Bezirksgruppe Braunschweig e. V.


Arbeitsgruppe "Biotopschutz"

Die Bezirksgruppe Braunschweig des NABU hat für ökologisch wertvolle Gebiete die Pflege übernommen. Das sind Gebiete unterschiedlichster Art in der Braunschweiger Region, wie Wald, Brachen, Feuchtgebiete, Streuobstwiesen oder ein Steinbruch. Diese Liegenschaften sind im eigenen Besitz, sind gepachtet oder werden über einen Betreuungsvertrag gepflegt.

Die Pflege erstreckt sich u. a. auf folgende Arbeiten:

– Wiesen mähen
– Wiesen von Gebüschaufwuchs, Landreitgras und Jakobs-Kreuzkraut befreien
– Obstbaumschnitt vornehmen
– Gebüsche zurückschneiden
– Bäume und Sträucher pflanzen
– Reisig aufstapeln
– Bäume fällen
– Zäune instand setzen
– Nistkästen kontrollieren
– eventuell Gewässer säubern.

Wer möchte, kann ein Gebiet zur ständigen Betreuung übernehmen und kleinere Pflegearbeiten selbst durchführen.
Arbeiten größeren Umfangs werden in gemeinsamen Einsätzen durchgeführt und nach Absprache mit den Flächenbetreuern ggf. kurzfristig anberaumt.
Dauer der Einsätze jeweils meist 4 – 5 Stunden.
Freiwillige Helfer sind immer willkommen!

 

Leitung der Arbeitsgruppe:
Dipl.-Biol. Jonas Ebers
eMail NABU.Braunschweig@t-online.de ,
Tel.
NABU Geschäftsstelle: 0531-79 86 49.

Wer sich gern an unseren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen möchte, meldet sich bitte in unserer Geschäftsstelle.
Alle potentiell Interessierten können so von uns – bevorzugt per eMail – über alle geplanten oder ggf. auch außerplanmäßigen Termine (oder deren Verlegung) informiert werden.

 

 

Regelmäßiger Stammtisch der AG „Biotopschutz“

Die Arbeitsgruppe „Biotopschutz“ des Naturschutzbundes Braunschweig kümmert sich um verschiedene Flächen in und um Braunschweig. Wir mähen Wiesen und harken Mähgut zusammen, schneiden Aufwuchs und Hecken zurück und kümmern uns um Nisthilfen sowie Zäune, damit die dort vorkommenden seltenen Tiere und Pflanzen erhalten bleiben. Im Herbst ernten wir Äpfel auf unseren Streuobstwiesen. Dabei ist uns auch Gemeinschaftlichkeit, gegenseitiger Respekt und Spaß an der Sache wichtig.

Bei unserem Stammtisch in der Kaufbar des DRK, der i. d. R. jeden ersten Donnerstag im Monat dort stattfindet, wollen wir die kommenden Einsätze planen und festlegen, nach neuen Ideen suchen und uns in gemütlicher Atmosphäre austauschen. Gelegentlich unternehmen wir auch Exkursionen zu unseren Flächen, um Neues über die Pflanzen zu lernen und neue Konzepte auszuarbeiten. Aber auch wer sich außerhalb von Geländeeinsätzen einbringen oder einfach `mal unverbindlich vorbeischauen oder uns einfach erst einmal kennenlernen möchte, ist – ebenso wie bei unseren Einsätzen – jederzeit herzlich willkommen.

Zeitraum:  18:00 – 20:00 Uhr in der DRK-Kaufbar, Helmstedter Straße 135. Ansprechperson vor Ort ist Heike Billerbeck.

Die für 2019 feststehenden Termine sind 03.01., 07.02., 07.03., 04.04., 02.05., 06.06., 04.07., -- , 05.09., 26.09. (statt Anf. Okt.), 07.11., 05.12.
(im Januar 2020 erst am 2. Donnerstag, also am 09.01.2020).

Angedacht ist dabei u. a. auch, dass wir uns am 02. Mai mit Tee, Kaffee und Kuchen unter unseren blühenden Obstbäumen treffen – oder im Sommer in Verbindung mit einer botanischen Exkursion auf einer unserer Flächen.

 

 

Biotopschutz-Einsätze 2019

 

12. Januar – Samstag << Der Kurs bei der KVHS findet leider nicht statt.
Auffrischungskurs „Obstbaum-Schnitt“ auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“
Vorgesehen war, dass im Rahmen dieses Kurses alle, die bereits Erfahrungen im Obstbaum-Schnitt gesammelt haben, ihr Wissen auffrischen und vertiefen können. Der Kurs von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ sollte durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten werde.

Alternativ bietet Sabine Fortak in Kooperation mit uns aber auch in diesem Jahr wieder zwei inhaltsreiche mehrtägige Kurse an (siehe 15.-17. Februar + 15.-17. März).

 

12. Januar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir bereits im November auf unserer Streuobstwiese Gröpelnkuhle das Freistellen der Obstbäume wieder aufgegriffen haben, wollen wir die Arbeiten jetzt fortsetzen, damit die Bäume genug Luft und Licht bekommen und ihr herrliches Obst entwickeln können. Dafür müssen der Schlehen- und Weißdornaufwuchs zurückgeschnitten und leider junge Eichen gefällt sowie Teile der Hecken auf den Stock gesetzt werden.

Dauer: ca. 3 Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung. Da der Einsatz zeitgleich zum oben genannten Kurs stattfindet, bietet sich zudem die Gelegenheit zu Gespräch und Austausch mit den Kursteilnehmenden.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (09.01.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort: Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine oder Änderungen informiert.

 

16. Februar – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Betreuungsfläche "Scharnickel"

Auf unserer Betreuungsfläche „Scharnickel“ zwischen Schandelah, Cremlingen und Hordorf wollen wir den Pappel- und Weidenaufwuchs jäten bzw. zurückschneiden, der seit der Stubbenrodung im vorletzten Frühjahr jeweils wieder entstanden ist.

Dauer: ca. 2 – 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch den 13.02. (18 Uhr) möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann vorab über alles informiert (inkl. Anfahrt), ebenso, falls der Termin z. B. wetterbedingt oder aus anderen Gründen abgesagt oder verschoben werden muss. Gegebenenfalls ist auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten möglich.

Foto: Kopfweidenschnitt im Januar 2017© Alexander Koch (NABU)

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Die Ansprechperson wird beim Stammtisch-Treffen der AG vereinbart (siehe oben auf der Website).

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert.

 

15. - 17. Februar – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger KVHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18:00 - 21:15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Direklink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

Verbot von starken Rückschnittmaßnahmen
01. März bis 30. September
zum allgemeinen Schutz der Tierwelt (BNatSchG, § 39)
mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer
in Wald, Moor und Heide oder in gefährlicher Nähe davon
01. März bis 31. Oktober
wegen akuter Brandgefahr verboten (NWaldLG, § 35)

 

15. - 17. März – Freitag bis Sonntag
Mehrtägiger VHS-Kurs „Obstbaum-Schnitt“ (mit praktischem Teil auf unserer Gröpelnkuhle)
Im Februar (15.-17.02.) und im März (15.-17.03.) findet wieder jeweils ein 3-tägiger Obstbaum-Schnittkurs für Anfänger/innen und Fortgeschrittene statt, bestehend aus einem Theorie-Teil am Freitagabend im Freizeitheim Scheppau (18:00 - 21:15 Uhr) sowie einem Praxis-Teil auf unserer Fläche „Gröpelnkuhle“ am Samstag und Sonntag jeweils von 9:00 - 15:00 Uhr.
Der Kurs wird jeweils von unserer Expertin Sabine Fortak aus der NABU-Landesarbeitsgemeinschaft „Streuobst“ geleitet und durch die Kreisvolkshochschule (KVHS) Helmstedt angeboten (64,- Euro). Anmeldungen können ausschließlich bei der KVHS erfolgen. Hier der Drektlink: Obstbaumschnitt-Kurse KVHS .

