüttenweg 13:14 Uhr; dann weiter mit Buslinie 417 (Abf. 13.17 Uhr) nach Hondelage, Dammstraße-Ost (Ank. 13:26 Uhr). Rückfahrt von Dibbesdorf bzw. Volkmarode nach 18:00 Uhr.
Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170 – 475 3736).

25. März – Freitag
Faunistischer Informationsabend des NABU
beginnend mit einem interessanten Vortrag von Herrn Dr. Jochen WittenbergLangzeituntersuchungen zur Ökologie der Rabenkrähe – Ergebnisse aus 50 Jahren Feldforschung einschließlich 40 Jahren Markierung mittels Flügelmarken“ (50-60 Min.).
Danach erfolgt eine Besprechung aktueller Themen, ggf. ein Erfahrungsaustausch und die Berichte aus den Arbeitsgruppen.
Auch in diesem Jahr finden für ausgewählte Arten wieder landesweit erfolgende Brutbestandserfassungen statt, an denen wir uns beteiligen werden; hierbei handelt es sich um Graureiher (bitte Brutkolonien melden!) und Rotmilan (im Raum Braunschweig wird diese Art von den Spezialisten unserer AG Greifvögel u. Eulen im Rahmen unseres Monitorings bearbeitet; Brutverdacht-Hinweise werden aber trotzdem gern entgegen genommen). Nähere Informationen erhält man über den eMail-Verteiler unserer Faunistischen Arbeitsgemeinschaft Südost-Niedersachsen.
Beginn: 18:30 Uhr im Gemeinschaftshaus Weststadt, Ludwig-Winter-Straße 4, 1. Stock, Raum 109 (ÖPNV: Straßenbahnlinien 3 u. 5, Haltestelle Emsstr. sowie Buslinie 443, Haltestelle Donaustr.).
Leitung: Dr.-Ing. Friedmund Melchert (Tel. 55 404).

01. April – Freitag
Führung durch das Riddagshäuser Teichgebiet: „Dem Moorfrosch auf der Spur“.
Beobachtungsgang von ca. 3 – 3,5 Std. durch das Naturschutzgebiet "Riddagshausen". Bitte Fernglas und eventuell Bestimmungsbuch mitbringen.
Treffen
: 10:00 Uhr am Eingang zum NSG, Ebertallee / Kreuzteich (Info-Tafel).
Führung: Wolfgang Specht (Keine Anmeldung).

14. April - Donnerstag
Girls´Day / Zukunftstag: Berufsalltag Natur – mit dem NABU unterwegs im Europareservat "Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet"
Als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Natur beteiligt sich auch der NABU am Girls´Day / Zukunftstag und vermittelt interessierten Mädchen und Jungen einen ungefähren Eindruck über das Spektrum praktischer Freilandarbeit eines Biologen in unseren Gefilden. Bei einer Exkursion durch das Europareservat wird am Beispiel der dortigen Vogelwelt eine Einführung in die Methodik der Bestandserfassung und Kartierung der verschiedensten Arten gegeben. Natürlich werden insbesondere grundlegende Basisinformationen vermittelt, aber als Einführung in die Praxis lernen die Teilnehmer/innen ebenso die Bestimmungsmerkmale ausgewählter Vogelgruppen kennen und nach dem Üben von Artbestimmungen werden unter Anleitung erste eigene Zählungen und Karteneintragungen vorgenommen. Darüber hinaus werden jeweils vor Ort erforderliche Maßnahmen zur Pflege und Erhaltung der dortigen Habitate (= Lebensräume) erläutert und auch Methoden zur Kartierung anderer Tiergruppen vorgestellt.
Leitung: Carlo Fuchs und Dipl.-Biol. Tobias Münchenberg.