 

23. März – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nach den Obstbaum-Schnittkursen wollen wir die dabei heraus geschnittenen Äste zusammentragen sowie außerdem das angefallene Schnittgut von der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses. Auch der Zustand der Vegetation im Vor-Frühling bedarf einer eingehenden Begutachtung, um z. B. eine erste Beurteilung bzgl. Jakobs-Kreuzkraut vorzunehmen (s. Einsatz Ende Mai).

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Mittwoch (13.03.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Jürgen Weiß und Dieter Kolle.

Leinenpflicht für Hunde im Wald und in der freien Natur
– also inner- wie außerorts auf und an allen Wiesen u. Feldern sowie in Wäldern –
vom 01. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit),
in Naturschutzgebieten sogar ganzjährig (NWaldLG, § 33)

13. April – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf

Von dem älteren Teil der Gröpelnkuhle muss noch etwas Gras und Strauchwerk zusammengeharkt werden und auch bzgl. der Bekämpfung bzw. dem Rückschnitt des Schlehen-Aufwuchses ist noch einiges nachzuarbeiten, damit die hiesigen Blütenpflanzen ihre Pracht voll entfalten können. Schlüsselblumen, Storchschnabel und Malven scheinen sich ansonsten dieses Jahr wieder hervorragend zu entwickeln. Um dies befördern, wollen wir unser Bestmögliches beitragen.

Dauer: ca. 2 - 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen will, meldet sich bitte bis Freitag (12.04.) 18 Uhr, möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht: Treffpunkt ist um 10:45 Uhr der P+R-Parkplatz an der Einfahrt zur Petzvalstraße (per ÖPNV erreichbar mit der Tram 3 bis Haltestelle "Petzvalstraße"). Falls Interesse besteht, bitte frühzeitig bei Jonas unter 0179-7707804 melden, damit die Fahrten organisiert werden können.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechperson vor Ort ist Dipl.-Biol. Jonas Ebers.

Foto "Gehölzaufwuchs unter blühendem Apfelbaum" © S. Bauer

 

25. April – Donnerstag
Internationaler Tag des Baumes
Das historische städtische Arboretum an der Ebertallee in Riddagshausen ist in diesem Jahr Schauplatz für den `Tag des Baumes´. Gemeinsam mit einigen Partnerorganisationen hat der Fachbereich `Stadtgrün und Sport´ ein buntes und informatives Programm zusammengestellt, das um 15 Uhr beginnt. Die Besucherinnen und Besucher erfahren Interessantes und Wissenswertes zum Arboretum (von latein. `arbor´= Baum), zu den Themen `System Baum-Boden´, `Baumpilze´, `Ökosystem Wald´´ und zu vielem anderem mehr. Das direkt am Arboretum gelegene Waldforum öffnet seine Dauerausstellung und bietet Speisen und Getränke an. Zum Abschluss der Veranstaltung gegen 18 Uhr pflanzen Vertreterinnen und Vertreter der in diesem Jahr beteiligten Organisationen sowie des Grünflächen-Ausschusses gemeinsam den Baum des Jahres 2019, eine Flatter-Ulme.
Das Arboretum ist gut per Rad oder mit dem Bus (Linie 418, Haltestelle „Grüner Jäger“) erreichbar.

Der internationale „Tag des Baumes“ wird jedes Jahr im April weltweit begangen und soll die Bedeutung der Bäume für den Menschen im Bewusstsein halten. Er fußt auf den traditionellen Baumpflanzungen, die seit 1872 im baumarmen Nebraska durchgeführt und seither in den gesamten USA übernommen wurden. 1951 führten die Vereinten Nationen den „Tag des Baumes“ ein. In Deutschland fand er erstmals am 25. April 1952 statt.

 

02. Mai – Donnerstag
Besonderer Stammtisch der AG "Biotopschutz": Picknick unter den Apfelbäumen
Der noch junge Stammtisch der AG „Biotopschutz“ trifft sich Anfang Mai am ersten Donnerstag des Monats ausnahmsweise NICHT in der DRK-Kaufbar, sondern auf dem von uns betreuten Gartengrundstück „Hondelager Weg“ in Querum. Beginn ist diesmal schon ab 17:00 Uhr, also eine Stunde früher als sonst – vorausgesetzt, dass kein Regenwetter oder starker Wind angesagt ist. Ein kurzer Schauer soll uns jedoch nicht aufhalten. Falls es allerdings in Strömen regnet, treffen wir uns wie gehabt in der Kaufbar an der Helmstedter Straße.

Vorgesehen ist ein kleines, buntes Programm: zuerst wollen wir uns um einen Teil der freigewordenen Bodenbereiche kümmern und Wildblumen-Saatgut ausbringen. Der verbleibende Teil soll sich von selbst entwickeln.
Als Zweites wird die Pomologin Sabine Fortak (NABU LAG „Streuobst“ + Pomologenverein e. V. + ASt e. V.) als Dozentin sowohl das Konzept der gesamten Fläche als auch das der Pflege der einzelnen Obstbäume erläutern. Hierbei soll das grundlegende Vorgehen deutlich werden, nach dem auch der ASt e. V. seine Bäume schneidet.

Foto "Obstblüte" © S. Bauer

Schließlich wollen wir unter den Obstbäumen picknicken. Vielleicht verzögert sich die Apfelblüte so weit, dass wir deren Anblick noch etwas genießen können. Wer mag, kann Salat, Snacks, Fingerfood, Kuchen o. ä. mitbringen; kühle Getränke wird es gegen eine kleine Umlage geben sowie auch Kaffee und Tee. Bitte eigene Gläser, Besteck und Geschirr mitbringen, dann vermeiden wir Müll.

Der Beginn ist mit 17:00 Uhr etwas früher als üblich, um vor dem eigentlichen Picknick zu säen. Ab ca. 18:00 Uhr wird dann das Picknick beginnen. Falls jemand erst später kommen kann – kein Problem. Gäste und Interessierte sind wie stets herzlichst willkommen! Ansprechpersonen vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

04. Mai – Samstag
100 Jahre Samenhaus Knieke – Jubiläumsaktionstag mit Rahmenprogramm und Spendenbitte zugunsten des NABU
Das traditionsreiche Samenhaus Knieke, bereits 1919 von Constantin Knieke als „Quedlinburger Samenniederlage“ gegründet, feiert am Samstag mit einem Aktionstag sein 100-jähriges Jubiläum. Das seit Juli 2009 am Steinweg 11 gelegene Gartenfachgeschäft (vormals am Steinweg 30) verfügt mit rund 2.500 Saat-Sorten über eines der größten Saat-Sortimente Deutschlands. Inhaber Peter Steinbach, der das Samenhaus Knieke 1991 übernommen hat, ist zurecht stolz auf diese angebotene Sortenvielfalt, wobei der größte Teil davon auch ständig am Lager vorrätig ist.

Neben diesem Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt bietet Knieke zudem u. a. auch ausschließlich auf biologischer Basis hergestellte Pflanzenschutzmittel an – was auch heutzutage leider immer noch nicht selbstverständlich ist. Gleiches gilt auch für das Anbieten der Serviceleistung, Schleifarbeiten an Gartengeräten durchzuführen, statt lediglich neue Geräte verkaufen zu wollen.
Beim Jubiläumsaktionstag am Samstag kann man sich in der Zeit von 9:00 - 18:00 Uhr natürlich nicht nur einen Überblick über das riesige Angebot in dem kleinen Laden verschaffen, sondern das Team um Peter Steinbach bietet auch ein kleines Rahmenprogramm mit Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und selbstgemachter Limonade sowie Kinderattraktionen. Speis und Trank sind kostenlos, wobei für eine Spende zugunsten des NABU Braunschweig gebeten wird! Da wir das naturfreundliche Gesamtkonzept des Gartenfachgeschäfts für herausragend und vorbildlich erachten, werden wir die Jubiläumsaktion vor Ort mit einem kleinen NABU-Stand unterstützen.

Last but not least: WIR GRATULIEREN Peter Steinbach und seinem Team ganz herzlich zu diesem besonderen Jubiläum!

 

Mai / Juni – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Das Wichtigste zuerst: mit vorhergesagten max. 22 °C werden am Samstag beste Einsatzbedingungen herrschen!
Da erst am Freitagabend entschieden werden kann, ob wir am Samstag auf der Sandbeekswiese (Restarbeiten des Zusammenharkens und Abtrag des Mähgutes) oder alternativ zur Pflege des Obstgartens Hordorfer Weg zum Einsatz kommen werden, sind alle interessierten Helfer/innen gebeten, sich bis Freitag (10.08.) 18 Uhr per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) anzumelden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung des Einsatzortes über den Treffpunkt und die Anfahrt informiert.

Arbeitsbeginn: 10.00 Uhr. Dauer: ca. 2 -2 ½ Stunden. Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" besprochen.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

 

Juni / Juli – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem wir am Anfang der Vegetationsperiode auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf waren, um das Schnittgut der durchgeführten Obstbaumschnitt-Maßnahmen umzulagern, wollen wir uns diesmal auf das Ausstechen des auf der Fläche wachsenden Jakobs-Kreuzkrauts konzentrieren, denn selbstverständlich würden wir niemals ein Herbizid einsetzen.

Die Wiese, auf der die Obstbäume stehen, soll möglichst kurzrasig sein, um sie für eine Reihe von Tierarten nutzbar zu halten und sie zudem auch vor Verbuschung zu bewahren. Eine Möglichkeit dazu ist die Schafbeweidung. Da bei Weidetieren die Giftstoffe von gefressenem Jakobs-Kreuzkraut zu schweren Leberschäden führen können und zudem auch das Mahdgut kein Jakobs-Kreuzkraut enthalten darf, wenn es noch als Heu nutzbar sein soll, müssen diese Pflanzen jeweils „von Hand“ mit Spaten gezielt ausgestochen werden – und das unbedingt vollständig, da sie sich ansonsten
nach einer Verletzung sogar noch schneller vermehren.

Einsatzdauer: ca. 2 ½ - 3 Stunden. Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch wieder eine kleine Stärkung.

Foto: Jakobskreuzkraut, gejätet im Korb© Heike Billerbeck (NABU)

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis zum 16.05. (18 Uhr) möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich.

 

13. Juli – Samstag
Biotopschutz-Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen
Unsere AG "Biotopschutz" bietet am Samstag für alle Mitarbeiter/innen – aber auch für neu interessierte Biotopschützer/innen – eine Exkursion zu vier unserer Pflegeflächen an: der Distelheide, der Sandbeekswiese, dem Scharnikel sowie der Gröpelnkuhle. Geplant ist, zu jedem Flurstück die botanischen Besonderheiten aber auch die aktiven Pflegemaßnahmen zu betrachten. Angefragt sind zudem Beiträge zur Landschaftsökologie sowie Ornithologie.

Dauer: nach Bedarf und Absprache. Festes Schuhwerk und Zeckenschutz (lange Hose, Zeckenschutzmittel) sowie Sonnen- und/oder Regenschutz sind angeraten. Kaffee & Kuchen für ein gemeinsames kleines Picknick wird organisiert (Kleinigkeiten können aber ergänzend auch selbst mitgebracht werden).

Um die Bildung von Fahrgemeinschaften organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis spätestens Freitag (12.07.) möglichst per Mail an unsere Geschäftsstelle erforderlich – einschließlich der Mitteilung, ob man eine Mitfahrgelegenheiten anbieten kann oder selbst eine benötigt.

Treffen11:00 Uhr an der Hochstraße 18 vor der NABU-Geschäftsstelle. Bildung von Fahrgemeinschaften.
Die Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

02. bis 11. August
Bundesweite NABU-Aktion „Insektensommer“

Unter dem Motto „Zählen, was zählt“ startet der NABU vom 31. Mai - 9. Juni sowie vom 2.-11. August innerhalb seines Citizen Science-Projektes „Insektensommer“ erneut eine große Insektenzählung in Deutschland. Naturfans sind bundesweit aufgerufen, die Summer, Brummer und Krabbler in ihrer Umgebung zu beobachten und unter www.insektensommer.de online zu melden. Oder über die kostenlose NABU-App „Insektenwelt“ für IOS und Android. Sie enthält über 120 in Deutschland häufige vorkommende Arten.

Ziel des Insektensommers ist es, auf die enorme Bedeutung der Insekten aufmerksam zu machen und für den Schutz dieser Tiergruppe zu sensibilisieren. In Deutschland gibt es nach Schätzungen 33.000 Insektenarten und über die meisten liegen noch keine Daten vor! Jeder kann mithelfen, Daten zur Artenvielfalt und Häufigkeit der Insekten zu sammeln. Jedes Insekt zählt! Beobachten und zählen kann man fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Egal ob Blattlaus, Fliege oder Schmetterling – jeder Sechsbeiner soll gemeldet werden.

Auf 16 in Deutschland häufig vorkommende Arten soll dabei aber besonders geachtet werden. Darunter sind vier Tagfalter (Admiral, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz, Kleiner Fuchs), drei Wildbienen (Ackerhummel, Steinhummel, Holzbiene), zwei Käfer (Asiatischer Marienkäfer, Sieben-Punkt-Marienkäfer) zwei Wanzen (Lederwanze, Streifenwanze), die Hainschwebfliege, die Florfliege, die Blutzikade und die Blaugrüne Mosaikjungfer als Libellenart sowie das Grüne Heupferd als Laubschrecke. Der optimale Tag, um viele Insekten zu sehen, ist ein sonniger, warmer, trockener und windstiller Tag. Eine gezielte Erkundungstour ist für jeden schon auf kleinstem Raum möglich, selbst durch einen Blick in die Blumentöpfe.

Hintergrund: Der NABU engagiert sich seit Jahren für den Schutz der Insekten. Sie sind unverzichtbar für uns Menschen und die gesamte Natur. In unseren Ökosystemen tragen sie zur Vermehrung von Pflanzen sowie zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Studien zeigen, dass die Insekten in Deutschland deutlich zurückgehen. Intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und die Ausräumung der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund.
Die Daten der Zählaktion "Insektensommer" werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Die Ergebnisse werden vom NABU ausgewertet und zeitnah veröffentlicht. Der "Insektensommer" findet dieses Jahr zum zweiten Mal statt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich 18.000  Menschen mit über 7.300 Beobachtungen. Beobachten auch Sie das Summen und Brummen in Ihrer Umgebung und werden Sie Teil unserer bundesweiten Meldeaktion für Insekten! Nähere Informationen erhält man unter https://www.NABU.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/insektensommer .
Eine erste Insekten-Zählaktion fand bereits vom 31. Mai - 09. Juni statt.

 

03. August – Samstag
Sommerfest unserer Arbeitsgruppe "Biotopschutz" im NABU-Garten in Wendhausen
Als kleines Dankeschön für alle Helfer/innen bei unseren Biotopschutz-Einsätzen wollen wir uns im NABU-Garten in Wendhausen zu einem gemeinsamen Sommerfest treffen. Vornehmlich Getränke und Grillgut wird vorher seitens des NABU eingekauft; bzgl. eventuell mitgebrachter Salate o. ä. ist eine vorherige Absprache sinnvoll. Zwecks Planung und Einkauf kontaktieren Teilnehmer/innen deshalb bitte bis Mittwoch (31.07.) 18 Uhr per eMail unsere Geschäftsstelle (und werden später seitens der Arbeitsgruppen-Leitung kontaktiert).
Das Fest im Garten in Wendhausen findet auf jeden Fall statt, bei sonnigem Wetter auf der Terrasse unter dem schattigen Sonnensegel oder bei Regen im Gartenhäuschen.

Treffen11:00 Uhr in unserem NABU-Garten in Wendhausen, Breslauer Straße 5.
Anfahrt m. ÖPNV: Buslinie 230 ab Rathaus bis Haltestelle Wendhausen beim „Waldhaus“.

Ansprechpartner vor Ort sind Jonas Ebers und Heike Billerbeck.

 

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05. (+ 11.) August – Montag (+ Sonntag)
In Kooperation mit dem .Universum Filmtheater. zeigen wir als braunschweiger Erstaufführung
den phantastischen neuen Naturfilm von.

Jan Haft "Die Wiese – Ein Paradies nebenan"

Sie ist das Paradies nebenan – die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese. Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. In beeindruckenden Aufnahmen dokumentiert der neue Naturfilm von Haft die Vielfalt und Faszination der Blumenwiese – einer prachtvollen Wunderwelt direkt vor unserer Haustür.

Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist. Dank neuester Technik und unter Einsatz eines erstklassigen Kamerateams eröffnet der Film einen völlig neuen Blick auf dieses heimische Naturspektakel. Dabei stellt er einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor. „Die Wiese – Ein Paradies nebenan“ nimmt die Zuschauer mit in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt.

Nach dem sagenhaften Erfolg seiner großen Naturfilmproduktionen „Das Grüne Wunder – Unser Wald“ und „Magie der Moore“ bringt der vielfach international prämierteRegisseur und Kameramann Jan Haft, der inzwischen als einer der besten Naturfilmer der Welt gilt, das nächste heimische Biotop auf die große Leinwand. Dabei werden nicht nur die schönsten heimischen Wiesentypen in 4K erlebbar, von ausgedehnten Feuchtwiesen mit Schaumkraut und Kuckuckslichtnelke bis hin zum Magerrasen mit Ragwurzen und Wiesensalbei, sondern auch das Konzert der Wiesenvögel im Frühling und der Wieseninsekten im Sommer im Surround-Sound.

Fotos: "Argusbläuling", 2 x "Bocksbartwiese" und "Goldschrecke" © Jan Haft

Gleichzeitig ist der Film, der von der Deutschen Wildtier Stiftung gefördert wurde, ein Aufruf zum achtsamen Umgang mit einem Lebensraum, dessen fortschreitender Rückgang schwerwiegende Auswirkungen haben könnte. Und dies gilt nicht nur für den Großteil der bedrohten Wiesenvogelarten wie Kiebitz, Feldlerche, Braunkehlchen und Schafstelze oder die Flaggschiffarten des Naturschutzes wie z. B. Schreiadler oder Großer Brachvogel, die uns "Die Wiese" alle noch in ihren schwindenden Bruthabitaten erleben lässt. Insbesondere auch die fantastische Welt der Insekten und sowie die enorm hohe Pflanzenvielfalt sind akut gefährdet.

Für die Drehzeit mit rund 300 Drehtagen, 1000 Stunden im Tarnversteck und 250 Stunden Filmmaterial benötigte Jan Haft mit seinem Team insgesamt 3 Jahre (2016 – 2018); die Postproduktion dauerte ein weiteres Jahr.

Vorführtermin der Erstaufführung im „Universum Filmtheater“ (Neue Straße 8)
ist der 
05. August,.ab 19 Uhr.
Am Sonntag den 11. August.ab 11:15 Uhr wird der Film ein zweites Mal vorgeführt!

Aufgrund unserer Kooperation mit dem "Universum Filmtheater" gibt es
für
NABU-Mitglieder bei Vorlage des Mitgliedsausweises eine Eintrittsermäßigung.von 1,- Euro.

Karten gibt´s außer an der Kinokasse auch online: https://www.universum-filmtheater.de/startseite/programm/

 

 

 

 

 

 

 

 

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24. August – Samstag
Zweiter Biotopschutz-Einsatz auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“
Auf unserer Pachtfläche „Diestelheide“ – gegenüber der von uns gepachteten „Sandbeekswiese“ – wollen wir nach der Aktion im Juni die Pflegemaßnahme fortsetzen und das Landreitgras (Calamagrostis epigeios) zurückscheiden. Dauer: 2 - 3 Stunden.

Werkzeug, auch zum Handsensen, wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Nach getaner Arbeit gibt´s Kaffee und Kuchen!

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (21.08.) 18 Uhr möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Treffen11:00 Uhr , Wegeeinfahrt zur „Diestelheide“ in der scharfen Kurve der Hordorfer Straße an der Sandbach-Brücke
bzw. 10:45 Uhr nach Bedarf und Absprache (!) für Mitfahrgelegenheiten am Park + Ride-Parkplatz Petzvalstraße (eMail-Adresse für Anfragen w. v.).
Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" vereinbart.

 

31. August – Samstag
Biotopschutz-Einsatz des NABU auf unserer Pachtfläche „Sandbeekswiese“
Auf der „Sandbeekswiese“ wollen wir, in einer gemeinsamen Aktion mit Aktiven des BUND, nach der nunmehr erfolgten Mahd die Fläche nachharken, um den Stoffeintrag in die Wiese zu minimieren. Außerdem soll in den Randbereichen unserer jeweiligen Pachtflächen der Gehölzaufwuchs entfernt und zusammengetragen bzw. geharkt werden. Durch die Pflege sollen gezielt die für den Naturschutz besonders bedeutsamen Rote-Liste-Arten gefördert werden. Einsatzdauer: jeweils ca. 2 ½ - 3 Stunden.

Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Wie bei allen unseren Einsätzen gibt es zwischendurch eine kleine Stärkung.

Wer sich an der Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (30.08.) 18 Uhr
möglichst per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de).

Treffpunkt ist um 10:00 Uhr die Wegeeinfahrt an der Sandbeekswiese. NABU-Ansprechpersonen vor Ort sind Dipl.-Biol. Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Foto "Breitblättriges Knabenkraut" © Carlo Fuchs (NABU)

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

07. September – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf einer unserer Betreuungsflächen
Da wetterbingt erst kurzfristig entschieden werden kann, ob wir auf der Sandbeekswiese Restarbeiten durchführen oder alternativ zur Pflege des Obstgartens Hordorfer Weg zum Einsatz kommen oder ggf. auf einer anderen Fläche einen Einsatz machen werden, sind alle interessierten Helfer/innen gebeten, sich bis Mittwoch (04.09.) 18 Uhr per eMail in unserer Geschäftsstelle (NABU.Braunschweig@t-online.de) anzumelden. Alle Angemeldeten werden nach der Festlegung des Einsatzortes über den Treffpunkt und die Anfahrt informiert.

Arbeitsbeginn: 11:00 Uhr. Dauer: ca. 2 -2 ½ Stunden.
Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" vereinbart.
Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk sowie Sonnen- und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

 

26. September – Donnerstag
Außerordentlicher Biotopschutz-Stammtisch in der DRK-Kaufbar
Der reguläre Termin für unseren Biotopschutz-Stammtisch, also der 1. Donnerstag des Monats, kann im Oktober leider so nicht stattfinden, da er auf einen Feiertag fällt, sprich auf den "Tag der Deutschen Einheit". Deswegen muss unser Treffen aber nicht ganz ausfallen, sondern der Termin wurde – auch um ggf. eine bessere Planung für den bevorstehenden Biotopschutz-Einsatzes am kommenden Samstag zu ermöglichen – einfach um eine Woche auf den 26.09. vorverlegt.

Treffen (wie immer): 18 - 20 Uhr, DRK-Kaufbar, Helmstedter Str. 135.
Gäste und Interessierte sind wie stets herzlichst willkommen! Offizielle Ansprechperson vor Ort ist an diesem Abend Hans-Henning Gerberding.

 

28. September – Samstag
Biotopschutz-Einsatz auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf
Nachdem die Gröpelnkuhle aktuell gemäht worden ist, muss jetzt das Mähgut zu Reihen zusammengeharkt werden. An einer Stelle ist der Boden (evtl. durch Wildschweine) aufgewühlt und muss wieder geebnet werden. Eventuell schneiden wir auch den Schlehen-Aufwuchses noch etwas zurück. Durch unsere Maßnahmen können sich im nächsten Jahr Schlüsselblumen, Storchschnabel und Malven wieder gut entwickeln und ihre Blütenpracht voll entfalten, so dass Insekten hier ein reichhaltiges Nahrungsbuffet vorfinden.

Voraussichtliche Dauer: 2 - 2 ½ Stunden. Werkzeug wird gestellt. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Wer sich an dem Einsatz beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Freitag (27.09.) 18 Uhr per eMail in unserer Geschäftsstelle  (NABU.Braunschweig@t-online.de) und wird dann entsprechend informiert (inkl. Anfahrtsweg).

Arbeitsbeginn: 10:00 Uhr. Ansprechperson vor Ort ist Dieter Kolle.