25. April - Ostermontag
Oster-„BirdWatch“ – NABU-Beobachtungsparcours an den Riddagshäuser Teichen.
10:00 bis 18:00 Uhr.    (Bei regnerischem Wetter fällt die Veranstaltung aus)
In Anlehnung an den zum herbstlichen Vogelzug europaweit durchgeführten European BirdWatch richtet der NABU Braunschweig an den Riddagshäuser Teichen inzwischen schon traditionell auch am Ostermontag feste Beobachtungsstationen mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche rastende Zugvögel und hiesige Brutvögel mit bis zu 60facher Vergrößerung beobachtet werden können. Balzende Schwarzhals-, Zwerg- oder Haubentaucher, fischende Eisvögel, Gebirgsstelzen oder auch Watvögel wie Flussregenpfeifer, Kiebitz, Kampfläufer oder Bekassine können dann möglicherweise ebenso im Großformat betrachtet werden wie die farbenfrohen Kolbenentenmännchen oder auch Löffel-, Pfeif-, Knäk-, Krick-, Spieß- und chellenten. Zudem sind auch viele in Riddagshausen brütende Greifvogelarten zu beobachten, so z. B. Rohrweihe, Rotmilan oder Habicht, eventuell auch noch durchziehende bzw. rastende Fischadler.
Feste Beobachtungspunkte werden eingerichtet an Kreuzteich und Schapenbruchteich (evtl. auch am Mittelteich) sowie auf der Beobachtungsplattform am Schapenbruchteich, wo auch ein umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial wie Broschüren, Bücher und Tierstimmen-CDs bereitgehalten wird.
Außerdem können Spektive verschiedener Qualitätsmarken wie Leica, NIKON und Optolyth getestet und auch bestellt bzw. gekauft werden!

Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat, zu seiner aktuellen Entwicklung sowie zu den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.
Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

07. Mai – Sonnabend
Mit dem NABU den Nachtigallen im NSG Riddagshausen lauschen
Spaziergang vorbei an Kleingärten, entlang der Bahndämme und auf heckenreichen Wegen auch des “Neuen Land“. Dauer: 2,5 Stunden.
Treffen: 17.45 Uhr an der Bushaltestelle “Nußberg“ der Linie 418 (ab Rathaus 17.37 Uhr).
Führung: Rudolf Jackmann (Tel. 0170 4753736).

08. Mai – Sonntag
NABU-Vogelstimmenführung am frühen Morgen (“Vogeluhr“) im Riddagshäuser Teichgebiet
Treffen: 6.00 Uhr am Kreuzteich, Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer ca. 2,5 Stunden.
Führung: Eike Puhlmann (Tel. 05307-940627).

13. - 15. Mai – Freitag bis Sonntag
Bundesweite NABU-Aktion „Die Stunde der Gartenvögel“. Faltblätter zur Beteiligung an der Gartenvogelzählung sind in der Geschäftsstelle erhältlich (Versand gegen Einsendung von 85 Cent Rückporto).

22. Mai – Sonntag
„Internationaler Tag der Biologischen Vielfalt“
Eine NABU-Tour zur „kleinen Nachtmusik“ – Schwirle, Nachtigallen & Co in Riddagshausen
ZumInternationalen Tag der Biologischen Vielfalt“ bietet der NABU eine Exkursion durch das nächtliche Europareservat „Riddagshausen / Weddeler Teichgebiet“ an. Mit Beginn der abendlichen Dämmerung machen wir uns, begleitet von ersten Fledermäusen, auf die Suche nach den nächtlichen Sängern im Naturschutzgebiet, die hoffentlich wohlbehalten aus ihren Winterquartieren zurückgekehrt sind. Und noch manch´ andere sind jetzt des Nachts zu hören – und das sind nicht nur Vögel....
Treffpunkt ist um 21.00 Uhr der NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden. Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nicht benutzt werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kosten pro Person: 2,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

>> Die im Vorjahr vom NABU erstmals angebotenen Erlebnis-Führungen ins nächtliche Europareservat finden in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Denn erst mit der Dämmerung werden viele Tiere aktiv - und dann beginnen unsere NABU-Führungen. Das über mehrere Jahre von uns entwickelte, neue Konzept hat so großen Anklang gefunden, dass schon in diesem Jahr mit schamloser Unverfrorenheit versucht wird, unsere Nacht-Exkursionen abzukupfern - quasi identisch bis hin zu den genauen Vorjahresterminen!
Am Sonntag, zum „Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt“, geht´s los, und zwar um 21 Uhr mit "Eine NABU-Tour zur kleinen Nachtmusik“. Die Exkursion führt zu den nächtlichen Sängern im Europareservat - und das sind nicht nur Vögel! Am 25. Juni heißt es dann "Glühwürmchen & Mondscheinsänger", diesmal ab 22 Uhr.
Zu dem komplexen Thema "Fledermäuse" bietet der NABU separate Exkursionen an, und zwar am 08. Juni + 21. Juli (jeweils 21:00 Uhr), am 21. Juni + 04. Juli (jeweils 21:15 Uhr) sowie am 27. August (20 Uhr). Treffpunkt für alle Exkursionen ist jeweils
der NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.

08. Juni – Mittwoch
Fledermaus-Exkursion des NABU im Naturschutzgebiet Riddagshausen
Die heimlichen Kobolde der Nacht werden – wie bei den folgenden Fledermaus-Exkursionen – mit dem Bat-Detektor aufgespürt und bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachtet. Bei starkem Regen finden die Fledermaus-Exkursionen nicht statt.
Treffen: 21.00 Uhr am Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.- Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden.
Führung durch die Fledermaus-Arbeitsgruppe des NABU.

21. Juni – Dienstag
Fledermaus-Exkursion des NABU im Naturschutzgebiet Riddagshausen
Die heimlichen Kobolde der Nacht werden mit dem Bat-Detektor aufgespürt und bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachtet. Bei starkem Regen finden die Fledermaus-Exkursionen nicht statt.
Treffen: 21.15 Uhr am Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.- Willke-Weg/Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden.
Führung durch die Fledermaus-Arbeitsgruppe des NABU.

25. Juni – Samstag
Glühwürmchen & Mondscheinsänger – Ein Streifzug mit dem NABU durchs Europareservat bei Nacht.
Im ausgehenden Licht der spätabendlichen Dämmerung und begleitet von ersten hungrigen Fledermäusen begeben wir uns auf die Suche nach den Feen des Waldes – unseren Glühwürmchen. Die hereinbrechende Nacht lässt zudem auch manche Sänger aktiv werden, die man tagsüber kaum zu hören bekommt – und das sind nicht nur Vögel....
Treffpunkt ist um 22.00 Uhr der NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 1 ½ Stunde. Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kosten pro Person: 2,- Euro (für NABU-Mitglieder ist die Teilnahme frei).
Führung: Carlo Fuchs.

>> Die im Vorjahr vom NABU erstmals angebotenen Erlebnis-Führungen ins nächtliche Europareservat finden in diesem Jahr ihre Fortsetzung. Denn erst mit der Dämmerung werden viele Tiere aktiv - und dann beginnen unsere NABU-Führungen. Das über mehrere Jahre von uns entwickelte, neue Konzept hat so großen Anklang gefunden, dass schon in diesem Jahr mit schamloser Unverfrorenheit versucht wird, unsere Nacht-Exkursionen abzukupfern - quasi identisch bis hin zu den genauen Vorjahresterminen!
Zu unseren Nacht-Exkursionen: am 22. Mai, zum „Internationalen Tag der Biologischen Vielfalt“, ging es los mit der "NABU-Tour zur kleinen Nachtmusik“. Am 25. Juni heißt es nun "Glühwürmchen & Mondscheinsänger", diesmal ab 22 Uhr. Zu dem komplexen Thema "Fledermäuse" bietet der NABU separate Exkursionen an, und zwar am 08. Juni + 21. Juli (jeweils 21:00 Uhr), am 21. Juni + 04. Juli (jeweils 21:15 Uhr) sowie am 27. August (20 Uhr). Treffpunkt für alle Exkursionen ist jeweils
der NSG-Eingang beim Zebrastreifen Dr.-Willke-Weg / Ebertallee.

04. Juli – Montag
Fledermaus-Exkursion des NABU im Naturschutzgebiet Riddagshausen
Die heimlichen Kobolde der Nacht werden mit dem Bat-Detektor aufgespürt und bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachtet. Bei starkem Regen finden die Fledermaus-Exkursionen nicht statt.
Treffen: 21.15 Uhr am Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.- Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden.
Führung durch die Fledermaus-Arbeitsgruppe des NABU.