Auch das Organisieren von Mitfahrgelegenheiten ist möglich. Wer Interesse hat, kommt am Donnerstag (26.09.) zu dem außerordentlich terminierten Biotopschutz-Stammtisch (s. o.: ab 18:00 Uhr, DRK-Kaufbar, Helmstedter Str. 135) oder meldet sich in der NABU-Geschäftsstelle.

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

Anf. / Mitte Oktober – Samstag oder Sonntag
„Most“-Äpfel ernten auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf

Der erste Einsatz im Winterhalbjahr findet auf unserer Streuobstwiese "Gröpelnkuhle" bei Hordorf statt. In Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Streuobst e.V. (ASt) wollen wir herrliche Äpfel von den Bäumen und auch das Fallobst ernten und am Folgetag zur Mosterei Armgart bringen.
Auch für den Transport (ggf. separat) würden wir uns über Mithilfe freuen!
Dauer der Einsätze: ca. 2 ½ – 3 Stunden.
Für Arbeitskleidung,festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Der genaue Termin zum Mosten und dementsprechend zum Sammeln steht erst Anfang September fest. Wer sich an der Äpfelsammelaktion beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Montag (30.09.) per eMail in unserer Geschäftsstelle und wird dann umgehend informiert (inkl. Anfahrtsweg). Bei Regenwetter wird ein Ausweichtermin mitgeteilt.

Treffen11:00 Uhr an der Gröpelnkuhle.
Koordination: Jonas Ebers u. Heike Billerbeck.

Die geernteten Äpfel bzw. die Lohnmost-Guthaben (zum vergünstigten Kauf von Saft bei der Mosterei) werden unter den Aktiven und daran interessierten Helfern/innen unserer AG „Biotopschutz“ aufgeteilt.

Auch davor und danach fällt natürlich hier und auf unseren anderen Flächen weiteres Obst an: zuerst Kirschen und Pflaumen, danach Quitten sowie haltbare Birnen und Äpfel. Sogar bis in den Früh-Winter hinein gibt es Obst und Wildfrüchte, die erst nach Frost genießbar sind, wie Mispeln oder Schlehen.
Deshalb werden wir uns beim Stammtisch zu spontanen Sammelaktionen verabreden – im September mit einer mobilen Saftpresse externer Partner und im November werden wir nochmal Quitten und Birnen zu einer entsprechenden Saftpresse bringen. Wer sich an den weiteren ggf. spontanen Sammelaktionen beteiligen möchte, meldet sich wie oben beschrieben oder nimmt im Rahmen des NABU-Stammtisches mit uns Kontakt auf.

Foto: "Alte Apfelsorten von Streuobstwiesen" © B. Schaller (NABU)

 

19. + 26. Oktober – Samstag
Biotopschutz-Einsatz in Klein Vollbüttel / Warmbüttel
Die Betreuungsfläche des NABU Gifhorn bei Warmbüttel steht wegen eines bedeutenden Bestandes der Rote-Liste-Art Teufelsabbiß unter Naturschutz. Wir werden mähen, das Mahdgut zusammenharken und abtragen, d. h., mit der Plane von der Fläche ziehen. Außerdem wollen wir Strauchaufwuchs und Bäume zurückschneiden, damit die Wiese nicht zuwächst und genug Licht bekommt.

Dauer: ca. 2 – 2 ½ Stunden. Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst. Werkzeug wird gestellt.

Wer sich an dieser Pflegemaßnahme beteiligen möchte, meldet sich bitte bis Mittwoch (16. bzw. 23.10.) 18 Uhr möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle und wird dann vorab über alles informiert (einschließlich dem Anfahrtsweg).

Treffen11:00 Uhr an der Fläche. Die Ansprechperson wird im Rahmen des Stammtisches der AG "Biotopschutz" besprochen.

Foto "Teufelsabbiss mit Kaisermantel© H. Billerbeck (NABU)

>> Info: Wer an diesem Tag keine Zeit hat, sich aber eventuell an weiteren Biotopschutz-Einsätzen beteiligen würde, meldet sich bitte ebenfalls möglichst per Mail in unserer Geschäftsstelle. Alle potentiell Interessierten werden dann von uns über weitere Termine informiert. Sofern eine Mitfahrgelegenheit benötigt würde, ließe sich das sicher auch einrichten.

 

 

Ca. Mitte September, Oktober oder November – Samstag
„Mondscheinernte“ auf unserer Streuobstwiese „Gröpelnkuhle“ bei Hordorf


In früheren Zeiten haben die Menschen das Licht des Vollmonds im Herbst genutzt,
um auch nach Sonnenuntergang Obst ernten zu können (w. v.).

Wir wollen dies etwas aufleben lassen, um bei gutem Wetter in den frühen Abendstunden die besondere Stimmung zu genießen.

Für Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Zeckenschutz sorgt bitte jede/r selbst.

Der genaue Termin wird jeweils kurzfristig festgelegt und allen angemeldeten Interessierten mitgeteilt.

Treffen18:00 Uhr an der Gröpelnkuhle. Ansprechperson: Jonas Ebers.

 

 

 

Foto: "Obsternte auf der Gröpelnkuhle" © H. Billerbeck (NABU)

 

07. Oktober – Montag
Beginn der Ausgabe der roten Kastanienlaub-Sammelsäcke
für unsere AktionRettet unsere Kastanien!
– Laubentsorgung hilft gegen die Kastanienminiermotte

Bereits im 10. Jahr in Folge organisieren wir nun schon die stadtweite Aktion „Rettet unsere Kastanien!“ und führen diese in Kooperation mit der Stadt Braunschweig und dem Entsorgungsunternehmen ALBA durch. Ziel der Hilfsmaßnahme ist es, durch das Zusammenkehren und Entsorgen des Kastanienlaubes die in den abgefallenen Blättern überwinternden Pupen der Kastanienminiermotten zu beseitigen, so dass die frühjährliche 1. Generation entscheidend reduziert wird – und zwar möglichst flächendeckend!
Die NABU-Geschäftsstelle fungiert dabei als alleinige Koordinationsstelle und einziger Ausgabeort für die uns für unsere Aktion von der Stadt zur Verfügung gestellten roten Spezialmüllsäcke, die ausschließlich in Braunschweig für die gebührenfreie Kastanienlaub-Entsorgung verwendet werden dürfen!

Alle näheren Informationen zu unserer Hilfsmaßnahme >> siehe 16./17. November.

Foto: "Aktive im Einsatz für unsere Kastanienbäume © Christiane Kaufmann (NABU)

 

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Unser komplettes Veranstaltungsprogramm finden Sie HIER

Unsere Mitglieder werden von uns über die Veranstaltungen unseres Veranstaltungsprogramms in gedruckter Form informiert
bzw. per Mitgliederpost, gern auch als eMail-Newsletter.

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Wenn Sie unsere ehenamtliche Naturschutzarbeit mit einer Spende unterstützen möchten...

Spendenkonto:
NABU BezGrp. Braunschweig ,
Postbank Hannover,
BIC
: PBNKDEFF
, IBAN: DE75 2501 0030 0081 0113 04

Spenden an den NABU sind natürlich steuerlich absetzbar. Bis 200,- Euro genügt dem Finanzamt der Kontoauszug als Spendenbeleg.

 

Sie können den NABU auch durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen!
Der Jahresbeitrag beträgt nur 48,- Euro
, eine Familienmitgliedschaft sogar nur 55,- Euro und für Jugendliche, Erwerbslose und Rentner bieten wir im NABU einen reduziert Beitrag von nur 24,- Euro an. Neben dem ideellen Wert der Unterstützung einer guten Sachen erhalten Sie als Mitglied vierteljährlich das umfangreiche NABU-Journal des Bundesverbandes sowie halbjährlich unser umfangreiches regionales Veranstaltungsprogramm, ggf. auch von uns herausgegebene Mitteilungsbroschüren.
Alle, die unsere Naturschutzarbeit durch ihre Mitgliedschaft im NABU unterstützen, erhalten bei uns als Dankeschön 15 % Rabatt auf alle Nisthöhlen, Vogelfutter und Futterspender sowie Kalender! Darüber hinaus bekommen Sie freien Eintritt sowie z. T. Ermäßigungen in NABU-Besucherzentren.....
Gern senden wir Ihnen auch kostenlos verschiedenes Info-Material über den NABU zu.
Hier erhalten Sie zum Download (PDF) ein
Beitrittsformular .