21. Juli – Donnerstag
Fledermaus-Exkursion des NABU im Naturschutzgebiet Riddagshausen
Die heimlichen Kobolde der Nacht werden mit dem Bat-Detektor aufgespürt und bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachtet. Bei starkem Regen finden die Fledermaus-Exkursionen nicht statt.
Treffen: 21.00 Uhr am Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.- Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden.
Führung durch die Fledermaus-Arbeitsgruppe des NABU.

27. August – Sonnabend
Fledermaus-Exkursion des NABU im Naturschutzgebiet Riddagshausen anläßlich der European BatNight
Die heimlichen Kobolde der Nacht werden mit dem Bat-Detektor aufgespürt und bei ihren waghalsigen Flugmanövern beobachtet. Bei starkem Regen finden die Fledermaus-Exkursionen nicht statt.
Treffen: 20.00 Uhr am Eingang zum NSG beim Zebrastreifen Dr.- Willke-Weg / Ebertallee. Dauer: ca. 2 Stunden.
Führung durch die Fledermaus-Arbeitsgruppe des NABU.

27. / 28. August – Sonnabend / Sonntag
Informationsstand des NABU auf dem Riddagshäuser Dorfmarkt – plus Fledermaus-Aktionsstand anlässlich der European BatNight.
Umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial. Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern.
Sonnabend: 13.00 – 18.00 Uhr, Sonntag: 11.00 – 18.00 Uhr.

02. Oktober – Sonntag
Informationsstand des NABU auf dem Erntedankmarkt rund um die Klosterkirche Riddagshausen.
Umfangreiches Angebot an Informations- u. Bestimmungsmaterial. Beratungen und Gespräche mit interessierten Besuchern. 11.00 -16.30 Uhr.

03. Oktober – Montag (Tag der deutschen Einheit)
15. European BirdWatch – Beobachtungsparcours an den Riddagshäuser Teichen.
10.00 bis 18.00 Uhr.    (Bei regnerischem Wetter fällt die Veranstaltung aus)
An diesem europaweit durchgeführten Beobachtungswochenende richtet der NABU an den Teichen wieder feste Beobachtungspunkte mit stativgestützten Spektiven ein, durch welche Vögel wie z. B. Hauben- und Zwergtaucher, Grau- oder auch Silberreiher und sogar Eisvögel mit extrem hoher Vergrößerung (bis 60fach) betrachtet werden können. Verschiedenste nicht so häufig zu beobachtende Entenarten wie Pfeif-, Schnatter-, Krick-, Spieß-, Löffel-, Kolben- und Schellenten sind jetzt zu Gast, teilweise sogar in größeren Beständen. Und die Vielfalt der hier auf dem Durchzug rastenden Watvögel reicht von Fluss- und Sandregenpfeifer über Alpenstrand- und Kampfläufer bis hin zu Bekassine und Großer Brachvogel. In der Regel können auch verschiedene Greifvogelarten beobachtet werden und selbst Schwarzstorch und Bartmeise waren schon im Großformat zu sehen. So konnten von uns beim European BirdWatch 2007 immerhin 51 Vogelarten im Teichgebiet registriert werden.
Feste Beobachtungspunkte werden eingerichtet an Kreuzteich und Schapenbruchteich (evtl. auch am Mittelteich) sowie auf der Beobachtungsplattform am Schapenbruchteich, wo auch ein umfangreiches Angebot an Informations- und Bestimmungsmaterial wie Broschüren, Bücher und Tierstimmen-CDs bereitgehalten wird.
Außerdem können Spektive verschiedener Qualitätsmarken wie Leica, NIKON und Optolyth getestet und auch bestellt bzw. gekauft werden!
Natürlich geben alle NABU-Mitarbeiter/innen auch gern wieder Informationen zu dem seit nun schon über 100 Jahren vom Naturschutzbund betreuten heutigen Europareservat, zu seiner aktuellen Entwicklung sowie zu den hier vorkommenden Brut- und Gastvogelarten.
Organisationsleitung: Carlo Fuchs.

15. / 16. Oktober – Samstag / Sonntag >> Die Aktion läuft bis Mitte November
Beginn der Aktion „Rettet unsere Kastanien!“ – Laubentsorgung hilft gegen die Miniermotte
Aufruf zur Beteiligung an stadtweiter Hilfsaktion – gebührenfreie Müllsäcke beim NABU
Unseren Kastanien geht es schlecht – für jeden sichtbar: welktes bis trockenes, braunes Laub oder gar partieller Laubabwurf mitten im Sommer! Schuld ist die seit ca. 1984 in Mitteleuropa auftretende Kastanienminiermotte. Sie befällt hauptsächlich unsere weißblühenden Kastanien und stresst die Bäume zusätzlich zu Hitze, Wassermangel und Luftschadstoffen. Über die Jahre sind daher nachhaltige Auswirkungen auf ihre Vitalität zu erwarten. Aus diesem Grund organisiert der NABU Braunschweig nun zum 2. Mal für ganz Braunschweig in Kooperation mit der Stadt Braunschweig und dem Entsorgungsunternehmen ALBA eine Hilfsmaßnahme, die auf die Bereitschaft der Bürger/innen setzt, unseren Kastanien zu helfen. Ziel ist es, durch das Zusammenkehren und Entsorgen des Kastanienlaubes die in den abgefallenen Blättern überwinternden Miniermottenpuppen zu beseitigen, so dass die frühjährliche 1. Generation entscheidend reduziert wird – und zwar möglichst flächendeckend! Bei rund 2.000 Bäumen ist das eine echte Gemeinschaftsaufgabe, die optimal organisiert werden muss! Die NABU-Geschäftsstelle (Hochstr. 18) fungiert daher als alleinige Koordinationsstelle und auch die uns von ALBA zur Verfügung gestellten Spezialmüllsäcke, die ausschließlich für die gebührenfreie Kastanienlaubentsorgung verwendet werden dürfen, sind deshalb nur bei uns erhältlich. Prinzipiell könnte man das Laub aber auch zur Verbrennung in die Mülltonne füllen.
Wer also bereit ist, unseren Kastanien zu helfen, ist hiermit aufgerufen, sich bei uns für bestimmte Bäume / Gebiete anzumelden oder sich in Absprache (wohnortnah) einteilen zu lassen. Bitte beteiligen Sie sich!
Die Aktion (inkl. Abholung der Laubsammelsäcke) wird aufgrund des in diesem Jahr extrem späten Laubfalls bis Mitte November fortgeführt. Kastanienlaub, dass nicht bis zum 15. November via Sammelsack über die Müllabfuhr entsorgt wurde, sollten dann über die hauseigenen Mülltonnen entsorgt werden – im Gegensatz zu sonstigem Laub, das entweder kompostiert, unter Büsche oder Hecken gefegt oder in die grüne Tonne gefüllt wird! Und.... auch wenn der Einsatz von Hightech insbesondere Männern naturgemäß besonderen Spaß macht: auf Laubsauger sollte man hierbei aus Lärm- und Naturschutzgründen natürlich möglichst verzichten – der gute alte Laubbesen tut´s genauso und schont neben Ohren und Nerven (der Nachbarn) auch noch die Kleinlebewesen im Laubstreu.
>> Flyer zur Aktion: hier klicken (neue Version 2011-10-13)

16. November – Mittwoch
Abenddämmerung im Europareservat – ein Herbstspaziergang der etwas anderen Art
Im letzten Licht der untergehenden Sonne einen Rundgang durch´s Europareservat erst zu beginnen, bedeutet, die Natur einmal völlig anders wahr zu nehmen....
Treffen: 17:00 Uhr vor dem ehem. Bahnhof Schapen bei „Schäfer´s Ruh“, Lindenallee 20.
Dauer: ca. 1 ½ Stunden. Anschließend wird zum Abschluß heißer Apfelpunsch und Stollen gereicht.
Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Kostenbeitrag pro Person: 2,50 Euro.
Führung: Carlo Fuchs.

11. Dezember – Sonntag
Bei Vollmond durch die winterliche Buchhorst – ein etwas anderer Waldspaziergang
Ein Spaziergang im fahlen Mondlicht durch den winterlichen Wald – da sehen nicht nur bekannte Pfade plötzlich ganz anders aus!
Und vielleicht bekommen wir sogar zu hören, wer jetzt aktiv ist....
Treffen: 17:30 Uhr am Waldforum Riddagshausen, Ebertallee 44 (gegenüber „Grüner Jäger“).
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Anschließend Aufwärmen am Kamin im Waldforum bei heißer Kürbissuppe und Zwiebelbrot. Kostenbeitrag pro Person: 3,- Euro.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Tel. NABU: 798649, eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de).
Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Führung: Carlo Fuchs.