 

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Verbot von Rückschnittmaßnahmen
vom 01. März bis 30. September (>> BNatSchG; § 39) mehr lesen

Rauchen, Grillen und Entzünden von Feuer sind in Wald, Moor und Heide
vom
01. März bis 31. Oktober wegen akuter Brandgefahr verboten (>> NWaldLG; § 35).

Leinenpflicht für Hunde im Wald und in der freien Natur
– also inner- wie außerorts auf und an allen Wiesen und Feldern sowie in Wäldern –
vom 01. April bis 15. Juli (Brut- und Setzzeit), in Naturschutzgebieten sogar ganzjährig (>> NWaldLG; § 33)

 

 

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Ballistol Stichfrei
– das biozid-freie Insektenschutzmittel

Getreu dem NABU-Motto "Für Mensch und Natur" bieten wir aufgrund der vielen Nachfragen seit 2017 im Shop unserer Geschäftsstelle auch ein auf Basis ätherischer Öle wirkendes und somit biozid-freies Insektenschutzmittel an, wirksam gegen Mücken, Gnitzen und Bremsen (laut Hersteller auch gegen Moskitos und Zecken).
Das Mittel ist aus eigener Erfahrung nachweislich bestens wirksam und wird daher bei uns schon seit Jahren erfolgreich benutzt! Im Gegensatz zu den herkömmlichen, industriell hergestellten Insektenschutzmitteln sprüht man sich hier keine giftigen Insektizide ins Gesicht oder auf andere Körperstellen!
Denn bei diesem Mittel sollen die Insekten nicht durch die Inhaltsstoffe getötet werden, sondern die kleinen Nervensägen werden mittels des Geruchs der ätherischen Öle schon vorher davon abgehalten, sich überhaupt auf der Haut niederzulassen.
Positiver Nebeneffekt: dieses Insektenspray ist wohlriechend – und nicht penetrant stinkend!

Für verschiedene Bedarfe haben wir in unserem Shop verschiedene Produktausführungen von Ballistol Stichfrei:
- kleiner Pumpzerstäuber für unterwegs zum Mitführen in der Jacke
- großer Pumpzerstäuber, für zu Hause oder z. B. auch als Standartausrüstung im Auto
- die 10er-Box getränkter Tücher, in einzelnen Tütchen zum Einstecken
- und für Kleinkinder gibt´s eine Lotion (mit geringerer Konzentration) in kleiner und großer Tube sowie als 10er-Box Einmal-Tütchen.
- darüber hinaus gibt es das Mittel auch als großen Pumpzerstäuber in einer Variante für Tiere.

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2015

01. + 08. + 15. August 2015 – jeweils Samstag
"Garten der Wildblumen" inkl. Info-Stand im Rahmen der städt. City-Aktion "Braunschweig blüht auf"

Vom 01.-16. August findet auf verschiedenen Plätzen der Innenstadt die vom Stadtmarketing organisierte Veranstaltung "Braunschweig blüht auf" statt, an welcher wir uns im Rahmen des Arbeitskreises "Biologische Vielfalt" mit einem zusammen mit dem Städtischen Fachbereich "Stadtgrün und Sport"auf dem sog. Domplatz gestalteten "Garten der Wildblumen" beteiligen sowie mit einem Stand. Hier kann man sich Inspirationen für die Gestaltung eines naturnahen Gartens holen, angelegt mit zahlreichen heimischen Pflanzenarten von hohem ökologischem Wert, welche die Artenvielfalt erhalten und fördern können. Dies beinhaltet auch kleine "Insektenhotels" aus Baumscheiben, Lehmziegeln und hohlen Stängeln oder auch eine Trockenmauer und z. B. Lesesteinhaufen.

Unser Stadtgarten zeigt beispielhaft eine mögliche Gartengestaltung, die durch ihren Formen- und Farbenreichtum sowohl die Menschen erfreut, als auch Schmetterlingen, Wildbienen und Vögeln eine Heimstatt bietet. So haben wir Pflanzen verwendet, die man in der heimischen Natur findet, aber auch Küchenkräuter und Kulturpflanzen aus alten Bauerngärten. Hierzu zählen u.a. Kornblume, Kamille, Moschusmalve, Skabiose, Blutweiderich, Zimbelkraut und Mauerpfeffer, aber auch Thymian und Oregano. Sie kommen auch bei uns in der Region vor und bieten heimischen Insekten wesentlich bessere Bedingungen als die meisten exotischen Pflanzen. Ansprechpartner: Jonas Ebers.

Am 01. + 15. August ist unser Stand jeweils von 10 - 18 Uhr besetzt, am 08. August von 10 - 16 Uhr, wobei man hier zusätzlich (am 07.+ 08. August) erleben kann, wie der braunschweiger Bildhauer Magnus Kleine-Tebbe aus einem Sandstein-Block eine mit kleinen Tiermotiven schmuckvoll verzierte Vogeltränke meißelt. Darüber hinaus bieten wir an allen 3 Samstagen an unserem Stand Samentüten sowie umfassendes Infomaterial zum Thema "Natur rund um Haus und Garten" – ein kleiner Ausschnitt aus dem umfangreichen Sortiment unserer Geschäftsstelle.

. . © Foto „Wildblumenwiese“; Carlo Fuchs (NABU)

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Bienen brauchen Blütenvielfalt – mach mit!
Leitfaden "Kompensations- und Grünflächen zum Wohle der Honig- & Wildbienen" veröffentlicht

Einen Leitfaden zum Thema „Kompensations- und Grünflächen zum Wohle der Honig- und Wildbienen" hat jetzt das Institut für Bienenkunde Celle des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) verfasst. Herausgeber der Online-Broschüre ist das Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Der Hintergrund: Honig- und Wildbienen sind zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zur Sicherung und Steigerung von Erträgen in der Landwirtschaft unverzichtbar. Bienen benötigen ganzjährig ein reichhaltiges und vielfältiges Blühangebot diese Voraussetzung ist heute in der teilweise intensiv genutzten Landschaft jedoch nicht überall gegeben.

In einem mit mehreren niedersächsischen Behörden, Institutionen und Verbänden besetzten Arbeitskreis sind unter Federführung des Institutes für Bienenkunde nun die Grundlagen erarbeitet worden, um entsprechende Lösungsansätze und Empfehlungen für die Verbesserung des Blühangebotes aufzuzeigen. Das Ziel: Zukünftig sollen noch mehr als bislang schon geschehen und wo immer möglich bei der Nutzung und Ausgestaltung von Kulturflächen in der freien Natur und im Siedlungsbereich Nahrungsangebote für Bienen geschaffen werden. Auch bei der Konzeption naturschutzbezogener Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen oder auch der Verwendung von Ersatzgeld im Sinne der Eingriffsregelung gibt der Leitfaden nützliche Hinweise auf Möglichkeiten zugunsten des Blühangebots für Honig- und Wildbienen.

„Der Leitfaden wird helfen, die Kreativität all derjenigen weiter zu entwickeln, die unsere Landschaft für die Bienen blütenreicher gestalten wollen. Die Publikation wird das Eigeninteresse der Land- und Forstwirte, der Kommunen und Behörden, der Gartenbesitzer und anderer Akteure hierin verstärken und zwar zum Nutzen der Bienen und der Natur", so Landwirtschaftsminister Gert Lindemann.

Der Leitfaden verweist auch auf die verschiedenen niedersächsischen Förderinstrumentarien, die den Akteuren Raum lassen, selbst nach Lösungen für die Ausgestaltung einer bunten Landschaft zu suchen. Minister Lindemann: „Blühangebote für die Bienen zu erhalten, zu pflegen und zu schaffen sollte für jeden Niedersachsen selbstverständlich sein, denn davon profitieren die Natur und der Mensch vielfältig."

Den Leitfaden „Bienen brauchen Blütenvielfalt - mach mit!" gibt´s auch hier als PDF (7,3 MB): Leitfaden-Download

 

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Sind neu eingewanderte Pflanzenarten ein Naturschutzproblem ?