17. Dezember – Sonnabend
Vorweihnachtlicher Unterhaltungsabend im Gemeinschaftshaus Weststadt, Ludwig-Winter-Str. 4 (Straßenbahnlinien 3 u. 5, Haltestelle Emsstr. sowie Buslinie 443, Haltestelle Donaustr.)
Beginn
: 17:00 Uhr. Hans-Helmut Berndt gibt einen Rückblick mit Dias von unseren Fahrten und Wanderungen. Dazwischen: Tombola. Ab 18:30 Uhr Kaffee, Kaffee Hag, Tee und Kuchen. Kostenbeitrag: 3,- Euro. Helfer für den Ablauf des Abends werden gern gesehen. Leitung des Abends: Hans-Helmut Berndt (Tel. 05306 - 4455).

Vorankündigung 2012

08. Januar – Sonntag
Eulenbalz und Griebenschmalz – eine kauzige Nachtwanderung durch den Winterwald
Mit Beginn der Dunkelheit begeben wir uns auf einen Streifzug durch die Buchhorst – auf der Suche nach den nächtlichen Herrschern des Waldes. Und wenn eine Wolkendecke den Mond verdunkelt, hören sich deren Rufe gleich noch unheimlicher an....
Nach der Führung werden heißer Apfelpunsch und Schmalzbrote gereicht.
Kostenbeitrag pro Person: 2,50 Euro.
Um vorherige Anmeldung wird gebeten (Tel. NABU: 798649, eMail: NABU.Braunschweig@t-online.de).
Treffen
17:45 Uhr auf dem Parkplatz des Hotels Aquarius, Ebertallee 44 G,
Dauer: ca. 1 ½ Stunden.
Taschenlampen können zur Sicherheit mitgebracht, sollten aber nur im Notfall benutzt werden. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.
Führung: Carlo Fuchs.

 

 

 

2009

11. Oktober 2009
"Eisvogel -Tag" in Riddagshausen – Einen Tag lang mit dem NABU den „Vogel des Jahres 2009“ erleben
09 – 11 Uhr: Exkursion durch das Riddagshäuser Teichgebiet auf der Suche nach dem Eisvogel. Beobachtungen durch stativgestützte Spektive mit bis zu 60facher Vergrößerung.
Treffpunkt: Dr.-Willke-Weg / Klostergang, beim Zebrastreifen im Eingangsbereich des Europareservats am Kreuzteich (gegenüber dem ehem. Restaurant "Herrenkrug").
Führung durch Carlo Fuchs und weitere Ornithologen/innen der NABU-Arbeitsgemeinschaft "Europareservat Riddagshausen - Weddeler Teichgebiet".

Ab 14 Uhr Beginn des Nachmittagsprogramms in der MMI-Akademie, Klostergang 53:
die Autoren des Buches „Eisvögel“ zeigen einen Powerpoint-Vortrag über die Biologie und Ökologie des Eisvogels sowie die Ergebnisse einer 30jährigen Beringungsstudie.
Nach einer Pause mit Kaffee, Tee, Milch und selbstgebackenem Kuchen, in der auch eine kleine Ausstellung zum Eisvogel ebenso zum Betrachten einlädt wie eine Auswahl der von uns zum Verkauf angebotenen schönsten Natur-Wandkalender 2010, folgt eine Filmvorführung mit einzigartigen Aufnahmen hautnah aus dem Leben des Eisvogels: vom Beginn der Revierstreitigkeiten im Frühling, dem Graben der Bruthöhle, über Greifvogelattacken bis hin zum hartnäckigen Vertreiben der Jungen aus dem elterlichen Revier.
Kostenbeitrag für Vortrag, Ausstellung und Film: 4,50 Euro Eintritt (Kinder 2,- Euro).

Zum Abschluss unseres "Eisvogel-Tages" findet am Spätnachmittag noch einmal eine Exkursion ins Riddagshäuser Teichgebiet statt. Führung: Carlo Fuchs und weitere Ornithologen/innen der NABU-Arbeitsgemeinschaft "Europareservat Riddagshausen - Weddeler Teichgebiet".

 

Stellungnahme

28. Oktober 2009
Stellungnahme des NABU zur vorgesehenen Fahrradwege-Beschilderung im Europareservat:
Die Verwendung von über 4 m Meter hohen Eisenrohren als Befestigungspfähle ist für das Europareservat völlig inakzeptabel. Eine derartige Beschilderung a la Verkehrsübungsplatz beeinträchtigt das Landschaftsbild auf unangemessene Weise und stört das ästhetische Empfinden der Natursuchenden. Hier hat man bei Bellis wenig Fingerspitzengefühl gezeigt und offenbar fehlt es auch an Ortskenntnis. Die Wegebeschilderung im Schutzgebiet gibt hinreichend Vorgaben, wie eine ergänzende Beschilderung auszusehen hat - nämlich aus Holz! Bereits in den Gebietseingängen wie dem Dr.-Berndt-Weg oder dem Dr.-Willke-Weg kann man die Hartholzpfähle begutachten - und sie haben ihre Haltbarkeit bei sachgemäßer Aufstellung bereits über Jahrzehnte bewiesen!
Was im bebauten Stadtgebiet verwendet wird, kann man nicht einfach in ein Naturschutzgebiet übertragen. Das muss man auch bei Bellis nachvollziehen können und die neue Beschilderung der vorhandenen anpassen.

 

 

Naturschutzzentrum Riddagshausen

Im Rahmen des seit 1995 bestehenden Naturschutzzentrum Riddagshausen, einem gemeinsamen Projekt von NABU und BUND, wird verschiedentlich Öffentlichkeitsarbeit geleistet. So wurde eine Beobachtungsplattform aufgestellt oder auch ein Naturlehrpfad mit einem vor Ort zu entnehmenden Gebietsfaltblatt eingerichtet sowie in diesem Zusammenhang die NSG-Beschilderung ergänzt. Außerdem werden Führungen angeboten und bis 2002 als Loseblattsammlung jährlich Info-Blätter zu gebietsspezifischen Themen erstellt. Diese sind einzeln oder auch in einer speziellen Sammelmappe in der NABU Geschäftsstelle, Hochstr. 18 erhältlich.

© Carlo Fuchs: Graugansfamilie mit 5 Gösseln

 

Interessante Links:
Rote Liste der Brutvögel Deutschlands
Bundesnaturschutzgesetz Im Jahr 2002 novelliertes Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege
EU Vogelschutzrichtlinie vom 02. April 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (Originaltext, deutsch)
EU Vogelschutzrichtlinie und ihre Umsetzung in Deutschland Informationen des BMU zur EU-Vogelschutz-RL einschließlich statistischer Angaben für Deutschland
Bonner Konvention Internationales Übereinkommen vom 23. Juni 1979 zur Erhaltung der wandernden wild lebenden Tierarten
FFH-Richtlinie EU-Richtlinie zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen
Berner Konvention Internationales Übereinkommen vom 19. September 1979 über die Erhaltung der wildlebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume
Ramsar Konvention Internationales Übereinkommen zum Schutz von Feuchtgebiete internationaler Bedeutung
www.wcmc.org.uk/AEWA Informationen zum AEWA (= Afrikanisch-Eurasisches Wasservogelabkommen), englischsprachig
Global Register of Migratory Species Weltweites Register wandernder Vogelarten mit Informationen über Brut-, Überwinterungs-/ Übersommerungs- und Standgebiet. Alle Namen in Latein, Englisch, Deutsch und Spanisch.
EURING The European Union for Bird Ringing Englischsprachige Informationen rund um die Beringung in Europa.
EURING Farbmarkierungen Hier sind alle europäische Farbmarkierungsprojekte an Vögeln aufgelistet, einschließlich Detailinformationen und Ansprechpartnern.
Die Vögel des Jahres seit 1971
Der Haubentaucher, vom NABU zum Vogel des Jahres 2001 gewählt

 

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