Vom Gesinnungswandel im Umgang mit Herkulesstaude, Indischem Springkraut & Co

Für Zoologen und Botaniker ist es längst Gewissheit: Deutschland ist ein Einwanderungsland – und das seit Zeiten, als es Deutschland als solches noch gar nicht gab. Nachdem sich die Natur von der letzten Eiszeit erholt hatte und bevor die Menschen sesshaft und zu Ackerbauern und Viehzüchtern wurden, war Mitteleuropa weitgehend von Wald bedeckt. Mit dem Roden des Waldes für Weiden und Äcker entstanden neue Offenlebensräume. Diese wurden teilweise von alteingesessenen lichtliebenden Arten besiedelt, die vorher ein Nischendasein an Waldlichtungen und anderen baumfreien Flächen führten. Es wanderten aber auch zahlreiche licht- und wärmeliebende Pflanzenarten aus dem Mittelmeerraum, Kleinasien und den östlichen Steppen neu ein, vielfach zusammen mit der Einführung neuer Feldfrüchte.

Kleinere Einwanderungswellen gab es später auch durch die römische Kolonisierung und durch die Klostergärten des Mittelalters. Mit der "Entdeckung" Amerikas im Jahre 1492 setzte ein weiterer starker Zustrom neuer Arten nach Europa ein. Unter Botanikern gilt deshalb 1492 als Scheidejahr. Vorher eingebürgerte Pflanzenarten gelten als Alteinwanderer (Archäophyten), alle danach eingebürgerten als Neuankömmlinge, im Botanikerlatein Neophyten genannt. Den meisten Neuankömmlingen gelingt es nicht, dauerhaft bei uns Fuß zu fassen, immerhin 270 neophytische Arten gelten aber inzwischen als fest eingebürgert.

Die große Mehrheit der Neophyten hat sich für den Laien unauffällig in bestehende Pflanzengemeinschaften eingepasst, unter ihnen heute allgemein verbreitete Arten wie Franzosenkraut, Frühlings-Greiskraut, Strahlenlose Kamille und Persischer Ehrenpreis. Eine zweite Gruppe besiedelt des wärmeren Klimas wegen fast ausschließlich typische Stadtbiotope und ist in der freien Landschaft kaum zu beobachten; hierzu gehören Gehölze wie Sommerflieder (Buddleia), Eschenahorn und Götterbaum. Auffallend und problematisch dagegen ist eine kleine Gruppe von Hochstauden, darunter Goldrute, Staudenknöterich und Herkulesstaude. Sie können mannshohe, kaum durchdringbare Dickichte bilden und verdrängen dabei die bodenständige Pflanzenwelt oder schwächen zumindest deren Überlebenskraft.

Sprung über den Gartenzaun
Viele Neubürger wurden ursprünglich als Zierpflanzen in botanische Gärten eingeführt und von dort führte der Weg in die Hausgärten oder gleich in die freie Landschaft. Schon um 1650 war der Topinambur als Nahrungspflanze bekannt. Heute ist er vor allem an den Stromsystemen von Rhein, Weser und Elbe eingebürgert. Die aus Nordamerika stammenden licht- und wärmebedürftigen Goldrutenarten wurden im 17. Jahrhundert eingeführt, Japanischer Staudenknöterich und Sachalin-Knöterich dagegen kamen erst Anfang des letzten Jahrhunderts zu uns, sie dienten zeitweise auch als Viehfutter. Das Drüsige oder Indische Springkraut, beheimatet im westlichen Himalaya, gelangte ebenfalls um 1800 nach Mitteleuropa. Als letzte der Problemarten kam um die Jahrhundertwende die Herkulesstaude, auch Riesen-Bärenklau genannt, aus dem Kaukasus als imposante Zierpflanze in die Gärten.

Der Sprung über den Gartenzaun erfolgte entweder durch flugfähige Samen wie bei der Goldrute oder durch Ablagerungen von Gartenabfällen in der freien Landschaft, die Samen oder Bruchstücke des Wurzelstocks enthielten. Oft wurden die ausbreitungsstarken Arten auch im Garten lästig und man versuchte, sich ihrer zu entledigen. Heute werden zusätzlich Samen und Wurzelstücke durch Verlagerung von Erdmaterial bei Straßenbaumaßnahmen über weite Entfernungen verschleppt.

Eine nicht unerhebliche Rolle spielt das absichtliche Ausbringen von Samen in die freie Natur. Goldrute, Indisches Springkraut und Riesen-Bärenklau wurden und werden häufig von Imkern als Bienenweide ausgesät, wobei neben dem relativ späten Blühtermin gerade die Fähigkeit zur Massenausbreitung geschätzt wird. Ähnliches gilt für Kugeldistel, Phacelie und Robinie. Die nordamerikanische Robinie oder Scheinakazie wird außerdem im Forst als Rohbodenaufbereiter eingesetzt, da sie wie viele Schmetterlingsblütler über die Wurzeln Luftstickstoff zu binden vermag. Topinambur hingegen wird wegen seiner zuckerhaltigen und nahrhaften Knollen immer wieder von Jägern zur Wildäsung angebaut, in einigen Gegenden wird aus den Knollen Schnaps gebrannt.

Der Verdrängungswettbewerb hat begonnen
Neu ankommende Arten fassen am ehesten auf offenen Böden Fuß. Bevorzugte Ansiedlungsorte sind deshalb vom Menschen gestörte Stellen wie Industriebrachen, Bauerwartungsland und neu angelegte Straßenböschungen. Bei den unabsichtlich eingeschleppten Arten liegen die Wuchsorte oft in der Nähe von Häfen, Güterbahnhöfen oder entlang der Bahnstrecken, aber auch an Flussufern. Durch die fehlende Konkurrenz anderer Arten gelingt den Neueinwanderern Keimung und Wachstum hier weitaus besser als in bereits geschlossenen Vegetationsdecken. Entlang der Flussufer kommen begünstigend der Nährstoffreichtum des Bodens und die Transportfunktion des fließenden Wassers hinzu, mit dem Samen und Pflanzenteile flussabwärts weitergetragen werden. Bei Hochwasser gelangen sie sogar weitab in die Talräume hinein. Mit der Rodung der natürlichen gewässerbegleitenden Auwälder wurden für die Neophytenansiedlung ideale Bedingungen geschaffen.

Topinambur und Springkraut haben ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Ufer- und Auenbereichen, während Knöterich, Goldrute und Herkulesstaude auch auf trockeneren Ruderalstellen entlang von Straßen und Bahnlinien und auf Schuttplätzen zu finden sind. Die Goldrute ist zudem äußerst stark auf Brachen aller Art verbreitet und dringt auch auf degenerierte Trocken- und Magerrasen vor. Auf landwirtschaftlichen Flächen ermöglicht gerade das Aussetzen der regelmäßigen Bewirtschaftung der Goldrute die Ausbreitung.

Natürlich ist die Ausbreitung von Pflanzenarten keine Einbahnstraße. Umgekehrt hat eine große Zahl europäischer Arten in Amerika ideale Lebensbedingungen gefunden. Einige wurden bald überall bekannt, so gilt der Breitwegerich wegen seiner Verbreitung durch die Siedler Anfang des 19. Jahrhunderts bei den Ureinwohnern als "Fußspur des weißen Mannes". Andere Arten verursachen große Probleme, wie die bei uns schon selten gewordene Wassernuss, die in den Großen Seen Nordamerikas ernsthaft die Schifffahrt behindert.

Der Konkurrenz überlegen
Mehrere Faktoren bedingen die hohe Konkurrenzkraft der Neubürger gegenüber einheimischen Arten: Neophyten werden bisher praktisch nicht von Fraßschädlingen oder Parasiten befallen, die die Bestandsentwicklung auf natürliche Weise kontrollieren. Die Goldrute hat in ihrer nordamerikanischen Heimat 290 Insektenarten als Fraßschädlinge, die wurden aber nicht mit importiert – hierzulande hat die Goldrute noch keinen einzigen Fraßschädling. Goldrute und Staudenknöterich breiten sich über Wurzelausläufer auch ungeschlechtlich aus. Am unterirdischen Wurzelstock, dem Rhizom, werden jedes Jahr neue Knospen angelegt, die im Folgejahr austreiben. Ähnlich ist es beim Topinambur, der kartoffelähnliche Sprossknollen ausbildet. Aus ein und der selben Mutterpflanze entsteht so in kürzester Zeit eine große und dichte Herde. Die sehr hohe Samenproduktion ermöglicht Springkraut und Herkulesstaude die effektive Ausbreitung. Diese Arten erreichen in kurzer Zeit Wuchshöhen von anderthalb bis vier Metern. Da sie auch sehr dicht wachsen, werden kleinere und langsamwüchsigere angestammte Arten beschattet, bis diese verkümmern oder schließlich ganz verschwinden. An Flussufern können so kilometerlange Reinbestände von Springkraut oder Staudenknöterich entstehen. Selbst Gehölze kommen hier auf natürliche Weise nicht mehr hoch. Damit gehen typische Lebensgemeinschaften aus bestimmten einheimischen Pflanzen und den speziell daran angepassten Tieren – vor allem Insekten – zugrunde.

Nur wenige Insektenarten sind so wenig spezialisiert, dass sie sich auch von neuen Arten ernähren – darunter zur Freude der Imker die Honigbiene. Was die Wildbiene aber nicht kennt, frisst sie nicht, ließe sich in Abwandlung eines Sprichwortes sagt. So sind von den 429 Wildbienenarten Baden-Württembergs bisher erst ganze vier bekannt, die Pollen der Goldrute nutzen. Zum Vergleich: Die von der Goldrute teilweise aus den Halbtrockenrasen verdrängte Skabiosen-Flockenblume ist nachgewiesen Pollenlieferant für 32 Wildbienenarten, für sieben davon sind Flockenblumen ihre einzigen Nahrungsquellen. Für die Wildbienen ein schlechter Tausch. Auch das Indische Springkraut wird lediglich von drei weit verbreiteten Hummelarten besucht. Am regen spätsommerlichen Flugverkehr an Goldrute und Springkraut sind also nur wenige Arten beteiligt. Neuankömmlinge – fast immer wird ihr Vordringen durch vorherige vom Menschen verursachte Veränderungen erst möglich oder wenigstens stark begünstigt.... Dahinter steht auch die alte Frage, wie und zu welchem Zweck Naturschutz eigentlich zu betreiben ist. Wenn denn der Istzustand oder gar ein historischer Zustand erhalten werden soll, müssen höhere Artenvielfalt garantierende Bewirtschaftungsformen wieder eingeführt oder durch Pflegemaßnahmen simuliert werden. Wäre der oben erwähnte Halbtrockenrasen weiter durch Beweidung genutzt, hätte die Goldrute gar keine Chance, die Flockenblume zu verdrängen! Das Vordringen der Goldrute ist in diesem Fall kein Neophyten-Problem, sondern eines der Standortveränderung und der natürlichen Sukzession. Mit einheimischen Arten wie Landreitgras oder Wacholder könnten die Wildbienen genauso wenig anfangen.


Bekämpfungsmaßnahmen: Köpfen, ausreißen und beschatten

Die gezielte Bekämpfung ausbreitungsfreudiger Neophyten kann in bestimmten Fällen auch aus Naturschutzsicht sinnvoll sein, etwa wenn schützenswerte Lebensgemeinschaften bedroht sind oder Biotope und Landschaftsstrukturen mit ihrer typischen Tier- und Pflanzenwelt wiederhergestellt werden sollen. Nach einer Untersuchung im Auftrag des baden-württembergischen Umweltministeriums haben sich folgende Methoden bewährt:

Das Indische Springkraut ist eine einjährige Art. Es genügt also, die Samenverbreitung zu verhindern. Das Springkraut lässt sich sehr gut ausreißen, auch die Mahd während der Blüte ist sehr wirkungsvoll. Da es an den Sprossknoten leicht zur Wiederbewurzlung kommt, müssen ausgerissene Pflanzen und das Schnittgut unbedingt abgeräumt und kompostiert werden. Auch gezielte Überflutung mit mindestens einer Woche Staunässe bringt die Jungpflanzen zum Absterben.

Topinambur vermehrt sich kaum über Samen, hier müssen die Knollen entfernt oder die Knollenbildung verhindert werden. Neben dem mühsamen Ausgraben und Absammeln der Knollen im Winterhalbjahr hilft vor allem ein zweimaliger Schnitt Ende Juni und Ende August. Die Knollenbildung wird damit fast vollständig unterdrückt, der Schnitt muss aber mehrere Jahre durchgeführt werden, bis alle Knollen aufgezehrt sind. Topinambur braucht sehr viel Licht, Beschattung durch Anpflanzung von Gehölzen ist deshalb gerade an Flussufern aus Naturschutzsicht die beste Bekämpfungsmethode.

Auch bei Sachalin-Knöterich und Japanischem Staudenknöterich ist Beschattung durch Gehölze die beste und auf lange Sicht wohl auch einzige erfolgreiche Methode. Auf mehrmaligen Schnitt reagieren die Staudenknöteriche eher mit verstärktem Austrieb und Wurzelbildung, bestenfalls – bei wenigstens vier bis fünf Schnitten jährlich – mit Auslichtung der Bestände.

Den Goldrutenarten ist schwer beizukommen, weil sowohl der Samenflug wie auch die Wurzelausbreitung verhindert werden müssen. Je nach Größe des Bestandes und eventuell notwendiger Rücksichtnahme auf die Begleitflora gibt es eine ganze Reihe von erfolgreichen Methoden. Dazu gehören ein wenigstens zweimaliger Schnitt, das Abdecken mit lichtundurchlässiger Folie und das zweimalige Zerhacken der Wurzeln mit einer Motorhacke. Das Abflämmen der Goldrutenbestände ist zwecklos, da dies die Rhizomausbreitung sogar noch fördert.

Die Herkulesstaude ist zwei- bis dreijährig, sie bildet also zunächst nur eine Blattrosette und blüht erst im zweiten oder dritten Jahr. Die einfachste und wirksamste Bekämpfungsmethode ist das Abschneiden sämtlicher Blütendolden vor der Samenreife. Die Pflanze stirbt dann ab und treibt auch im Folgejahr nicht wieder aus. Ein Mahd vor der Blüte dagegen lässt die Herkulesstaude immer wieder nachtreiben. Da im Boden noch Samen lagern, müssen die Maßnahmen mehrere Jahre wiederholt werden. Vorsicht: Gelangt Pflanzensaft auf die Haut, kommt es unter Einfluss des Sonnenlichts zu schmerzhaften Hautverbrennungen.

Hier mehr Infos zur Herkulesstaude.

Helge May

aus: Naturschutz heute, dem Mitgliedermagazin des NABU, Ausgabe 4/93, S. 36-39

 

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Spenden für den Querumer Wald !!!

Bitte unterstützen Sie uns bei der Begleichung der hohen Rechtsanwalts- und Gerichtskosten: derzeit fehlen uns noch 8.834,- Euro das sind z. B. 221 Spenden á 40,- Euro !

Kahlschlag von 60.000 Bäumen in zweifachem EU-Schutzgebiet.... mehr lesen

Am 08.01.2010 hat die seit Jahrzehnten größte punktuelle Waldzerstörung in Norddeutschland begonnen: der Flughafen lässt rund 60.000 Bäume in einem zweifachen EU-Schutzgebiet abholzen! Und wofür? Insbesondere für die Bequemlichkeit des VW-Topmanagements, damit man als 35,6 % -Anteilseigner bald auch von Braunschweig aus tankstoppfreie Langstreckenflüge mit größeren Flugzeugen machen kann und sich - für eine überschaubare Anzahl von Flügen! - die `Unannehmlichkeiten´ einer alternativ möglichen Nutzung der nahe gelegenen Flughäfen Hannover oder Magdeburg erspart! Das wäre sogar im öffentlichen Interesse, trug man bei Gericht vor, denn bei derart wichtigen Leuten wäre ja Zeit Geld und lange PKW-Fahrten zum Flughafen "unzumutbar".... Also sollen halt 60.000 Bäume in einem doppelten EU-Schutzgebiet gefällt werden - das ist einfach unglaublich!

 

 

 

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